CRIMEDAY – Interview mit Vera Nentwich

crimeday

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Vielleicht kennt ihr mich schon –  vielleicht aber auch nicht, doch um MICH soll es heute gar nicht gehen, sondern um unseren

CRIMEDAY

Die mainwunder Agentur, viele Autoren und Verlage sowie wir Bloggerinnen haben uns heute für euch einen wunderbaren und natürlich mörderischen Tag mit vielen Gewinnspielen, Live-Lesungen und Interviews ausgedacht 😉 Also: BLEIBT DABEI!

Gemeinsam mit der lieben Sabine von Test-Blog durfte ich die liebenswerte und äußerst talentierte Autorin Vera Nentwich interviewen, welche uns heute ihren neusten Roman „Tote machen Träume wahr“ vorstellt!

tote machen träume wahr

Meine Rezension zu dem Buch findet ihr hier.

Und nun lest einfach mal selbst, welche Fragen wir ihr gestellt haben …

Interview mit Vera Nentwich

Liebe Vera, deine Protagonistin Biene hat einen Traum: Sie möchte Detektivin werden und endlich von dem trockenen Büroalltag wegkommen. Hattest du auch einen solchen Traum, den du dir verwirklicht hast oder aber bist du noch dabei ihn dir zu verwirklichen? 

Meine Träume begleiten mich mein ganzes Leben. Nicht umsonst ist mein Lebensmotto »Nur wer Traumschlösser baut, kann auch darin wohnen«. In den schweren Phasen meines Lebens haben mir die Träume von einem anderen Leben geholfen, meinen Weg zu gehen. Und noch heute sind Träume mein Antrieb. Ich kann mir ein Leben ohne einen Traum, auf den ich hinarbeite, gar nicht vorstellen. Ich empfinde es im Gegenteil befremdlich, wenn mir Menschen erzählen, sie hätten keinen Traum mehr. Ich muss gestehen, dass mir diese Menschen sogar leidtun.

Biene erhält bei ihrer Detektivarbeit leider nicht so viel Rückhalt von ihren Freunden oder der Familie, wie sie es gerne hätte. Im Gegenteil: Täglich muss sie mit neuen Anschuldigungen oder aber Lächerlichkeiten umgehen. Wie ist es bei dir? Als du dir deinen großen Traum verwirklicht hast, hast du Rückhalt erfahren oder musstest du auch kämpfen?

Na ja, die Menschen um mich herum, kennen mich und sind daher nicht mehr so leicht zu überraschen. Sie wissen, dass ich die Träume, die ich habe, auch umsetze. Natürlich können Sie sich so manches nicht wirklich vorstellen. Ein gutes Beispiel ist, als ich vor Jahren beschlossen hatte, endlich meinen langgehegten Traum zu singen umsetzen zu wollen. Nie hatte mich jemand in meinem Umfeld singen gehört. Zudem gibt es wohl keinen Aspekt, der bei den Menschen mit mehr Hemmungen belastet ist, als das Singen. Ich zweifelte natürlich selbst, ob ich dies überhaupt könnte, aber ich wollte es zumindest versucht haben. Also ging ich zur Probestunde zu einem Gesangslehrer. Zu meiner Überraschung sagte er mir, dass es sich lohnen würde, an meiner Stimme zu arbeiten. Ich kann gar nicht sagen, welches Glücksgefühl diese Aussage in mir auslöste. Alle um mich herum waren völlig überrumpelt davon, dass ich nun Gesangsunterricht nahm. Es hätte aber niemand gewagt, mich daran zu hindern. Zwei Jahre später habe ich zum ersten Mal alleine vor Publikum gesungen und bin heute begeistertes Mitglied der Soulville Jazz Singers. Heute fragen mich eben diese Freunde, ob ich nicht auf ihren Feiern singen könnte.

Ein Traum, für den es sich zu kämpfen lohnt: Welcher wäre das für dich?

