Romancewoche – „Nur eine Ewigkeit mit dir“ von Kristina Monigner (Protagonisteninterview)

Romancewoche

Hallo ihr Lieben!

Heute startet auch fĂŒr mich eine Art „Neuheit“ und ich bin schon ganz aufgeregt. 🙂 

Sicherlich verfolgt ihr die Romancewoche ebenso neugierig und aufgeregt wie all die Blogger und Autorinnen und ich auch ♄ Es ist aber auch ein wundervolles Event mit vielen wunderschönen und herzerwĂ€rmenden Geschichten, die schöner nicht sein könnten 🙂 

Ich hatte die Gelegenheit gemeinsam mit der lieben Sarah von BĂŒcher sind Freunde und der lieben Doris von Thoras BĂŒcherecke die Hauptfiguren des Romans von Kristina Moninger zu befragen! Und solch ein Interview ist auch fĂŒr mich eine Neuheit!

Nur eine Ewigkeit mit dir Kristina Moninger

 

Protagonisteninterview –

„Nur eine Ewigkeit mit dir“

 

BĂŒcher sind Freunde, Thoras BĂŒcherecke, Blog-a-holic: Hallo liebe Kristina! ZunĂ€chst einmal vielen Dank, dass wir dein Buch vorab lesen durften. NatĂŒrlich sind uns dabei einige Fragen in den Sinn gekommen, die wir gerne deinen Protagonisten stellen möchten: Lilly/Lene, Jonas, Yolanda und Vincent! Wir hoffen, die Vier werden uns Rede und Antwort stehen 😉 

Kristina Moninger: Hallo ihr Drei! Schön, dass ich Lilly/Lene, Jonas und Yolanda dabei sein dĂŒrfen. Ich habe ein gutes Wort fĂŒr euch eingelegt und die Vier fanden eure Fragen so gut, dass sie natĂŒrlich sofort zugestimmt haben.

Blog-a-holic: Dann möchte ich mal loslegen. Jonas, was verbindet dich mit Lene? Und wenn Du dich entscheiden mĂŒsstest, wĂ€re es Lene oder doch Lilly?

Jonas: Mit Lene verbindet mich etwas, das grĂ¶ĂŸer ist als ein Leben.  Ich kann mich zwischen Lilly und Lene nicht entscheiden, denn auch wenn sie in unterschiedlichen Zeiten leben, so ist ihre Seele doch die gleiche. Es macht keinen Unterschied, dass Lilly anders aussieht als Lene. Das, was ich an Lene und Lilly liebe, ist nicht Ă€ußerlich, es kommt von innen.

BĂŒcher sind Freunde: Eine interessante Frage und eine wunderschöne Antwort! Mich wĂŒrde noch interessieren, ob du auch Unterschiede zwischen Lilly und Lene siehst?

Jonas: Oh ja, es gibt sehr viele Unterschiede. Lilly ist selbstbewusster als Lene und gleichzeitig unselbststĂ€ndiger. Das, was beide voneinander unterscheidet ist die Zeit, die sie geprĂ€gt hat. Lene hat viel frĂŒher als Lilly lernen mĂŒssen, Verantwortung zu tragen und Lilly ist in einer Gesellschaft groß geworden, in der Frauen eine gleichberechtigtere Rolle spielen als zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Die UmstĂ€nde haben ihren Charakter geprĂ€gt, ihre Seele aber, das was sie ausmacht, ist die gleiche.

Blog-a-holic: Und nun zu dir, Lilly, was verbindet dich mit Lene? Siehst Du Parallelen oder doch eher Unterschiede zu Ihr?

Lilly: Ich fĂŒhle mich Lene sehr nahe und vertraut. Schon von unserer ersten „Begegnung“ an. Denn das Leben hat uns beiden das gleiche Schicksal beschert: Wir haben unsere geliebte Mutter verloren. Wir haben viele Parallelen, wir lieben BĂŒcher, sind Familienmenschen und haben das große GlĂŒck, tiefe Liebe fĂŒr andere empfinden zu können. Dennoch glaube ich, dass Lene stĂ€rker ist als ich und vielleicht auch ein wenig mutiger. FĂŒr ihre Zeit und ihre Herkunft war sie ein außergewöhnlich wissbegieriges und tolerantes MĂ€dchen. Zu erfahren, wie sie die schweren UmstĂ€nde der Zeit gemeistert hat, hat mir sehr geholfen meine eigenen Probleme anzugehen.

