Blog-Tour

Willkommen zu unserer Blogtour „Galway Girl“ – Irische Mythen

 

Hallo ihr Lieben!

Lange war es still auf meinem Blog, das hat mit einigen Veränderungen zu tun, die sich in  meinem Leben aufgetan haben, aber dazu später mehr 😉 

HEUTE möchte ich euch endlich Herzlich willkommen heißen zu unserer Blogtour, die die liebe Tanja Bern gemeinsam mit uns vier Bloggern ins Leben gerufen hat! Ich bin sehr froh, Teil dieses Teams sein zu dürfen und kann es kaum erwarten, euch meinen Beitrag vorzustellen. 

Bei der lieben Dana findet ihr einen Beitrag über die wundervolle Galway Girl-Reihe. Sie möchte euch nicht nur einen Überblick über die bislang erschienenen Bücher der Reihe geben, sondern hat auch noch ein Interview für euch geführt, das euch sicherlich interessieren wird!

Weiter geht es dann bei der lieben Stefanie, sie stellt euch den Wicklow Way vor, einen 127 km langen Fernwanderweg im Südosten Irlands – aber ich will hier nicht alles vorweg nehmen! Die Strecke ist auf jeden Fall wunderschön und ihr Beitrag lesenswert! Schaut doch mal bei ihr vorbei :)15

Bei der lieben Doris findet ihr einige Details zu unseren Protagonisten. Ich persönlich LIEBE diese Reihe ja und bin ein großer Fan von unserem Galway Girl und bei der lieben Doris könnt ihr herausfinden, warum! 

Mit diesem kleinen Überblick über unsere bisherige Blogtour möchte ich euch nun zu meinem Thema überleiten … 

 

Die irische Mythologie

Die irische Mythologie ist ebenso bildhaft wie vielfältig – auch im heutigen Irland könnt ihr keinen Schritt ohne sie tun. Die Mythologie begleitet die Einwohner der grünen Insel schon seit Jahrhunderten, man kann sie sogar bis in die vorkeltische Zeit zurück datieren!

Dabei wurden die irischen Mythen nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich überliefert. Viele dieser Schriftstücke können heute in der Bibliothek des berühmten Trinity College gefunden werden – ein Ort, der für mich bei einem Besuch in Irland ein MUSS ist! Aber es sind längst noch nicht alle bekannten Mythen ins Englische übersetzt. Viele von ihnen warten auch heute noch darauf, gelesen und erzählt zu werden und genau hier finden wir den Ursprung der irischen Mythologie: die meisten Mythen haben sich über das überlieferte (gesprochene) Wort verbreitet.

Natürlich haben sich die Mythen im Laufe der Zeit und Erzählgeschichte geändert, wurden je nach Epoche und je nach Erzähler (Barde oder Poet) angepasst und schließlich von Mönchen niedergeschrieben. Die Mönche veränderten die Überlieferungen, sodass sich hierbei immer mehr christliche Elemente wiederfinden und eine Anpassung an den christlichen Glauben stattgefunden hat – aus einst göttlichen Wesen wurden nunmehr Feenwesen und Elfen. Ursprünglich heidnische Elemente sind nur noch fragmentarisch vorhanden, schimmern aber immer wieder durch und lassen sich hier und da finden. 

 

Die irische Mythologie im heutigen Irland

Fast in keinem Land ist die Mythologie so präsent wie im heutigen Irland! Sie ist überall spürbar und taucht sogar in Ortsnamen in vielen Stellen in Irland auf. Auch heute noch werden Samhain, Imbolc, Beltane und Lughnasadh gefeiert – keltische Feste, die eng mit der irischen Mythologie und den sagenhaften Göttern verbunden sind und sogar in Deutschland Erwähnung finden. 

Wer einen Besuch der grünen Insel plant, der sollte auch die mystischen Orte in seine Tour mit aufnehmen, die dort zu finden sind; beispielsweise das Grab der Queen Medb, welches sich der Legende nach auf dem Knocknarea Mountain befindet. 