Ich frage mich, ob es Träume gibt, für die es sich nicht zu kämpfen lohnt? Ich meine diese Träume, die einen mit Sehnsucht erfüllen. Die einem beim Gedanken daran ein wohliges Gefühl geben. Es wäre doch tragisch, sie nicht realisieren zu wollen. Wobei dies im Regelfall gar kein Kampf ist. Ich empfinde es als Kampf, etwas zu tun, dass ich nicht möchte. Etwas zu tun, dass ich liebe, ist kein Kampf. Es mag hier und da anstrengend sein, aber es ist keine Qual. Es ist Freude.

Biene gerät oft in brenzlige Situationen, verliert aber nie den Mut und stürzt sich direkt in das nächste Abenteuer. Bist du auch so mutig wie Biene?

Genauso, wie die Umsetzung des eigenen Traums kein Kampf im eigentlichen Sinn ist, gehört auch nicht wirklich Mut dazu. Mut bedeutet, seine Angst zu überwinden. Wenn ich aber einen Weg gehe, der mir gar keine oder zumindest nicht viel Angst bereitet, dann ist es auch kein Mut, der mich diesen Weg gehen lässt. Man muss sich nur mal vorstellen, man würde einige Meter vor sich das sehen, was man sich sein ganzes Leben sehnlichst wünscht. Nur ein paar Schritte müsste man tun, um es zu erreichen. Allerdings ist ein wackeliger Steg zwischen dem leuchtenden Ziel und einem selbst. Ist es dann Mut, wenn man über den Steg geht? Nein, Biene ist nicht mutig. Sie kümmert sich um sich. In diesem Sinne bemühe ich mich, so wie Biene zu sein. Aber vielleicht ist sie auch so wie ich.

 

Die Oma gibt Biene immer Rückhalt. Bei einem leckeren Essen in Omas Küche erscheinen die großen Probleme oft viel kleiner. Wer unterstützt dich in allen Lebenslagen?

Das Vorbild für die Oma ist zumindest in einigen Belangen meine Mutter. Das Essen in der Küche gehört auf jeden Fall dazu. Sie unterstützt mich sehr und ist zum Beispiel ein großer Fan meiner Bücher. Zudem habe ich einen tollen Freundeskreis.

Grefrath ist ein kleiner Ort, in dem jeder jeden kennt und sich alles rasch herumspricht. Könntest du dir vorstellen, in so einem kleinen Ort zu wohnen, oder tust du das sogar?

Grefrath ist ein realer Ort und ich bin dort aufgewachsen. Ich habe bis zu meinem 35. Lebensjahr dort gelebt. Der Ort, in dem ich jetzt lebe, ist zwar nominal um einiges größer, aber unterscheidet sich atmosphärisch kaum von Grefrath. Die Frage kann ich also klar mit Ja beantworten. Mit einem wichtigen Aspekt: Der Ort darf nicht zu weit von der nächsten Großstadt entfernt sein. Ein Punkt, der leider nicht für Grefrath spricht.

Wann dürfen wir das nächste Mal mit Biene auf Mörderjagd gehen?

Wenn alles nach Plan läuft, soll es im Frühjahr soweit sein. Derzeit arbeite ich an einem anderen Projekt, dem ich den Arbeitstitel »Amanda und die Unmöglichkeit von Liebe« gegeben habe. Erstmalig lasse ich Leserinnen und Leser schon an der Entstehung teilhaben und veröffentliche Teile davon auf Snipsl und auch auf meinem Blog. Dieses Buch soll im Herbst erscheinen und dann geht es an Bienes nächstem Fall.

Vielen Dank liebe Vera für die Beantwortung unserer Fragen und euch allen weiterhin viel Spaß beim Crimeday!

Liebe Grüße,
Nina und Sabine ♥

#LebedenTraum – Tote machen Träume wahr

#LebedenTraum

Hallo ihr Lieben!

