Frauenliteratur - Roman

Frieda Lamberti – Spitz auf Knopf

Hallo ihr Lieben, 

Zeit für eine neue Rezension. Dieses Mal wieder aus dem Genre der Unterhaltungsliteratur: dem guten alten Roman (Frauenroman). Die Autorin Frieda Lamberti kennt ihr schon, wenn ihr Leser meines Blogs seid und Band 1 ihrer Spitzenweiber ist auch daher auch bekannt. Nun folgt Band 2. 

Frieda Lamberti

mit ihrem Roman (Band 2 der Spitzenweiber)

Spitz auf Knopf

spitz auf knopf frieda lamberti

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an Montlake Romance / Amazon Publishing)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Montlake Romance (30. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1503954226
ISBN-13: 978-1503954229
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 4,3 x 20,5 cm
Preis: 9,99 € (TB) / 4,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Die Jungunternehmerin Stine ist hin- und hergerissen. Einerseits liebt sie ihre neue berufliche Herausforderung und hat den festen Willen, ihr Café Laine zum Erfolg zu führen, andererseits vermisst sie ihren Verlobten Simon und leidet schmerzlich unter der Fernbeziehung. Als sie ihrem Jugendfreund Moritz aus einer Notlage hilft und ihm anbietet, sich die Wohnung mit ihr zu teilen, gerät ihr durchgeplantes Leben komplett durcheinander. Doch nicht nur sie, auch die anderen »Spitzenweiber« haben ihre Nöte. Ob es ihnen gelingt, ihre Träume zu verwirklichen?

 

 

Über die Autorin

Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Kurt in der Lüneburger Heide. Sie zählt sich zu den spätberufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von 50 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman Ausgeflittert. Frieda liebt Familiengeschichten, in denen auch Frauen jenseits der magischen Vierzig vorkommen. Es folgten binnen kurzer Zeit zahlreiche Kurz- und Fortsetzungsromane, die unter dem Serientitel HAMBURGER DEERNS erschienen sind.

»Ich mag Geschichten, die das Leben schreibt. Meine weiblichen Protagonistinnen sind frech, schlagfertig und lassen sich so schnell nicht unterkriegen, ganz so wie es auch meine Art ist. Die Geschichten eignen sich ideal für den kleinen Lesehunger zwischendurch, mal spannend, mal humorvoll, mal dramatisch, auch schon mal makaber und skurril, aber niemals vorhersehbar.«

Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Facebookseite.

 

 

Mein Fazit und meine Rezension

Stine hat sich durchsetzen können und den Traum von ihrem Café Laine verwirklicht, doch ganz so glücklich ist sie nicht, denn nach wie vor bereitet ihr die Fernbeziehung zu ihrem Freund Simon Bauchschmerzen. Dass sie dann auch noch in die kleine Wohnung im Haus ihrer Großmutter Lore zieht, gefällt Simon so gar nicht, doch er macht das Beste aus der Situation und hilft ihr – leider geht auch dieser Schuss nach hinten los, denn das Talent von Simon, sehr schnell übers Ziel hinauszuschießen, ist auch hier Fehl am Platz. Als Stine dann auch noch ihren Jugendfreund Moritz ein Zimmer in ihrer Wohnung zur Verfügung stellt, ist das Maß voll. Doch nicht nur Stine und Simon, auch Lore und Babette haben ihre liebe Mühe mit den Männern. Die Spitzenweiber haben einiges zu tun. 

Stine renoviert die Dachgeschosswohnung, um sich in der Nähe ihres neuen Café Laine wohl zu fühlen und auch ihr Freund Simon unterstützt sie dabei tatkräftig, doch leider ist er keine wirklich große Hilfe, denn seine gut gemeinten Bestellungen gehen alle nach hinten los. Stine ist also wieder einmal voll in ihrem Element. Wenn wir Stine in Band 1 noch eher zurückhaltend und etwas verloren kennengelernt haben, finden wir hier das genaue Gegenteil vor: Stine ist kämpferisch und lässt sich nichts sagen. Sehr schnell ist klar, wer in der Beziehung der beiden die Hosen anhat und diese Tatsache gefällt Simon so gar nicht. Auch mir wurde es während dem Lesen doch das ein um das andere Mal zu viel: Stine und Simon waren immer nur auf Kampf aus und haben sich nur gestritten. Sogar mir ist Stine oftmals auf die Nerven gegangen. 

Doch Gott sei Dank gibt es noch die anderen Spitzenweiber, denn auch Lore und Babette haben ihr liebe Mühe mit den Männern. Lore mit ihrem einst verschollen geglaubten Exmann und Babette mit dem kecken Maler Frank. Auch dieses Buch ist in Kapitel eingeteilt, in welchem sich unsere Spitzenweiber wohl fühlen. Mitunter mag es turbulent bei unseren Spitzenweibern zugehen und jede von ihnen hat ihr eigenes Päckchen zu tragen, doch sind sie im Grunde genommen eine große Familie, die so schnell nichts erschüttern kann. 

So erfahren wir weitaus mehr über Lore und Babette als in Band 1 und merken, dass hinter jedem der Charaktere doch viel mehr steckt, als wir zunächst angenommen haben. 

Ich mag Frieda Lambertis Schreibstil und auch die wundervollen Charaktere, die sie nicht nur schafft, sondern mit jedem einzelnen Buch weiterentwickelt (wie es auch im wahren Leben ist), doch bin ich wirklich froh, dass es in diesem Band tatsächlich andere Charaktere wie Lore und Babette waren, die hier die Zügel in die Hand genommen haben. Wäre es eine reine Geschichte rund um Stine gewesen, hätte ich das Buch wohl beendet und würde auch nicht zum nächsten greifen wollen. Stine hat meinen Lesefluss etwas gehemmt. Trotz allem findet man in die Spitzenweiber wieder sehr leicht hinein und lässt sich leicht mitreißen und von ihren Stimmungen anstecken. 

Ein wunderbares Lesevergnügen für zwischendurch! 

Meine Bewertung daher: 3 von 5 Punkten

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