Liebesroman Zeitgenössisches

Kristina Moninger – Wenn gestern unser morgen wäre

Hallo ihr Lieben!

Ein neuer Tag, eine neue Rezension! Dieses Mal von einem Buch, das ich im Rahmen der Romancewoche gewonnen habe und als ebook auf meinen Reader gelandet ist. Leider gab es zwischendurch ein Problem mit meinem Kindle, weswegen meine Rezension erst jetzt erscheint (das Problem war sehr simpel: der eReader wollte nicht mehr, also musste ein neuer her). Es werden in der nächsten Zeit neben neu gelesenen Büchern auch endlich die Rezensionen erscheinen, die ich schon die ganze Zeit über veröffentlichen wollte. 

Nun also endlich meine Rezension zu 

Kristina Moningers Roman

Wenn gestern unser morgen wäre

Wenn gestern unser morgen wäre Kristina Moninger

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 300 Seiten
Verlag: FeuerWerke Verlag (28. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945362296
ISBN-13: 978-3945362297
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,5 x 21,3 cm
Preis: 11,90 € (Taschenbuch) / 3,49 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Was wäre, wenn du eine zweite Chance bekämst? Eine, um alles wiedergutzumachen. Alles, was du so unglaublich falsch gemacht hast. Was würdest du ändern, was wiederholen?

Sara hat innerhalb weniger Tage so ziemlich jeden Fehler begangen, den sie begehen konnte. Mit scheinbar kleinen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen würde.
Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen.
Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen …

 

 

Über die Autorin

Kristina Moninger wurde 1985 in Würzburg geboren und hat eine glückliche Kindheit in einem kleinen Dorf auf dem Land verbracht, in dem sie auch heute noch mit Mann, Kindern und Hund lebt. Nach einer kaufmännischen Ausbildung hat sie ein Übersetzerstudium abgeschlossen. Dieses hat ihr erstaunlicherweise nicht nur fremde Sprachen, sondern besonders ihre Muttersprache lieben gelehrt und war letztlich der Auslöser dafür eine lange schlummernde Idee auf Papier zu bringen.
Und da die Autorin das Schreiben nicht mehr losgelassen hat, stiehlt sie seither dem turbulenten Alltag mit Kleinkindern Minuten und verwandelt sie in Worte, aus denen Geschichten werden. Keine autobiografischen, aber doch solche, deren Themen ihren eigenen Emotionen entspringen.
Mit „Nur eine Ewigkeit mit dir“ hat sie den plötzlichen, viel zu frühen Tod ihrer Mutter ein Stück weit verarbeiten können und widmet den Roman ihr, deren bedingungslose Liebe sie zu dem Menschen gemacht hat, der sie heute ist.

Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage oder auf Facebook

 

 

Mein Fazit und meine Rezension

Sara ist eine Karrierefrau, durch und durch. Und doch hofft sie auf all das, was auch andere Frauen träumen: nach einer fünfjährigen Beziehung mit ihrem Freund Oliver erwartet sie endlich den langersehnten Heiratsantrag. Doch Oliver ist alles andere als der Gefühlsmensch, den Sara benötigt, er ist nur auf den Erfolg bedacht. Kein Wunder also, dass sie nach so langer Beziehung immer noch in getrennten Wohnungen leben und der nächste Schritt meilenweit entfernt ist. Doch dann kommt auf einmal alles anders. Sara trifft Entscheidungen und gibt Ratschläge, die weitreichende Folgen haben – nicht nur für ihre Leben. Und dann kommt dieser eine schicksalhafte Tag, der einfach alles verändern kann … was wäre, wenn man einfach die Zeit zurückdrehen und all das ungeschehen machen könnte, von dem man jetzt weiß, dass es ein großer Fehler war? 

Sara arbeitet hart für ihre Stellung und so ist es auch weniger verwunderlich, dass wir als Leser vielleicht schon auf den ersten Seiten eine leichte Abneigung gegen sie verspüren, zumindest war es bei mir so. Doch hinter der toughen Sara steckt eine Frau, die eigentlich den Träumen folgt, die viele Frauen haben: sie möchte nicht nur erfolgreich sein, sondern geliebt werden, um ihretwillen. Sie möchte endlich „Ja“ sagen und die Frau an eines Mannes Seite sein, der sie tatsächlich liebt, so, wie sie ist. Doch das soll ihr einfach nicht vergönnt sein. Ja, auch mein Blickwinkel auf Sara änderte sich rasch – in ihr steckt doch mehr, als ich zu Beginn vermutet hatte. 

Der langjährige Freund von Sara, Oliver, ist ein weiterer Punkt, der sie in einem schlechten Licht dastehen lässt. Denn Oliver ist tatsächlich nur auf seine Karriere bedacht und „benutzt“ Sara in meinen Augen einfach nur als schmuckes Beiwerk zu seiner selbst. Kein Mann, den man heiraten sollte – meine Meinung. 

Doch dann trifft Sara eines Abends auf Matt und findet heraus, dass es noch so viel mehr gibt, als sie zu sehen glaubt. Die Beiden verbindet etwas, das merken auch wir Leser sofort und natürlich brennen wir auf eine Fortsetzung. Diese neue Bekanntschaft jedoch wird getrübt von vielen Entscheidungen, die nicht nur das Leben von Sara, sondern auch von ihren Lieben schwer und traurig machen. Irgendwann war auch bei mir der Punkt während dem Lesen erreicht, an dem ich einfach nur noch den Kopf schütteln konnte und gedacht habe „irgendwann muss es doch mal besser werden!“. 

Und ja, das wird es. Kann es. Denn Kristina Moninger hat sich mit ihrer Geschichte etwas zauberhaftes ausgedacht. Sie hat tatsächlich eine Rückspultaste installiert und so ihren Protagonisten und uns die Möglichkeit zum Aufatmen gegeben. Doch: woher wollen wir wissen, welche Entscheidungen die richtigen und welche die falschen waren? 

Für mich ist es die zweite Geschichte von Kristina Moninger, die mich sehr berührt, aber auch fasziniert hat. Wie oft habe ich mir schon gewünscht, eine Entscheidung nicht getroffen zu haben oder aber einen bestimmten Weg nicht gegangen zu sein? Wie gerne hätte ich einige Male die Zeit angehalten oder aber zurückgespult und neu, anders, entschieden? Sehr oft, kann ich euch nur sagen. Die Idee ist also nicht neu, aber die Umsetzung ist einfach toll. 

Mit ihrer sympathischen und flüssigen Erzählweise schafft sie es auch ein weiteres Mal, mich von einer weiterer Geschichte von ihr zu überzeugen, sodass ich all meinen Bloglesern diese hier einfach nur ans Herz legen kann. Also: drückt einfach mal Stop und spult zurück und dann wagt einen Neuanfang!

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

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