Frauenliteratur - Roman

Anja Saskia Beyer – Träume der Provence

Hallo ihr Lieben, 

eigentlich müsste ich schreiben „der Winter ist da“, nur ist es draußen eher herbstlich und stürmisch. Von daher möchte ich euch heute ein Buch vorstellen, dass uns zurück in den Spätsommer / Anfang Herbst bringt. Aber schaut doch einfach mal selbst: 

Anja Saskia Beyer

mit ihrem Roman

Träume der Provence

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an Tinte & Feder)Infos zum Buch:

Taschenbuch: 302 Seiten
Verlag: Tinte & Feder (28. August 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 2919802380
ISBN-13: 978-2919802388
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,5 x 18,6 cm
Preis: 9,99 € (TB) / 4,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Manchmal muss etwas verschwinden, damit Hoffnung entsteht.

Marie ist durch und durch Mutter. Alleinerziehend kämpft sie sich mit ihrem 15-jährigen Sohn Robin durchs Leben. Als sie ihren Job verliert und dringend Geld braucht, weiß sie nicht mehr weiter. Doch dann hält das Schicksal eine unerwartete Überraschung für sie bereit: Als Robin ein Foto von einem Gemälde entdeckt, das einst seiner verstorbenen Großmutter gehörte, hofft Marie, dass sich das Blatt bald für sie wendet.

Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrem besten Freund Bennett reist Marie in das kleine südfranzösische Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence. Eine spannende Suche nach einem längst verloren geglaubten Gemälde beginnt. Was Marie findet, ist das Vertrauen in die Liebe – und ein gut gehütetes Familiengeheimnis aus den 1960er-Jahren.

 

 

Über die Autorin

Anja Saskia Beyer studierte Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Seit 1996 schreibt und arbeitet sie erfolgreich als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen, u. a. für die Serien »Lindenstraße«, »Für alle Fälle Stefanie«, »Verliebt in Berlin« und »Dahoam is Dahoam«.

Seit 2013 schreibt sie Romane, ihr Debütroman wurde gleich ein E-Book-Bestseller. Die Autorin reist sehr gerne, entführt ihre Leser in ihrem Top 1 Kindle-Bestseller und BILD-Bestseller »Mandelblütenliebe« nach Mallorca, in »Erdbeeren im Sommer« (Kindle- und BILD-Bestseller) nach Italien und in ihrem neuen Roman „Nelkenliebe“ ins wunderschöne Portugal.

Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.

Mehr über Anja Saskia Beyer erfahrt ihr auf ihrer Homepage, ihrer Facebookseite und auch auf Instagram

 

 

Mein Fazit und meine Rezension

Marie würde alles für ihre Familie tun – als allein erziehende Mutter eines 15 jährigen hat sie es aber auch nicht leicht. Als dann auch noch ihre Mutter plötzlich verstirbt und in ihrem Leben ein tiefes Loch hinterlässt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als weiter zu machen und weiter zu kämpfen, denn Robin ist krank und braucht dringend die ärztliche Hilfe, die ihm in Deutschland nicht entgegengebracht wird. Doch wie soll sie das alles schaffen? Als sie dann auch noch ihren Job verliert und über Umwege nach Frankreich kommt, entdeckt sie dort nicht nur ein Bild, das ihre Probleme mit einem mal wegwischen könnte, sondern auch die schicksalhafte Vergangenheit ihrer Mutter, die jahrelang unter Verschluss gewesen war. Doch sollte man die Vergangenheit nicht besser ruhen lassen? 

Marie liebt ihre Mutter, doch fühlt sie sich von ihr und ihrer Liebe regelmäßig erdrückt. Wieso ihre Mutter so handelt, kann Marie allerdings nicht ausmachen, sie weiß nur eins: sie möchte nie so werden wie ihre Mutter. Doch dann verstirbt ihre Mutter und hinterlässt eine tieftraurige Tochter, die sich immer wieder selbst nach oben rappeln muss, um für sich und ihren Sohn Robin zu kämpfen. Marie ist eine starke Persönlichkeit und hat viel aufgegeben, um ihren Sohn ein gutes Leben zu ermöglichen. Trotz seiner Krankheit versucht er an einem normalen Leben teilzunehmen, doch das ist nicht immer leicht. 

Über all diese Probleme, vergisst Marie sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse, das wird auch uns Lesern bewusst, als sie in Frankreich jemanden kennen lernt, der ihr Herz berührt, sich ihm aber nicht wirklich öffnen kann. Gemeinsam mit ihr und Robin erleben wir ein turbulentes Abenteuer, das Marie nicht nur ein Stück weit mehr zu ihrer Mutter finden lässt, sondern auch zu sich selbst. Letzten Endes ist Liebe doch das Wichtigste, das zählt. 

Für mich war es das erste Buch von Anja Saskia Beyer, doch ihr Schreibstil, ihre Art und Weise ihre Protagonisten zu erschaffen und diese Geschichte zu erzählen, haben mir gezeigt, dass es wohl nicht mein letztes Buch von ihr sein wird. Tief in der Provence haben nicht nur Marie und Robin von einem Neuanfang geträumt und gehofft, sondern auch ich. Mir war so, als würde ich die Lavendelfelder während dem Lesen riechen und das wunderschöne Violett der Pflanzen sehen können. All diejenigen, die Glück, Liebe, Hoffnung und ein Stück weit Vergangenheit und Familie finden möchten, denen kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

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