Fantasy

Anja Urban – Hochgeboren

Hallo ihr Lieben, 

wieder einmal ist es Zeit für eine Rezension! Dieses Mal bin ich etwas im Genre gesprungen – in der letzten Zeit habe ich mich ja eher im Genre der Romantik und des Liebesromans aufgehalten (mit einem kleinen Abstecher hin zum Krimi, Thriller und Psychothriller), heute ändere ich es und bewege mich hin zur Fantasy!

Anja Urban 

mit ihrem Buch

Hochgeboren

hochgeboren anja urban(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 257 Seiten
Verlag: Independently published (1. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1980332460
ISBN-13: 978-1980332466
Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 1,5 x 20,3 cm
Preis: 8,99 € (TB) / 2,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Ihr Stiefvater hat Scarlett in ein Internat an der windigen Nordwestküste Englands gesteckt, nachdem ihre Mutter erkrankt ist. Von ihrem Lehrer wird sie gedemütigt, und mit ihrer Mitbewohnerin versteht sie sich auch nicht. Als wäre das nicht genug, hört sie plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf. Scarlett fürchtet, den Verstand zu verlieren. Doch plötzlich nimmt die Stimme Gestalt an – die eines gut aussehenden Jungen, der übermenschliche Fähigkeiten zu haben scheint. Existiert Raphael wirklich, oder bildet sie ihn sich nur ein?

 

Über die Autorin

Anja Urban wurde in Thüringen geboren und lebt nun mit ihrem Mann und zwei Kaninchen glücklich im Osten Berlins. Bevor sie Romane geschrieben hat, hat sie sich meistens mit Computern und Zahlen beschäftigt.

Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage und auch auf Facebook!

 

Mein Fazit und meine Rezension

Für Scarlett sieht ein Neuanfang anders aus. Da ihre Mutter erkrankt ist, schickt ihr Stiefvater sie in ein Internet weit weg von ihr und überlässt sie sich selbst. Ohne Freunde und Bekannte muss sie sich nun durchschlagen und genau das ist auch treffend, denn auch mit ihrer Zimmermitbewohnerin hat sie scheinbar keinen guten Fang gemacht. Doch leider ist das nicht alles, denn plötzlich ist da eine Stimme in ihrem Kopf, die einfach nicht mehr verschwinden will und ein merkwürdiges Eigenleben entwickelt und als Klassenkamerad vor ihr steht Verliert Scarlett jetzt vollkommen den Verstand? 

Bereits zu Beginn des Buches lernen wir Scarlett kennen, die in ein Internat kommt – natürlich sehr zu ihrem Missfallen, doch scheint sie keine andere Wahl zu haben. Aller Anfang ist bekanntlich schwer, doch bei Scarlett trifft es genau den Nagel auf den Kopf. Nicht nur, dass sie Probleme mit ihrer Mitbewohnerin hat, auch die anderen Mitschüler würdigen sie keines Blickes und von ihrem Stiefvater ist keinerlei Hilfe zu erwarten. 

Mich hat die Szene zunächst an „Engelsnacht“ von Lauren Kate erinnert. Natürlich hatte Scarlett keinerlei Probleme an ihrer alten Schule (es ist auch nichts abgebrannt oder aber ein Mitschüler verstorben) und trotzdem sehe ich hier bekannte Züge wieder. Doch ziemlich schnell kann sie erste Kontakte knüpfen – was nicht allein an der Stimme in ihrem Kopf liegt. 

Diese Stimme hat auch mir die Lesestunden erheitert – denn nicht immer ist der Gesprächspartner so gewandt oder aber zynisch auf einen zu sprechen und weiß einfach alles. Als sie dann auch noch im Schrank landet – na ja, lest das doch einfach selbst!

Die Protagonistin Scarlett gibt uns Lesern einen guten Einblick in ihr Leben, aber auch in ihre Gedanken- und Gefühlswelt; direkt zu Beginn sind wir „mitten drin, statt nur dabei“ und diesem Erzählstil bleibt sich die Autorin bis zum Ende der Geschichte treu. Dabei begegnen wir Scarlett als einer zur Frau heranreifenden Jugendlichen, die schon einiges im Leben mitgemacht hat, aber der noch so viel mehr bevorsteht – denn nicht immer ist alles so, wie es zu sein scheint, so treffen wir auf magische Wesen und weitere fantastische Momente, die das Buch ins Fantasygenre einordnen lassen. 

Bei all dem sollte man aber nicht vergessen, dass wir hier immer noch eine junge Frau haben, die ihre Gefühle mit uns teilt. Dabei erleben auch wir Leser ein regelrechtes auf und ab, leiden mit ihr, freuen uns oder aber wagen uns tatsächlich an die erste Liebe. 

Alles in einem hat mir das Buch gut gefallen, der Schreibstil ist jugendlich und leicht und flüssig zu lesen. Langweilig wurde mir zu keinem Moment. Für Freunde des Fantasy-Genres kann ich dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen und auch ich bin gespannt, wie es weitergeht! 

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

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