Blogtour: „App to Date“ – Protagonisteninterview

Hallo ihr Lieben!

Und wieder seid ihr bei mir zu Gast und dieses Mal möchte ich euch die Protagonisten aus dem Buch „App to Date“ näher bringen und vorstellen… schaut doch mal rein, wen ich alles vors Mikrofon bekommen habe und was sie mir geantwortet haben… 

Die Charaktere

 

Das Interview

blog-a-holic: Zunächst einmal vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für dieses Interview nehmt. Ich weiß, ihr habt alle sehr viel zu tun. 
Nun aber zu meinen Fragen und diese stelle ich direkt an euch alle: was macht für Dich ein Date aus?

Carsten: Ich beschäftige mich mit diesem Thema als Wissenschaftler. Wie du vielleicht weißt, gibt es verschiedene Charakterzüge eines Menschen, die für das Gelingen einer Beziehung wichtig sind. Dabei ist interessant, dass einzelne Wesenszüge möglichst ähnlich, andere dagegen möglichst unterschiedlich sein sollen. Welche Merkmale das genau sind und wie man das am besten feststellen kann, ist der Kernpunkt unserer Forschung. Dafür haben wir App2Date entwickelt.

Jenny: Ein perfektes Date ist es dann, wenn die beiden Dater den Wunsch haben, sich wiederzusehen. In der App erkennen wir das daran, dass die Dater die App im Anschluss an so ein erfolgreiches Date nicht mehr benutzen. Aus Sicht der App ist das natürlich nicht wünschenswert, aber zum Glück kommen immer wieder neue Benutzer dazu!

Jakob: Das Wichtigste an einem Date ist doch, dass mir mein Datingpartner sympathisch ist. Ob das wissenschaftlich begründet werden kann, ist mir eigentlich egal. Aber mit der App scheint es ja zu funktionieren, sonst hätte ich Jenny nicht kennengelernt!

blog-a-holic: Jakob, da hast du allerdings Recht. Mit Hilfe der App bist Du auf Jenny gestoßen. Aber warum genau benutzt Du eine Dating-App? Welche Vorteile siehst Du darin? Und welche Nachteile?

Jakob: Am Anfang wollte ich das mit der App einfach einmal ausprobieren, weil ich es mir gar nicht vorstellen konnte, dass so etwas funktioniert. Ich bin jetzt nicht so der Draufgänger, und ein Mädchen einfach anzusprechen, das mir gefällt, ist nicht mein Ding. Über die App habe ich tatsächlich einige nette Frauen kennengelernt. Aber eine richtige Beziehung ist dann doch nicht draus geworden – bis ich Jenny traf!

blog-a-holic: Das klingt einfach fantastisch. Carsten und Jenny, warum fasziniert euch diese App so und wie seid ihr auf deren Entwicklung gekommen? Was war der Anstoß?

Carsten: Ich stellte mir die Frage, wie weit es möglich ist, aus den Daten auf einem Handy ein psychologisches Profil zu erstellen. Die ersten Testpersonen waren meine Studenten, und ich habe schnell erkannt, was für ein unglaubliches Potential diese Daten haben. Die App habe ich entwickelt, um die Ergebnisse meiner Berechnungen zu testen und natürlich, um damit an weitere Daten zu kommen. Mit so einem durchschlagenden Erfolg der App habe ich gar nicht gerechnet!

Jenny: Ich habe mich immer schon für Verhaltenspsychologie und Beziehungsforschung interessiert. Als mir Carsten eine Masterarbeit zu diesem Thema anbot, habe ich natürlich gerne zugesagt! Ich finde es sehr faszinierend, wie sich bestimmte Verhaltensmuster bei Menschen immer wiederfinden lassen, und wie diese Charakterzüge dann miteinander interagieren.

blog-a-holic: Jenny, du hast in der App das Profil einer perfekten Frau erschaffen – zumindest fast perfekt – wie aber sieht für dich das perfekte Date aus? Und ich meine jetzt hier nicht nur die Beschreibung deines Traum-Mannes, sondern auch des Dates, zu welchem er Dich ausführt.