Heute kann ich euch endlich zeigen, was ich seit einigen Wochen vorbereitet habe …

*Trommelwirbel*

Gemeinsam mit der Autorin Vera Nentwich und einigen Bloggerinnen möchten wir euch in der Zeit vom

09. Juni 2017 bis zum 17. Juni 2017

nicht nur ihren neusten Roman „Tote machen Träume wahr“ vorstellen, sondern euch auch einen tiefen Einblick in unsere Träume geben und ich freue mich, dass ich den Anfang machen darf! 🙂 

Zunächst möchte ich euch Biene und ihren neuen Fall präsentieren:

Biene hat einen Traum: sie möchte in ihrem Heimatort Grefrath eine eigene Detektei eröffnen. Immerhin lauert das Verbrechen überall, wie sie schon wenige Monte vorher erfahren musste. Biene sucht das Abenteuer, den Nervenkitzel und die Spannung in ihrem Leben – und all das wird sie sicherlich nicht in der Kanzlei eines Steuerberaters finden. Doch so leicht, wie Biene denkt, ist es nicht. Ihr Freund und ihre Großmutter sind gegen ihr Vorhaben, möchten es ihr ausreden. Aber Biene hat einen Traum und den möchte sie nicht so einfach aufgeben. Immerhin sind Träume da, um das eigene Leben zu verbessern, positiver zu gestalten und sich vollends dem hinzugeben, was man schon immer mal tun wollte (und sich vielleicht bis jetzt nur noch nicht getraut hat). 

So, wie die Protagonistin Biene in dem neuen Roman von Vera Nentwich, geht es vielen Leuten. Jeder hat einen Traum und für jeden Traum lohnt es sich zu kämpfen, über sich hinaus zu wachsen und für sich selbst einzustehen. Biene sieht sich jedoch vielen Skeptikern gegenüberstehen – darunter auch ihre Lieben. „Sie ist ein Tollpatsch!“ „Sie ist dumm“ „Das bekommt sie niemals hin!“ Solche und andere Sätze hat sie sich anhören müssen – entweder direkt oder aber über Dritte. 

Da möchte man doch einfach alles hinschmeißen, oder? Einfach den Kopf in den Sand stecken und sich nicht mehr rühren. Aufhören, gegen den Strom zu schwimmen und umkehren, sich der Menge anschließen und es ihnen gleichtun. Einfach warten, bis alles vorüber ist. 

Aber was wird dann aus deinen Träumen? Gibt man sich dann nicht selbst ein Stück weit auf? Vergisst sich? Lässt das Individuum hinter sich und wird ein Teil eines großen Ganzen? 

Biene fühlt sich im Stich gelassen. Dass sich die Einwohner von Grefrath gegen sie und ihre Pläne stellen würden, damit hat sie gerechnet. Hier ist harte Überzeugungsarbeit notwendig. Aber, dass selbst Jochen und ihre Oma ihre neue Berufung als „Spinnerei“ abtun und ihr gänzlich davon abraten, zerbricht ihr schier das Herz ♥ 🙁 

Warum also sollte sie ihrem Traum nachjagen?

Jeder hat einen Traum! Auch ich habe Träume …

♥ Ich träume davon…♥

  • selbst Romane zu schreiben und zu veröffentlichen
  • ein Haus mit einem wundervollen Garten zu haben
  • eine Weltreise zu machen
  • an einem Tandemflug teilzunehmen
  • mich mit dem Schreiben selbstständig zu machen (vielleicht sogar mit Reiseberichten)
  • meine Vergangenheit endlich los zu lassen und mich vollkommen auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren
  • Surfen zu lernen
  • Hawaii nicht nur zu besuchen, sondern auch dort zu leben
  • die Nordlichter einmal live zu sehen
  • morgens aufzuwachen und zu spüren, dass ich glücklich bin und ein wunderbares Leben führe!

Wie ihr seht, habe ich viele Träume und es werden immer mehr. Manchmal ändern sie sich, werden konkreter oder aber verschwinden ganz. Einige meiner vorherigen Träume habe ich bereits erfüllt und genau so sollte es auch sein: 

Man sollte sich niemals unterkriegen lassen! Nur weil die Anderen deine Meinung / Ansicht nicht teilen, heißt es nicht, dass sie falsch ist oder aber dass sie automatisch recht haben! Nein! Lasse dich niemals auf etwas reduzieren, steh zu dir selbst und vor allen Dingen: stehe hinter deinen Träumen!

