Blogtour: Der GinKönig muss sterben – der dreiste Kunstdiebstahl in Hamburg

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Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zu Tag 4 der Blogtour „Der GinKönig muss sterben“!

Bereits am ersten Tag habt ihr bei Anja etwas über das Buch erfahren und habt einen kleinen Einblick in die Welt des GinKönigs erhalten. Wie ihr bereits bei auf Beccas Blog erfahren habt, werden in dem Kriminalroman von Jochen Bender zwei Kriminalfälle behandelt, die tatsächlich stattgefunden haben. Neben dem brutalen Dreifachmord auf Mallorca, der sich in den späten Abendstunden am 11. November 1997 in der Finca des Bierkönigs zugetragen hat, wird auch der dreiste Kunstdiebstahl in Hamburg thematisiert und genau hierüber möchte ich euch mehr erzählen …

 

Die Hamburger Kunsthalle …

Modernisiertes_Eingangsportal_am_Gruendungsbau_Ralf_Suerbaum

(Quelle: https://www.langenachtdermuseen-hamburg.de/museen/hamburger-kunsthalle/)

wird im Jahr 2002 ungewollt zum Schauplatz eines dreisten Kunstdiebstahls…

 

Und dabei fing alles so gut an:

Die „Lange Nacht der Museen“ am 25. Mai 2002 wurde bereits früh in Hamburg angekündigt und nicht nur Besucher, sondern auch die Veranstalter freuten sich über all die Kunstbegeisterten und Kunstliebhaber, die in eben dieser Nacht den wunderschönen, aber auch historischen Gegenständen ihren Tribut zollen sollten. Doch niemand ahnte, was geschehen sollte.

Schon bald titelten die Zeitungen:

„Dreister Diebstahl einer Giacometti-Skulptur“

spiegel online hamburger kunstdiebstahl

(Tipp: mit einem Klick auf das Bild könnt ihr den vollständigen Artikel bei Spiegel Online lesen)

„Nacht der langen Finger“Handelsblatt 

 

Tatsächlich ereignete sich im Laufe der „Langen Nacht der Museen“ in eben der Kunsthalle Hamburgs ein dreistes Verbrechen: während die ca. 16.000 Menschen die Kunsthalle besuchten und die Gemälde und Skulpturen von verschiedenen Künstlern bewunderten, schaffte es ein Dieb tatsächlich in mitten dieser Menschenmengen unbemerkt die Bronzeskulptur des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti (1901-1966) von dem Holzsockel zu entwenden und diese gegen eine Holzkopie auszutauschen. Der Wert des 32-Zentimeter-hohen Originals wird auf ca. 500.000 EUR geschätzt. Dabei war die Kopie deutlich vom Original zu unterscheiden: das Original stellt einen Menschen dar, dessen Arme unterhalb der Schulterblätter abgeschnitten sind, auch die Farbgebung wurde nicht tatsächlich wiedergegeben sowie weitere Feinheiten hatte der Fälscher hier nicht bedacht.

Der Spiegel Online veröffentlichte dieses Bild der Originalskulptur und der Fälschung:

Die Bildkombo zeigt (links) eine wertvolle Bronzeskulptur von Alberto Giacometti, die während der «Langen Nacht der Museen» am 25. Mai 2002 von unbekannten Langfingern in der Hamburger Kunsthalle gestohlen und gegen einen Nachbau aus Holz (rechts) ausgetauscht worden war. Wie die Polizei am Montag (03.06.2002) mitteilte, war das 1956 gefertigte Werk während der Sonderveranstaltung mit rund 16 000 Besuchern in der Kunsthalle verschwunden. Die Polizei schätzt den Werk der Skulptur auf rund 500 000 Euro. dpa/lno
(Quelle: Spiegel Online)

Der Diebstahl fiel den Veranstaltern dabei erst einige Tage später auf und wurde direkt der Polizei angezeigt. Laut Mitteilung des Kunsthallendirektors sei ein Wiederverkauf der Skulptur nahezu unmöglich, da man sie einwandfrei identifizieren könne. Der Diebstahl ist bis heute nicht aufgeklärt. Allerdings konnte ein berüchtigter Giacometti-Fälscher, der Niederländer Robert Driessen, aufgrund harter Polizei- und Ermittlungsarbeit gefasst und verurteilt werden. Im Jahr 2015 wurde er vom Landgericht Stuttgart zu 5 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt. Kurz vor der Urteilsverkündung zeigte er einsichtig und bereute die Tat.

Als ich den Kriminalroman von Jochen Bender „Der GinKönig muss sterben“ gelesen habe und so immer tiefer in die beiden Kriminalfälle eingetaucht bin, hat auch mich als Leserin die Neugier gepackt und ich musste einfach recherchieren. Tatsächlich finden sich zu beiden im Buch dargestellten Verbrechen parallelen, die Jochen Bender am Ende seines Buches deutlich klar macht:

„Fast alle kriminalistischen Aspekte dieses Romans sind realen Kriminalfällen entnommen.
Hauptsächlich inspirierte mich ein grausamer und sinnloser Dreifachmord auf Mallorca am „Bierkönig“, seinem achtjährigen Sohn
und der Pflegerin seiner zweitausend Papageien.
Der Fall beschäftige lange die Polizei Mallorcas sowie zwei zur Unterstützung dorthin entsandte deutsche Polizisten. Mir diente die Tat als Vorlage für einen rein fiktiven Krimi. (…) Gleiches gilt für den im Buch geschilderten Kunstdiebstahl (…).“

Und auch jetzt beim Recherchieren fällt mir auf, wie genau sich Jochen Bender an die Kriminalfälle gehalten hat. Natürlich hat er hier und da einige Änderungen durchgeführt (und ich bin sehr dankbar darum!), doch sind die tatsächlichen Kriminalfälle immer noch erkennbar. Gerade der dreiste Kunstdiebstahl in der Kunsthalle in Hamburg hat mich überrascht – gehört hatte ich bis dato nichts davon oder aber es war in Vergessenheit geraten. Ich bin bekennender Hamburg-Fan und liebe diese Stadt! Dass gerade dort ein solcher dreister Diebstahl geschehen ist, hat mich wirklich schockiert – aber: das kann überall passieren! Wie ich in einigen Artikeln gelesen habe, war gerade zu dieser Veranstaltung „Lange Nacht der Museen“ mehr Sicherheitspersonal als gewöhnlich vor Ort gewesen, aber wie kann man schon ca. 16.000 Besucher im Auge behalten und dabei jeden Winkel des Museums überwachen?

Auch in diesem Jahr werde ich meiner Lieblingsstadt Hamburg einen Besuch abstatten und – wer weiß ? – vielleicht schaffe ich es dann auch, der nunmehr für mich berühmten Hamburger Kunsthalle einen Besuch abzustatten und den (wenn er denn noch vorhanden ist) Holzsockel zu finden.

