Susanne O’Connell – Tödliche Weihnacht in Paris

Hallo ihr Lieben!

Das Wochenende ist schon fast vorbei, aber es ist ja noch nicht Sonntagabend 😉 Also habe ich doch noch Zeit, euch die ein oder andere Rezension zu veröffentlichen und zwei unterschiedliche Bücher von unterschiedlichen Genres vorzustellen. 

Den Anfang macht der Kurzkrimi von 

Susanne O’Connell

mit dem weihnachtlichen Titel

Tödliche Weihnacht in Paris

tödliche weihnacht in paris susanne O'Connell

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an Susanne O’Connell und O’Connel Press!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 136 Seiten
Verlag: O’Connell Press; Auflage: 1 (23. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 394522764X
ISBN-13: 978-3945227640
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,3 x 19,1 cm
Preis: 6,90 € (TB) /  2,99 € (eBook)

Zum Inhalt

›Für jede abgesagte Messe verschonen wir ein Leben.‹

Diese Nachricht erschüttert eine Kirchengemeinde in Paris. Doch dabei bleibt es nicht – kurz danach taucht ein Drohbrief auf. Es wird klar, dass der Weihnachtshass weite Kreise zieht und Veranstaltungen in ganz Paris einer Terrorgefahr ausgesetzt sind.
Der junge Privatdetektiv Jacques wird beauftragt, gemeinsam mit seinem Partner den Fall zu lösen. Und während die ersten Mordopfer zu beklagen sind, verfällt Jacques dem Charme einer attraktiven Rothaarigen. Obgleich er eine feste Freundin hat, kann er sich ihrem Reiz nicht entziehen. Fast zu spät merkt er, dass er in einen Strudel aus Sex, Misstrauen und Tod gezogen wird.

Ein Kurzkrimi mit erotischen Momenten – nicht nur für die Weihnachtszeit!

 

Über die Autorin

Susanne O’Connell schreibt in verschiedenen Genres. Vor allem Fantasy, Krimi und Liebe mit Erotik sowie Thrill haben es ihr angetan. 

Aufgewachsen in Lindau am wunderschönen Bodensee, hat sie in Konstanz Rechtswissenschaften studiert, machte dort ihr erstes juristisches Staatsexamen und legte in Ravensburg das zweite Staatsexamen ab. Heute wohnt sie zusammen mit ihrer Familie im oberschwäbischen Weingarten, wo sie sich neben der Arbeit im eigenen Verlag (O’Connell Press) auch dem Schreiben und der Juristerei widmet.

Mehr über Susanne O’Connell erfahrt ihr auf ihrem Blog, ihrer Facebookseite und bei Instagram.

 

Mein Fazit und meine Rezension

Jacques ist neu in seinem Metier, aber trotz allem sehr gut auf seinem Gebiet. Doch leider hat sein Ruf in letzter Zeit gelitten und die Aufträge sind mau – eine eigene Privatdetektei ist nicht leicht am Laufen zu halten, obwohl Intrigen, Mord, Raub und weitere Verbrechen überall an jeder Ecke lauern. So auch an Weihnachten, so auch in Paris. Als ein Pastor der französischen Gemeinde einen Drohbrief erhält, wendet dieser sich an die Detektei von Jacques und dessen Partner: für jede abgesagte Weihnachtsmesse würde ein Leben verschont bleiben. Doch wie Ernst ist diese Nachricht zu nehmen? Und wie soll man das im höchsten Fest des Kirchenjahres verhindern? Jacques hat alle Hände voll zu tun, doch nicht nur in der Detektei, auch in seinem Privatleben geht es rund … 

Jacques ist von sich selbst überzeugt und er hat alles, was er möchte: eine wunderschöne Freundin, eine eigene Detektei und einen Partner. Das einzige, was fehlt, sind die Aufträge, denn die Auftragslage ist ziemlich mau oder aber einfach nur langweilig und nicht eines Detektives wie Jacques würdig. Doch dann trifft der Fall des Jahres in der Detektei ein: ein Pastor erhält einen Drohbrief und ein erstes Opfer lässt nicht lange auf sich warten. 

Zunächst war ich mir nicht sicher, was ich von Jacques, dem Detektiv, halten sollte. Bereits am Anfang merkt man, dass er von sich selbst sehr überzeugt ist, ihm aber sehr schnell langweilig wird und das nicht nur im Beruf, sondern auch in seinem Privatleben. So macht er auch keinen Hehl daraus, als er auf dem Weihnachtsmarkt – im Beisein seiner langjährigen Freundin – einer attraktiven Frau hinterherschaut und sich mit dieser bereits in Gedanken heftig vergnügt. Bei mir hat er damit keinen guten Start hingelegt, doch die Geschichte als solche hat mich einfach interessiert. 

Die 136 Seiten des Kurzkrimis mit erotischem Flair waren auch sehr flott gelesen und – ich hätte es wirklich nicht vermutet – Jacques konnte mich letzten Endes doch noch von sich überzeugen. Hoch angesehen war er nach all dem zwar immer noch nicht, aber er hatte einen besseren Stand als vorher. 

Neben Jacques Berufs- und Privatleben werden wir Leser aber auf eine Verfolgungsjagd mitgenommen, denn es gilt einen Mörder in der Weihnachtszeit zu stoppen – jeder könnte sein nächstes Opfer sein und die folgen tatsächlich schnell aufeinander. Und zu allem Übel gerät auch noch Jacques unter Verdacht und sein Leben gerät gehörig aus den Fugen.

Was es jedoch mit den mysteriösen Briefen auf sich hat, wer hinter all dem steckt und ob Jacques sich tatsächlich unser Tatverdächtiger ist, das lest ihr am besten selber nach. 

Der kleine Weihnachtskrimi von Susanne O’Connell hat es in sich. Neben Besinnlichkeit, Mord, Spannung und Liebe kommt auch die Erotik nicht zu kurz, obwohl es mir persönlich ab und an doch zu viel wurde und alles zu schnell aufeinander folgte. Aber: wir befinden uns im Genre Kurzkrimi, da bleibt die Schnelligkeit nicht aus. 

Wer also auch in der Vorweihnachtszeit noch einen Hang zu Krimis hat und einer Kurzgeschichte nicht abgeneigt ist, der kann sich mit dieser tatsächlich einen Gefallen tun, Spannung ist auf jeden Fall garantiert!

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

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