Oftmals erleben wir Rückschläge, bekommen Steine in den Weg gelegt oder wissen einfach nicht weiter. Ab und an muss man sogar selbst einsehen, dass ein Traum immer das bleiben wird: ein Traum. Doch allein einen Traum zu haben, erleichtert das Leben, lässt dein Herz höher schlagen und regt deine Gedanken an, sich zu überschlagen. Lass deinen Träumen freien Lauf! Sie werden dich beflügeln!

#LEbedenTraum

Und nun zu dir: was ist dein Traum? Welchen deiner Träume hast du bereits erfüllen können? Lebst du ihn vielleicht jetzt? Oder stehst du kurz davor? Was hast du vielleicht schon alles erlebt? 

Erzähle uns doch einfach mal einen deiner Träume 🙂 ♥ und du siehst: so unterschiedlich sind wir alle gar nicht, denn wir alle haben eines gemeinsam: 

Wir alle haben einen Traum!

Zum Abschluss möchte ich euch noch ein Lied mit auf den Weg geben, das mich während dem Schreiben von diesem Beitrag immer begleitet hat und in meinem Ohr auf Endlosschleife gelaufen ist 😉 

I HAVE A DREAM – Abba

I have a dream, a song to sing
To help me cope, with anything
If you see the wonder, of a fairy tale
You can take the future, even if you fail
I believe in angels, something good in everything I see
I believe in angels
When I know the time is right for me
I’ll cross the stream, I have a dream
I have a dream, a fantasy

 

To help me through, reality
And my destination, makes it worth the while
Pushing through the darkness, still another mile
I believe in angels, something good in everything I see
I believe in angels
When I know the time is right for me
I’ll cross the stream, I have a dream
I’ll cross the stream, I have a dream
I have a dream, a song to sing

To help me cope, with anything

If you see the wonder, of a fairy tale
You can take the future, even if you fail
I believe in angels, something good in everything I see
I believe in angels
When I know the time is right for me
I’ll cross the stream, I have a dream
I’ll cross the stream
I have a dream

 
Vielen Dank, dass ihr heute auf meinem Blog vorbei geschaut habt! Schaut doch mal, was euch die liebe Katja über das Buch „Tote machen Träume wahr“ zu erzählen hat!
 
Liebe Grüße,
eure Nina ♥

(Quelle: Pixaby nebst Anpassungen meinerseits)

Frankfurter Buchmesse 2016 – mein Bericht

Hallo ihr Lieben!

Es hat einige Zeit gedauert, aber ein paar Blogtouren und eine Blogparade wollten noch vorbereitet werden 😉 Und da ich keine halben Sache mache, habe ich mich denen natürlich erst mal voll und ganz gewidmet. 

Wie ich euch aber schon erzählt habe, war ich (ENDLICH) in diesem Jahr mal wieder auf der Frankfurter Buchmesse! Und es war einfach bombastisch!!!! 🙂 ♥

Mein letzter Aufenthalt dort war vor über 10 Jahren … eine sehr lange Zeit sagt ihr? Oh ja! Ihr habt ja so recht! Mir kam es auch schon wie eine Ewigkeit vor … doch was hat sich verändert? 

Hmm … 

Das erzähle ich euch später, jetzt erst mal von Anfang an: 

Meine Akkreditierung 

In diesem Jahr konnte ich mich das erste mal als Blogger akkreditieren lassen. Wie es mit der Akkreditierung vonstatten geht, habt ihr sicherlich schon auf vielen Blogs lesen können, Einzelheiten werde ich euch jetzt also nicht mehr erzählen – das könnte ja Langeweile aufkommen lassen 😉 Nur so viel … 

DAS HIER

war mein Presseausweis (natürlich mit dem Mainwunder Buchblogger Button) 😉 

Memories

Meine Erinnerungen an meine letzte Frankfurter Buchmesse sind natürlich in meinem Gedächtnis wieder aufgelebt … da lasse ich euch auch kurz dran teilhaben: 