Meine Rezension zu „Der GinKönig muss sterben“ findet ihr im Übrigen bald auf meinem Blog.

Aber jetzt habe ich noch ein tolles Gewinnspiel für euch!!!

Der Autor Jochen Bender und der Oertel+Spörer Verlag haben mir zwei Exemplare seines Krimis „An der Kante“ zum Verlosen zur Verfügung gestellt und darüber freue ich mich natürlich sehr!

an der kante jochen bender

Was müsst ihr also tun, um dabei zu sein? 

 

Nicht viel! Kommentiert einfach hier auf meinem Blog, auf Instagram oder auf meiner Facebookseite (das Gewinnspiel wird an allen drei Stellen gepostet), ob ihr schon einmal in Hamburg gewesen seid oder aber ob ihr vorhabt, nach Hamburg zu reisen und schon seit ihr im Lostopf!

Mitmachen kann jede natürliche Person, die 18 Jahre alt ist (oder aber ab 16 Jahren mit der Zustimmung seiner Eltern teilnimmt), innerhalb von Deutschland!

Das Gewinnspiel beginnt am 01.05.2018 um 10.00 Uhr und endet am 07.05.2018 um 24.00 Uhr.

Der Gewinner wird auf meinem Blog und den oben genannten Kanälen bekannt gegeben und hat mir per Mail an nina@blog-a-holic.de seine Postanschrift mitzuteilen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso wie eine Auszahlung des Gewinns.

 

Nun wünsche ich euch allen viel Glück!

Ankündigung: Blogtour – Der GinKönig muss sterben

Hallo ihr Lieben, 

ihr werdet es nicht glauben, aber ich bin Teil einer tollen Blogtour, die HEUTE beginnt! Ja, ihr habt richtig gelesen: 

Blogtour_ Der GinKönig muss sterbenvom 28 4 bis 2 5 201828 4 _ Vorstellung des Bucheshttps___www facebook com_anjasseitenweise_29 4 _ realer Kriminalfall I_ Dreifachm

 

Doch was genau steckt hinter dieser Blogtour? Und wer ist eigentlich dieser GinKönig? Geduld! Ihr werdet noch früh genug erfahren, wer sich hinter diesem ominösen Namen verbirgt und welcher Kriminalfall sich dahinter verbirgt … 

 

Zunächst einmal möchte ich euch kurz das Buch vorstellen, um das es geht: 

Der Ginkönig muss sterben

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Die liebe Anja von Seitenweise stellt euch heute den Kriminalroman und den Autor Jochen Bender dazu vor. Doch damit nicht genug! Auch auf ihrer Seite habt ihr die Möglichkeit eines von zwei Taschenbüchern zu gewinnen

Meinen Eindruck zum Buch und auch meine Rezension könnt ihr am 01.05.2018 dazu lesen, doch bis dahin müsst ihr euch noch ein wenig gedulden. Und wir ihr auch schon im Banner lesen konntet, habe ich die Ehre euch einen realen Kriminalfall in einer meiner Lieblingsstädte vorzustellen: einem dreisten Kunstdiebstahl in Hamburg! 

Also: bald ist es soweit! Ich kann es kaum erwarten, euch in die Hansestadt zu entführen! 

Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Blogtour!

 

Liebe Grüße,

eure Nina ♥

Die große Blogtour zum Thrillerrelease „Die Sprache des Schmerzes“

Hallo ihr Lieben!

Herzlich willkommen auf meinem Blog und zu meinem Beitrag der Blogtour um die Veröffentlichung von Leonie Haubrichs neuen Roman „Die Sprache des Schmerzes“.

Auf dem Blog der lieben Jasmin habt ihr bereits das neuste Werk von Leonie Haubrich kennengelernt. Ich selbst liebe ihre Psychothriller und bin wirklich sehr froh, sie als Autorin zu kennen, denn ohne ihre Bücher wäre ich wohl von diesem Genre abgekommen. Es gab tatsächlich eine Zeit, da hat mich kein einziger Psychothriller mehr so mitgenommen oder mich so gefesselt, wie ich es gerne hätte. Klar, man kann sagen, dass ich den Maßstab ziemlich hoch angesetzt habe, da ich ein außerordentlicher Fan von Dean Koontz bin und doch habe ich es hier im deutschsprachigen Raum irgendwie vermisst.

Und irgendwann bin ich dann auf Leonie Haubrich und ihre Romane getroffen und hängen geblieben. Seit diesem Moment fiebere ich jeder Neuerscheinung entgegen – so auch dieser hier!

Aber nun ist mal gut mit meinen Lobeshymnen! 😀 Davon werdet ihr in meiner Rezension zu ihrem neusten Werk noch einiges lesen können.

Heute macht die große Blogtour bei mir Halt und ich darf euch etwas ganz Besonderes vorstellen …

Der Weg vom Entwurf zum fertigen Cover

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Ankündigung: große Blogtour zum Thrillerrelease von Leonie Haubrich „Die Sprache des Schmerzes“

Hallo ihr Lieben!

Morgen ist es endlich soweit! Am 26.03.2018 startet die große Blogtour rund um Leonie Haubrichs neuen Psychothriller 

Die Sprache des Schmerzes

Gemeinsam mit Leonie Haubrich und vielen weiteren Bloggern haben wir uns eine fabelhafte Blogtour ausgedacht, um die Veröffentlichung von „Die Sprache des Schmerzes“ ausgiebig zu feiern! 

Dabei werdet ihr nicht nur Rezensionen, Leseschnipsel oder aber auch informative Beiträge lesen, sondern auch die Möglichkeit haben, an einem Mega-Gewinnspiel teilzunehmen! 

Ihr seid neugierig geworden? 

Na dann seid einfach mit dabei! Hier ist noch einmal alles in Kürze für euch zusammengefasst: 

 

Wann?

26.03.2018 bis 03.04.2018

Wo?

In unserem Festivalsaal auf Facebook! (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zur Veranstaltung!)

Was erwartet mich? 

Spannende Berichte, viele Hintergründe und Antworten von Leonie und natürlich ein großes Gewinnspiel!

Wir Blogger und natürlich Leonie Haubrich freuen uns auf euch! 

Liebe Grüße,

eure Nina 🙂 

Hörbuchblogtour: Aussergewöhnliche Freundschaften – Juliane Sophie Kayser

außergewöhnliche Freundschaften hörbuchblogtour

Hallo ihr Lieben!

Heute macht die Hörbuch-Blogtour rund um das Hörbuch „Außergewöhnliche Freundschaften“ von Juliane Sophie Kayser auf meinem Blog eine kurze Stippvisite…

Doch worum geht es hier überhaupt?

