Liebesroman

Christina De Vallant – Spuren einer Sommerliebe

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr seid gut im neuen Jahr angekommen! Mein Start war ein gemütlicher und genauso gemütlich geht es jetzt weiter. Aber auch heute werde ich euch zwei Bücher vorstellen, die ich im letzten Jahr gelesen habe.

Den Anfang macht

Christina De Vallant

mit ihrem Sommerroman

Spuren einer Sommerliebe

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

 

Taschenbuch: 244 Seiten
Verlag: Independently published (19. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1719920648
ISBN-13: 978-1719920643
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,5 x 20,3 cm
Preis: 7,99 € (TB) / 2,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt:

Als Charlotte alles, was ihr wichtig war, verliert, verleiht ihr eine geheimnisvolle Erbschaft neuen Lebensmut. Plötzlich findet sie sich gemeinsam mit ihrem treuen Kater Chester in einem Haus auf einer kleinen Insel im Atlantik wieder. Während sie versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen, tauchen immer neue Fragen auf, die sie tief in die Vergangenheit ihrer Familie führen. Gleichzeitig bezaubert sie die Begegnung mit Ralph, einem charmanten, jungen Arzt. Doch ist er wirklich die Person, die er vorgibt zu sein? Oder muss Charlotte abermals um ihr Lebensglück fürchten?

 

 

Über die Autorin:

Christina de Vallant wurde am 3.2.1989 geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Deutschland und in den USA. Wenn Christina nicht gerade schreibt oder liest, liebt sie es, zu fotografieren und die Welt zu bereisen. Seit sie ihren Beruf als promovierte Juristin an den Nagel gehängt hat, um sich ganz dem Schreiben zu widmen, bleibt ihr dafür auch viel mehr Zeit. Block und Bleistift hat sie immer mit dabei, um sich Ideen für neue Bücher gleich notieren zu können.

Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage, ihrer Facebookseite und auf Instagram.

 

 

Mein Fazit und meine Rezension:

Wo vorher einmal Freude und Glück geherrscht hat, ist jetzt nur noch Chaos zu finden. So zumindest kommt es Charlotte vor als sie ihre geliebte Großmutter verliert, ihr Freund mit ihr Schluss macht und dann auch noch ihre Arbeitsstelle weggekürzt wird. Aber was soll sie nur tun? Die Erbschaft ihrer Großmutter verleiht Charlotte neuen Mut und mit wenig Gepäck und ihrem treuen Kater Chester macht sie sich auf in ein neues Zuhause. Doch dort, an einem Ort, an dem ihre Großmutter einst glücklich war, findet Charlotte Dinge, die sie nicht versteht – sie sieht sich vor einem großen Familiengeheimnis wieder, das ihr Leben auf den Kopf stellen wird.

Charlotte verliert von einem auf den anderen Moment einfach alles. Ihre geliebte Großmutter, die ihr einst großen Halt gegeben hat, verstirbt und hinterlässt eine geheimnisvolle Erbschaft. Doch Charlotte ist nicht auf ein Erbe aus, viel lieber hätte sie die Uhr zurückgedreht und ihre Großmutter zurück. Doch, wenn es in einem Teil ihres Lebens schief läuft, muss es doch wenigstens im Beruf und in der Liebe klappen?

Tja, das denken wir nur, denn tatsächlich trennt sich ihr Freund von ihr, von dem man es als Leser aber auch nicht anders erwartet hat, denn sein Verhalten war unter aller Kanone… Aber auch damit ist nicht genug, wenn Charlotte für irgendetwas schlechtes Karma gesammelt hat, dann bekommt sie jetzt die Retourkutsche dafür: auch ihren Job verliert sie. Da steht sie nun: ohne Großmutter, ohne Freund, ohne Job, ohne Zukunft.

Doch die Erbschaft ihrer Großmutter kann ihr letzten Endes doch noch helfen, auch wenn ihre Cousinen wie Aasgeier um den Schmuck und andere wertvolle Antiquitäten kreisen. Ja, zu Beginn der Geschichte kam ich mir wie bei Aschenputtel vor, aber wer sagt, dass es nicht so laufen kann?

Die geheimnisvolle Erbschaft führt Charlotte auf eine kleine Insel im Atlantik, hin zu einem wunderschönen großen Haus, welches stilvoll eingerichtet ist und vermuten lässt, dass hier in den letzten Jahren doch etwas getan wurde. Seltsam ist nur, dass Charlotte und auch der Rest der Familie von diesem ominösen Haus überhaupt nichts wissen und das soll auch nicht das einzige Geheimnis sein, das ihre Großmutter hinterlassen hat bzw. die Lösung zu diesem mit ins Grab genommen hat.

Mit dem Roman von Christina De Vallant kommt ein Stück weit der Sommer zurück, die Wärme, das Licht, die Blumen, die Gerüche, die Leichtigkeit. Und auch die Geschichte ist sehr gut aufgebaut, nur möchte ich an einigen Stellen Charlotte einfach mal rütteln und sie zum Handeln auffordern, ihre Naivität oder ihre Ohnmacht in einigen Situationen kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Als sie dann endlich auf der Insel ist und neue Bekanntschaften macht, merkt man, dass ein Inselleben nicht immer leicht ist und man nicht direkt in die Gemeinschaft aufgenommen wird. Als sie dann noch auf den gut aussehenden Arzt trifft und die Gefühle regelrecht aus dem Nichts erscheinen, war bei mir jedoch ein Punkt erreicht, an dem es mir doch etwas zu viel wurde und es einfach zu schnell ging. Hier hätte man vielleicht die Entwicklung noch etwas ausbauen können und den Leser mehr mit auf die Reise nehmen können.

Das Ende der Geschichte ist wirklich gut gewählt und gefällt mir auch, nur war es mir dann doch viel schnell zu positiv, alles scheint sich auf einmal zu fügen und sämtliche Probleme von vorher scheinen vergessen zu sein.

Christina De Vallant hat einen wundervollen Sommerroman geschaffen, der zurück zur Leichtigkeit führt. Meiner Meinung nach könnte man hier und da noch nachbessern, den letzten Schliff geben und tiefer eintauchen, um den Charakteren wirklich Leben einzuhauchen und sie nicht zu oberflächlich zu gestalten. Trotz allem kann ich das Buch als leichte Sommerlektüre für zwischendurch empfehlen und ich bin auch auf die weiteren Romane gespannt, die aus der Feder von Christina De Vallant stammen werden.

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

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