Zur damaligen Zeit war ich noch mit einigen Mitschülerinnen aus dem Deutsch LK dort. Schon damals hatte ich keinen Plan von der Buchmesse und ließ mich einfach treiben – und genau das ist auch der Charme, den die Buchmesse für mich ausmacht! Ich wusste nicht wirklich, was mich erwartete und ging drauf los, erkundete die Stände der Verlage und traf dann dort auf meine absolute Lieblingsautorin (damals hatte ich sämtliche Bücher von ihr gelesen, mit Ausnahme des neusten Buches und das konnte man sogar kaufen!). Meine beiden Begleiterinnen haben meine plötzliche Schnappatmung überhaupt nicht verstanden und auch gar nicht das Glänzen in meinen Augen … ernsthaft: ich bin froh, dass ich nicht umgefallen bin *g* Sonst hätte ich diesen Augenblick verpasst! Vor mir am Stand saß Barbara Wood und neben ihr lag ihr neustes Buch „Kristall der Träume“ und das sind meine Erinnerungen an diesen wunderbaren Tag

2016-11-01-12-50-18

 

Ich werde diesen Tag niemals vergessen! Immer, wenn ich mir diese Widmung anschaue, dann sehe ich mich noch ganz aufgeregt in der Schlange stehen, mein Buch fest an mich gedrückt, mit wildem Herzklopfen und mit einem Mal ist mir sämtliches Englisch-Vokabular entfallen und mir fiel alles nur noch auf Französisch ein 😀 Irgendwie habe ich es aber doch noch geschafft, ihr meinen Namen zu nennen und mich herzlich für die Widmung und ihre wunderbaren Geschichten zu bedanken … danach war ich high – ganz ohne Alkohol oder Drogen. An solchen Momenten erkennt man die echten Buch-Nerds! 😉 

Meine Erinnerung ist nach wie vor da – und das Buch mit der Widmung auch (mein persönlicher Schatz!) und dieses Jahr, das wusste ich, sollte einfach genauso gut werden! Und ich wurde nicht enttäuscht 🙂 

Gleich zu Beginn der Messe sind mir etliche Bücherfanatiker, Mangakas, Cosplayer und was weiß ich noch wer begegnet. Sailor Moon lief mir über die Füße, Pikachus, die umarmt werden wollten („Hug me!“) oder aber andere Fantasiegestalten, die ich – zugegebenermaßen – noch niemals vorher gesehen habe … bei einigen fragte ich mich nicht nur, wie viel Arbeit sie in ihre Kostüme gesteckt haben, sondern auch, ob die Kostüme den Tag überleben würden! Bei dem Gedränge wäre es ein wunder gewesen … 

Meet & Greet

Mein erster Weg führte mich allerdings zu dem Meet & Greet, auf das ich mich schon die ganze Zeit über gefreut hatte: endlich würde ich meinen Lieblings-Autor Friedrich Kalpenstein (bekannt aus der Herbert-Reihe, sämtliche Rezensionen sind auch auf meinem Blog zu finden!) persönlich treffen und mit ihm auch ein Sektchen trinken!

Wenn ihr meine Begleiter fragen würdet, dann würden sie auch antworten: JA, Nina war aufgeregt! Ich weiß nicht, ob Friedrich Kalpenstein oder seine Frau das bemerkt haben, doch mir schlug das Herz wirklich bis zum Hals und ich habe mich sehr über das Treffen gefreut! 

Friedrich Kalpenstein ist nicht nur ein sehr humorvoller und talentierter Autor, sondern auch ein sehr sympathischer und offener Mensch 🙂 Ich habe ihn mit einigen Fragen gelöchert und er hat mir sämtliche Fragen geduldig beantwortet und mir sogar das ein oder andere Geheimnis verraten 😉 Die sind allerdings bei mir sehr gut aufgehoben *g* 

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Friedrich Kalpenstein und auch bei seiner Frau bedanken: für eure Zeit und Aufmerksamkeit, für eure Geduld und für all die vielen Antworten … ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelöchert! 😀 

Mein nächstes Meet & Greet hatte ich mit Vera Nentwich; sie hatte zu Marmorkuchen von Mutti an ihren Stand eingeladen und dabei nicht nur viele Blogger, sondern auch neue Leser begeistert! Vera Nentwich habe ich – wie ihre Protagonistin Biene – durch die Krimi- und Thrillerwoche auf Facebook kennen gelernt. Die beiden Bücher, die ich bereits von ihr gelesen habe (Rezensionen finden sich ebenfalls auf meinem Blog!), haben mich einfach begeistert und mit sich gerissen! Und genau so wie Biene, ist auch Vera eine aufgeschlossene und liebenswerte Person, die man einfach gern haben muss!