Jenny: Ich bin keine Romantikerin, mit einem Candlelight-Dinner kann man mich nicht beeindrucken. Lieber gehe ich ins Theater oder zu einer Lesung, oder mache einen Spaziergang.

blog-a-holic: Na dann würde ich sagen, passen Jakob und Du wirklich gut zusammen 🙂
Jakob, Jenny war für Dich die perfekte Frau und zwar nicht ihr Testprofil, sondern ihr wahres Ich. Was hat Dich an ihr fasziniert? Warum Jenny?

Jakob: Ich glaube, das war Liebe auf den ersten Blick. Ich habe Jenny gesehen und es hat „peng“ gemacht. Ich hatte vom ersten Moment an das Gefühl, dass sie die richtige Frau für mich ist. Ich finde ihre roten Haare toll und ihre Sommersprossen, sie ist klug und wir haben den gleichen Humor. Ich bewundere ihren Ehrgeiz, und dass sie so ordentlich ist, ich glaube, da kann ich noch viel von ihr lernen.

blog-a-holic: Wow! Was für eine Erfahrung!
Jenny, du hast gesehen, welche Auswirkungen solch eine App haben kann und zu was man mit solch einer App fähig ist. Ganz ehrlich: hast Du die Gefahr unterschätzt oder bist Du das Risiko offen eingegangen?

Jenny: Bei meinen Testprofilen war ich mir des Risikos schon bewusst. Ich habe immer darauf geachtet, dass meine Dates so wenig wie möglich von mir selbst erfahren. Dass das einmal schiefgehen kann, war mir natürlich klar, nur dass es dann so endet … Nein, so gesehen habe ich die Gefahr unterschätzt.

blog-a-holic: Ich denke mir wäre es auch so ergangen.
Jenny und Carsten, wie weit würdet ihr im Namen der Forschung gehen? Gibt es überhaupt eine Grenze, die man einhalten muss?

Carsten: Natürlich gibt es Grenzen, die gibt ja schon das Gesetz vor. Unsere App hat ganz klare Datenschutzbestimmungen, und an die müssen wir uns halten, wie jeder andere auch.

Jenny: Bei mir hört es da auf, wo Einzelpersonen betroffen sind. Ich würde zum Beispiel nie das Profil von Jakob untersuchen, um Dinge herauszufinden, die er vielleicht für sich behalten möchte. Ich arbeite nur mit anonymisierten Daten.

blog-a-holic: Nun zum Thema Datenspeicherung bzw. -sicherung: wie sehr achtet ihr im Alltag auf eure Daten oder aber wie leicht gebt ihr sie frei? 

Jenny: Ich habe mir darüber früher gar keine Gedanken gemacht. Erst durch die Arbeit mit der App bin ich vorsichtiger geworden, aber ich glaube, ich bin immer noch zu nachlässig, was das betrifft.

Jakob: Ich achte schon darauf, wem ich welche Informationen gebe. Ich lösche zum Beispiel meinen Browserverlauf nach jeder Sitzung, und ich bin auch nicht in sozialen Medien wie Facebook oder Twitter unterwegs.

Carsten: Mir ist meine Privatsphäre sehr wichtig, auch im Internet. Ich benutze nur verschlüsselte Kommunikation, und achte generell darauf, mein Privatleben nicht in die Öffentlichkeit zu tragen.

blog-a-holic: Ich sollte vielleicht auch besser darauf achten, welche Daten ich von mir Preis gebe …
Die Dating-App hat ihre Vor- und auch ihre Nachteile. Ein großer Nachteil ist sicherlich, dass man bei Benutzung der App als „gläserner Mensch“ auftritt und von seinem Umfeld als aktiver Dater wahrgenommen wird. Dies kann gut, aber auch schlecht sein – Hand aufs Herz: habt ihr euch bei der Benutzung der App sicher gefühlt? Oder habt ihr überhaupt nicht über etwaige Konsequenzen nachgedacht?

Jakob: Ich habe darüber gar nicht nachgedacht. Jeder benutzt die App, also habe ich sie auch ausprobiert.

Jenny: Ich glaube, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, die App zu benutzen, wenn ich nicht beruflich damit zu tun hätte. Eigentlich lerne ich Menschen lieber auf „normalem“ Weg kennen.

