Thriller Unterhaltung

Inca Vogt – Sargnagel 1 : Mordserbe

Hallo ihr Lieben, 

ich hoffe, ihr genießt den Feiertag. Wenn es nach mir geht, dann könnte jeder Mittwoch ein Feiertag sein, so kann man die Arbeitswoche auch sehr gut überleben 😉 Heute möchte ich euch einen etwas anderen Roman von der lieben Inca Vogt vorstellen, der ihr auf meinem Blog bislang nur im Thriller-Genre begegnet seid. 

Inca Vogt

mit ihrem schwarzen Krimithriller

Sargnagel 1 : Mordserbe

sargnagel1 inca vogt(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 250 Seiten
Verlag: Independently published (16. Juni 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1983191825
ISBN-13: 978-1983191824
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,6 x 20,3 cm
Preis: 9,95 € (TB) / 2,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Stell dir vor, du bist Waise und erbst das florierende Beerdigungsinstitut Sargnagel nebst totem und lebendigem Inventar von deinem Vater.

Ein Vater? Leo fällt aus allen Wolken, als sie den Schrieb vom Notar liest.
Leo, die sich als Straßenmalerin durchschlägt, überlegt nicht lang. Sie reist in ihrem altersschwachen Bus nach Totenheim, um das Erbe anzutreten. Doch was sich so verheißungsvoll anhört, entpuppt sich als bitterböser Nachlass mit rachsüchtigen Enterbten. Schnell merkt sie, dass sie verdammt viel lernen muss, damit ihr das Mordserbe nicht um die Ohren fliegt.
Schwarzer Humor trifft auf beinharten Thriller.
Und da sich nicht alle Verstorbenen vom Acker machen, wird’s streckenweise gespenstisch und schräger, als die Polizei erlaubt.
Oder, um es mit dem alten Nagel zu sagen:
Gestorben wird immer. Aber nicht immer freiwillig. 

 

 

Über die Autorin

Inca Vogt lebt zwischen Stadt, Land und Schreibfluss irgendwo in den Bergen. Ihre ‚Thrillerwerkstatt‘ liegt direkt neben einem dunklen, dunklen Wald, mit sonnigen Aussichten und zwei jungen Katern, die ihr Leben gehörig auf den Kopf stellen.

Sie bezeichnet sich selbst als schreibendes Chamäleon, konzentriert sich aber inzwischen auf Bücher, die sie selbst am liebsten liest. Auf Thriller, die wachhalten, unterhalten und nachhalten.

Der Rest ist Geschichte: Die ersten redaktionellen Sporen verdiente sich die Werbetexterin mit Studien-Abschluss an der Akademie für Marketing und Kommunikation in großen Agenturen zwischen Hamburg und Frankfurt. Frankfurt ist auch der Dreh- und Angelpunkt ihrer Psychothriller, die eins gemeinsam haben. Sie verweben brisante Schlagzeilenthemen zu beängstigenden Geschichten, in denen nichts so ist wie es scheint.

Aber lasst euch nicht täuschen. Manche machen diesen Fehler nur einmal.

Wollt ihr mehr über Inca Vogt erfahren? Dann schaut doch mal auf ihrer Autorenseite, bei Facebook oder Instagram vorbei!

 

 

Mein Fazit und meine Rezension

Auf einmal wacht man tot auf – oder eben nicht. Diese Erfahrung macht Bert Nagel, Gründer und Eigentümer des Beerdigungsinstituts Sargnagel & Erben, und dabei ist er noch gar nicht bereit, abzutreten. Und noch bevor er unter der Erde in seiner letzten Ruhestätte angekommen ist, stehen auch schon die vermeintlichen Erben parat – nur hätten die nicht so schnell mit „Zuwachs“ von Außerhalb gerechnet. Leo Nagel kommt der Brief mit der Ankündigung der Erbschaft gerade recht, denn immerhin ist sie aus ihrer Wohnung geflogen und arbeitslos ist sie auch noch – da kann ein florierendes Unternehmen doch nicht schaden. Aber ausgerechnet in Totenheim? Die Annahme der Erbschaft ist jedoch an sehr sonderbare Bedingungen geknüpft und neben diesen muss sich Leo auch noch mit den Nebenbuhlern rumschlagen, die gerne Erben geworden wären … 

Bert Nagel war Leichenbestatter durch und durch. Er liebte seinen Beruf und lebte auch dafür. Getreu dem Motto „Gestorben wird immer“ hat er ein florierendes Unternehmen aufgebaut, doch all dies nützt ihm selbst nichts mehr, denn – er ist tot. Dumm nur, dass seine Erben schon parat stehen und auch alle Fäden in den Händen halten, zumindest denken sie das, denn Bert Nagel wäre nicht er selbst, wenn er nicht noch einen letzten Trumpf aus dem Ärmel ziehen würde: seine Tochter. 

Leo Nagel kennt ihren Vater nicht und weiß auch nichts über ihn, umso überraschter ist sie, als sie den Brief eines Notars erhält, der ihr die letzten Worte ihres Vaters mitteilt und ihr gleichermaßen bescheinigt, dass sie Alleinerbin von diesem ist. Ob das ein guter Start ist? Wir Leser lernen Leo als kämpferische junge Frau kennen, die sich durchs Leben schlägt und sich von nichts und niemanden fertig machen lässt. Den Job ist sie los, die Wohnung auch, warum also nicht mit ihrem gesamten Hab und Gut auf nach Totenheim? 

Ich kenne die Autorin und ihren Schreibstil aus ihren Psychothrillern der Amato Reihe und ich liebe ihn einfach! Mit diesem schwarzen Krimithriller hat sich die liebe Inca in ein neues Terrain getraut, in welchem sie sich außerordentlich gut zurechtfindet. Schwarzer Humor, morbide Wortspiele und viele spannende und gruselige Momente scheinen ihr einfach im Blut zu liegen, so flüssig, wie sie ihr aus der Schreibfeder kommen! Mit Sargnagel hat sie sich ein neues Schreib- und Leserfeld eröffnet, das sie – so bin ich mir sicher – auch mit weiteren Geschichten rund um Bernd Nagel und dessen Institut (oder aber auch dessen Familie) erfreuen und gruseln wird. Mich hat sie allemal überzeugt!

Bereits zu Beginn des Romans hat sie mich mit ihren schwarzen Wortspielen, dem morbiden Humor und den Charakteren vollends abgeholt und bis zum Schluss nicht mehr los gelassen. Dabei ist mir Leo Nagel mit ihren beiden Hunden im Verlauf der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen – natürlich allen voran wegen ihres Charakters! Wer jetzt allerdings denkt, er hat es hier ausschließlich mit schwarzen Humor und einer locker leichten Geschichte zu tun, der irrt gewaltig – nach wie vor handelt es sich hierbei um einen Krimithriller mit vielen spannenden, gruseligen, aber auch makaberen und durchaus tödlichen Elementen. 

Aber, lest doch lieber selbst mal rein …

Meine Bewertung: klare 5 von 5 Punkten (und große Vorfreude auf den nächsten Teil!)

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