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

Infos zum Hörbuch:

Audio CD: 1 Seiten
Verlag: Nova MD; Auflage: 1. Auflage 2017 (15. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3961113742
ISBN-13: 978-3961113743
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,2 x 14,4 cm

Zum Inhalt:

Das Hörbuch (54 Minuten) enthält zwei moderne Erzählungen. Eine über
eine völlig verrückte, aber wahre Geschichte einer sehr außergewöhnlichen
Freundschaft, zwischen der Autorin und Fred Raymes aus dem Film
„Menachem und Fred“. Diese wahre Geschichte berührt und regt zum
Nachdenken an, dennoch mangelt es ihr nicht an Leichtigkeit und Humor,
auch wenn Sinnfragen berührt werden.

Die zweite Erzählung SCHATTENWASSER, NAHE wurde gelesen von der
bekannten Tatort-Schauspielerin Tessa Mittelstaedt. Sie ist ein weitaus
düstereres Stück historischer Prosa, das eine junge Frau im New York der
68-er Jahre zeigt, die vor sich selbst auf der Flucht ist, bis …
Die erzählerische Klammer ist, daß es sich bei beiden Protagonisten um
Kinder des Holocaust handelt. In beiden Texten geht es auch um Versöhnung mit dem eigenen Leben und mit Anderen. „Barmherzigkeit ist, wenn wir das Chaos des anderen betreten“ (James Keenan), dieses entscheidende Zitat aus dem ersten Text trifft eine Kernaussage für beide Werke.

Die international bekannte Pianistin Zhana Minasyan spielt zauberhaft
schöne Musik dazu von Frederic Mompou, Claude Debussy und Frederic
Chopin. Das Zusammenwirken von Musik und Literatur verbindet sich zu einem harmonischen Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Teile und ist ein einzigartiger Kunstgenuss für Herz und Ohr.

Über die Autorin:

Juliane Sophie Kayser wurde 1971 in Washington D.C., USA geboren.
Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Heidelberg.
Als sie selbst noch ein Kind war, schrieb sie mit acht Jahren in ihr Tagebuch:
„Wenn ich einmal groß bin, will ich Autorin werden.“
Sie ist dann allerdings erst mal Grundschullehrerin geworden.

Doch bevor ihr jetzt auf die Suche geht – schaut doch erst mal in Zwinkerlings Bibliothek vorbei, denn dort hat die liebe Claudia unserer Autorin Juliane ein wenig auf den Zahn gefühlt 😉

Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage, ihrer Facebookseite oder bei Instagram.

Meine Rezension zu dem Hörbuch könnt ihr in einem anderen Beitrag lesen, denn dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema

Außergewöhnliche freundschaften

In dem Hörbuch, das denselben Titel trägt, geht es ebenfalls darum: um außergewöhnliche Freundschaften.

Den Anfang macht ein Stöckelschuh … ja, das ist wirklich so – ihr braucht gar nicht zu schmunzeln! Denn ohne den Stöckelschuh, wäre es niemals zu einer wundervollen, aber auch denkwürdigen Begegnung gekommen …

Die Autorin selbst hat durch einen Zufall (hier kommt er Stöckelschuh ins Spiel) die Bekanntschaft des Zeitzeugen Fred Raymes gemacht, welcher einer der beiden Hauptprotagonisten des Films „Menachem und Fred“ ist. Fred hat in seinem Leben bereits einiges erlebt und wurde Zeuge des Holocaust. Er selbst sah, wie viele seiner Freunde und auch Mitglieder seiner Familie und seines Verwandtenkreises dieser schrecklichen Zeit zum Opfer fielen und ihr junges Leben lassen mussten. Fred hat viel Leid erfahren und so ist es auch kein Wunder, dass er aufgrund dieser fürchterlichen Zeit den Glauben an Gott, an ein höheres Wesen, das die Geschicke und Schicksale der Menschen lenkt, das auf die Menschheit acht geben soll und ihnen nur Gutes widerfahren lassen soll, gänzlich verliert. Wie kann ein Gott, der freundlich ist, voller Liebe und Glück und voller Mitleid zu den Menschen, seiner eigenen Schöpfung, nur so etwas Schreckliches geschehen lassen?

Wie konnte Gott so etwas geschehen lassen?

Diese und viele weitere Fragen stellt sich Fred und er gelangt einfach zu keiner Antwort. Die Zeit hat ihn geprägt, ihm seinen Glauben genommen und vor allen Dingen seine Hoffnung. Fred sieht keine Farben mehr, er sieht nur tristes Grau und in seinem Inneren tobt ein Kampf.

Doch dann trifft er auf Juliane, eine starke Frau mit Stöckelschuhen, die sich mit klackernden Absätzen, einem großen Herzen und einem Sinn für das Göttliche in sein Leben einschleicht und ihn nicht mehr los lässt. Gemeinsam mit ihr kann Fred langsam seinen Glauben an Gott wiederherstellen und sich selbst einen neuen Weg hin zu ihm ebnen.

GLAUBST DU AN GOTT?

Juliane war für Fred ein Anker, ein Berg in der Brandung inmitten des tobenden Sturms seiner widersprüchlichen Gefühle. So lange hat Fred mit sich selbst gekämpft, hat all die Fragen an Gott gerichtet, ohne jemals eine Antwort zu erhalten. So viele liebe Menschen hat er in dieser schrecklichen Zeit verloren, wie kann es da einen Gott geben? Doch dann schaffte Juliane es, ein Licht in seinem Herzen anzuzünden und ihm neue Hoffnung zu geben.

Juliane hat Fred mit all ihren Gedanken und Gesprächen geholfen und ihm somit gezeigt, dass Gott ihn liebt, dass Gott ihn niemals im Stich gelassen hat und dass er immer bei ihm war, auch wenn er ihn nicht gesehen hat.

Gott liebt dich!

Juliane schenkt Fred neuen Mut und vor allen Dingen Hoffnung; Hoffnung an einen gütigen Gott und die Hoffnung, dass er nicht alleine ist. Wie ihr seht, geht es in dieser Geschichte nicht um irgendeine Begegnung zweier fremder Menschen, die dann zu Freunden werden, sondern um eine tiefe Freundschaft, die entsteht, da die Beiden etwas verbindet: Gott (dem einen fehlt der Glaube, die andere schenkt den Glauben).

Die Freundschaft zwischen Juliane und Fred ist nicht nur für die Autorin selbst, sondern auch für mich als Hörbuch-Hörerin eine außergewöhnliche! Ich habe innerhalb dieser kurzen Zeit so viel Mut, Liebe, Vergebung und Hoffnung erfahren (und auch gespürt), dass auch ich letzten Endes sagen kann:

Diese Freundschaft hat das Leben von beiden bereichert, denn sie ist außergewöhnlich!

