CRIMEDAY – Interview mit Vera Nentwich

crimeday

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Vielleicht kennt ihr mich schon –  vielleicht aber auch nicht, doch um MICH soll es heute gar nicht gehen, sondern um unseren

CRIMEDAY

Die mainwunder Agentur, viele Autoren und Verlage sowie wir Bloggerinnen haben uns heute für euch einen wunderbaren und natürlich mörderischen Tag mit vielen Gewinnspielen, Live-Lesungen und Interviews ausgedacht 😉 Also: BLEIBT DABEI!

Gemeinsam mit der lieben Sabine von Test-Blog durfte ich die liebenswerte und äußerst talentierte Autorin Vera Nentwich interviewen, welche uns heute ihren neusten Roman „Tote machen Träume wahr“ vorstellt!

tote machen träume wahr

Meine Rezension zu dem Buch findet ihr hier.

Und nun lest einfach mal selbst, welche Fragen wir ihr gestellt haben …

Interview mit Vera Nentwich

Liebe Vera, deine Protagonistin Biene hat einen Traum: Sie möchte Detektivin werden und endlich von dem trockenen Büroalltag wegkommen. Hattest du auch einen solchen Traum, den du dir verwirklicht hast oder aber bist du noch dabei ihn dir zu verwirklichen? 

Meine Träume begleiten mich mein ganzes Leben. Nicht umsonst ist mein Lebensmotto »Nur wer Traumschlösser baut, kann auch darin wohnen«. In den schweren Phasen meines Lebens haben mir die Träume von einem anderen Leben geholfen, meinen Weg zu gehen. Und noch heute sind Träume mein Antrieb. Ich kann mir ein Leben ohne einen Traum, auf den ich hinarbeite, gar nicht vorstellen. Ich empfinde es im Gegenteil befremdlich, wenn mir Menschen erzählen, sie hätten keinen Traum mehr. Ich muss gestehen, dass mir diese Menschen sogar leidtun.

Biene erhält bei ihrer Detektivarbeit leider nicht so viel Rückhalt von ihren Freunden oder der Familie, wie sie es gerne hätte. Im Gegenteil: Täglich muss sie mit neuen Anschuldigungen oder aber Lächerlichkeiten umgehen. Wie ist es bei dir? Als du dir deinen großen Traum verwirklicht hast, hast du Rückhalt erfahren oder musstest du auch kämpfen?

Na ja, die Menschen um mich herum, kennen mich und sind daher nicht mehr so leicht zu überraschen. Sie wissen, dass ich die Träume, die ich habe, auch umsetze. Natürlich können Sie sich so manches nicht wirklich vorstellen. Ein gutes Beispiel ist, als ich vor Jahren beschlossen hatte, endlich meinen langgehegten Traum zu singen umsetzen zu wollen. Nie hatte mich jemand in meinem Umfeld singen gehört. Zudem gibt es wohl keinen Aspekt, der bei den Menschen mit mehr Hemmungen belastet ist, als das Singen. Ich zweifelte natürlich selbst, ob ich dies überhaupt könnte, aber ich wollte es zumindest versucht haben. Also ging ich zur Probestunde zu einem Gesangslehrer. Zu meiner Überraschung sagte er mir, dass es sich lohnen würde, an meiner Stimme zu arbeiten. Ich kann gar nicht sagen, welches Glücksgefühl diese Aussage in mir auslöste. Alle um mich herum waren völlig überrumpelt davon, dass ich nun Gesangsunterricht nahm. Es hätte aber niemand gewagt, mich daran zu hindern. Zwei Jahre später habe ich zum ersten Mal alleine vor Publikum gesungen und bin heute begeistertes Mitglied der Soulville Jazz Singers. Heute fragen mich eben diese Freunde, ob ich nicht auf ihren Feiern singen könnte.

Ein Traum, für den es sich zu kämpfen lohnt: Welcher wäre das für dich?