Carsten: Ich habe die App noch nie für mich benutzt und für mich kommt das auch nicht in Frage.

blog-a-holic: Insgesamt ist in den letzten Jahren der Einfluss der digitalen Medien auf die Menschheit sehr gewachsen und trifft uns jeden Tag in sämtlichen Situationen. Jeder hat sein Handy dabei, man ist stets mit dem Internet verbunden und ist rund um die Uhr erreichbar. Wie sehr hat in euren Augen die Weiterentwicklung dieser Technik die Menschheit beeinflusst? Und: denkt ihr eher, dass es einen negativen oder einen positiven Einfluss hat?

Jakob: Als Fotograf begrüße ich diese Technik, digitale zu fotografieren ist viel einfacher und vor allem auch billiger als früher. Das Internet ist ein wichtiges Medium zur Informationsübermittlung geworden, das sehe ich durchwegs positiv. Die Gefahr ist, dass man in dem Überangebot an Informationen nicht mehr so einfach unterscheiden kann, was richtig ist und was falsch.

Jenny: Ich versuche, mich diesem „ständig online sein“ zu entziehen. Ich habe mein Handy oft ausgeschaltet und versuche, das Internet nur da zu nutzen, wo ich ansonsten ein analoges Medium benutzen würde. Ich gehe lieber raus oder lese ein Buch anstatt im Netz unterwegs zu sein.

Carsten: Diese Entwicklung geht weiter und wird immer schneller voranschreiten. Ich glaube, dass  die Menschheit davon nur profitieren kann. Derjenige, der diese Technik am besten für sich nutzt, wird am Ende gewinnen.

blog-a-holic: Wie sieht es mit euren persönlichen Daten aus? Gebt ihr diese bewusst oder vielleicht doch eher unbewusst (bei Einkäufen usw.) weiter?

Jenny: Ich versuche schon darauf zu achten, nicht zu viel von mir weiterzugeben, aber man kann es oft gar nicht vermeiden, oder?

Jakob: Ich bin da eher entspannt. Ich habe eine E-Mail-Adresse, die ich nur für solche Zwecke verwende, und wenn ich da dann Spam bekomme, landet der direkt im Papierkorb.

Carsten: Bei Einkäufen? Du meinst, beim Bezahlen mit einer Kreditkarte oder so? Also wenn ich jetzt nicht einmal mehr einer Bank vertrauen kann, dann weiß ich auch nicht.

blog-a-holic: Am liebsten würde ich euch noch viele weitere Fragen stellen, doch ich möchte nicht alles von eurer Geschichte vorab verraten! Vielen Dank an euch, dass ihr mir für meine Fragen zur Verfügung gestanden habt!

Den nächsten Beitrag zu unserer Blogtour lest ihr morgen um 10.00 Uhr bei Buchwellenreiter! *mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr schon zum Blog*

Blogtour „App to Date“ : Dating-Apps

Hallo ihr Lieben!

Bereits heute Morgen habt ihr das neue Buch von Carine Bernard „App to Date“ kennen gelernt – die liebe Lina von Lina liest halt hat euch einen guten Einblick gegeben, um was es in dem neuen Roman geht und welches Thema von Carine Bernard dieses Mal behandelt wird. 

Eine Dating App namens „App to Date“ spielt in dem Buch eine große Rolle und ich möchte euch heute mehr zum Thema Dating-Apps, Dating-Portale oder aber Dating mit technischer Hilfe geben. 

Liebe auf Bestellung …

Wer sich heutzutage verlieben möchte, der muss nicht mehr auf die Straße gehen, der braucht nicht mehr in Bars oder Clubs zu gehen, sich Mut anzutrinken, um dann den ersten Schritt zu tun und den oder die Auserwählte anzusprechen oder gar anzuflirten. Wahrscheinlich haben einfach viel zu viele Menschen negative Erfahrungen mit der direkten Kontaktaufnahme gemacht, denn plötzlich tauchten die Datingangebote scheinbar aus dem Nichts auf, um uns allen – auch total Datingunerfahrenen – zu unserer großen Liebe zu verhelfen. 

