Kriminalroman

Vera Nentwich – Tote Bosse singen nicht

Hallo ihr Lieben!

Ein neuer Tag und wieder eine neue Rezension von mir. Obwohl ich mich in der letzten Zeit doch häufiger im Genre des Liebesromans aufgehalten habe, bin ich doch meinem Credo treu geblieben und habe meine Fühler doch auch mal nach anderen Genres ausgestreckt. Der Autorin Vera Nentwich seid ihr auf meinem Blog schon öfter begegnet und ich liebe auch einfach nur ihre Romane um die tollpatschige und doch einfach kühne Detektivin Biene Hagen. Heute möchte ich euch ihren neuen Fall vorstellen: 

Vera Nentwich

mit ihrem neuen Roman

Tote Bosse singen nicht

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(Cover mit besten Dank an die Autorin!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Veras Books; Auflage: Juni 2018 (23. Juni 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945362296
ISBN-13: 978-3945362297
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,5 x 21,3 cm
Preis: 9,95 € (TB) / 2,95 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Was tust du, wenn aus einem Unfall plötzlich Mord wird? Mörder jagen.

Beim Versuch, ihre Detektei nach Vorne bringen, stößt Sabine Hagen, genannt Biene, auf einen schrecklichen Verdacht. War der Tod ihrer Eltern doch kein Unfall? Als sie den Hinweisen nachgeht, werden die Zeugen auf mysteriöse Weise ermordet. Um die Wahrheit herauszufinden bleibt Biene nur ein einziger Weg: Sie muss in die Vergangenheit eintauchen. Und das ausgerechnet jetzt, wo ihr Leben zusammen zu brechen droht und alle sie zu verlassen scheinen. Mit dem Freund Jochen gibt es nur Streit, ihr Partner Jago soll zurück nach Argentinien und sogar die Oma trägt sich mit Reisegedanken. Wird Biene es schaffen, sich der Vergangenheit und sich selbst zu stellen? Wird sie den Tod der Eltern aufklären können? Und was ist, wenn sie dann ganz alleine ist – ist das die Wahrheit wert?

 

 

Über die Autorin

Vera Nentwich ist lustig und irgendwie ungewöhnlich. Ob das daran liegt, dass das Jahr 1959, in dem sie geboren wurde, ein ganz besonders gutes Weinjahr war? Die Autorin ist Entertainerin durch und durch; sie eroberte die Theaterbühne, macht Musik und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane. Lesungen können da schon mal zu einer wahren Bühnenshow ausarten und Gästen zahlreiche neue Lachfalten bescheren. Vera Nentwich lebt intensiv. Mit ihren Büchern will sie inspirieren, Hoffnung geben und Traumschlösser bauen. Und sie liebt Eierkuchen. Eierkuchen steht für den Spaß und für all die Dinge, die nicht in ein festes Raster passen. Also Themen, die so sind wie sie. Anders eben.

Ich hatte das Vergnügen, Vera Nentwich bereits auf der Frankfurter Buchmesse 2016 zu treffen und sie ist genauso spritzig und quirlig, wie man von ihren Romanen her vermutet! ♥

Wenn ihr noch mehr über sie erfahren wollt, dann schaut doch einfach mal auf ihrer Homepage oder auf Facebook vorbei. 

 

 

Mein Fazit und meine Rezension

Oh ja, Biene ist endlich wieder da und hat einen neuen Fall im Gepäck – obwohl ihr das gar nicht so bewusst ist. Denn eigentlich läuft ihre Detektei so gar nicht an, obwohl sie schon einige Fälle lösen konnte, ist sie in dem kleinen Städchen Grefrath immer noch nicht als Detektivin anerkannt und das bereitet ihr Bauchschmerzen. Schlimm wäre das nicht, denn Biene weiß, wie sie sich profilieren kann, ein richtiger Dämpfer verpasst ihr jedoch ihr Freund Jochen, denn der glaubt nicht an sie und schämt sich. Sieht so eine gut gehende Beziehung aus? Auf einem Geschäftsessen stößt Biene dann zufällig auf einen alten Bekannten von ihren Eltern, der einige Informationen für sie hat. Doch ehe er sie mit Biene teilen kann, segnet er das Zeitliche … Biene gerät ins Grübeln, war der Tod ihrer Eltern vielleicht doch kein Unfall? Ehe sie sich versieht, steckt sie mitten drin in einem brisanten Fall, der ihrem Leben selbst sehr gefährlich werden kann … 

Biene steckt einiges zurück. Nicht nur im kleinen Ort Grefrath macht man sich über ihre Detektei lustig, es wollen auch einfach keine Aufträge hereinkommen. Doch Biene wäre nicht Biene, wenn sie nicht die Arme hochkrempeln und etwas dafür tun würde. So kennen wir unsere Biene! Stets mit Feuereifer dabei und ehe wir Leser uns auch schon versehen, steckt sie kopfüber in einen Fall, der es dieses Mal wirklich in sich hat und uns einen tieferen Einblick in die Vergangenheit unserer Protagonistin gibt: es geht um den mysteriösen Tod von Bienes Eltern. Steckt vielleicht doch mehr dahinter als all die Jahre vermutet wurde? 

Ziemlich rasant nimmt dieser Fall an Fahrt auf und dabei begegnen wir nicht nur etlichen Geheimnissen, Spuren und neuen Verdächtigen, sondern müssen ebenfalls mit erleben, wie Bienes Leben so langsam aber sicher aus den Fugen gerät: ihre Oma fährt in Urlaub, Jochen steht ihr nicht bei und ihr Kollege und guter Freund Jago soll zu seiner Familie zurück – alles zur gleichen Zeit. Bienes Welt scheint zu zerbrechen. 

Ich kenne ebenfalls die weiteren Romane rund um Biene und noch nie war ich so mitgerissen, wie dieses Mal. Biene hat mir richtig Leid getan. Mehrfach wäre ich am liebsten in meinen eReader gesprungen und hätte ihr gern beigestanden. Nein, das hat sie alles nicht verdient. Erst der Streit mit Jochen, dann der Abschied von Jago und ihrer Oma (obwohl es kein Abschied für immer ist!) und zu guter letzt auch die Erinnerungen an ihre Eltern, die sie heimsuchen, begleitet von Schmerz und großer Trauer. Ja, Biene hat mir richtig leid getan. 

Aber wir haben es hier mit einem toughen Mädel zu tun, dass sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Biene kämpft für die Wahrheit und beweist somit nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Lieben, dass sie ihr Herz, aber auch ihren Verstand, am rechten Fleck hat. Obwohl ab und an doch mehr Glück als Verstand vorhanden ist … 

Ein neuer Fall für Biene Hagen und ich war mit dabei! Ich freue mich sehr auf viele weitere Fälle und kann es kaum erwarten, bis sie erscheinen! Für mich eine klare Leseempfehlung für alle Vera Nentwich und Biene Hagen Fans und diejenigen, die es gerne werden möchten. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

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