Ich frage mich, ob es Träume gibt, für die es sich nicht zu kämpfen lohnt? Ich meine diese Träume, die einen mit Sehnsucht erfüllen. Die einem beim Gedanken daran ein wohliges Gefühl geben. Es wäre doch tragisch, sie nicht realisieren zu wollen. Wobei dies im Regelfall gar kein Kampf ist. Ich empfinde es als Kampf, etwas zu tun, dass ich nicht möchte. Etwas zu tun, dass ich liebe, ist kein Kampf. Es mag hier und da anstrengend sein, aber es ist keine Qual. Es ist Freude.

Biene gerät oft in brenzlige Situationen, verliert aber nie den Mut und stürzt sich direkt in das nächste Abenteuer. Bist du auch so mutig wie Biene?

Genauso, wie die Umsetzung des eigenen Traums kein Kampf im eigentlichen Sinn ist, gehört auch nicht wirklich Mut dazu. Mut bedeutet, seine Angst zu überwinden. Wenn ich aber einen Weg gehe, der mir gar keine oder zumindest nicht viel Angst bereitet, dann ist es auch kein Mut, der mich diesen Weg gehen lässt. Man muss sich nur mal vorstellen, man würde einige Meter vor sich das sehen, was man sich sein ganzes Leben sehnlichst wünscht. Nur ein paar Schritte müsste man tun, um es zu erreichen. Allerdings ist ein wackeliger Steg zwischen dem leuchtenden Ziel und einem selbst. Ist es dann Mut, wenn man über den Steg geht? Nein, Biene ist nicht mutig. Sie kümmert sich um sich. In diesem Sinne bemühe ich mich, so wie Biene zu sein. Aber vielleicht ist sie auch so wie ich.

 

Die Oma gibt Biene immer Rückhalt. Bei einem leckeren Essen in Omas Küche erscheinen die großen Probleme oft viel kleiner. Wer unterstützt dich in allen Lebenslagen?

Das Vorbild für die Oma ist zumindest in einigen Belangen meine Mutter. Das Essen in der Küche gehört auf jeden Fall dazu. Sie unterstützt mich sehr und ist zum Beispiel ein großer Fan meiner Bücher. Zudem habe ich einen tollen Freundeskreis.

Grefrath ist ein kleiner Ort, in dem jeder jeden kennt und sich alles rasch herumspricht. Könntest du dir vorstellen, in so einem kleinen Ort zu wohnen, oder tust du das sogar?

Grefrath ist ein realer Ort und ich bin dort aufgewachsen. Ich habe bis zu meinem 35. Lebensjahr dort gelebt. Der Ort, in dem ich jetzt lebe, ist zwar nominal um einiges größer, aber unterscheidet sich atmosphärisch kaum von Grefrath. Die Frage kann ich also klar mit Ja beantworten. Mit einem wichtigen Aspekt: Der Ort darf nicht zu weit von der nächsten Großstadt entfernt sein. Ein Punkt, der leider nicht für Grefrath spricht.

Wann dürfen wir das nächste Mal mit Biene auf Mörderjagd gehen?

Wenn alles nach Plan läuft, soll es im Frühjahr soweit sein. Derzeit arbeite ich an einem anderen Projekt, dem ich den Arbeitstitel »Amanda und die Unmöglichkeit von Liebe« gegeben habe. Erstmalig lasse ich Leserinnen und Leser schon an der Entstehung teilhaben und veröffentliche Teile davon auf Snipsl und auch auf meinem Blog. Dieses Buch soll im Herbst erscheinen und dann geht es an Bienes nächstem Fall.

Vielen Dank liebe Vera für die Beantwortung unserer Fragen und euch allen weiterhin viel Spaß beim Crimeday!

