Liebe vertagen, Mörder jagen – Ich finde mich mörderisch gut!

Hallo ihr Lieben!

Heute macht die Blogparade bei mir halt und es ist an der Zeit zu rekapitulieren …

„Was an dir findest du mörderisch gut?“

Der Herbst ist da und stimmt mich etwas nachdenklich. In den letzten Wochen ist einiges in meinem Leben passiert und große Änderungen stehen noch bevor. Ob sie gut sind, das vermag ich noch nicht zu sagen – aber ich hoffe es von Herzen! ♥

Ich habe wirklich viel erlebt in meinem (noch) so jungen Leben und bei vielen Dingen frage ich mich einfach: Warum ist mir das so passiert? Hätte ich anders handeln können? Hätte ich es vermeiden können? Ist mein Leben wirklich so, wie ich es gerne hätte?

Wenn ich jetzt ganz tief in mich hineinhorche, so merke ich: nein, das ist es nicht. Und es ist noch längst nicht alles! Mir steht noch so vieles in meinem Leben bevor! Schöne Dinge, die mich neugierig machen, traurige Dinge, die mich nachdenklich stimmen und melancholisch lassen werden, aber auch so viele wunderbare Dinge, die mir zeigen, warum ich mein Leben so lebe, wie ich es gerade tue.

Was an mir finde ich also mörderisch gut? 

Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Mensch bin, der immer ein offenes Ohr für andere Menschen hat und auch hilft. Ich bin chaotisch, kreativ und liebenswert verrückt – oder auch nur verrückt, das liegt im Auge des Betrachters 😉 Na klar, auch ich habe meine Ecken und Kanten, von meinen Macken kann euch mein Freund sicherlich ein Lied singen – meine Familie auch. Doch macht uns eben das nicht alle aus? Dass wir nicht alle „gleich“ sind, „gleich“ handeln und „gleich“ denken? Nein, wir alle sind Individuen und so soll es auch sein. Ich war noch nie ein Mensch, der sich anderen angeschlossen hat, weil sie cool oder sonst was waren. Auch den ein oder anderen Hype habe ich nicht mitgemacht und dabei ging es mir nicht darum „alle machen das, also tue ich es nicht“, sondern mir ging es vielmehr darum „brauche ich das?“ und vor allen Dingen „bin ich das?“. Meist war die Antwort darauf ein klares Nein. Und das ist auch einer der Gründe, weswegen ich heute behaupten kann, dass ich noch nicht Fifty Shades of Grey gelesen oder gar gesehen habe oder aber niemals den Hype um Herr der Ringe oder aber um die Romane von Dan Brown mitgemacht habe. Das war einfach nicht ich.

#Mörderischgut finde ich an mir also, dass ich zu mir selbst stehe. Dass ich mich so liebe, wie ich bin – auch, wenn ich gerade schwere Zeiten mit mir erlebe und im inneren Disput mit mir stehe *g*

Und wisst ihr was? Genau diesen Aspekt habe ich auch bei Biene gefunden. Derzeit lese ich noch das Buch „Tote Models nerven nur“ von Vera Nentwich und habe schon da gemerkt, dass Biene keine Frau, wie all die anderen ist. Nein, Biene steht zu sich und zu ihren Moralvorstellungen. Sie ist für ihre Freunde da, wenn sie Hilfe brauchen – auch wenn sie nicht danach fragen. Sie versucht sich immer wieder neu zu erfinden und trotz sämtlicher Missgeschicke – oder nennen wir das Kind mal direkt beim Namen: FETTNÄPFCHEN, die sie auf ihrem Weg trifft, Anlauf nimmt, mittig reinspringt und dann noch auf und ab hüpft, um zu sehen, wie tief sie kommt – ja, trotz all dieser Rückschläge schafft sie es, sich selbst immer treu zu bleiben, niemals ihr Ziel aus den Augen zu verlieren und dabei stark und selbstbewusst zu sein. Auch in dem Roman „Liebe vertragen, Mörder jagen“ erlebt man Biene, wie sie leibt und lebt! Auch sie macht einige Veränderungen in ihrem Leben durch: der Job ist weg, mit den Männern will es nicht klappen, sie geht mit dem feurigen Argentinier Jago nach Paris (vielleicht wird daraus ja doch mehr?), um dann zu hören, dass es ihrem Freund aus Kindheistagen Jochen schlecht geht. Was tut sie also? Packt ihre Sachen und steht schon wenige Stunden später auf Jochens Türschwelle, um ihn aus seinem Loch zu holen … an dem sie nicht ganz unbeteiligt war.

Biene ist eine äußerst sympathische junge Frau, lebenslustig und meistert mutig die Probleme, die jedes Mal auftauchen. Äußerst lustig (aber auch spannend) fand ich ihre Idee, eine Detektei zu gründen und sich als Detektivin selbstständig zu machen – immerhin hat ihr Arbeitgeber das Büro geschlossen und der Beruf als Steuerfachangestellte reizt sie nicht so sehr, um nochmal dahin zurückzukehren. Und wisst ihr was? Genau in diesem Moment habe ich mich auch wieder in ihr finden können *g* Ich glaube, Biene und ich wären äußerst gute Freundinnen geworden 😉 Wie oft wollte ich schon aus meinem Leben ausbrechen, einfach was Neues machen, doch immer kommen noch Kleinigkeiten dazwischen, die es zu lösen gilt und dann werde ich es auch in die Tat umsetzen! Eine Detektei hat in jungen Jahren auch dazu gehört – zu dem Zeitpunkt war ich eine äußerst gewissenhafte und auch neugierige und wissbegierige Leserin der „Die drei ???“ Bücher 😉

Ihr seht, ich finde viele Gemeinsamkeiten zwischen Biene und mir und ja, wir würden uns auch schon sehr gut ergänzen. Es gab eine Zeit, in der war ich nicht so positiv eingestellt, musste es wieder lernen und ab und an überfallen mich diese Gedanken immer noch, aber wie man merkt, schaffe ich es auch aus alleiniger Kraft wieder raus zu kommen und mich zu berappeln. Ich bin einfach ein positiver Mensch, muss mich zwar manchmal auch dazu ermahnen, aber ich bin glücklich mit meinem Leben. Meine Entscheidungen waren alle für etwas gut und ich bin mir sicher, dass bald der rote Faden zusammenlaufen wird und ich auch erkenne, wo ich ankommen sollte. 🙂

Aber jetzt seid ihr an der Reihe: was an euch findet ihr mörderisch gut?

Ich bin schon gespannt auf eure Kommentare! 🙂

 

Das war es also mit meiner Blogparade! Den Link zur Rezension von Vera Nentwichs neuen Roman „Liebe vertagen, Mörder jagen“ findet ihr hier. Und jetzt wünsche ich euch noch viel Spaß bei unserer wundervollen Blogparade!

Liebe Grüße,

eure Nina ♥