Blog-a-holic: Das ist ein sehr schöner Gedanke und ich kann ihn voll und ganz nachvollziehen! Lilly, wie gehst du mit dem Gedanken um, dass es nach dem Tod ein weiteres Leben gibt? Kannst Du dir vorstellen schon einmal gelebt zu haben?

Lilly: ZunĂ€chst konnte ich das nicht. Da war einfach nur so viel Leere. Zuviel Leere in mir um glauben zu können, dass es etwas gibt, was diese Leere ausfĂŒllt. Als Jonas mir dann aber gezeigt hat, dass die Liebe unsterblich ist, habe ich großen Trost darin gefunden, dass wir ein Leben nur verlassen um ein anderes zu beginnen. Die Liebe ist das Band, das die Zeiten fest umschließt, ohne dass der Tod etwas dagegen ausrichten kann.

Thoras BĂŒcherecke: Du sprichst von Liebe. Was siehst du in Jonas, Lilly? Welche Besonderheiten an ihm gefallen dir und machen ihn fĂŒr dich so wichtig?

Lilly: Jonas macht mich glĂŒcklich. In Jonas‘ Gegenwart ist mein kaltes Herz auf einmal wieder warm. Er bringt das Leben zu mir zurĂŒck. Er hört mir zu, er stellt die richtigen Fragen und meine Antworten sind ihm wichtig. Ich liebe seine Augen, den Ausdruck tiefen VerstĂ€ndnisses und ehrlicher Zuneigung darin. Doch viel mehr als all das Äußerliche ist es die tiefe Vertrautheit zwischen uns, die ihn bereits nach kurzer Zeit so unendlich bedeutsam fĂŒr mich macht.

Blog-a-holic: Vielen Dank, liebe Lilly! Nun wieder zurĂŒck zu dir, Jonas. Was ist fĂŒr dich der grĂ¶ĂŸte Unterschied zwischen Menschen und Dir? Und was gefĂ€llt Dir an deinem Leben? Yolanda und Vincent, wie seht ihr das?

Jonas: Die Menschen leben im Hier und Jetzt ohne die Möglichkeit einen Blick zurĂŒck zu werfen oder nach vorne. Wir dagegen springen stĂ€ndig hin und her. Wir leben zwischen den Zeiten und lesen zwischen den Zeilen. Und so oft wĂŒnsche ich mir einfach nur, dazuzugehören und nicht nur ein Zuschauer zu sein. FĂŒr Lilly wĂ€re ich so viel lieber ein Mensch als ein Zeitenmittler. FĂŒr Lilly wĂŒrde ich es aufgeben, frei zu sein.

Yolanda und Vincent: Menschen sind in einen Körper gezwÀngt, wir können uns viel freier bewegen. Wir können sein, was immer wir sein wollen. Wir mögen es, nicht an einen Ort und eine Zeit gebunden zu sein.

BĂŒcher sind Freunde: Yolanda, nun möchte ich Dich etwas fragen. Was bedeutet Jonas dir? Welche Rolle spielt er in deinem Leben?

Yolanda: Jonas ist mein Sohn. Ich bin nicht seine leibliche Mutter, aber ich fĂŒhle all das was eine Mutter fĂŒr ihr Kind fĂŒhlt. Diese einzigartige Mischung aus unbĂ€ndiger Liebe und grĂ¶ĂŸtmöglicher Sorge. Jonas spielt in meinem Leben die Hauptrolle, ich lebe nicht nur mit ihm, ich lebe auch fĂŒr ihn.

Thoras BĂŒcherecke: Das hast du sehr schön beschrieben, Yolanda. Ich schließe mich mal direkt an: Yolanda, welche Besonderheiten machen Jonas fĂŒr dich aus?  Was siehst du in ihm?

Yolanda: Jonas ist noch nicht so lange ein Zeitenmittler wie ich. Er hĂ€ngt zu sehr im irdischen Leben und die Menschen spielen eine gefĂ€hrlich große Rolle fĂŒr ihn. Eine ganz besonders. Wenngleich ich mich deshalb sehr um ihn fĂŒrchte, so bewundere ich ihn auch dafĂŒr. DafĂŒr ein KĂ€mpfer zu sein, dafĂŒr nicht immer den einfachsten Weg zu gehen und dafĂŒr fĂŒr seine GefĂŒhle voll und ganz einzustehen.

Thoras BĂŒcherecke: Und nun auch dieselbe Frage an dich, Vincent. Welche Rolle spielt Jonas in deinem Leben? Und wie siehst du die Verbindung von Jonas und Lilly?