Vielen Dank, liebe Vera, für den leckeren Marmorkuchen und das tolle Gespräch! 🙂

Da die Halle 3.0 sehr groß war, wusste ich zunächst nicht, wo ich die Drachenhöhle finden konnte … 😉 Ja, auch ich habe mich auf den Weg zum Drachenmondverlag begeben, um dort eine noch junge und neue Autorin zu treffen, mit der ich schon vorher einen regen Kontakt hatte: Linda Schipp! Linda Schipp kennt ihr von ihrem Debütroman „Memories to do – Allies Liste“, einem wunderschönen Buch über die Liebe, Erinnerungen, Vergangenheit und das Leben! Um zum Drachenmondverlag zu gelangen musste man einfach nur der langen Menschenschlange folgen 😉 denn dort war wirklich einiges los! Und kaum durchgekämpft bis zur Front, habe ich auch tatsächlich die liebe Linda live und in Farbe sehen und sprechen können! Linda ist wirklich eine junge, aber auch äußerst sympathische Autorin, die schon von weitem Strahlt und alle um sie herum mit ihrem Lächeln ansteckt! Leider konnte ich nicht allzu lange mit ihr sprechen, da auch ziemlich bald ihre Signierstunde begonnen hat, aber ich weiß, dass es für sie ein aufregender Tag war, den sie niemals vergessen wird! Und ich definitiv auch nicht!

Vielen Dank, liebe Linda, dass du Zeit für mich hattest und wir doch noch einen Augenblick Zeit gefunden haben, um zu reden 🙂 Ich freue mich schon auf dein nächstes Werk! 

Ein Meet & Greet der anderen Art habe ich allerdings auch noch zu verbuchen! Ihr wisst, dass ich Mainwunder Buchblogger bin und tatsächlich ist es mir gelungen, die liebe Tanja und die liebe Rebecca vor Ort persönlich zu treffen und mit beiden zu reden! Vielen Dank an euch beide, dass auch ihr Zeit für mich hattet und mir die ein oder andere Aktion für die kommende Zeit verraten habt 😉 Ich freue mich schon sehr darauf!!! 

Nach diesen Meet & Greets war ich doch sichtlich aufgedreht, aber auch selig 🙂 Mein Lächeln konnte auch die große Menschenmenge vor mir nicht mehr von meinem Gesicht verschwinden lassen. 

Viele Aufnahmen der Messe und des Messegeländes habt ihr sicherlich schon sehen können, ich habe doch tatsächlich mal einen Teil der Halle 3 erwischt (3.1!), in dem nicht so viel Gedränge war und man auch mal wirklich Halt machen und in Büchern stöbern konnte 😉 

So habt ihr wenigstens einen kleinen Einblick in die Frankfurter Buchmesse 2016 erhalten. Aber: die trügerische Idylle täuscht gewaltig 😀 Eine Etage drunter war die Hölle los – und ich war mitten drin und habe es geliebt! So viele buchbegeisterte Menschen auf einem Haufen habe ich noch nicht erlebt! Doch gerade bei solchen Veranstaltungen merkt man, dass Bücher viele Menschen erreichen und deren Leben bewegen und gestalten! Ich freue mich, zu eben diesen Menschen gehören zu können 🙂 

Der nächste Besuch auf der Buchmesse (egal ob Frankfurt oder Leipzig), folgt bei mir bestimmt und schon jetzt kribbelt in mir die Vorfreude!

Mein Tipp für euch: lasst euch nicht von den großen Menschenmengen abschrecken, lasst euch einfach von der Menge treiben, aber haltet immer die Augen offen, ihr könnt niemals wissen, wer am nächsten Stand auf euch wartet, und: bringt Zeit und viel Geduld, aber auch Leidenschaft mit! So gelingt euch jeder Messebesuch … 

Und nun zu euch: 

Wart ihr auch auf der Frankfurter Buchmesse? Was waren eure Highlights? Was sind eure Tipps? Und: würdet ihr nochmal hingehen? 