Die wohl berühmtesten Wesen in der irischen Sagenwelt sind die „Leprechauns“ (gesprochen: „Läprekons“). Hierbei handelt es sich um die bekanntesten Feenwesen der irischen Mythologie. Sie werden meist als kleines Männchen in folkloristischer Kleidung des 19. Jahrhunderts dargestellt und mit einem großen grünen Hut geschmückt. Laut der Volkslegenden versteckt der Leprechaun Gold am Ende des Regenbogens und – wer weiß, vielleicht begegnet ihr in Irland einem dieser Wesen und könnt ihm zum Ende des Regenbogens begleiten? 🙂 

Auch unsere liebe Sínead verkauft Figuren dieser Feenwesen in dem Souvenirshop ihrer Mutter und da die kleinen Wesen sehr nahe am Gold sind, ist es kein Wunder, dass sie nicht nur mit Irland in Verbindung gebracht werden, sondern auch stets gerne gesehen sind und Glück verheißen. Der Kurator des Leprechaun-Museums in Dublin, Tom O’Rahilly, hat bereits ein paar „kleine“ Geheimnisse über die Leprechauns verraten.

„Leprechauns gibt es in Irland seit tausenden von Jahren. Schon im 8. Jahrhundert wurde zum ersten Mal von Sichtungen berichtet. Viele werden vielleicht überrascht sein zu erfahren, dass es auch weibliche Leprechauns gibt. Als Schuhmacher für die Feen kamen die Leprechauns zu großem Reichtum.“

 

Irische Sagen

Ich möchte euch jetzt aber nicht nur mit dem theoretischen Wissen über irische Sagen und die irische Mythologie langweilen 😉 Obwohl es hier wirklich überhaupt keinen Grund zur Langeweile gibt! Mein Beitrag hätte noch viel viel länger sein können und ich hätte euch viele irische Feenwesen vorstellen können, doch es soll ja keine Aufzählung werden und vielleicht konnte ich eure Neugierde etwas wecken, damit ihr selbst recherchiert. 

Ein Motiv, das uns in der Geschichte von Sínead und Ethan begegnet ist der irische Claddagh-Ehering

 

 

„The hands are there for friendship,
The heart is there for love.
For loyalty throughout the year,
The crown is raised above.“

 

Drei Elemente zieren den Ring:

    Freundschaft – symbolisiert durch die beiden Hände, die gemeinsam die Krone halten
    Liebe – symbolisiert durch das Herz
    Treue – symbolisiert durch die Krone, die Loyalität bedeutet

 

Als Legende zu diesen Ringen wird diese hier erzählt: 

„Richard Joyce lebte im kleinen Fischerdorf Claddagh, im Western Irlands, von 1660 bis 1737. Jedoch lebte er nicht immer dort der Legende nach wurde er als Fischer von algerischen Piraten entführt und an einen maurischen Goldschmied als Sklave verkauft.
Der Goldschmied bemerkte schnell sein Talent für filigrane Arbeiten und begann Richard anzulernen. Schnell erlernte und perfektionierte er seine Fertigkeiten. Aus Sehnsucht zu seiner Verlobten schuf er einen Ring, sein Meisterstück, der einst zahlreiche Ehepaare verbinden würde: der Claddagh Ring.
Glücklicherweise ermöglichte die Thronbesteigung William III, im Jahre 1689, Richard die kurze Rückkehr nach Irland. Dort fand er seine Verlobte wartend und unverheiratet vor.“

Über diese legendären Ringe könnte ihr noch viel erfahren und sie sogar bei einigen bekannten Berühmtheiten sehen, wie beispielsweise bei Julia Roberts und Jennifer Aniston. 

Ihr seht: auf der grünen Insel findet ihr nicht nur wunderschöne Landschaften oder Bauten, sondern auch sagenumwobene Orte, Schätze und Legenden. Bevor ich die Bücher von Tanja Bern gelesen habe, habe auch ich mich nicht sehr viel mit Irland beschäftigt – das muss ich jetzt einfach mal zugeben, aber die Geschichten haben einfach meine Neugier geweckt! 

Irland ist für mich nun ein Reiseziel und die sagenumwobenen Orte definitiv ein Muss auf meiner Route! 

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Beitrag einen kleinen Einblick in die irische Mythologie geben, denn auch uns begegnet sie jeden Tag in Form von Feenwesen oder aber auch irischen Segenssprüchen, die gern gesehen und gern verschenkt werden. 

Meinen Beitrag möchte ich mit diesem wundervollen irischen Segenswünschen abschließen: 

 

 

Vielen Dank, dass ihr heute auf meinem Blog vorbei geschaut habt! 

Alles Liebe, 

eure Nina 🙂 

 

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