Ratgeber

Lance Keimig – Nachtfotografie und Lichtmalerei

Hallo ihr Lieben, 

an einem wunderschönen, sonnigen Wintertag möchte ich euch eigentlich gar nicht allzulang aufhalten und doch möchte ich euch heute ein Buch vorstellen, das mich in den letzten Wochen des Öfteren begleitet hat. Ihr alle wisst, dass ich auch sehr gerne fotografiere und mit meiner neuen Kamera möchte ich so richtig durchstarten. Dank dem dpunkt.verlag habe ich auch die Möglichkeit dazu. Aber schaut selbst:

 

Nachtfotografie und Lichtmalerei Lance Keimig

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an dpunkt.verlag!)

 

Taschenbuch: 268 Seiten
Verlag:dpunkt.verlag GmbH; Auflage: 1 (3. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864903823
ISBN-13: 978-3864903823
Größe und/oder Gewicht: 11 x 2,5 x 25,6 cm
Preis: 36,90 € (Gebundene Ausgabe) / 29,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Lance Keimig ist ein international renommierter Nachtfotograf und Fototrainer aus Massachusetts, USA. In diesem umfassenden Handbuch vermittelt er die technischen und gestalterischen Kenntnisse, die für das Gelingen eindrucksvoller Nachtfotos erforderlich sind.
Nach einer Einführung in die Geschichte der Nachtfotografie macht er Sie mit den grundlegenden Aufnahmetechniken vertraut und diskutiert Aspekte der Ausrüstung wie Kameras und Objektive. Themen wie Langzeitbelichtung, Rauschen, Belichtungsoptimierung oder das Fotografieren mit hohen ISO-Werten werden vertiefend dargestellt. Die fotografischen Sujets reichen von den Lichtern der Großstädte über verlassene Orte bis hin zur Astro-Landschaftsfotografie, der ein umfangreiches Kapitel gewidmet ist. Darin erfahren Sie, wie Aufnahmen von Sternenspuren, der Milchstraße, Polarlichtern, Meteoritenschwärmen und Mondfinsternissen in professioneller Bildqualität gelingen.
In den letzten beiden Kapiteln des Buchs zeigt Ihnen Keimig, wie künstliches Licht zur Ausleuchtung von Motiven (Lichtmalerei) und zur Erzeugung von kreativen Formen und Strukturen (Lichtzeichnen) in Nachtaufnahmen eingesetzt wird. Dabei kommen zahlreiche Lichtkünstler zu Wort, die ihre Arbeitstechniken beschreiben und eindrucksvollen Fotografien vorstellen.

 

 

Über den Autor

Lance Keimig ist ein amerikanischer Fotograf aus Pembroke, Massachusetts, USA. Er ist weltweit bekannt für seine Nachtaufnahmen urbaner Locations und Kurator von »Darkness, Darkness«, einer Wanderausstellung mit Nachtfotografien, die in der Three Columns Gallery der Harvard University eröffnet wurde, wo er von 2006 bis 2010 tätig war. Seine Fotografien sind in zahlreichen amerikanischen Sammlungen vertreten wie The Art Complex Museum in Duxbury, Massachusetts, The Boston Athenaeum, The Boston Public Library oder The Grace Museum in Abilene, Texas. Auch amerikanische Unternehmen stellen seine Bilder aus, wie die State Street Bank, Fidelity Investments, Paramount Partners, Hitachi, Rayovac oder 3 Com.
Seit 2000 lehrt Lance Keimig an der New England School of Photography in Boston, der School of the Museum of Fine Arts in Boston, am Photographic Resource Center der Boston University und am Houston Center for Photography. Er führt unabhängige Workshops zur Nachtfotografie überall in den USA und seit 2001 Fotoreisen nach Island, Kuba, Irland und Schottland durch. Keimig ist Gründer des Mono Lake Photo Workshops und Mitbegründer von The Nocturnes Night Photography Workshops in San Francisco.
Sein Buch »Night Photography. Finding Your Way in the Dark« wurde in einer ersten amerikanischen Auflage im Jahr 2010 von Focal Press verlegt und in sechs Sprachen übersetzt. Die zweite Auflage macht der dpunkt.verlag nun mit der vorliegenden Übersetzung auch einem deutschsprachigen Publikum zugänglich.