Ich freue mich auf eure Antworten und Geschichten 🙂 

 

Liebe Grüße, 

eure Nina ♥

 

PS: Lasst bitte sämtliche Koffer und Trolleys und sonstige riesigen Taschen, mit denen ihr anderen Leuten nur über die Füße fahrt oder sie fast drüber fallen lasst, ZUHAUSE!!! -_- 

Liebe vertagen, Mörder jagen – Ich finde mich mörderisch gut!

Hallo ihr Lieben!

Heute macht die Blogparade bei mir halt und es ist an der Zeit zu rekapitulieren …

„Was an dir findest du mörderisch gut?“

Der Herbst ist da und stimmt mich etwas nachdenklich. In den letzten Wochen ist einiges in meinem Leben passiert und große Änderungen stehen noch bevor. Ob sie gut sind, das vermag ich noch nicht zu sagen – aber ich hoffe es von Herzen! ♥

Ich habe wirklich viel erlebt in meinem (noch) so jungen Leben und bei vielen Dingen frage ich mich einfach: Warum ist mir das so passiert? Hätte ich anders handeln können? Hätte ich es vermeiden können? Ist mein Leben wirklich so, wie ich es gerne hätte?

Wenn ich jetzt ganz tief in mich hineinhorche, so merke ich: nein, das ist es nicht. Und es ist noch längst nicht alles! Mir steht noch so vieles in meinem Leben bevor! Schöne Dinge, die mich neugierig machen, traurige Dinge, die mich nachdenklich stimmen und melancholisch lassen werden, aber auch so viele wunderbare Dinge, die mir zeigen, warum ich mein Leben so lebe, wie ich es gerade tue.

Was an mir finde ich also mörderisch gut? 

Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Mensch bin, der immer ein offenes Ohr für andere Menschen hat und auch hilft. Ich bin chaotisch, kreativ und liebenswert verrückt – oder auch nur verrückt, das liegt im Auge des Betrachters 😉 Na klar, auch ich habe meine Ecken und Kanten, von meinen Macken kann euch mein Freund sicherlich ein Lied singen – meine Familie auch. Doch macht uns eben das nicht alle aus? Dass wir nicht alle „gleich“ sind, „gleich“ handeln und „gleich“ denken? Nein, wir alle sind Individuen und so soll es auch sein. Ich war noch nie ein Mensch, der sich anderen angeschlossen hat, weil sie cool oder sonst was waren. Auch den ein oder anderen Hype habe ich nicht mitgemacht und dabei ging es mir nicht darum „alle machen das, also tue ich es nicht“, sondern mir ging es vielmehr darum „brauche ich das?“ und vor allen Dingen „bin ich das?“. Meist war die Antwort darauf ein klares Nein. Und das ist auch einer der Gründe, weswegen ich heute behaupten kann, dass ich noch nicht Fifty Shades of Grey gelesen oder gar gesehen habe oder aber niemals den Hype um Herr der Ringe oder aber um die Romane von Dan Brown mitgemacht habe. Das war einfach nicht ich.

#Mörderischgut finde ich an mir also, dass ich zu mir selbst stehe. Dass ich mich so liebe, wie ich bin – auch, wenn ich gerade schwere Zeiten mit mir erlebe und im inneren Disput mit mir stehe *g*

Und wisst ihr was? Genau diesen Aspekt habe ich auch bei Biene gefunden. Derzeit lese ich noch das Buch „Tote Models nerven nur“ von Vera Nentwich und habe schon da gemerkt, dass Biene keine Frau, wie all die anderen ist. Nein, Biene steht zu sich und zu ihren Moralvorstellungen. Sie ist für ihre Freunde da, wenn sie Hilfe brauchen – auch wenn sie nicht danach fragen. Sie versucht sich immer wieder neu zu erfinden und trotz sämtlicher Missgeschicke – oder nennen wir das Kind mal direkt beim Namen: FETTNÄPFCHEN, die sie auf ihrem Weg trifft, Anlauf nimmt, mittig reinspringt und dann noch auf und ab hüpft, um zu sehen, wie tief sie kommt – ja, trotz all dieser Rückschläge schafft sie es, sich selbst immer treu zu bleiben, niemals ihr Ziel aus den Augen zu verlieren und dabei stark und selbstbewusst zu sein. Auch in dem Roman „Liebe vertragen, Mörder jagen“ erlebt man Biene, wie sie leibt und lebt! Auch sie macht einige Veränderungen in ihrem Leben durch: der Job ist weg, mit den Männern will es nicht klappen, sie geht mit dem feurigen Argentinier Jago nach Paris (vielleicht wird daraus ja doch mehr?), um dann zu hören, dass es ihrem Freund aus Kindheistagen Jochen schlecht geht. Was tut sie also? Packt ihre Sachen und steht schon wenige Stunden später auf Jochens Türschwelle, um ihn aus seinem Loch zu holen … an dem sie nicht ganz unbeteiligt war.