Vincent: Jonas ist wie ein Bruder fĂŒr mich. Wir brauchen nicht viele Worte zwischen uns, um uns zu verstehen. Er und Yolanda sind fĂŒr mich meine Familie. Deshalb habe ich große Angst um ihn, als er Lilly kennen lernte. Yolanda und ich mussten schon einmal tatenlos zusehen, wie die Liebe Jonas großen Schmerz zugefĂŒgt hat. Das wollen wir nicht noch einmal erleben. Ich möchte ihn schĂŒtzen, wie ein großer Bruder das mit seinen Geschwistern tut.

Blog-a-holic: Lilly und Jonas, Ringelnatz hat euch beide geprÀgt. Was ist es, das euch an ihn und seinen Versen fasziniert?

Lilly / Jonas: Ringelnatz ist so viel mehr als ein Dichter, der witzige Reime schreibt. Hinter jeder Zeile steckt eine zweite. Hinter vielen Versen tiefgrĂŒndige Gedanken. Ringelnatz hat uns durch die Zeiten begleitet und bleibt zeitlos herausragend.

BĂŒcher sind Freunde: Lilly und Jonas, gibt es vielleicht noch weitere Dichter und Denker, die euch geprĂ€gt haben?

Lilly / Jonas: Wir lieben beide Rilke und KĂ€stner und allgemein deutsche Lyriker.

BĂŒcher sind Freunde: Yolanda, Vincent und Jonas: Was macht fĂŒr euch das Zeitenmittlerdasein aus/besonders?

Yolanda: FĂŒr mich ist es eine heilige Pflicht. Mein Beitrag dazu, das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.

Jonas: Wir sind ein winziges RĂ€dchen im Getriebe, eines das niemand wahrnimmt. Wir jonglieren zwischen den Zeiten und sind dadurch in der Lage unbemerkt und ungesehen Gutes zu tun. Ich liebe die Menschen und gerade deswegen hadere ich mit meiner Bestimmung ein Zeitenmittler zu sein. Weil ich einen Menschen, Lilly, besonders liebe und ich das ganz einfach nicht darf, ohne UnglĂŒck ĂŒber uns alle zu bringen.

Vincent: Menschen sind faszinierende Wesen. Und doch so dumm. Sie wiederholen Jahrzehnte, Jahrhunderte lang die immer gleichen Fehler. Manchmal gelingt es uns sie unbemerkt zu belehren, das sind gute Momente, das ist der Zweck meines Daseins.

BĂŒcher sind Freunde, Thoras BĂŒcherecke, Blog-a-holic: Vielen Dank, dass ihr fĂŒr unsere kleine Fragerunde Zeit gefunden habt und sie so ehrlich beantwortet hat. Uns hat eure Geschichte wirklich sehr gut gefallen und wir hoffen, dass es nicht die letzte Geschichte um Zeitenmittler von Kristina Moninger war.

Lilly / Jonas / Yolanda / Vincent: Gerne, es war uns eine Ehre.

 

Wer von euch nun neugierig auf die Geschichte geworden ist und auch auf die Autorin selbst, der kann auf ihrer Homepage mehr ĂŒber sie erfahren! 

 

Liebe GrĂŒĂŸe,
eure Nina ♄

Marie Force – Vergiss die Liebe nicht

Guten Morgen ihr Lieben!

Obwohl es eigentlich schon Mittag ist – aber gut … gestern habe ich noch einige BĂŒcher auslesen können und ich bin wieder einmal geflashed! Gott sei Dank gibt es so viele Autoren und Autorinnen in unterschiedlichen Genres mit so unterschiedlichen Geschichten und Schreibstilen! 

Gestern habe ich tatsĂ€chlich zwei unterschiedliche Genres gelesen: zum einen „Romance“ und zum anderen „Psychothriller“ – da gibt’s Unterschiede wie Tag und Nacht! Aber das ist auch gut so!

Den Anfang macht heute

Marie Force

mit ihrem wunderschönen Roman

Vergiss die Liebe nicht

Marie Force Vergiss die Liebe nicht

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin und das Mainwunder Team!)

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Tamara Mataya – Manche Tage muss man einfach zuckern

Guten Abend ihr Lieben!

Heute kann ich euch wieder einmal einige Rezensionen prĂ€sentieren 🙂 

Den Anfang macht eine Autorin, die ich zuvor nicht kannte, doch nach diesem Buch, will ich einfach mehr (von ihr lesen)! ♄

Tamara Mataya 

mit ihrem Roman (und dem wunderschönen Cover)

Manche Tage muss man einfach zuckern

Manche Tage muss man einfach zuckern von Tamara Mataya

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an Heyne Verlag und Randomhouse Verlagsgruppe!)

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