Liebe Grüße,
Nina und Sabine ♥

Harald Weiss – Spiel des Schattens (Leseprobe)

Hallo ihr Lieben, 

ich winke euch kurz aus dem Urlaub zu … nein, ich habe mein Versprechen nicht gebrochen. Dieser Beitrag wurde geschrieben, als ich noch Zuhause war und dann mit Planung veröffentlicht 😉 Also: alles gut! Meinem Vorsatz bin ich nach wie vor treu geblieben!

Zur Blogtour rund um den Autor Harald Weiss möchte ich euch heute zwei Leseproben veröffentlichen. 

Die erste handelt von dem Buch

Spiel des Schattens 
– Kartl und Neuner ermitteln –

Spiel des Schattens Harald Weiss

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an den Autor!)

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Blogtour zu Danielle A. Patricks „Nanny mit Herz“ – Protagonisteninterview

Hallo ihr Lieben!

Und weiter geht es mit dem nächsten Roman und auch dem nächsten Kennenlernen von Danielle A. Patricks Roman und ihren Protagonisten! 

Dieses Mal durfte ich Jennifer und Max interviewen aus dem Roman

"Nanny mit Herz"

Nanny mit herz danielle a patricks

blog-a-holic: Jennifer und Max, zunächst einmal vielen Dank, dass ich euch beide interviewen darf. Ich hoffe, das "Du" ist für euch beide okay?

Jennifer und Max:Aber sicher doch.

blog-a-holic: Jennifer, ich möchte mit dir beginnen. Deine langjährige Beziehung zu Peter ist abrupt geendet und – hätte ich ihn in dieser Position gefunden, wären mir wohl alle Sicherungen durchgebrannt. Für dich gibt es keine Entschuldigung und auch kein Zurück mehr. Was ist dir damals durch den Kopf gegangen und wie hast du es geschafft, wieder nach vorn zu schauen?

Jennifer: Zuerst einmal war ich nur Fassungslos. Ich habe ihn und das alles, nicht verstanden. Mich haben Selbstvorwürfe geplagt und dann war da diese unbändige Wut auf ihn. Damals war mein Leben für mich gelaufen. Ich habe mir nur gedacht, weg von zu Hause. Ich wollte einfach nur vergessen.

blog-a-holic: Ich denke, so hätte jede Frau reagiert!
Max, auch du hast eine schwierige Zeit mit Felicitas hinter dir, musstest aber stets darauf achten, die zwiespältigen Gefühle vor deinen beiden Kindern im Zaum zu halten (vielleicht sogar geheim). Was hat sich für dich geändert, seitdem Jennifer in dein Haus gezogen ist?

Max: Hm, ja, auf einmal ist wieder Wärme ins Haus gezogen. Neue Hoffnungen und Gefühle sind auferstanden, eine lange verdrängte Sehnsucht hat an die Tür geklopft.

blog-a-holic: Max, Jennifer ist in dein Leben getreten und hat ohne Umschweife das Herz deiner beiden Kinder erobert. Wie hat sie es geschafft, sich auch in dein Herz zu schleichen?

Max:Wir beide waren gebrannte Kinder, wie man so schön sagt. Beide haben wir uns gegen unsere Gefühle lange gewehrt. Ich, glaube ich, noch mehr als Jenny, weil ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht frei war. Und Felicitas hatte noch viel Macht im Hinblick auf das Sorgerecht für unsere gemeinsamen Kinder. Jenny war einfach da und sie hat uns allen gut getan.

blog-a-holic: Das klingt einfach wunderbar! Jennifer, was hat dich an Max vom ersten Moment an fasziniert? Oder war es doch eher ein Gefühl, das wachsen musste und nicht von Beginn klar war?

