Fantasy

Rose Snow – Die 11 Gezeichneten : Das dritte Buch der Sterne

Hallo ihr Lieben, 

ich melde mich aus dem Urlaub zurück und habe euch direkt ein paar Rezensionen mitgebracht 🙂 Denn natürlich habe ich die freie Zeit auch genutzt, um einige Bücher zu lesen!

Den Anfang mach der Ende einer Trilogie von Rose Snow, die ersten beiden Bände habe ich ebenfalls schon rezensieren dürfen: 

Die 11 Gezeichneten : Das dritte Buch der Sterne

Rose Snow Die 11 Gezeichneten

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorinnen!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Independently published (16. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 152185078X
ISBN-13: 978-1521850787
Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 2,2 x 19,8 cm
Preis: 9,90 € (TB) / 3,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Ohne Dunkelheit könntest du keine Sterne sehen … Die neue Trilogie von Bestsellerautorin Rose Snow mit der mitreißenden Geschichte von Stella und Cas geht in ein packendes Finale!

Nach Ethans Rückkehr gilt es keine Zeit zu verlieren, denn unzählige Menschenleben stehen auf dem Spiel. Um sich gemeinsam mit Cedric für ihr Verhalten zu verantworten, reist Stella mit ihren Kommilitonen zur Eastside University und hofft, dort eine Lösung zu finden. Auch Ethan begleitet sie – und während sich Stella zwischen den beiden Jungs hin- und hergerissen fühlt, überschlagen sich die Ereignisse und bringen die Sternzeichnerin in große Gefahr …

 

Über die Autorinnen:

„Hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 71 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014 schreiben wir als Rose Snow lustig-schräge Liebesromane und gefühlvolle Fantasy. Und im Herbst 2016 ist unter Anna Pfeffer unser erster Jugendroman bei cbj erschienen. Das Buch heißt „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ und ist eine Teenie-Liebesgeschichte mit einer erfrischend negativen Heldin, die uns besonders ans Herz gewachsen ist. Im März 2017 folgte „Flo oder der Tag an dem die Maus verrutschte“, ein witziges Buch zum Thema Cybermobbing, das auch schon ab 11 Jahren gelesen werden kann.“

Wenn ihr mehr über die beiden sympathischen Autorinnen wissen wollt, dann schaut doch einfach mal auf ihrer Homepage, bei Facebook oder auf Instagram vorbei!

 

Mein Fazit und meine Rezension

Stella und Cedric sind von ihrer Mission zurückgekehrt und haben nicht nur das Unmögliche geschafft, sondern auch eine große Gefahr heraufbeschworen – die Magie der Portale ist nicht mehr im Gleichgewicht und ein großer Komet rast auf die Erde zu. Nur die Magier sind in der Lage, diesen zu orten und zu zerstören, aber wie? Stella und ihre Freunde versuchen alles, um die Gefahr abzuwenden. Gemeinsam mit den weiteren magischen Universitäten beraten sie, was zu tun ist, doch eine Lösung ist einfach nicht in Sicht. Die Erde und somit die Menschheit scheinen verloren zu sein, doch da fällt Stella ein Hinweis in die Hände: das Lichtportal könnte ihre letzte Rettung sein! Doch wie gelangt man zu dem machtvollsten aller magischen Portale? Und wie soll sie ihre Gefährten davon abhalten, sich gegenseitig zu bekämpfen? Schwere Zeiten liegen Stella bevor, doch sie weiß, was sie tun muss … 

Stella ist mittlerweile eine Goldene geworden und kann ihre magischen Fähigkeiten einsetzen, nur noch nicht gezielt anwenden. Doch für weitere Übungen bleiben ihr keine Zeit mehr, denn ein todbringender Komet rast auf die Erde zu und es ist ihre Schuld. Dann kehrt auch Ethan endlich von seiner Mission zurück, doch er scheint sich verändert zu haben. Immer deutlicher spürt Stella, dass das, was zwischen ihr und Ethan war, nicht mehr so kraftvoll ist wie zuvor und außerdem gibt es da auch noch Cedric, der immer wieder die Nähe zu Stella sucht und sie zusätzlich verwirrt. 

