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Christo Foerster – Raus und machen

Hallo ihr Lieben!

Bei uns geht es bald mit dem Umzug los, momentan sortiere ich noch aus und bringe Ordnung ins Chaos von daher sind die Rezensionen leider etwas ins Hintertreff geraten, aber das ändere ich jetzt. 

Heute möchte ich euch dieses Buch vorstellen:

 

Raus und machen

von 

Christo Foerster 

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an HarperCollins!)

 

Infos zum Buch

gebundenes Buch: 278 Seiten
Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (2. Mai 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3959672845
ISBN-13: 978-3959672849
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2 x 21,5 cm
Preis: 14,99 € (Broschiert) / 11,99 € (eBook)

 

 

Zum Inhalt

Das Motto »Raus und machen« ist das Herz der Mikroabenteuer-Philosophie von Christo Foerster. Im gleichnamigen Buch beschreibt der Autor eindrücklich, wie einfach es sein kann, eine neue Einstellung zu entwickeln und mehr unvergessliche Momente ins Leben zu holen. Wie werde ich freier? Welche Möglichkeiten liegen vor meiner Tür? Was macht ein Abenteuer zum Abenteuer, was einen Macher zum Macher? Warum lassen Naturerfahrungen uns so wachsen? »Raus und machen« liefert verblüffend aufschlussreiche Antworten auf Fragen, die sich jeder stellen sollte, der die Lust verspürt, seine Umgebung und sich selbst noch einmal neu zu entdecken. Welche Kraft die kleinen Abenteuer bei ihm persönlich entfalten, schildert Christo Foerster mit Geschichten seiner prägendsten Mikroabenteuer in den archetypischen Landschaften Meer, Wald und Berge. Obendrauf gibt es hilfreiche Tipps und Ideen für die Abenteuerplanung und einen ordentlichen Schwung unnützes Wissen – vom nördlichsten Zipfel Sylts bis zur Zugspitze.

 

 

Über den Autor:

Christo Foerster studierte an der Deutschen Sporthochschule in Köln, ließ sich an der Berliner Journalistenschule ausbilden und war leitender Redakteur der Zeitschriften Fit for Fun und Men’s Fitness. 2012 gründete er die Natural Coaching Academy und entwickelte das Fitnesskonzept Junglefit. Heute hält er als Experte für Motivation, Veränderung und Persönlichkeitsentwicklung Vorträge in Unternehmen, und treibt mit viel Leidenschaft das 2017 ins Leben gerufene Mikroabenteuer-Projekt »Raus und machen« voran.

Mehr über den Autor erfahrt ihr auf seiner Homepage, seiner Facebookseite und auch auf Instagram.

 

 

Mein Fazit und meine Rezension

Christo Foerster ist bekannt als Coach, Motivationstrainer und Begründer des Mikroabenteuer-Projekts. Ich selbst bin ihm bei Instagram „über den Weg gelaufen“. 

Mit seinem Buch „Raus und Machen“ verdeutlicht er seine Philosophie, die ihn zum Mikroabenteuer bringt, denn nur wer endlich anfängt, kann etwas erreichen. Dass man dabei seine Komfortzone verlassen muss (und unweigerlich auch das Haus, die Wohnung und vor allen Dingen die bequeme Couch) ist von vorne herein klar. 

Doch was genau sind diese „Mikroabenteuer“, die uns Christo näher bringen möchte? Wann genau ist ein Abenteuer ein Abenteuer und wann ist es nur ein Pseudoabenteuer? 

Viele Menschen haben viele unterschiedliche Ansichten und Anforderungen an Abenteuer. Für die einen beginnt es schon, wenn sie das Haus oder die Wohnung verlassen und sich spontan auf eine Reise begeben, die jedoch ein vorgeplantes Ziel hat, natürlich mit Hotelzimmerbuchung und allem drum und dran. 