Jennifer:Alles an ihm hat mich fasziniert, ehrlich, als ich ihn gesehen und gehört habe und dann mitbekommen habe, wie liebevoll er mit seinen Kindern umgeht, da ist mein Herz geschmolzen. Aber Peter hat mich aufgespürt und mich bedrängt. Alleine wegen dieser Erfahrungen wollte ich mich auf keine Beziehung mehr einlassen.

blog-a-holic: Das ist verständlich. Man kann sich nun mal nicht so schnell auf etwas (oder jemanden) Neues einlassen.
Jennifer, mit Rosa, hast du nicht nur eine treue Seele, sondern auch eine gute Freundin und Verbündete gefunden. Hand aufs Herz, hättest du die Stelle auch angenommen, wenn Rosa nicht vor Ort gewesen wäre und dich direkt aufgenommen hätte? Wäre die alte Jennifer vielleicht vor dieser neuen Situation weggelaufen?

Jennifer:Vielleicht, das kann ich jetzt gar nicht richtig beurteilen. Rosa hat mich vom ersten Augenblick aufgenommen, obwohl sie mich nicht gekannt hat. Sie ist einfach ein ganz toller Mensch.

blog-a-holic: Von der Kindergärtnerin zum Kindermädchen: was sind für dich die größten Unterschiede? Was macht dir vielleicht sogar mehr Spaß und welche Umstellung war für dich die Größte?

Jennifer:Die Verantwortung ist überall dieselbe. Mit Kindern zu arbeiten, sie zu betreuen und sie zu fördern, hat mir immer Spaß gemacht. Die größte Umstellung war wohl die, dass ich direkt im Haus gewohnt habe und die Kinder 24 Stunden am Tag betreut habe, eben wie eigene Kinder und das sind sie ja auch für mich.

blog-a-holic: Das ist wahr. Und nach wie vor gehst du darin auf!
Max und Jennifer, wenn ihr in eine Zeitmaschine steigen könntet, die nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft reisen würde, würdet ihr davon Gebrauch machen? Welchen Augenblick würdet ihr ändern wollen?

Max:Ehrlich? Also ich kann jetzt einmal nur für mich sprechen, ich weiß nicht wie Jenny das sieht. Aber ich würde keinen Augenblick ändern oder missen wollen. Es hat die Vergangenheit genauso zu meinem Leben, bzw. unserem Leben gehört, wie es die Gegenwart tut und die Zukunft sicherlich tun wird. Aus Fehlschlägen kann man lernen. Ich zu meinem Teil war sicherlich nicht ganz unschuldig, als ich mich auf Felicitas eingelassen habe.

Jennifer: Ja, ich gebe Max da wirklich Recht. Mir geht es auch nicht anders. Ich möchte Nichts missen, keinen Augenblick und die Zukunft wird einfach wunderbar, davon bin ich überzeugt. Durch Peters und meine Fehler habe ich mich weiterentwickelt. Ich bin selbstbewusster geworden und hinterfrage gewisse Situationen.

blog-a-holic: Was hat sich in euer beider Leben durch die Anwesenheit des jeweils anderen geändert? Habt ihr euch vielleicht auch selbst etwas geändert?

Jennifer:Wie ich vorhin schon sagte, ich bin selbstbewusster geworden, ich habe durch Max wieder gelernt, Vertrauen zu schöpfen, mich auf jemanden, zu verlassen. Das Leben hat einfach wieder Sinn bekommen durch unsere Beziehung.

Max:Das hast du schön gesagt, Liebling. Ja, unsere Beziehung hat unserem Leben wieder Sinn gegeben. Gemeinsam sind wir stark. Wir helfen und unterstützen uns gegenseitig. Ich freue mich täglich mit den Kindern, dass Jenny bei uns ist und kann unser Glück oft gar nicht fassen.

blog-a-holic: Jennifer, wenn du Max mit drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Jennifer:Charmant, fürsorglich, zuverlässig.

blog-a-holic: Max, nun deine drei Worte für Jennifer.

Max:Liebenswert, fürsorglich, sinnlich

blog-a-holic: Welchen Tipp / Ratschlag könnt ihr denjenigen mit auf den Weg geben, die ebenfalls in einer schwierigen Situation stecken und die denken, dass die Liebe sie nicht mehr finden wird?

