Die große Blogtour zum Thrillerrelease „Die Sprache des Schmerzes“

Hallo ihr Lieben!

Herzlich willkommen auf meinem Blog und zu meinem Beitrag der Blogtour um die Veröffentlichung von Leonie Haubrichs neuen Roman „Die Sprache des Schmerzes“.

Auf dem Blog der lieben Jasmin habt ihr bereits das neuste Werk von Leonie Haubrich kennengelernt. Ich selbst liebe ihre Psychothriller und bin wirklich sehr froh, sie als Autorin zu kennen, denn ohne ihre Bücher wäre ich wohl von diesem Genre abgekommen. Es gab tatsächlich eine Zeit, da hat mich kein einziger Psychothriller mehr so mitgenommen oder mich so gefesselt, wie ich es gerne hätte. Klar, man kann sagen, dass ich den Maßstab ziemlich hoch angesetzt habe, da ich ein außerordentlicher Fan von Dean Koontz bin und doch habe ich es hier im deutschsprachigen Raum irgendwie vermisst.

Und irgendwann bin ich dann auf Leonie Haubrich und ihre Romane getroffen und hängen geblieben. Seit diesem Moment fiebere ich jeder Neuerscheinung entgegen – so auch dieser hier!

Aber nun ist mal gut mit meinen Lobeshymnen! 😀 Davon werdet ihr in meiner Rezension zu ihrem neusten Werk noch einiges lesen können.

Heute macht die große Blogtour bei mir Halt und ich darf euch etwas ganz Besonderes vorstellen …

Der Weg vom Entwurf zum fertigen Cover

Wer die Romane von Leonie Haubrich kennt, der weiß auch, dass sie gerade beim Cover sehr viel Liebe zum Detail hegt.

Hier seht ihr die Cover der vorangegangenen Romane als Beispiel:

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Was du nicht siehst Leonie Haubrich

aus dem dunkel leonie haubrich

Doch der Weg zu diesem Cover war ein anderer…

„Dieses Mal haben meine Tochter Judith (12 Jahre alt) und ich zusammen das Cover gestaltet.“

Die Ursprungsidee sah so aus:

Doch schon schnell war Mutter und Tochter klar, dass es nicht DAS Cover ist, welches zum neuen Roman passt. Die Tatsache, dass sie auch noch von einer Autorenkollegin darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ein ähnliches Cover bereits existiert, hat Leonie Haubrich dann noch in ihrer Entscheidung gestärkt. Es musste ein neues Cover her!

„Das war natürlich ein herber Tiefschlag und es konnte mir nur entgehen, weil wir das letzte Jahr in der Familie so viel an Krankheiten, Todesfällen und Umbrüche hatten, dass ich die Neuerscheinungen nicht verfolgen konnte.“

Die Idee war, das Bild eines Rorschachtests zu benutzen, da dieser auch im Roman selbst eine große Rolle spielt.

„Das war die Grundidee. Aber irgendwie wirkte das Motiv zu blass, konturenlos, verschwommen. Muss etwas Farbe her?“

Doch auch mit diesem Cover waren Mutter und Tochter einfach nicht zufrieden.

„Farbe ist es nicht, das fehlt, eher Kontur.“

Aber auch die von Leonie eingebracht Kontur gab dem Cover einfach nicht das gewisse Etwas. Im Gegenteil, das Motiv wirkte zu abgetrennt vom Titel.

„Als wäre das Cover geteilt. Eine Folie über das Gesamtcover legen als weitere Verbindung neben dem Rahmen?“

Fast geschafft! Aber auch das stellte Leonie und ihre Tochter einfach nicht 100 prozentig zufrieden – ihr seht: hinter der Erstellung eines Cover steckt sehr viel Arbeit, sehr viel Zeit, aber auch sehr viel Herzblut – und genau das war auch hier der Schlüssel zum perfekten Cover: BLUT!

„Besser, aber nicht vielleicht noch die Blutstropfen als Verbindung verwenden …“

Und schon war das perfekte Cover geboren!

die sprache es schmerzes leonie haubrich

Ich persönlich werde mir jetzt jedes Cover genauer anschauen und auch die Zeit und Arbeit der Autoren und Autorinnen dahinter würdigen, die in der Gestaltung des Covers steckt! Und auch zu Leonie und ihrer Tochter kann ich nur sagen: Das Cover ist fantastisch! Ein großes Lob von mir an euch! ♥

Was hat es mit diesem Bild auf sich?

Aus wie vielen Lagen dieses Cover aber tatsächlich besteht, fragt ihr euch? Ich möchte mal nicht so sein, denn Leonie hat mir natürlich noch mehr verraten:

Aus wie vielen Lagen besteht eigentlich ein Cover?

Da hätten wir zunächst einmal den Rahmen – und wie auch bei der gesamten Coverentwicklung gilt es hier den richtigen Rahmen zu finden!

Doch was wäre der Rahmen ohne das Blut und die Folie?

Und natürlich das Wichtigste von allen: der Rorschachtest!

(Nein, ich frage euch jetzt nicht, was ihr in diesem Rorschachtest seht und was die Auswertung bedeutet…)

Und kein Cover ist ein gutes Cover ohne die passende Schriftart:

„Aus der riesigen Schriftenauswahl hier:

https://www.myfonts.com/

Habe ich die Schrift gefunden, die am besten passt.“

Nur ist Leonie tatsächlich eine Perfektionistin, wenn es um ihre Romane geht, von daher durfte ein Farbverlauf für die Schrift nicht fehlen. Als Quelle aller Bilder benennt sie shutterstock.

Nun ist mein kleiner Ausflug in die „Coverwerkstatt“ von Leonie Haubrich aber auch schon vorbei. Mir hat er sehr viel Spaß gemacht, denn ich wusste nicht, wie viel Arbeit wirklich hinter all dem steckt! Ich ziehe den Hut vor Leonie (natürlich auch vor ihrer Tochter!) und all den Autoren und Autorinnen, die sich selbst an die Covergestaltung wagen und diese auch noch so perfekt hinbekommen, das man als Leser glaubt:

Das muss einfach das perfekte

Cover sein!

Vielen lieben Dank an Leonie für diesen tollen Einblick! Ich wünsche euch noch weiterhin viel Spaß auf unserer großen Blogtour!

Liebe Grüße,

eure Nina ♥

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