Für die Anderen ist es ein Abenteuer, wenn sie einfach raus gehen und machen. Ihre Sachen packen und ohne Ziel, ohne Plan einfach drauf los gehen, sich nicht um eine Unterkunft kümmern, sondern sich an dem Ort in der Natur niederlassen, an dem sie einfach nicht mehr weiter können. Ein Bett unter dem Sternenhimmel. 

Wer Christo jedoch mit der Motivation begegnet, ein Mikroabenteuer sei eine Möglichkeit, seinem Alltag zu entfliehen, der ist bei ihm falsch, denn genau das soll es nicht sein! Ein Abenteuer oder Mikroabenteuer soll nicht die Flucht vom Alltag bedeuten, es soll kein Wegrennen sein, sondern eine selbst gestaltete und mutige Möglichkeit, „seinen Alltag umzugestalten, ihn aufzuladen mit besonderen Erlebnissen“.

„So wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir unser Leben.“
Annie Dillard (Dichterin)

Ein Abenteuer soll also gerade nicht dazu dienen, seinem Alltag zu entkommen, sondern ihn so umzugestalten, dass wir wieder leben, dass wir wieder ERleben und wir somit wieder etwas Abwechslung und eine Ladung Glitzer und Konfetti auf unser Leben streuen!

Christo Foerster nennt in seinem Mikroabenteuer-Buch drei Regeln, die für ihn ganz persönlich ein Mikroabenteuer ausmachen „(…) eine Dauer von mindestens 8, maximal 72 Stunden, weder Auto noch Flugzeug zu benutzen und draußen ohne Zelt zu schlafen, sofern ich über Nacht unterwegs bin.“

Dabei definiert er sein Abenteuer so: 

“ Ich verlasse meine Komfortzone und stelle mich einer persönlichen Herausforderung. 
   Ich beschreite mir unbekannte Wege.
   Ich akzeptiere einen ungewissen Verlauf.“

Wenn ich all diese Regeln auf mich anwende, so ist für mich ein Abenteuer eine lange Fahrt ins Ungewisse. Eine Übernachtung draußen habe ich schon lange nicht mehr gemacht, vielleicht sollte ich das mal, um mich wieder lebendig zu fühlen. Ich jedoch denke, dass Abenteuer individuell definiert werden, denn jede Komfortzone sieht anders aus. Vor einigen Jahren hätte ich gesagt, ein Abenteuer ist für mich eine lange Fahrt in eine fremde Stadt, da ich Angst davor hatte und es mich somit vollkommen aus meiner Komfortzone gerissen hätte.

Jetzt ist für mich ein Abenteuer, mich selbst zu verwirklichen, meinen Träumen und Wünschen zu folgen und sie umzusetzen, sodass ich auch raus aus meiner Komfortzone komme und endlich an mein Ziel gelange und um dieses zu erreichen, werde ich noch viele Abenteuer erleben, die für euch vielleicht keine Abenteuer sein mögen. 

In seinem Buch verdeutlicht Christo anhand von Beispielen und wundervollen Bildern, was seine persönlichen Abenteuer waren. So gehören dazu das gemeinsame Schwimmen mit einem Freund von Deutschland nach Dänemark oder aber die Überfahrt nach Sylt, das Müllsammeln am Strand und die Übernachtung an einem Ort, an dem er am nächsten Morgen für seine Arbeit mit dem wunderschönsten aller Sonnenaufgänge belohnt wurde. Doch auch im Wald und in den Bergen erlebte er Abenteuer, die dem ein oder anderen von euch sicherlich bekannt vorkommen.

Aus Christos Abenteuern und Geschichten können wir alle etwas mitnehmen: Inspiration und Motivation! Mich hat er mit seinen Erzählungen inspiriert, raus zu gehen und zu machen. Er hat mir gezeigt, dass auch ich ein (Abenteuer-)Macher bin und keine großartigen Gerätschaften oder gebuchten Abenteuer, die dann doch von anderen angeführt werden, benötige. Er hat mich motiviert, meine Komfortzone zu verlassen und den Tatendrang geweckt, endlich loszulegen!

Mal schauen, was er alles bei euch so bewegen kann …

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

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