Vielleicht möchtest Du jetzt auch mal in dich gehen und dich fragen:

Was hat mein Leben bereichert? Welche Freundschaft ist für mich außergewöhnlich? 

Vielen Dank, dass ihr meine Worte gelesen habt. Näheres zur Geschichte erfahrt ihr in meiner Rezension, die in Kürzer erscheinen wird.

Den nächsten Beitrag findet ihr auf dem Blog von der lieben Marie! Schaut doch auch mal bei ihr vorbei und hinterlasst ihr einen Kommentar 🙂

Viele liebe Grüße,

eure Nina ♥

WE LOVE SERIES PARTY – Emma S. Rose ~ Couture 1

We love Series Party

Herzlich willkommen ihr lieben!

Endlich darf auch ich gemeinsam mit meinen Bloggerkolleginnen Jenny, Diana und Franziska los legen und euch die liebe Emma S. Rose mit ihren Werken vorstellen!

 

Die autorin

Ich hatte in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse die Gelegenheit, Emma S. Rose persönlich kennen zu lernen und mit ihr mal ein paar Worte zu wechseln! Vielen lieben Dank dafür, liebe Emma! Es war mir eine Freude, endlich einmal die Person zu sehen, die all diese wunderschönen Geschichten ins Leben gerufen hat ♥

Emma S. Rose

(Emma S. Rose)

Geboren und aufgewachsen ist Emma S. Rose im schönen Ostwestfalen. Im Mai 2014 verwirklichte sie ihren langgehegten Traum und veröffentlichte ihren Debütroman „Lina – Hoffnung auf Leben“. Seitdem schreibt sie fleißig an neuen Werken.
Sie hat einen Master in Sozialer Arbeit gemacht und auch in dem Bereich gearbeitet, mittlerweile aber ist sie hauptberuflich Autorin.
Sie lebt mit ihrem Mann in Paderborn.

Mehr über die liebe Emma erfahrt ihr auf ihrer Homepage, ihrer Facebookseite oder auf Instagram

 

Ihre Werke

Leider kann ich euch heute nicht alle ihrer wunderbaren Werke vorstellen, denn mein Hauptaugenmerk liegt auf 

Couture: Wenn Liebe stärker ist

couture wenn liebe stärker ist emma s rose Read more „WE LOVE SERIES PARTY – Emma S. Rose ~ Couture 1“

Blogtour: „App to Date“ – Protagonisteninterview

Hallo ihr Lieben!

Und wieder seid ihr bei mir zu Gast und dieses Mal möchte ich euch die Protagonisten aus dem Buch „App to Date“ näher bringen und vorstellen… schaut doch mal rein, wen ich alles vors Mikrofon bekommen habe und was sie mir geantwortet haben… 

Die Charaktere

 

Das Interview

blog-a-holic: Zunächst einmal vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für dieses Interview nehmt. Ich weiß, ihr habt alle sehr viel zu tun. 
Nun aber zu meinen Fragen und diese stelle ich direkt an euch alle: was macht für Dich ein Date aus?

Carsten: Ich beschäftige mich mit diesem Thema als Wissenschaftler. Wie du vielleicht weißt, gibt es verschiedene Charakterzüge eines Menschen, die für das Gelingen einer Beziehung wichtig sind. Dabei ist interessant, dass einzelne Wesenszüge möglichst ähnlich, andere dagegen möglichst unterschiedlich sein sollen. Welche Merkmale das genau sind und wie man das am besten feststellen kann, ist der Kernpunkt unserer Forschung. Dafür haben wir App2Date entwickelt.

Jenny: Ein perfektes Date ist es dann, wenn die beiden Dater den Wunsch haben, sich wiederzusehen. In der App erkennen wir das daran, dass die Dater die App im Anschluss an so ein erfolgreiches Date nicht mehr benutzen. Aus Sicht der App ist das natürlich nicht wünschenswert, aber zum Glück kommen immer wieder neue Benutzer dazu!

Jakob: Das Wichtigste an einem Date ist doch, dass mir mein Datingpartner sympathisch ist. Ob das wissenschaftlich begründet werden kann, ist mir eigentlich egal. Aber mit der App scheint es ja zu funktionieren, sonst hätte ich Jenny nicht kennengelernt!

blog-a-holic: Jakob, da hast du allerdings Recht. Mit Hilfe der App bist Du auf Jenny gestoßen. Aber warum genau benutzt Du eine Dating-App? Welche Vorteile siehst Du darin? Und welche Nachteile?

Jakob: Am Anfang wollte ich das mit der App einfach einmal ausprobieren, weil ich es mir gar nicht vorstellen konnte, dass so etwas funktioniert. Ich bin jetzt nicht so der Draufgänger, und ein Mädchen einfach anzusprechen, das mir gefällt, ist nicht mein Ding. Über die App habe ich tatsächlich einige nette Frauen kennengelernt. Aber eine richtige Beziehung ist dann doch nicht draus geworden – bis ich Jenny traf!

blog-a-holic: Das klingt einfach fantastisch. Carsten und Jenny, warum fasziniert euch diese App so und wie seid ihr auf deren Entwicklung gekommen? Was war der Anstoß?

Carsten: Ich stellte mir die Frage, wie weit es möglich ist, aus den Daten auf einem Handy ein psychologisches Profil zu erstellen. Die ersten Testpersonen waren meine Studenten, und ich habe schnell erkannt, was für ein unglaubliches Potential diese Daten haben. Die App habe ich entwickelt, um die Ergebnisse meiner Berechnungen zu testen und natürlich, um damit an weitere Daten zu kommen. Mit so einem durchschlagenden Erfolg der App habe ich gar nicht gerechnet!

Jenny: Ich habe mich immer schon für Verhaltenspsychologie und Beziehungsforschung interessiert. Als mir Carsten eine Masterarbeit zu diesem Thema anbot, habe ich natürlich gerne zugesagt! Ich finde es sehr faszinierend, wie sich bestimmte Verhaltensmuster bei Menschen immer wiederfinden lassen, und wie diese Charakterzüge dann miteinander interagieren.

blog-a-holic: Jenny, du hast in der App das Profil einer perfekten Frau erschaffen – zumindest fast perfekt – wie aber sieht für dich das perfekte Date aus? Und ich meine jetzt hier nicht nur die Beschreibung deines Traum-Mannes, sondern auch des Dates, zu welchem er Dich ausführt.

Jenny: Ich bin keine Romantikerin, mit einem Candlelight-Dinner kann man mich nicht beeindrucken. Lieber gehe ich ins Theater oder zu einer Lesung, oder mache einen Spaziergang.

blog-a-holic: Na dann würde ich sagen, passen Jakob und Du wirklich gut zusammen 🙂
Jakob, Jenny war für Dich die perfekte Frau und zwar nicht ihr Testprofil, sondern ihr wahres Ich. Was hat Dich an ihr fasziniert? Warum Jenny?

