Hörbuchblogtour: Aussergewöhnliche Freundschaften – Juliane Sophie Kayser

außergewöhnliche Freundschaften hörbuchblogtour

Hallo ihr Lieben!

Heute macht die Hörbuch-Blogtour rund um das Hörbuch „Außergewöhnliche Freundschaften“ von Juliane Sophie Kayser auf meinem Blog eine kurze Stippvisite…

Doch worum geht es hier überhaupt?

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

Infos zum Hörbuch:

Audio CD: 1 Seiten
Verlag: Nova MD; Auflage: 1. Auflage 2017 (15. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3961113742
ISBN-13: 978-3961113743
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,2 x 14,4 cm

Zum Inhalt:

Das Hörbuch (54 Minuten) enthält zwei moderne Erzählungen. Eine über
eine völlig verrückte, aber wahre Geschichte einer sehr außergewöhnlichen
Freundschaft, zwischen der Autorin und Fred Raymes aus dem Film
„Menachem und Fred“. Diese wahre Geschichte berührt und regt zum
Nachdenken an, dennoch mangelt es ihr nicht an Leichtigkeit und Humor,
auch wenn Sinnfragen berührt werden.

Die zweite Erzählung SCHATTENWASSER, NAHE wurde gelesen von der
bekannten Tatort-Schauspielerin Tessa Mittelstaedt. Sie ist ein weitaus
düstereres Stück historischer Prosa, das eine junge Frau im New York der
68-er Jahre zeigt, die vor sich selbst auf der Flucht ist, bis …
Die erzählerische Klammer ist, daß es sich bei beiden Protagonisten um
Kinder des Holocaust handelt. In beiden Texten geht es auch um Versöhnung mit dem eigenen Leben und mit Anderen. „Barmherzigkeit ist, wenn wir das Chaos des anderen betreten“ (James Keenan), dieses entscheidende Zitat aus dem ersten Text trifft eine Kernaussage für beide Werke.

Die international bekannte Pianistin Zhana Minasyan spielt zauberhaft
schöne Musik dazu von Frederic Mompou, Claude Debussy und Frederic
Chopin. Das Zusammenwirken von Musik und Literatur verbindet sich zu einem harmonischen Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Teile und ist ein einzigartiger Kunstgenuss für Herz und Ohr.

Über die Autorin:

Juliane Sophie Kayser wurde 1971 in Washington D.C., USA geboren.
Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Heidelberg.
Als sie selbst noch ein Kind war, schrieb sie mit acht Jahren in ihr Tagebuch:
„Wenn ich einmal groß bin, will ich Autorin werden.“
Sie ist dann allerdings erst mal Grundschullehrerin geworden.

Doch bevor ihr jetzt auf die Suche geht – schaut doch erst mal in Zwinkerlings Bibliothek vorbei, denn dort hat die liebe Claudia unserer Autorin Juliane ein wenig auf den Zahn gefühlt 😉

Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage, ihrer Facebookseite oder bei Instagram.

Meine Rezension zu dem Hörbuch könnt ihr in einem anderen Beitrag lesen, denn dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema

Außergewöhnliche freundschaften

In dem Hörbuch, das denselben Titel trägt, geht es ebenfalls darum: um außergewöhnliche Freundschaften.

Den Anfang macht ein Stöckelschuh … ja, das ist wirklich so – ihr braucht gar nicht zu schmunzeln! Denn ohne den Stöckelschuh, wäre es niemals zu einer wundervollen, aber auch denkwürdigen Begegnung gekommen …