Die Angebote reichen über Partnervermittlungen der Elite für Akademiker und Singles mit Niveau über Singles mit Niveau und diejenigen, die ihre „Imperfektion“lieben lernen sollen bis hin zu den Singles, die sich alle 11 Minuten verlieben, um nur einige Online-Dating-Plattform-Beispiele zu benennen. Doch gerade heute im Zeitalter der Telekommunikation und Technisierung, in dem eine Minute ohne Internet eine vergeudete Minute ist, hat sich ein weiteres Feld eröffnet, in welchem man nur noch auf sein Smartphone angewiesen ist und mit Hilfe von Apps den richtigen Datingpartner finden kann. Und auch hier finden sich die großen Onlineportale wieder, aber auch viele weitere Anbieter, die nicht nur seriöse Partner, sondern auch verschwiegene Partner versprechen und ein kleines Abenteuer für zwischendurch anpreisen. 

So negativ sich meine Beschreibung auch anhören mag, jeder weiß, welche großen Portale ich gemeint habe, da wir mit Werbung überhäuft werden und gar keine andere Möglichkeit haben, als irgendwann mal darauf zurück zu greifen – außer man ist ein extrovertierter Mensch, der weiß, was er will und auch weiß, wie er es findet. 

Online zum Glück …

Und ja, auch ich habe mich schon auf einer dieser Seiten angemeldet. Das ist mittlerweile schon einige Jahre her und Apps gab es dazu noch nicht. Was mich damals dazu bewogen hat? Na ja, eine sehr gute Frage! Ich war nicht kontaktscheu, hatte auch viele Freunde, um mit ihnen auszugehen und neue Kontakte zu knüpfen, doch dann spielte das Studium dazwischen, vor mir lag ein Umzug in eine fremde und weit entfernte Stadt und ich war allein. Außerdem hatte ich eine für mich intensive Beziehung ein Jahr zuvor beendet und beschloss von jetzt auf gleich „ich will wieder glücklich sein und mich auf den Markt werfen“. Gesagt, getan! 

Die Auswahl an Dating-Plattformen war schon damals sehr weit gefächert und, obwohl ich wusste, was ich wollte (und auch was nicht), hat mich dieses Angebot doch regelrecht überfordert. Bin ich ein Single mit Niveau? Schreibe ich mich also auf einer Plattform ein, in der es vor Akademikern nur so wimmelt und eventuell auch von Leuten, die eine sehr hohe Meinung von sich selbst haben? Leider hat mich diese Plattform direkt abgeschreckt – vielleicht hatte ich auch kein großes Selbstbewusstsein, doch hier wusste ich: wir beide kommen einfach nicht zusammen. 

Meine Plattform war allerdings schnell gefunden und nach einer kurzen Anmeldung meinerseits, folgte auch schon ein Fragebogen eines Expertenteams, die mir – nach Beantwortung aller Fragen – Partner auswählen würden, die meinen Kriterien entsprachen. Und hier befinden wir uns wieder im Buch von Carine Bernard, denn auch dort werden die privaten Daten und das Date- sowie Chatverhalten (aber auch Lebensverhalten) der Nutzer gesammelt und ausgewertet, um den passenden Partner zu finden. Die Fragen, die mir jedoch gestellt wurden, waren nicht mit einem einfachen ja oder nein abgetan, man sollte zwischen vielleicht – trifft zu – trifft eher nicht zu … usw. auswählen, wobei diese Auswahlmöglichkeiten bei einigen Fragen tatsächlich zu keinem Ergebnis führen konnten! Nach reiner Verzweiflung meinerseits über diese schier unbeantwortbaren Fragen, kapitulierte ich, kreuzte etwas an (oder blieb auf dem Feld neutral) und klickte mich so durch meinen Fragebogen – natürlich wuchsen mit jeder Minute auch meine Zweifel, was die Partnerauswahl für mich anbelangte … 