Jakob: Ich glaube, das war Liebe auf den ersten Blick. Ich habe Jenny gesehen und es hat „peng“ gemacht. Ich hatte vom ersten Moment an das Gefühl, dass sie die richtige Frau für mich ist. Ich finde ihre roten Haare toll und ihre Sommersprossen, sie ist klug und wir haben den gleichen Humor. Ich bewundere ihren Ehrgeiz, und dass sie so ordentlich ist, ich glaube, da kann ich noch viel von ihr lernen.

blog-a-holic: Wow! Was für eine Erfahrung!
Jenny, du hast gesehen, welche Auswirkungen solch eine App haben kann und zu was man mit solch einer App fähig ist. Ganz ehrlich: hast Du die Gefahr unterschätzt oder bist Du das Risiko offen eingegangen?

Jenny: Bei meinen Testprofilen war ich mir des Risikos schon bewusst. Ich habe immer darauf geachtet, dass meine Dates so wenig wie möglich von mir selbst erfahren. Dass das einmal schiefgehen kann, war mir natürlich klar, nur dass es dann so endet … Nein, so gesehen habe ich die Gefahr unterschätzt.

blog-a-holic: Ich denke mir wäre es auch so ergangen.
Jenny und Carsten, wie weit würdet ihr im Namen der Forschung gehen? Gibt es überhaupt eine Grenze, die man einhalten muss?

Carsten: Natürlich gibt es Grenzen, die gibt ja schon das Gesetz vor. Unsere App hat ganz klare Datenschutzbestimmungen, und an die müssen wir uns halten, wie jeder andere auch.

Jenny: Bei mir hört es da auf, wo Einzelpersonen betroffen sind. Ich würde zum Beispiel nie das Profil von Jakob untersuchen, um Dinge herauszufinden, die er vielleicht für sich behalten möchte. Ich arbeite nur mit anonymisierten Daten.

blog-a-holic: Nun zum Thema Datenspeicherung bzw. -sicherung: wie sehr achtet ihr im Alltag auf eure Daten oder aber wie leicht gebt ihr sie frei? 

Jenny: Ich habe mir darüber früher gar keine Gedanken gemacht. Erst durch die Arbeit mit der App bin ich vorsichtiger geworden, aber ich glaube, ich bin immer noch zu nachlässig, was das betrifft.

Jakob: Ich achte schon darauf, wem ich welche Informationen gebe. Ich lösche zum Beispiel meinen Browserverlauf nach jeder Sitzung, und ich bin auch nicht in sozialen Medien wie Facebook oder Twitter unterwegs.

Carsten: Mir ist meine Privatsphäre sehr wichtig, auch im Internet. Ich benutze nur verschlüsselte Kommunikation, und achte generell darauf, mein Privatleben nicht in die Öffentlichkeit zu tragen.

blog-a-holic: Ich sollte vielleicht auch besser darauf achten, welche Daten ich von mir Preis gebe …
Die Dating-App hat ihre Vor- und auch ihre Nachteile. Ein großer Nachteil ist sicherlich, dass man bei Benutzung der App als „gläserner Mensch“ auftritt und von seinem Umfeld als aktiver Dater wahrgenommen wird. Dies kann gut, aber auch schlecht sein – Hand aufs Herz: habt ihr euch bei der Benutzung der App sicher gefühlt? Oder habt ihr überhaupt nicht über etwaige Konsequenzen nachgedacht?

Jakob: Ich habe darüber gar nicht nachgedacht. Jeder benutzt die App, also habe ich sie auch ausprobiert.

Jenny: Ich glaube, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, die App zu benutzen, wenn ich nicht beruflich damit zu tun hätte. Eigentlich lerne ich Menschen lieber auf „normalem“ Weg kennen.

Carsten: Ich habe die App noch nie für mich benutzt und für mich kommt das auch nicht in Frage.

blog-a-holic: Insgesamt ist in den letzten Jahren der Einfluss der digitalen Medien auf die Menschheit sehr gewachsen und trifft uns jeden Tag in sämtlichen Situationen. Jeder hat sein Handy dabei, man ist stets mit dem Internet verbunden und ist rund um die Uhr erreichbar. Wie sehr hat in euren Augen die Weiterentwicklung dieser Technik die Menschheit beeinflusst? Und: denkt ihr eher, dass es einen negativen oder einen positiven Einfluss hat?

Jakob: Als Fotograf begrüße ich diese Technik, digitale zu fotografieren ist viel einfacher und vor allem auch billiger als früher. Das Internet ist ein wichtiges Medium zur Informationsübermittlung geworden, das sehe ich durchwegs positiv. Die Gefahr ist, dass man in dem Überangebot an Informationen nicht mehr so einfach unterscheiden kann, was richtig ist und was falsch.

Jenny: Ich versuche, mich diesem „ständig online sein“ zu entziehen. Ich habe mein Handy oft ausgeschaltet und versuche, das Internet nur da zu nutzen, wo ich ansonsten ein analoges Medium benutzen würde. Ich gehe lieber raus oder lese ein Buch anstatt im Netz unterwegs zu sein.

Carsten: Diese Entwicklung geht weiter und wird immer schneller voranschreiten. Ich glaube, dass  die Menschheit davon nur profitieren kann. Derjenige, der diese Technik am besten für sich nutzt, wird am Ende gewinnen.

blog-a-holic: Wie sieht es mit euren persönlichen Daten aus? Gebt ihr diese bewusst oder vielleicht doch eher unbewusst (bei Einkäufen usw.) weiter?

Jenny: Ich versuche schon darauf zu achten, nicht zu viel von mir weiterzugeben, aber man kann es oft gar nicht vermeiden, oder?

Jakob: Ich bin da eher entspannt. Ich habe eine E-Mail-Adresse, die ich nur für solche Zwecke verwende, und wenn ich da dann Spam bekomme, landet der direkt im Papierkorb.

Carsten: Bei Einkäufen? Du meinst, beim Bezahlen mit einer Kreditkarte oder so? Also wenn ich jetzt nicht einmal mehr einer Bank vertrauen kann, dann weiß ich auch nicht.

blog-a-holic: Am liebsten würde ich euch noch viele weitere Fragen stellen, doch ich möchte nicht alles von eurer Geschichte vorab verraten! Vielen Dank an euch, dass ihr mir für meine Fragen zur Verfügung gestanden habt!

Den nächsten Beitrag zu unserer Blogtour lest ihr morgen um 10.00 Uhr bei Buchwellenreiter! *mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr schon zum Blog*

Blogtour „App to Date“ : Dating-Apps

Hallo ihr Lieben!