Mehr über den Autor und seine Workshops erfahrt ihr auf seiner Homepage.

 

Mein Fazit und meine Rezension

Ich liebe es, zu fotografieren. Doch bin ich immer noch ein Anfänger und das merke ich immer wieder aufs Neue. Des Öfteren stoße ich an meine Grenzen und da ist die Nachtfotografie keine Ausnahme. Natürlich gibt es verschiedene Modi, die man auf der Kamera nutzen kann, damit jedes Bild perfekt wird, aber mich hat ja doch der Ehrgeiz gepackt, es selbst zu machen, selbst die korrekten Einstellungen zu treffen und zu sehen, was für ein Bild letztendlich herauskommt. 

Die Nachtfotografie hatte ich dabei auch schon ins Auge gefasst. Als im letzten Jahr der Blutmond über Deutschland aufgetaucht ist, habe ich meine Chance direkt gewittert … und bin kläglich gescheitert! Meine Bilder waren mehr schlecht als recht und wenn tatsächlich mal ein gutes Foto dabei war, dann war es mehr ein Glückstreffer. Das wollte ich ändern und habe es auch. 

Mit dem Buch „Nachtfotografie und Lichtmalerei“ von Lance Keimig habe ich einen Anfang gefunden. Und die ersten Bilder können sich sehen lassen. Der Autor zeigt hier in 11 Kapiteln, was man alles bei der Nachtfotografie zu beachten hat und was man von sich und seiner Kamera erwarten kann. Hier mal ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: 

 

  • Geschichte der Nachtfotografie
  • Grundlagen – Komposition, Fokussierung, Kontrast und Dynamikumfang
  • Optimale Bildqualität – Belichtung, Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit, Rauschreduzierung
  • Astro-Landschaftsfotografie und die Fotografie von Himmelsphänomenen
  • Langzeitaufnahmen bei natürlichem Licht – Sternspuren und punktförmige Sterne
  • Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom
  • Lichtmalerei – Ausleuchtung des Motivs
  • Lichtzeichnen – Licht als Motiv

Natürlich kann man das theoretische Wissen direkt überspringen (Geschichte der Nachtfotografie und die richtige Ausrüstung) und direkt in die Grundlagen einsteigen. Im Grunde genommen dachte ich damals „Stativ schnappen und los“, doch ganz so leicht ist es dann doch nicht. Die Kamera will gut eingestellt sein, die Validierung fein ausgearbeitet und sämtliche Lichtquellen, die in der Nacht auftauchen, für die Fotografie genutzt werden. 

Ganz so beeindruckende Fotos wie der Autor habe ich leider noch nicht hinbekommen, aber ich habe einiges aus dem Buch mitgenommen und freue mich schon jetzt auf die Sommertage (oder einfach meine Urlaubstage), wenn ich mich nachts auf die Lauer legen und die Welt bei Nacht auf einem (oder mehreren Fotos) festhalten kann. Mit Lance Keimigs Tipps und Tricks, die leicht verständlich erklärt und auch bebildert sind, klappt es auf jeden Fall!

Dabei „langweilt“ er den Leser nicht mit theoretischem Wissen, sondern fordert den Praktiker direkt auf, mitzumachen und seine Kamera zu holen, um es auszuprobieren. In vielen seiner Fotografien zeigt er uns, dass Fotografie keine bloße Form der bildlichen Darstellung der äußeren Welt ist, sondern eine Kunst, die es zu erweitern gilt. Ich fange dann mal an. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten und ein Muss für alle Anfänger, aber auch Fortgeschrittene

 

 

 

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