Jennifer und Max: Ganz wichtig, zuerst das Erlebte aufarbeiten, Fehler sowohl bei sich als auch beim anderen suchen. Und auf jeden Fall auf das Gefühl hören, sollte man einem Menschen begegnen, wo das Herz einen Tick schneller schlägt. Der Liebe einfach wieder eine Chance geben.

blog-a-holic: Vielen Dank euch beiden! Ich wünsche euch und natürlich auch Amelie und Benjamin eine wunderschöne gemeinsame Zeit!

Jennifer und Max:Danke, das ist nett von dir.

Ihr wollt mehr über Jennifer und Max erfahren, dann empfehle ich euch "Nanny mit Herz"! Meine Rezi dazu folgt in Kürze!

Liebe Grüße,
eure Nina ♥

Blogtour zu Danielle A. Patricks „Mein Boss, die Liebe und andere Katastrophen“ – Protagonisteninterview

Hallo ihr Lieben!

Heute macht die Blogtour rund um Danielle A. Patricks Romanen "Nanny mit Herz" und "Mein Boss, die Liebe und andere Katastrophen" bei mir Halt und ich freue mich schon sehr darauf, euch die Charaktere etwas besser vorstellen zu dürfen. 

Den Anfang machen …. 

Anika und Mike aus

"Mein Boss, die Liebe und andere Katastrophen"

mein boss, die liebe und andere katastrophen danielle a patricks

blog-a-holic: Hallo liebe Anika, hallo lieber Mike, vielen Dank, dass ihr heute für ein Interview bereit steht. Ich hoffe, das "Du" ist für euch Beide in Ordnung?

Anika und Mike:Selbstverständlich, gerne das Du.

blog-a-holic: Anika, du und deine Schwester Jennifer haben vor einigen Monaten einen schrecklichen Unglücksfall erlebt, der mit Jennifers damaligem Verlobten Peter und deinen Eltern zu tun hatte. Peter ist verstorben, deine Eltern haben schwer verletzt überlebt. Du hast sie gepflegt und es war sicherlich eine harte Zeit für euch alle. Wie geht es dir?

Anika:Danke für die Frage, na ja, wie es einem in so einem Fall eben geht. Man versucht weiterzuleben und weiter zu arbeiten und das ganze Geschehen abzuhaken. Zum Glück ist ja letztendlich alles gut ausgegangen und meinen Eltern geht es auch wieder gut.

blog-a-holic: Darüber bin ich auch sehr froh!
Doch weg von dieser Vergangenheit und hin zur Gegenwart: plötzlich tritt Mike in dein Leben und wirft es regelrecht durcheinander. Und einen ganz so guten Start hattet ihr beide ja bekanntlich nicht … was war dein erster Eindruck von Mike?

Anika: Oh, er hat mich irrsinnig genervt. Seine überhebliche, selbst sichere Art hat mich total geärgert. Außerdem hat er mir auf Anhieb gefallen und ich habe sofort gespürt, wie er mich verunsichert und dass er mir gefährlich wird.

blog-a-holic: Hmm … dann lass' uns doch mal die andere Seite befragen … Mike, du bist unbedarft in die neue Firma gekommen und triffst auf eine geschäftige Anika. Wie war ihr erster Eindruck auf dich?

Mike:Nun, ja, sie hat mir auf Anhieb gefallen und sie hat mich zum einen neugierig gemacht, zum anderen hat sie mich genervt, mit ihren, doch bissigen, Bemerkungen.

blog-a-holic: Was sich liebt, das neckt sich nun mal 😉
Von "Liebe auf den ersten Blick" kann man bei euch beiden nicht sprechen. Wie würdet ihr das Gefühl beschreiben?

Mike:Schwer zu sagen, mich hat es schon beinahe aus den Socken gehauen, als ich Anika gesehen habe und ich hatte sofort das Bedürfnis sie näher kennenzulernen. Ihre spröde Art war eine zusätzliche Herausforderung, hihihi.

