Violetta May – Mariposa

Hallo ihr Lieben, 

Zeit für eine neue Rezension von mir. Ich bin nach wie vor noch im Genre des Liebesromans unterwegs und bin dabei über eine Lovelybooks Leserunde auf dieses Exemplar gestoßen. 

 

Violetta May

mit ihrem Roman

Mariposa

Mariposa Violetta May

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

 

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B077Z6FHZX
Preis: 2,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Eine Liebe, zum Scheitern verurteilt …

Im sonnigen Los Angeles erhofft Leanne sich einen Neuanfang. Hals über Kopf verliebt sie sich in den charmanten Spanier Alejandro, doch hinter ihm steckt mehr, als sie jemals für möglich gehalten hätte. Schon bald beginnt sie, für ihre Liebe zu kämpfen. Gefangen in einem Strudel aus tödlichen Gefahren und verzweifelter Leidenschaft muss Leanne entscheiden, ob sie bereit ist, für diesen Mann alles zu opfern: ihr Herz, ihre Sicherheit – womöglich sogar sich selbst.

Eine nicht ganz so typische Liebesgeschichte, in der es vor allem darum geht, zu sich selbst zu finden und zu erkennen, was man wirklich will. 
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und enthält keine erotischen Szenen.

 

 

Über die Autorin

Die Autorin ist im Jahr 1991 im Rheinland geboren und wuchs an der Ostsee und in Hessen auf, wo sie auch heute gemeinsam mit ihrem Mann lebt und als freie Lektorin und Autorin arbeitet. In ihrer Freizeit kocht und backt sie gerne, kümmert sich um ihre Tiere und taucht in ihre unzähligen Romanideen ein, die sie mit viel Herzblut für ihre Leser zu Papier bringt.

Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage oder ihrer Facebookseite

 

 

Mein Fazit und meine Rezension

Leanne wagt einen Neubeginn im sonnigen Los Angeles, weit weg von ihren alten Freunden, ihrer Familie und der unglücklichen Beziehung, die sie hinter sich gebracht hat. Doch auch in Los Angeles findet sie neben einer neuen Freundin auch bald einen Jungen, der ihr Herz höher schlagen lässt und dabei sollte sie gerade bei ihm aufpassen, denn stille Wasser sind bekanntlich tief. Ob der gut aussehende Spanier aber tatsächlich zu den Bösen gehört? Leanne hört auf ihr Herz und steckt bald kopfüber in Schwierigkeiten…

Leanne zieht nach Los Angeles zum Studium. Ihre Familie hat sie hinter sich gelassen, die ewigen Streitereien ihrer Eltern konnte sie nicht mehr ertragen. Gemeinsam mit ihrer Freundin arbeitet sie in einem Restaurant als Aushilfe und macht abends die Clubs unsicher. Dabei ist Leanne eher ruhig und besonnen – nicht jedoch in dieser einen Nacht, in der sie von diesen mysteriösen Augen auch im Traum verfolgt wird. Auch ihr Herz macht einen Hüpfer, scheint der gut aussehende Fremde doch nicht zu ihrem üblichen Freundeskreis zu gehören. 

Eine Überraschung ist es allerdings nicht nur für Leanne, sondern auch für den Leser, als der gut aussehende Fremde am nächsten Tag in dem Restaurant auftaucht und von ihr angelernt werden soll. Der Spanier Alejandro ist ihr suspekt und verhält sich ihr gegenüber kühl, bis zu jenem Abend, an dem er ihr ihr Leben rettet. Aber gehört er wirklich zu den Guten? 

Das fragt sich nicht nur Leanne, sondern auch wir Leser tappen zunächst im Dunklen. Die Autorin weiß, wie sie Spannung aufbaut und auch eine wunderschöne Liebesgeschichte spinnen kann. Sie beginnt sanft und zart mit Zurückweisung und Unverständnis und ist dann so schmerzlich süß, dass es wirklich weh tut – bis es einfach zu flott geht und ich tatsächlich noch einmal zurückblättern musste, um zu sehen, ob ich einige Kapitel überlesen habe. Nein, habe ich nicht. Die Entwicklung schreitet dann doch etwas schneller voran, sodass die Gefühle in kürzester Zeit so intensiv werden, dass man nicht mehr ganz hinterher kommt. So zumindest war es bei mir. 

Die Geschichte um Leanne und ihren Spanier Alejandro beginnt wirklich langsam und baut sich stetig auf, ist also sehr gut gewählt bis zu eben dem oben beschriebenen Abschnitt. Mit ihrem lockeren Schreibstil hat mich die Autorin sehr gut abholen können und in die Geschichte mit eingebunden – ich konnte ihr von Anfang an gut folgen. Die Thematik ist auch sehr gut gewählt und auch ein Spannungsbogen wird aufgebaut, der ein Ende hervorbringt, mit dem man wohl zunächst nicht gerechnet hat, das aber einfach passt (und in meinen Augen auch nicht anders sein dürfte!). 

Wer also eine lockere Sommerlektüre mit Herz, aber auch Spannung genießen möchte, dem kann ich Mariposa nur empfehlen. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

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