Unserer Stella bleibt also nichts erspart! Endlich geht es ihrem Bruder wieder gut und ihr Freund kehrt von seiner Mission zurück und schon steht das nächste Problem an, das sie (leider) mitverschuldet hat. Zu allem Übel aber ist sie sich nach wie vor nicht wegen ihrer Gefühle zu Cedric sicher, immerhin gibt es da noch dessen Verlobte Melissa und auch Ethan. Doch passen Ethan und Stella wirklich so gut zusammen? Sind die Beiden tatsächlich das perfekte Paar, der traditionsbewusste Sternzeichner und die ihrem Herz folgende Sternzeichnerin? Auch mir als Leser sind hier die ersten Zweifel bekommen – obwohl ich von Anfang an im Team Ethan gespielt habe. 

Manch einem mag es in den drei Teilen von Rose Snow etwas zu schnell gehen oder aber die Ereignisse einfach Schlag auf Schlag folgen – zunächst mussten die Zwillinge ihre Kräfte erforschen und haben sich dann schon mit den ersten Missionen konfrontiert gesehen. Dann ist Cas in Lebensgefahr geraten und Stella musste ihn retten, die Mission glückte, mit Opfern, und doch steht das nächste Problem und der nächste Schicksalsschlag an. Ja, es könnte tatsächlich zu viel sein, was uns da die beiden Autorinnen erzählen, ABER: das ist es nicht! Ganz im Gegenteil: nach jedem einzelnen Teil habe ich weiter mit Stella und Cas gefiebert, habe mir selbst überlegt, wie es wohl weitergehen mag und wurde trotzdem immer wieder aufs Neue von den beiden Autorinnen überrascht. Ich habe auch einiges an Phantasie, aber darauf wäre ich niemals gekommen! 

Rose Snow schaffen es einfach, den Leser regelrecht „bei der Stange“ zu halten und bleiben nicht nur ihrem Schreibstil, sondern auch ihren fantastischen Geschichten treu. Dabei merkt auch der Leser, dass ihre Figuren sich immer weiterentwickeln und niemals auf einer Stelle verharren. Stella beispielsweise haben wir in ersten Buch der Sterne noch als scheues und zurückhaltendes Mädchen kennengelernt, das sich die meiste Zeit in ihren Büchern versteckt hat und hinter ihrem Bruder Cas eingeordnet hat. Die Beiden wurden stets als Zwillinge gesehen, von welchen Cas jedoch der aktivere war. Bereits gegen Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Buches der Sterne können wir jedoch erkennen, dass auch Stella für ihre Träume einstehen kann und sie tatsächlich auch verwirklicht. Sie ist kein Mädchen, das stets auf die Hilfe anderer angewiesen ist, sondern weiß zu kämpfen und ihre Probleme selbst zu lösen. Darüber hinaus beweist sie, dass sie ein absoluter Herzmensch ist, die nicht nur auf sich achtet, sondern auch stets um das Wohl der Anderen bemüht ist. Stella ist für mich das Bindeglied zwischen all ihren Freunden und schafft es immer wieder – trotz der aufbrausenden und gegensätzlichen Charaktere – diese zusammenzuhalten. Die Protagonistin Stella ist im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinausgewachsen und wir als Leser dürfen diese Entwicklung von Anfang bis zum Ende mit erleben. 

Doch nicht nur auf Stelle wurde ein Augenmerk gelegt, auch die weiteren wiederkehrenden Charaktere wie Cas, Cedric und auch Ethan werden von den Autorinnen nach und nach in ein anderes Licht gerückt. So zeigt Ethan auch, dass er nicht nur eine liebevolle, sondern eine traditionsbewusste Seite hat, die sich der Autorität beugt und der raue Cedric, dass er unter seiner harten Schale durchaus einen weichen Kern besitzt. 

Leider ist die Trilogie mit diesem Buch abgeschlossen, allen Fantasy-Fans und Fans von Rose Snow allerdings kann ich nur sagen: JA, kauft euch die Bücher und taucht ein in einer wundervolle magische Welt, die euch für einige Stunden (oder auch Tage) aus der Wirklichkeit entführt!

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

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