Anika: Ja, ja! Und du? Du stürmst ins Büro und baggerst mich gleich mit den ersten Worten an! Hallo, darauf war ich nicht eingestellt. Du hast mich verunsichert mit deinem selbstbewussten Auftreten und insgeheim hast du mir imponiert.

blog-a-holic: Schön ruhig, ihr Beiden!
Anika, wann hast du gemerkt, dass Mike doch mehr ist als nur ein Kollege und was hat sich für dich verändert, als er dein Chef wurde?

Anika:Nun, er war wirklich sehr hartnäckig. Ich habe nach meiner Enttäuschung nicht mehr an die Liebe geglaubt, deshalb wollte ich seine Annäherungsversuche und Einladungen abschmettern. Ist mir ja nicht wirklich gelungen, wie du weißt. Als er mein Chef wurde, ist im ersten Moment die Welt rund um mich eingestürzt. Ich dachte wirklich, er spielt nur mit mir und hat sich einen bösen Spaß erlaubt. – Außerdem war er auf einmal nicht mehr der Kollege Mike Koller, sondern Michael Pail. Mit einem Mal war er eine andere Person. Das Vertrauen war erst einmal weg.

blog-a-holic: Das ist wahr, Vertrauen gehört zu einer guten Beziehung dazu.
Mike, wie sieht es bei dir aus? Wann war dir klar, dass da doch noch tiefere Gefühle für Anika sind?

Mike:Ich durfte Anika kennen lernen, wie sie wirklich ist. Sie ist eine ganz bezaubernde Person und eine starke Persönlichkeit mit Ecken und Kanten. Das ist das umwerfende an ihr, mit einer aalglatten Frau, die nur auf ihre Vorteile aus ist, kann ich nichts anfangen. Außerdem sieht Anika zudem auch noch super toll aus.

blog-a-holic: Na das hört jede Frau doch gern!
Und nun die Frage, die ich ebenfalls deiner Schwester Jennifer und ihrem Max gestellt habe: Anika, wenn du Mike mit drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Anika:Charismatisch, konsequent, fürsorglich.

blog-a-holic: Mike, nun deine drei Worte für Anika.

Mike: Liebenswert, integer, sexy.

blog-a-holic: Ja, da sprühen die Funken!
Anika, was bedeutet für dich die "wahre Liebe"? Gibt es sie für dich überhaupt?

Anika: Oh ja, seit ich mit Michael/Mike zusammen bin, weiß ich was die wahre Liebe ist – ich bin endlich angekommen, wenn ich es so ausdrücken darf, er gibt mir Halt, ich darf sein, wie ich bin, ohne mich verstellen zu müssen, werde ernst genommen. Ich fühle mich einfach geborgen und jeden Augenblick, wenn er in meiner Nähe ist oder ich an ihn denke, kribbelt es in meinem Bauch.

blog-a-holic: Mike, hast du schon mal darüber nachgedacht?

Mike: Über die wahre Liebe? Sicherlich, mir geht es ehrlich gesagt, wie Anika. Dass es die wahre Liebe gibt, wusste ich bereits von meinen Eltern. Irgendwie hatte ich aber immer Angst davor, sie auch erleben zu dürfen, weil mein Vater, seit dem Tod meiner Mutter, noch immer unter diesem Verlust leidet.

blog-a-holic: Vielen Dank für dieses tolle Interview, Anika und Mike. Ich wünsche euch beiden noch eine wunderschöne gemeinsame Zeit, voller Spannung und Herzklopfen 😉

Anika und Mike:Danke!

Ihr wollt mehr über Anika und Mike erfahren? Na dann schaut doch einfach mal bei "Mein Boss, die Liebe und andere Katastrophen" rein … meine Rezi dazu folgt in Kürze!

Liebe Grüße,
eure Nina ♥