Pia Kovarik – Die wahrhafte Geschichte der Prinzessin auf der Erbse

Hallo ihr Lieben!

Und weiter geht es mit meinen Rezensionen. Dieses Mal zu einer Kurzgeschichte und der Autorin seid ihr auf meinem Blog auch schon begegnet. Wer sie kennt, der weiß, dass ihre Geschichten den uns bekannten Märchen nachempfunden sind, bis auf ein winziges Detail: der Protagonist ist kein Mensch … 

Pia Kovarik

mit ihrer neuen Märchenadaption

Die wahrhafte Prinzessin auf der Erbse

die wahrhafte prinzessin auf der erbse

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

Zum Inhalt

Es war einmal die Geschichte der Prinzessin auf der Erbse. Doch was die wenigsten wissen ist, dass es sich bei der Adeligen in Wahrheit nicht um eine Prinzessin aus dem Menschenreich handelte, sondern um die wahrhafte Königstochter des mächtigsten Chihuahua-Königs aller Zeiten aus dem sagenumwobenen Land der Azteken.
In dieser Geschichte begleiten wir die ungestüme Chihuahua-Prinzessin auf ihrer Abenteuerreise von Mexiko nach Europa und hoffen, dass sie am Ende die wahrhafte Liebe findet, auch wenn man diese oft erst am zweiten Blick erkennt.

 

Über die Autorin

Aufgewachsen ist die Autorin und Kunsthistorikerin im schönen Oberösterreich. Nachdem sie eine Zeit lang in London, Wien und der Steiermark lebte, hat es sie wieder zu ihren Wurzeln zurück verschlagen, wo sie die nötige Ruhe und Inspiration findet, neue Geschichten entstehen zu lassen.
Laut ihrer Mutter hat Pia schon als kleines Kind liebend gerne „geplappert“ und fabelhafte Geschichten erfunden. Daran hat sich auch nach 30 Jahren nichts geändert. Also kam es wie es kommen musste und sie fing an, kurze Märchen und Bücher zu schreiben, da die Geschichten und Figuren in ihrem Kopf unbedingt auf Papier gebracht werden wollten.

Ihre Erzählungen sollen Erholung und Balsam für Herz so wie Seele sein und eines ist sicher, der Happy End-Faktor kommt nie zu kurz.
Da bleibt nur noch eines…* lass Dich verzaubern… *

Mehr über Pia Kovarik erfahrt ihr auf ihrer Homepage, bei Facebook oder auch bei Instagram (unter liebesbuecher_com).

 

Mein Fazit und meine Rezension

Unsere Prinzessin auf der Erbse ist Lilly und dabei ist sie alles andere als eine gewöhnliche Prinzessin. Statt sich ihrer Schönheit, dem Schmuck und wundervollen Kleidern zu widmen, ist Lilly auf der Suche nach dem Abenteuer und der Ferne … denn Lilly ist wissbegierig und möchte alle Länder und Orte der Welt bereisen. So ist sie auch eines Tages wieder auf Reisen mit ihrem treuen und langjährigem Freund dem Hauptmann und gelangt nach Portugal. Dort wird sie nicht nur von der fremden Kultur und den wunderschönen Hunden, sondern auch vom King Charles Spaniel Charly fasziniert. Dieser wittert seine Chance und lässt keine Gelegenheit aus, um um die junge Prinzessin zu buhlen – mit Erfolg. Aber ist wahre Liebe wirklich käuflich und macht sie wirklich blind? Die junge Prinzessin findet das schnell heraus… 

Wie Pia Kovarik schon in ihrer ersten Kurzgeschichte – zumindest war es die erste Kurzgeschichte von ihr, die ich gelesen habe – bewiesen hat, hat sie ein Händchen und ein Gespür für die richtigen Worte zur richtigen Zeit. Dass es sich hierbei um das Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ handelt, ist allen Lesern direkt klar, doch dass die Prinzessin hier nicht menschlich, sondern eher hündisch ist, ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Doch Lilly muss man einfach schnell in sein Herz schließen, denn die kleine Chihuahua Hündin ist nicht nur blitzgescheit, sondern auch liebenswert, würde ihr Charly nicht den Kopf verdrehen und somit ihren Verstand aussetzen lassen. 

Das zumindest denkt der Hauptmann, ein langjähriger und enger Freund von ihr und vielleicht auch viel mehr als das … bald, wenn er denn darf. 

Die uns bekannte Geschichte von der Prinzessin auf der Erbse kommt auch in dieser Kurzgeschichte (obwohl es eine Kurzgeschichte ist) nicht zu kurz 😉 Alle bekannten Elemente finden sich dort wieder und haben mich wieder einmal für eine kurze Zeit in die Welt der Märchen, Sagen und Legenden – kurzum: zurück in meine eigene Kindheit katapultiert. Mich hat auch zu keiner Zeit gestört, dass es sich hierbei um eine Hündin gehandelt hat und nicht um einen Menschen. 

Kurz um: auch mit dieser Geschichte hat Pia Kovarik es wieder einmal geschafft, ich für eine kurze Zeit aus der Realität hin in die Welt der Märchen und Sagen zu entführen und mir wieder einmal zu zeigen, wie schön es ist, ab und an mal einfach Kind zu sein!

 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 

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