Bereits heute Morgen habt ihr das neue Buch von Carine Bernard „App to Date“ kennen gelernt – die liebe Lina von Lina liest halt hat euch einen guten Einblick gegeben, um was es in dem neuen Roman geht und welches Thema von Carine Bernard dieses Mal behandelt wird. 

Eine Dating App namens „App to Date“ spielt in dem Buch eine große Rolle und ich möchte euch heute mehr zum Thema Dating-Apps, Dating-Portale oder aber Dating mit technischer Hilfe geben. 

Liebe auf Bestellung …

Wer sich heutzutage verlieben möchte, der muss nicht mehr auf die Straße gehen, der braucht nicht mehr in Bars oder Clubs zu gehen, sich Mut anzutrinken, um dann den ersten Schritt zu tun und den oder die Auserwählte anzusprechen oder gar anzuflirten. Wahrscheinlich haben einfach viel zu viele Menschen negative Erfahrungen mit der direkten Kontaktaufnahme gemacht, denn plötzlich tauchten die Datingangebote scheinbar aus dem Nichts auf, um uns allen – auch total Datingunerfahrenen – zu unserer großen Liebe zu verhelfen. 

Die Angebote reichen über Partnervermittlungen der Elite für Akademiker und Singles mit Niveau über Singles mit Niveau und diejenigen, die ihre „Imperfektion“lieben lernen sollen bis hin zu den Singles, die sich alle 11 Minuten verlieben, um nur einige Online-Dating-Plattform-Beispiele zu benennen. Doch gerade heute im Zeitalter der Telekommunikation und Technisierung, in dem eine Minute ohne Internet eine vergeudete Minute ist, hat sich ein weiteres Feld eröffnet, in welchem man nur noch auf sein Smartphone angewiesen ist und mit Hilfe von Apps den richtigen Datingpartner finden kann. Und auch hier finden sich die großen Onlineportale wieder, aber auch viele weitere Anbieter, die nicht nur seriöse Partner, sondern auch verschwiegene Partner versprechen und ein kleines Abenteuer für zwischendurch anpreisen. 

So negativ sich meine Beschreibung auch anhören mag, jeder weiß, welche großen Portale ich gemeint habe, da wir mit Werbung überhäuft werden und gar keine andere Möglichkeit haben, als irgendwann mal darauf zurück zu greifen – außer man ist ein extrovertierter Mensch, der weiß, was er will und auch weiß, wie er es findet. 

Online zum Glück …

Und ja, auch ich habe mich schon auf einer dieser Seiten angemeldet. Das ist mittlerweile schon einige Jahre her und Apps gab es dazu noch nicht. Was mich damals dazu bewogen hat? Na ja, eine sehr gute Frage! Ich war nicht kontaktscheu, hatte auch viele Freunde, um mit ihnen auszugehen und neue Kontakte zu knüpfen, doch dann spielte das Studium dazwischen, vor mir lag ein Umzug in eine fremde und weit entfernte Stadt und ich war allein. Außerdem hatte ich eine für mich intensive Beziehung ein Jahr zuvor beendet und beschloss von jetzt auf gleich „ich will wieder glücklich sein und mich auf den Markt werfen“. Gesagt, getan! 

Die Auswahl an Dating-Plattformen war schon damals sehr weit gefächert und, obwohl ich wusste, was ich wollte (und auch was nicht), hat mich dieses Angebot doch regelrecht überfordert. Bin ich ein Single mit Niveau? Schreibe ich mich also auf einer Plattform ein, in der es vor Akademikern nur so wimmelt und eventuell auch von Leuten, die eine sehr hohe Meinung von sich selbst haben? Leider hat mich diese Plattform direkt abgeschreckt – vielleicht hatte ich auch kein großes Selbstbewusstsein, doch hier wusste ich: wir beide kommen einfach nicht zusammen. 

Meine Plattform war allerdings schnell gefunden und nach einer kurzen Anmeldung meinerseits, folgte auch schon ein Fragebogen eines Expertenteams, die mir – nach Beantwortung aller Fragen – Partner auswählen würden, die meinen Kriterien entsprachen. Und hier befinden wir uns wieder im Buch von Carine Bernard, denn auch dort werden die privaten Daten und das Date- sowie Chatverhalten (aber auch Lebensverhalten) der Nutzer gesammelt und ausgewertet, um den passenden Partner zu finden. Die Fragen, die mir jedoch gestellt wurden, waren nicht mit einem einfachen ja oder nein abgetan, man sollte zwischen vielleicht – trifft zu – trifft eher nicht zu … usw. auswählen, wobei diese Auswahlmöglichkeiten bei einigen Fragen tatsächlich zu keinem Ergebnis führen konnten! Nach reiner Verzweiflung meinerseits über diese schier unbeantwortbaren Fragen, kapitulierte ich, kreuzte etwas an (oder blieb auf dem Feld neutral) und klickte mich so durch meinen Fragebogen – natürlich wuchsen mit jeder Minute auch meine Zweifel, was die Partnerauswahl für mich anbelangte … 

Irgendwann hatte ich mein Ziel erreicht, ich konnte noch eine Postleitzahl und meinen Umkreis angeben, in dem ich suchen wollte sowie das Alter eingrenzen und los ging es: Ich war auf dem Markt! Im wahrsten Sinne des Wortes. Natürlich erfolgte der Feinschliff meines Profils mit Angaben von Hobbies und auch noch dem Einfügen eines Profilbildes durch mich persönlich. Doch kaum war mein Profil online (auch ohne Foto und Personalisierung), kamen auch schon die ersten Anfragen, Zwinkerer und auch vorinstallierte Nachrichten von „Hey, schönes Profil“ bis hin zu „Hast du heute Abend was vor?“. Von dieser Flut war ich überwältigt, aber auch gleichermaßen abgeschreckt – zumal wohl meine Einstellungen, was die Altersgrenze, aber auch den Suchradius betrafen, überhaupt nicht übernommen wurden … 

Was jedoch in der Dating App „App to Date“ ohne Probleme möglich war, stellte mich, aber auch die Männer, die mich kontaktieren wollten, vor eine Herausforderung: die persönliche Kontaktaufnahme war tatsächlich eingeschränkt und konnte nur durch Abschließen eines Abos (zu Preisen, die für mich wirklich horrend waren und die mich direkt am ersten Tag meiner Anmeldung überlegen ließen, wie lange ich dieses Portal nutzen wollte) durchgeführt werden. Die App von Carsten und dessen Team allerdings ist kostenlos und ermöglicht nicht nur eine direkte Kontaktaufnahme, in dem man sieht, wo sich jemand befindet, sondern lässt auch nach einem sog. Handshake weitere Nachrichten zu. Das alles blieb mir erst einmal verwehrt. 

