Julie Peters – Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

Hallo ihr Lieben!

Zeit für eine neue Rezension. Mit meinen Büchern befinde ich mich – wie das Wetter momentan – mitten im Sommer! Also: Sommer, Sonne, Sonnenschein, gerne auch mal etwas Meer oder eine Insel, vor allen Dingen aber jede Menge Gefühle. Heute geht es weiter mit

Julie Peters 

und ihrem Roman

Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

julie peters mein wunderbarer buchladen am inselweg

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an Aufbau Verlag!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 2. (18. Mai 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 374663413X
ISBN-13: 978-3746634135
Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2,4 x 19 cm
Preis: 9,99 € (TB)

 

Zum Inhalt

Findet mich das Glück hinter den Dünen? 

Eigentlich wollte Frieke nur kurz auf Spiekeroog bleiben. Doch dann will ihr Vater, dem sie seit Jahrzehnten erfolgreich aus dem Weg geht, plötzlich an ihrem Leben teilhaben. Der Forscher, den sie über eine seltene Vogelart interviewen soll, entpuppt sich als äußerst charmant, und in der Inselbuchhandlung erinnert sie sich an ihren längst vergessenen Lebenstraum: Menschen mit Büchern glücklich zu machen. 

Warmherzlich und voller Humor: eine Buchhandlung, eine kleine Insel und die große Liebe.

 

 

Über die Autorin

Julie Peters, geboren 1979, arbeitete einige Jahre als Buchhändlerin und studierte ein paar Semester Geschichte. Anschließend widmete sie sich ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Westfälischen.

Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrem Blog, ihrer Facebookseite und auch auf Instagram.

 

 

Mein Fazit und meine Rezension

Kurz bevor es für Frieke in einen neuen Job geht, soll sie noch einmal aktiv werden und eine Story über einen Vogelforscher und dessen Arbeit schreiben. Diese führt sie auf die Insel Spiekeroog und im Grunde genommen ist ihr auch klar, dass diese Reise keine leichte sein wird, denn dort lebt ihr Vater, den sie sei Jahrzehnten nicht gesehen hat und dem sie auch erfolgreich aus dem Weg geht. Doch auf so einer kleinen Insel läuft man sich schnell über den Weg und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Vater und Tochter schon bald aufeinander treffen. Das ist schon seltsam genug, doch auch der Vogelforscher hat seine Eigenheiten und so gar keine Lust auf ein Interview mit Frieke – er stellt sie vor viele Herausforderungen. Und auch die kleine Inselbuchhandlung hat es ihr angetan…

Frieke ist kurz davor, einen neuen Job anzutreten und in einen neuen Lebensabschnitt zu starten, als sie einen letzten Auftrag bekommt: sie soll auf Spiekeroog einen Vogelforscher interviewen und über dessen Arbeit eine Reportage schreiben. Die Journalistin hat jedoch so gar keine Lust darauf, was man ihr auch anmerkt und sie kämpft zunächst dagegen an. Doch noch schlimmer als die Reportage ist die Tatsache, dass sie dort ihren Vater treffen wird und natürlich kommt dem auch so. Das erste Treffen zwischen Vater und Tochter läuft ziemlich schmucklos ab – für mich ging es tatsächlich zu schnell bzw. war gar nicht richtig nachvollziehbar und auch die Emotionen haben mir gefehlt. Aber, was soll man erwarten? 

Im weiteren Verlauf trifft Frieke nicht nur auf den eigenbrödlerischen und scheinbar weltfremden Vogelkundler Ole, sondern auch auf ihre Vermieter, die eine Buchhandlung betreiben. Dabei handelt es sich um keine einfache Buchhandlung, sondern um eine, die mit Liebe geführt wird und bei denen die Kunden immer das passende Buch erhalten. Diese Idee finde ich richtig süß, auch, dass die Kunden ein Buch kaufen, um es dann im Buchladen zu lassen und die Verkäuferin dann entscheidet, welcher Kunde dieses Buch als Geschenk erhält. Tatsächlich habe ich auch überlegt, welches Buch man mir wohl schenken würde. Die Buchhandlung nimmt also einen besonderen Platz in meinem Herzen ein und auch Frieke ist von ihr angetan. Doch die Besitzer haben noch etwas Besonderes mit Frieke vor – mehr verrate ich hier nicht. 

Wie man schon lesen kann, hat Frieke es auf der Insel nicht leicht und trifft auf einige Herausforderungen. Für mich war es zwar schön, wieder an der Nordsee zu sein (zumindest im Buch) und die Insel mit ihr zu erkunden, doch leider hat die Autorin es einfach nicht geschafft, mich mit ihrer Geschichte zu fesseln. Ich bin immer wieder abgedriftet. Der kleine Buchladen hat mir sehr gefallen, auch die Idee, die dahinter steckt, nur hat mir hier etwas das Feuer gefehlt.

Ab und an kam es mir tatsächlich so vor, als ob die Geschichte einige Kapitel mehr hätte haben müssen, aber runtergekürzt wurde und somit zu komprimiert erzählt wurde. Die Gefühle konnten sich bei mir einfach nicht entwickeln, waren bei den Protagonisten aber innerhalb kürzester Zeit vorhanden. An einigen Stellen hätte man meiner Meinung nach etwas mehr erzählen müssen. Die Geschichte kam mir ab und an regelrecht abgehackt und zu schnell erzählt vor.

Obwohl es ein schöner Sommerroman war, konnte er mich leider nicht überzeugen, sodass ich einige Male kämpfen musste, um tatsächlich weiter zu lesen. Das muss aber nicht jedem so gehen. Vielleicht war es auch einfach nicht der richtige Moment für mich, dieses Buch zu lesen. Lest also doch mal selbst in die Geschichte rein, vielleicht vermag sie euch das zu geben, was mir einfach gefehlt hat. 

Meine Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

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