Marco Martinez – Die Wohnung (Buchvorstellung und Rezension)

Und weiter geht es auch schon mit der Buchvorstellung!

Dazu hat Marco selbst ein tolle Video gestaltet: 

Marco Martinez die Wohnung

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an den Autor!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 280 Seiten
Verlag: tredition (1. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734580188
ISBN-13: 978-3734580185
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,6 x 20,3 cm
Preis: 12,95 € (TB) / 3,99 € (eBook)

Erhältlich bei Tredition und Amazon!

Zum Inhalt:

Die Wohnung ist Davids und Christinas Refugium und einzig verbliebene Konstante, in einer durch die Sonne verursachten, neuen Realität. Allein und verloren, in ihrem selbst geschaffenen Gefängnis, belagert von Toten, gibt ihnen nur ihre Liebe zueinander den nötigen Halt, einen Alltag aus Hoffnungslosigkeit und Angst zu bestehen. Bis sie zu guter Letzt, am Ende aller Kräfte, Nahrungsmittel und Belastbarkeit, einen waghalsigen Plan in die Tat umsetzen.

 

Mein Fazit und meine Rezension:

David und Christina sind schon lange ein Paar und doch fehlt noch der nächste Schritt, bis sie vollends glücklich sind. Doch bevor es dazu kommt, geschehen merkwürdige Dinge: eine Hitzewelle bricht an, das Wasser wird knapp und die Menschen werden krank. Christina, die in einer Arztpraxis arbeitet, bekommt mit, wie viele Menschen versterben, kurz vorher aber alle dieselben seltsamen Symptome aufweisen. 

Als es dann zu Übergriffen von bereits verstorbenen Menschen auf Lebende kommt, ist allen klar, was gerade geschieht: eine Zombie-Apokalypse steht bevor und niemand ist vor ihr sicher. Noch nicht einmal die geliebte Familie … oder gar der oder die geliebte Person selbst? 

Lest selbst, wie Christina und David mit dieser Situation umgehen und ob sie heil wieder daraus hervorkommen … 

Christina und David sind verliebt und David möchte seiner langjährigen Freundin auch einen Heiratsantrag machen, doch dazu kam es noch nicht. Zunächst einmal muss das Umfeld stimmen. Das junge Paar zieht in eine geräumige und helle Wohnung – Räume, die nicht nur ihr Zuhause, sondern auch Sicherheit bedeuten. Was das aber bedeutet, sollen die Beiden erst etwas später erfahren. 

Auf einmal erreicht eine Hitzewelle den Ort und die Menschen wissen weder ein noch aus. Krankhafte Symptome erscheinen und fordern bereits in den ersten Tagen der Hitzewelle die ersten Todesopfer. Nur – sind sie auch wirklich tot? Mit einem Mal ist die Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten verschwommen, bis sie gänzlich verschwindet und nur noch ein heilloses Chaos, Angst und Schrecken zurücklässt. 

Christina und David versuchen sich und ihre Familien so gut es geht vor der neuen und unberechenbaren Gefahr zu beschützen, doch auch sie kommen nicht gegen die Untoten an, die immer mehr Opfer fordern und immer mehr Menschen zu ihresgleichen machen. 

Letzten Endes kommt es zu einem finalen Kampf, bei dem Christina und David noch einmal sehen, wie wichtig es ist, einander zu vertrauen und zu lieben … doch ob sie daraus tatsächlich siegreich hervorgehen oder ob ihre junge Liebe doch zu zart ist, um dieses Endzeitszenario auszuhalten, das lest ihr besser selbst nach. 

Die Geschichte „Die Wohnung“ von Marco Martinez hat mich zunächst mit leichten und flüssigen Worten empfangen. Zunächst dachte ich wirklich, ich würde ein Exposé eines Maklers lesen, so detailliert wurde die Wohnung und der Zuschnitt der Räume beschrieben! Doch das hat alles einen Sinn und der Autor weiß, worauf er hinaus möchte … Die Wohnung stellt in dieser Geschichte nicht nur einen Lebensraum für das junge Paar dar, sondern auch einen Schutz vor den Gefahren, die da draußen auf sie lauern. 

Irgendwann nahm die Geschichte dann an Fahrt auf – spätestens mit dem Erscheinen der ersten Untoten (und den wirklich brutal und ebenfalls auch detaillierten Beschreibungen, wie die Leute angegriffen, getötet und gefressen werden) war auch bei mir eine Schmerzgrenze erreicht. Ich mag Kriminialromane und auch Thriller – am liebsten immer noch Psychothriller – doch das ging mir definitiv zu weit … ich wusste nicht, ob ich mich bei einigen Passagen vor Ekel abwenden und das Buch zur Seite oder aber fasziniert von dem teilweise Gemetzel weiterlesen sollte … Ich weiß für mich, dass ich dieses Buch gelesen habe und es mir in Erinnerung bleiben wird. Der Schreibstil ist locker und flüssig, ab und an doch zu „leicht“ für dieses grausame Thema, doch man steigt sehr gut und schnell in die Geschichte ein. 

Marco Martinez mag mit seinem Schreibstil zunächst den Leser in die Irre führen, doch sollte man trotz allem immer auf der Hut sein … man weiß nie, wer (oder was) auf der nächsten Seite auf einen lauert!

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*