Die Autorin selbst hat durch einen Zufall (hier kommt er Stöckelschuh ins Spiel) die Bekanntschaft des Zeitzeugen Fred Raymes gemacht, welcher einer der beiden Hauptprotagonisten des Films „Menachem und Fred“ ist. Fred hat in seinem Leben bereits einiges erlebt und wurde Zeuge des Holocaust. Er selbst sah, wie viele seiner Freunde und auch Mitglieder seiner Familie und seines Verwandtenkreises dieser schrecklichen Zeit zum Opfer fielen und ihr junges Leben lassen mussten. Fred hat viel Leid erfahren und so ist es auch kein Wunder, dass er aufgrund dieser fürchterlichen Zeit den Glauben an Gott, an ein höheres Wesen, das die Geschicke und Schicksale der Menschen lenkt, das auf die Menschheit acht geben soll und ihnen nur Gutes widerfahren lassen soll, gänzlich verliert. Wie kann ein Gott, der freundlich ist, voller Liebe und Glück und voller Mitleid zu den Menschen, seiner eigenen Schöpfung, nur so etwas Schreckliches geschehen lassen?

Wie konnte Gott so etwas geschehen lassen?

Diese und viele weitere Fragen stellt sich Fred und er gelangt einfach zu keiner Antwort. Die Zeit hat ihn geprägt, ihm seinen Glauben genommen und vor allen Dingen seine Hoffnung. Fred sieht keine Farben mehr, er sieht nur tristes Grau und in seinem Inneren tobt ein Kampf.

Doch dann trifft er auf Juliane, eine starke Frau mit Stöckelschuhen, die sich mit klackernden Absätzen, einem großen Herzen und einem Sinn für das Göttliche in sein Leben einschleicht und ihn nicht mehr los lässt. Gemeinsam mit ihr kann Fred langsam seinen Glauben an Gott wiederherstellen und sich selbst einen neuen Weg hin zu ihm ebnen.

GLAUBST DU AN GOTT?

Juliane war für Fred ein Anker, ein Berg in der Brandung inmitten des tobenden Sturms seiner widersprüchlichen Gefühle. So lange hat Fred mit sich selbst gekämpft, hat all die Fragen an Gott gerichtet, ohne jemals eine Antwort zu erhalten. So viele liebe Menschen hat er in dieser schrecklichen Zeit verloren, wie kann es da einen Gott geben? Doch dann schaffte Juliane es, ein Licht in seinem Herzen anzuzünden und ihm neue Hoffnung zu geben.

Juliane hat Fred mit all ihren Gedanken und Gesprächen geholfen und ihm somit gezeigt, dass Gott ihn liebt, dass Gott ihn niemals im Stich gelassen hat und dass er immer bei ihm war, auch wenn er ihn nicht gesehen hat.

Gott liebt dich!

Juliane schenkt Fred neuen Mut und vor allen Dingen Hoffnung; Hoffnung an einen gütigen Gott und die Hoffnung, dass er nicht alleine ist. Wie ihr seht, geht es in dieser Geschichte nicht um irgendeine Begegnung zweier fremder Menschen, die dann zu Freunden werden, sondern um eine tiefe Freundschaft, die entsteht, da die Beiden etwas verbindet: Gott (dem einen fehlt der Glaube, die andere schenkt den Glauben).

Die Freundschaft zwischen Juliane und Fred ist nicht nur für die Autorin selbst, sondern auch für mich als Hörbuch-Hörerin eine außergewöhnliche! Ich habe innerhalb dieser kurzen Zeit so viel Mut, Liebe, Vergebung und Hoffnung erfahren (und auch gespürt), dass auch ich letzten Endes sagen kann:

Diese Freundschaft hat das Leben von beiden bereichert, denn sie ist außergewöhnlich!

Vielleicht möchtest Du jetzt auch mal in dich gehen und dich fragen:

Was hat mein Leben bereichert? Welche Freundschaft ist für mich außergewöhnlich? 

Vielen Dank, dass ihr meine Worte gelesen habt. Näheres zur Geschichte erfahrt ihr in meiner Rezension, die in Kürzer erscheinen wird.

Den nächsten Beitrag findet ihr auf dem Blog von der lieben Marie! Schaut doch auch mal bei ihr vorbei und hinterlasst ihr einen Kommentar 🙂

Viele liebe Grüße,

eure Nina ♥

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