Biene ist eine äußerst sympathische junge Frau, lebenslustig und meistert mutig die Probleme, die jedes Mal auftauchen. Äußerst lustig (aber auch spannend) fand ich ihre Idee, eine Detektei zu gründen und sich als Detektivin selbstständig zu machen – immerhin hat ihr Arbeitgeber das Büro geschlossen und der Beruf als Steuerfachangestellte reizt sie nicht so sehr, um nochmal dahin zurückzukehren. Und wisst ihr was? Genau in diesem Moment habe ich mich auch wieder in ihr finden können *g* Ich glaube, Biene und ich wären äußerst gute Freundinnen geworden 😉 Wie oft wollte ich schon aus meinem Leben ausbrechen, einfach was Neues machen, doch immer kommen noch Kleinigkeiten dazwischen, die es zu lösen gilt und dann werde ich es auch in die Tat umsetzen! Eine Detektei hat in jungen Jahren auch dazu gehört – zu dem Zeitpunkt war ich eine äußerst gewissenhafte und auch neugierige und wissbegierige Leserin der „Die drei ???“ Bücher 😉

Ihr seht, ich finde viele Gemeinsamkeiten zwischen Biene und mir und ja, wir würden uns auch schon sehr gut ergänzen. Es gab eine Zeit, in der war ich nicht so positiv eingestellt, musste es wieder lernen und ab und an überfallen mich diese Gedanken immer noch, aber wie man merkt, schaffe ich es auch aus alleiniger Kraft wieder raus zu kommen und mich zu berappeln. Ich bin einfach ein positiver Mensch, muss mich zwar manchmal auch dazu ermahnen, aber ich bin glücklich mit meinem Leben. Meine Entscheidungen waren alle für etwas gut und ich bin mir sicher, dass bald der rote Faden zusammenlaufen wird und ich auch erkenne, wo ich ankommen sollte. 🙂

Aber jetzt seid ihr an der Reihe: was an euch findet ihr mörderisch gut?

Ich bin schon gespannt auf eure Kommentare! 🙂

 

Das war es also mit meiner Blogparade! Den Link zur Rezension von Vera Nentwichs neuen Roman „Liebe vertagen, Mörder jagen“ findet ihr hier. Und jetzt wünsche ich euch noch viel Spaß bei unserer wundervollen Blogparade!

Liebe Grüße,

eure Nina ♥

Vera Nentwich – Tote Models nerven nur

Hallo ihr Lieben!

Man merkt, dass es mir besser geht, als in den Tagen zuvor und ja, ich fühle mich gut! Und genau deswegen habe ich es auch heute geschafft, euch ein paar neue Bücher zu präsentieren – allen voran auch Vera Nentwichs neuen Roman „Liebe vertagen, Mörder jagen“. Die Blogparade wird am 04.10.2016 auch bei mir Halt machen und dann könnt ihr auch sehen, was ich an mir #mörderischgut finde 😉

Nun aber weiter im Text. Ich hatte euch ja auch angekündigt, dass ich den ersten Band rund um Biene lesen würde und ja, ich bin fertig … es war wieder einmal ein richtig spannendes Lesevergnügen, aus dem ich einfach nicht mehr auftauchen konnte!

Jetzt stelle ich euch von

Vera Nentwich 

den Roman

Tote Models nerven nur

(Cover mit besten Dank an die Autorin!)

Weiterlesen