Irgendwann hatte ich mein Ziel erreicht, ich konnte noch eine Postleitzahl und meinen Umkreis angeben, in dem ich suchen wollte sowie das Alter eingrenzen und los ging es: Ich war auf dem Markt! Im wahrsten Sinne des Wortes. Natürlich erfolgte der Feinschliff meines Profils mit Angaben von Hobbies und auch noch dem Einfügen eines Profilbildes durch mich persönlich. Doch kaum war mein Profil online (auch ohne Foto und Personalisierung), kamen auch schon die ersten Anfragen, Zwinkerer und auch vorinstallierte Nachrichten von „Hey, schönes Profil“ bis hin zu „Hast du heute Abend was vor?“. Von dieser Flut war ich überwältigt, aber auch gleichermaßen abgeschreckt – zumal wohl meine Einstellungen, was die Altersgrenze, aber auch den Suchradius betrafen, überhaupt nicht übernommen wurden … 

Was jedoch in der Dating App „App to Date“ ohne Probleme möglich war, stellte mich, aber auch die Männer, die mich kontaktieren wollten, vor eine Herausforderung: die persönliche Kontaktaufnahme war tatsächlich eingeschränkt und konnte nur durch Abschließen eines Abos (zu Preisen, die für mich wirklich horrend waren und die mich direkt am ersten Tag meiner Anmeldung überlegen ließen, wie lange ich dieses Portal nutzen wollte) durchgeführt werden. Die App von Carsten und dessen Team allerdings ist kostenlos und ermöglicht nicht nur eine direkte Kontaktaufnahme, in dem man sieht, wo sich jemand befindet, sondern lässt auch nach einem sog. Handshake weitere Nachrichten zu. Das alles blieb mir erst einmal verwehrt. 

Aber ich war drauf und dran, den Mann meines Lebens kennen zu lernen oder aber potentielle Anwärter dafür und so schloss ich tatsächlich ein Abo ab. Was ich also zuvor bei dem Vergleich von sämtlichen Portalen geprüft hatte (die Kosten), hatte sich hierbei schon mal als unwahr erwiesen – denn tatsächlich warb man dafür, dass Frauen ein kostenloses Profil erstellen können. (Wenn man natürlich genauer darüber nachdenkt, war mein Profil und das Erstellen von diesem tatsächlich kostenlos, nur die Kontaktaufnahme nicht, was bei einem Dating-Portal doch eigentlich beinhaltet sein sollte …)

Was lange währt, wird endlich gut … 

Tatsächlich fand ich über dieses Portal meinen jetzigen Partner und ja, auch noch nach sechs Jahren sind wir zusammen. Ob es aber an der Auswahl von dem Datingportal gelegen hat oder aber doch eher an unser beider Ausforschen und selbst Kennenlernen, das vermag man nicht zu sagen. Ich weiß nur soviel, im wahren Leben wäre ich ihm wohl nie über den Weg gelaufen, denn – wie schon gesagt – entsprach er weder meiner Altersvorstellung, noch meinem Suchradius. 

Bereits während dem Lesen von Carine Bernards Roman „App to Date“ konnte ich meine Rückschlüsse aus dieser Dating-App zu „meinem“ Datingportal ziehen. Natürlich steht für die Entwickler nicht nur die Datensammlung an vorderster Stelle (immerhin müssen Vergleiche geschaffen werden, um Auswertungen zu erreichen), sondern auch der finanzielle Aspekt. Wie bitteschön soll man Geld verdienen, in dem man eine App (oder aber ein Portal) entwickelt und dabei so viel Arbeit hineinsteckt? Natürlich, in dem man einige Tools der App kostenpflichtig macht bzw. Funktionen des Portals erst nach Zahlung freigibt. Ich habe mir während der Nutzung des Datingportals oft überlegt, wie viel mir mein Glück wert ist und kam zu dem Schluss, dass der Preis angemessen war. Gestört hat mich allerdings der Abschluss eines Abos, der mich tatsächlich mehrere Monate an dieses Portal gebunden hat, obwohl ich bereits nach kurzer Zeit jemanden gefunden hatte und ich somit auf dem Portal inaktiv war. 

Letzten Endes ging es auch soweit, dass wir angeschrieben wurden, ein kleines Präsent erhalten haben und unsere Geschichte als Erfolgsgeschichte teilen sollten. Geschrieben habe ich sie, der Redakteur des Onlineportals änderte sie dann sogar nach seinem Gutdünken (wer kennt unsere Geschichte besser?!), veröffentlicht wurde sie jedoch nicht. Wir waren wohl ziemlich unspektakulär! 