Aber ich war drauf und dran, den Mann meines Lebens kennen zu lernen oder aber potentielle Anwärter dafür und so schloss ich tatsächlich ein Abo ab. Was ich also zuvor bei dem Vergleich von sämtlichen Portalen geprüft hatte (die Kosten), hatte sich hierbei schon mal als unwahr erwiesen – denn tatsächlich warb man dafür, dass Frauen ein kostenloses Profil erstellen können. (Wenn man natürlich genauer darüber nachdenkt, war mein Profil und das Erstellen von diesem tatsächlich kostenlos, nur die Kontaktaufnahme nicht, was bei einem Dating-Portal doch eigentlich beinhaltet sein sollte …)

Was lange währt, wird endlich gut … 

Tatsächlich fand ich über dieses Portal meinen jetzigen Partner und ja, auch noch nach sechs Jahren sind wir zusammen. Ob es aber an der Auswahl von dem Datingportal gelegen hat oder aber doch eher an unser beider Ausforschen und selbst Kennenlernen, das vermag man nicht zu sagen. Ich weiß nur soviel, im wahren Leben wäre ich ihm wohl nie über den Weg gelaufen, denn – wie schon gesagt – entsprach er weder meiner Altersvorstellung, noch meinem Suchradius. 

Bereits während dem Lesen von Carine Bernards Roman „App to Date“ konnte ich meine Rückschlüsse aus dieser Dating-App zu „meinem“ Datingportal ziehen. Natürlich steht für die Entwickler nicht nur die Datensammlung an vorderster Stelle (immerhin müssen Vergleiche geschaffen werden, um Auswertungen zu erreichen), sondern auch der finanzielle Aspekt. Wie bitteschön soll man Geld verdienen, in dem man eine App (oder aber ein Portal) entwickelt und dabei so viel Arbeit hineinsteckt? Natürlich, in dem man einige Tools der App kostenpflichtig macht bzw. Funktionen des Portals erst nach Zahlung freigibt. Ich habe mir während der Nutzung des Datingportals oft überlegt, wie viel mir mein Glück wert ist und kam zu dem Schluss, dass der Preis angemessen war. Gestört hat mich allerdings der Abschluss eines Abos, der mich tatsächlich mehrere Monate an dieses Portal gebunden hat, obwohl ich bereits nach kurzer Zeit jemanden gefunden hatte und ich somit auf dem Portal inaktiv war. 

Letzten Endes ging es auch soweit, dass wir angeschrieben wurden, ein kleines Präsent erhalten haben und unsere Geschichte als Erfolgsgeschichte teilen sollten. Geschrieben habe ich sie, der Redakteur des Onlineportals änderte sie dann sogar nach seinem Gutdünken (wer kennt unsere Geschichte besser?!), veröffentlicht wurde sie jedoch nicht. Wir waren wohl ziemlich unspektakulär! 

Mein Fazit

Was nehme ich daraus mit? Und warum sollte man sich für oder gegen ein Onlineportal oder eine Datingapp entscheiden? Das ist jedem selbst überlassen. Ich für mich kann sagen, dass es sich gelohnt hat, meine Daten habe ich zwar weitergegeben, jedoch war es damals noch begrenzt. Heutzutage soll man ja einfach ALLES über sich preisgeben. Ob ich mich heute umentscheiden würde und einfach selbst „auf die Pirsch“ gehen würde? Nachdem ich jetzt an einem Ort lebe und dort auch dauerhaft bin: JA, definitiv würde ich es so probieren. Denn nur im wahren Leben lernst du die Person, wirklich kennen (natürlich kann man sich auch hier verstellen, aber wie weit kann das gehen? Und wer kann sich hinter einem Onlineprofil verstecken, dass sich einfach nur nach einem absoluten Traummann anhört? Zumal man sich dann fragen muss, warum ist der Kerl denn dann noch SINGLE?!) 

Ich bereue es also nicht, habe die Erfahrung gesammelt und bin in dieser Hinsicht um einiges weiser. Doch darf man auch nicht vergessen, welche Gefahren sich hinter all dem verbergen können. Tatsächlich gibt man viele Dinge über sich preis, Daten, die sehr empfindlich sind und geschützt werden sollten. Daten, die einfach so in einer undurchschaubaren Wolke eines Portals oder einer App verschwinden, von der man nicht weiß, wie sicher sie ist, wie mit den Daten umgegangen wird und was einen noch alles erwarten kann. Aber – seien wir mal ehrlich – wie gläsern sind wir bereits? Und wie viel davon ist unsere eigene Schuld? 

Nachdem ich schon eine schlechte Erfahrung gesammelt habe, passe ich auf, welche Daten ich weiter gebe und wehre mich auch, sobald ich von deren Missbrauch erfahre. Natürlich bin auch ich ein gläserner Mensch und ganz von der Bildfläche werde ich nicht verschwinden können (schon allein nicht wegen diesem Blog), doch entscheide ich, wem ich was weitergebe und wen ich in mein Leben lasse (und wen nicht). Diese Freiheit sollte immer bei uns verbleiben. 

So, meine Lieben, ich habe euch einen kleinen Einblick in Datingapps bzw. Datingportale verschafft und euch meine Eindrücke dazu mitgeteilt. Wenn ihr unsere Veranstaltung weiter verfolgen möchtet, dann kommt doch einfach zu Facebook und nehmt daran teil! Euch erwarten noch viele tolle Beiträge, Rezensionen, Interviews und natürlich auch ein wunderbares Gewinnspiel!

Den nächsten Beitrag gibt es morgen um 10.00 Uhr von Flowers Büchertagebuch! *ein Klick auf den Banner und ihr gelangt zu ihrer Seite*

Bis dahin wollt ihr mir vielleicht auch einen Kommentar hinterlassen und damit bei unserem Gewinnspiel mitmachen? Ich freue mich auf euch!!! 

Liebe Grüße, 
eure Nina ♥

CRIMEDAY – Interview mit Vera Nentwich

crimeday

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Vielleicht kennt ihr mich schon –  vielleicht aber auch nicht, doch um MICH soll es heute gar nicht gehen, sondern um unseren

CRIMEDAY

Die mainwunder Agentur, viele Autoren und Verlage sowie wir Bloggerinnen haben uns heute für euch einen wunderbaren und natürlich mörderischen Tag mit vielen Gewinnspielen, Live-Lesungen und Interviews ausgedacht 😉 Also: BLEIBT DABEI!

Gemeinsam mit der lieben Sabine von Test-Blog durfte ich die liebenswerte und äußerst talentierte Autorin Vera Nentwich interviewen, welche uns heute ihren neusten Roman „Tote machen Träume wahr“ vorstellt!

tote machen träume wahr

Meine Rezension zu dem Buch findet ihr hier.

Und nun lest einfach mal selbst, welche Fragen wir ihr gestellt haben …

Interview mit Vera Nentwich

Liebe Vera, deine Protagonistin Biene hat einen Traum: Sie möchte Detektivin werden und endlich von dem trockenen Büroalltag wegkommen. Hattest du auch einen solchen Traum, den du dir verwirklicht hast oder aber bist du noch dabei ihn dir zu verwirklichen? 

Meine Träume begleiten mich mein ganzes Leben. Nicht umsonst ist mein Lebensmotto »Nur wer Traumschlösser baut, kann auch darin wohnen«. In den schweren Phasen meines Lebens haben mir die Träume von einem anderen Leben geholfen, meinen Weg zu gehen. Und noch heute sind Träume mein Antrieb. Ich kann mir ein Leben ohne einen Traum, auf den ich hinarbeite, gar nicht vorstellen. Ich empfinde es im Gegenteil befremdlich, wenn mir Menschen erzählen, sie hätten keinen Traum mehr. Ich muss gestehen, dass mir diese Menschen sogar leidtun.

Biene erhält bei ihrer Detektivarbeit leider nicht so viel Rückhalt von ihren Freunden oder der Familie, wie sie es gerne hätte. Im Gegenteil: Täglich muss sie mit neuen Anschuldigungen oder aber Lächerlichkeiten umgehen. Wie ist es bei dir? Als du dir deinen großen Traum verwirklicht hast, hast du Rückhalt erfahren oder musstest du auch kämpfen?

Na ja, die Menschen um mich herum, kennen mich und sind daher nicht mehr so leicht zu überraschen. Sie wissen, dass ich die Träume, die ich habe, auch umsetze. Natürlich können Sie sich so manches nicht wirklich vorstellen. Ein gutes Beispiel ist, als ich vor Jahren beschlossen hatte, endlich meinen langgehegten Traum zu singen umsetzen zu wollen. Nie hatte mich jemand in meinem Umfeld singen gehört. Zudem gibt es wohl keinen Aspekt, der bei den Menschen mit mehr Hemmungen belastet ist, als das Singen. Ich zweifelte natürlich selbst, ob ich dies überhaupt könnte, aber ich wollte es zumindest versucht haben. Also ging ich zur Probestunde zu einem Gesangslehrer. Zu meiner Überraschung sagte er mir, dass es sich lohnen würde, an meiner Stimme zu arbeiten. Ich kann gar nicht sagen, welches Glücksgefühl diese Aussage in mir auslöste. Alle um mich herum waren völlig überrumpelt davon, dass ich nun Gesangsunterricht nahm. Es hätte aber niemand gewagt, mich daran zu hindern. Zwei Jahre später habe ich zum ersten Mal alleine vor Publikum gesungen und bin heute begeistertes Mitglied der Soulville Jazz Singers. Heute fragen mich eben diese Freunde, ob ich nicht auf ihren Feiern singen könnte.

Ein Traum, für den es sich zu kämpfen lohnt: Welcher wäre das für dich?

Ich frage mich, ob es Träume gibt, für die es sich nicht zu kämpfen lohnt? Ich meine diese Träume, die einen mit Sehnsucht erfüllen. Die einem beim Gedanken daran ein wohliges Gefühl geben. Es wäre doch tragisch, sie nicht realisieren zu wollen. Wobei dies im Regelfall gar kein Kampf ist. Ich empfinde es als Kampf, etwas zu tun, dass ich nicht möchte. Etwas zu tun, dass ich liebe, ist kein Kampf. Es mag hier und da anstrengend sein, aber es ist keine Qual. Es ist Freude.

Biene gerät oft in brenzlige Situationen, verliert aber nie den Mut und stürzt sich direkt in das nächste Abenteuer. Bist du auch so mutig wie Biene?

Genauso, wie die Umsetzung des eigenen Traums kein Kampf im eigentlichen Sinn ist, gehört auch nicht wirklich Mut dazu. Mut bedeutet, seine Angst zu überwinden. Wenn ich aber einen Weg gehe, der mir gar keine oder zumindest nicht viel Angst bereitet, dann ist es auch kein Mut, der mich diesen Weg gehen lässt. Man muss sich nur mal vorstellen, man würde einige Meter vor sich das sehen, was man sich sein ganzes Leben sehnlichst wünscht. Nur ein paar Schritte müsste man tun, um es zu erreichen. Allerdings ist ein wackeliger Steg zwischen dem leuchtenden Ziel und einem selbst. Ist es dann Mut, wenn man über den Steg geht? Nein, Biene ist nicht mutig. Sie kümmert sich um sich. In diesem Sinne bemühe ich mich, so wie Biene zu sein. Aber vielleicht ist sie auch so wie ich.

 

Die Oma gibt Biene immer Rückhalt. Bei einem leckeren Essen in Omas Küche erscheinen die großen Probleme oft viel kleiner. Wer unterstützt dich in allen Lebenslagen?

Das Vorbild für die Oma ist zumindest in einigen Belangen meine Mutter. Das Essen in der Küche gehört auf jeden Fall dazu. Sie unterstützt mich sehr und ist zum Beispiel ein großer Fan meiner Bücher. Zudem habe ich einen tollen Freundeskreis.

Grefrath ist ein kleiner Ort, in dem jeder jeden kennt und sich alles rasch herumspricht. Könntest du dir vorstellen, in so einem kleinen Ort zu wohnen, oder tust du das sogar?

Grefrath ist ein realer Ort und ich bin dort aufgewachsen. Ich habe bis zu meinem 35. Lebensjahr dort gelebt. Der Ort, in dem ich jetzt lebe, ist zwar nominal um einiges größer, aber unterscheidet sich atmosphärisch kaum von Grefrath. Die Frage kann ich also klar mit Ja beantworten. Mit einem wichtigen Aspekt: Der Ort darf nicht zu weit von der nächsten Großstadt entfernt sein. Ein Punkt, der leider nicht für Grefrath spricht.

Wann dürfen wir das nächste Mal mit Biene auf Mörderjagd gehen?

Wenn alles nach Plan läuft, soll es im Frühjahr soweit sein. Derzeit arbeite ich an einem anderen Projekt, dem ich den Arbeitstitel »Amanda und die Unmöglichkeit von Liebe« gegeben habe. Erstmalig lasse ich Leserinnen und Leser schon an der Entstehung teilhaben und veröffentliche Teile davon auf Snipsl und auch auf meinem Blog. Dieses Buch soll im Herbst erscheinen und dann geht es an Bienes nächstem Fall.

Vielen Dank liebe Vera für die Beantwortung unserer Fragen und euch allen weiterhin viel Spaß beim Crimeday!

Liebe Grüße,
Nina und Sabine ♥