Mein Fazit

Was nehme ich daraus mit? Und warum sollte man sich für oder gegen ein Onlineportal oder eine Datingapp entscheiden? Das ist jedem selbst überlassen. Ich für mich kann sagen, dass es sich gelohnt hat, meine Daten habe ich zwar weitergegeben, jedoch war es damals noch begrenzt. Heutzutage soll man ja einfach ALLES über sich preisgeben. Ob ich mich heute umentscheiden würde und einfach selbst „auf die Pirsch“ gehen würde? Nachdem ich jetzt an einem Ort lebe und dort auch dauerhaft bin: JA, definitiv würde ich es so probieren. Denn nur im wahren Leben lernst du die Person, wirklich kennen (natürlich kann man sich auch hier verstellen, aber wie weit kann das gehen? Und wer kann sich hinter einem Onlineprofil verstecken, dass sich einfach nur nach einem absoluten Traummann anhört? Zumal man sich dann fragen muss, warum ist der Kerl denn dann noch SINGLE?!) 

Ich bereue es also nicht, habe die Erfahrung gesammelt und bin in dieser Hinsicht um einiges weiser. Doch darf man auch nicht vergessen, welche Gefahren sich hinter all dem verbergen können. Tatsächlich gibt man viele Dinge über sich preis, Daten, die sehr empfindlich sind und geschützt werden sollten. Daten, die einfach so in einer undurchschaubaren Wolke eines Portals oder einer App verschwinden, von der man nicht weiß, wie sicher sie ist, wie mit den Daten umgegangen wird und was einen noch alles erwarten kann. Aber – seien wir mal ehrlich – wie gläsern sind wir bereits? Und wie viel davon ist unsere eigene Schuld? 

Nachdem ich schon eine schlechte Erfahrung gesammelt habe, passe ich auf, welche Daten ich weiter gebe und wehre mich auch, sobald ich von deren Missbrauch erfahre. Natürlich bin auch ich ein gläserner Mensch und ganz von der Bildfläche werde ich nicht verschwinden können (schon allein nicht wegen diesem Blog), doch entscheide ich, wem ich was weitergebe und wen ich in mein Leben lasse (und wen nicht). Diese Freiheit sollte immer bei uns verbleiben. 

So, meine Lieben, ich habe euch einen kleinen Einblick in Datingapps bzw. Datingportale verschafft und euch meine Eindrücke dazu mitgeteilt. Wenn ihr unsere Veranstaltung weiter verfolgen möchtet, dann kommt doch einfach zu Facebook und nehmt daran teil! Euch erwarten noch viele tolle Beiträge, Rezensionen, Interviews und natürlich auch ein wunderbares Gewinnspiel!

Den nächsten Beitrag gibt es morgen um 10.00 Uhr von Flowers Büchertagebuch! *ein Klick auf den Banner und ihr gelangt zu ihrer Seite*

Bis dahin wollt ihr mir vielleicht auch einen Kommentar hinterlassen und damit bei unserem Gewinnspiel mitmachen? Ich freue mich auf euch!!! 

Liebe Grüße, 
eure Nina ♥

Ankündigung: Blogtour „App to Date“

Guten Abend ihr Lieben!

Über die Frankfurter Buchmesse und meinen Geburtstag habe ich doch fast etwas Wichtiges vergessen! Aber nur fast 😉 Und über Facebook habe ich es euch ja auch schon angekündigt … 

Der neue Roman von Carine Bernard mit dem Titel

App to Date

App to Date Carine Bernard

erscheint morgen und ich habe mit weiteren Bloggern das Vergnügen, euch das Buch, seine Protagonisten und weitere interessante Themen aus dem Roman vorzustellen! Gemeinsam mit Carine Bernard haben wir ein Programm auf die Beine gestellt, dass euch vom 

16.10.2017 bis zum 22.10.2017

in der Facebookveranstaltung begleiten wird! 

Hier seht ihr den Tourenplan und mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr auch schon zur Veranstaltung!

Wir freuen uns auf euch! Also: LEGT LOS und SEID MIT DABEI!

Liebe Grüße, 
eure Nina ♥