Carolin Hagebölling – Der Brief

Guten Morgen ihr Lieben!

Heute ist der letzte Tag der Romancewoche und so langsam muss es wieder in Richtung Alltag übergehen … ich möchte heute auch weiter machen und euch ein weiteres Buch vorstellen. Einen Überblick, über die Romancewoche erhaltet ihr von mir noch 🙂 

Es geht also weiter mit dem Buch von 

Carolin Hagebölling

mit dem Titel

Der Brief

Carolin Hagebölling Der Brief

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an dtV Verlag!)

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Jürgen Vogel – Bittersüße Wahrheiten

Hallo ihr Lieben!

Und weiter geht es mit der nächsten Rezension. Dem Autor seid ihr auf meinem Blog auch bereits zweimal begegenet – Jürgen Vogel!

Jürgen Vogel hat mit der Geschichte rund um Philippe und David einen Roman geschaffen, der nicht nur einzigartig in der Geschichte selbst, sondern auch in seiner Sprache und Artikulation ist. 

Heute stelle ich euch Band 3 in der Reihe von Philippes Geschichte vor von 

Jürgen Vogel

mit dem Titel 

Bittersüße Wahrheiten

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an den Autor!)

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Kristina Moninger – Nur eine Ewigkeit mit dir

Hallo ihr Lieben!

Obwohl ich gerade mitten im Romancewoche-Fieber bin *und es ist einfach FANTASTISCH, sage ich euch* ♥ werde ich euch doch noch die ein oder andere Rezension posten. 

Den Anfang macht heute

Kristina Moninger (ebenfalls in der Romancewoche!)

mit ihrem Buch

Nur eine Ewigkeit mit dir

Nur eine Ewigkeit mit dir Kristina Moninger

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

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Romancewoche – Interview mit Christiane Lind

Romancewoche

Hallo ihr Lieben!

Und wieder sehen wir uns während der Romancewoche wieder 🙂 Leider neigt sie sich schon dem Ende zu, aber nichts destotrotz haben wir noch viele tolle Beiträge, Überraschungen und Gewinnspiele für euch! Und ich gehe doch schon stark davon aus, dass sich euer SuB bzw. eure WuLi auch schon etwas vergrößert / verlängert hat? Meine schon … ♥ *g* 

Heute Abend möchte ich euch gemeinsam mit der lieben Manuela von Manu’s Bücherregal und der lieben Isabel von Bücherlilien die Autorin Christiane Lind vorstellen. 

 

INterview mit Christiane Lind

 

Liebe Christiane, bitte stelle dich uns allen doch über den Steckbrief kurz vor.

  • Name:  Christiane Lind
  • Augenfarbe: grün-braun
  • Haarfarbe: wechselnd, aktuell braun mit blonden und roten Strähnen
  • Größe: um die 1,75
  • Geburtstag: Darüber schweige ich seit Jahren
  • Sternzeichen: Schütze, Feuerzeichen – echt doof, kurz vor Weihnachten Geburtstag zu haben
  • Heimatort: Mackendorf – das kennt so gut wie niemand J, ein 360-Einwohner-Dorf zwischen Helmstedt und Wolfsburg
  • Hobbys: lesen, Kater bespielen, Doppelkopf, joggen (gegen die viele Schreibtischarbeit), Balkon bepflanzen
  • Haustiere: 4 Macho-Kater, die erwarten, dass ich ihnen jeden Wunsch von den Augen ablese
  • Wenn ich 3 Wünsche frei hätte: und man kann sich keine Wünsche mehr wünschen 😉
    • Mehr Zeit, viel mehr Zeit …
    • Eine bessere Welt
    • … und den dritten Wunsch hebe ich mir auf für schlechte Zeiten.
  • Das mag ich: Bücher; Menschen, die Bücher mögen; Ausschlafen können; Zeit zum Schreiben zu haben; friedlich schlummernde Musekater; Tage mit lieben Menschen verbringen; überraschend Nachrichten im Internet finden, die mir den Glauben an das Gute in der Welt zurückgeben; eine Idee zu haben, die für einen Roman trägt; wenn historische Ereignisse perfekt zum Plot meiner Geschichte passen; Eis; Fernsehserien; etwas Neues zu entdecken; England; Doppelkopf; bestimmt noch viel mehr, was mir einfallen wird, wenn ich den Fragebogen ausgefüllt und abgeschickt habe …
  • Das mag ich nicht: Herzenskälte, Gemeinheit, Mobbing, Intoleranz, Unhöflichkeit, Unpünktlichkeit, bornierte Menschen, Grausamkeit gegenüber Schwächeren, Gedankenlosigkeit, Arroganz; Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit – jetzt höre ich besser auf, bevor ich schlechte Laune bekomme, ach ja und auf jeden Fall: früh aufstehen müssen
  • Genre Bücher: Frauenromane

 Du hast schon einige Bücher veröffentlicht und kannst dich zu den erfolgreichen Autoren zählen, doch war das kein leichter Werdegang für dich. Auf deiner Homepage schreibst du selbst, dass der Deutsch Leistungskurs dir den Spaß am künftigen Germanistikstudium verdorben hat. Nur aufgegeben hast du nie, stattdessen viele Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen gesammelt. Willst du uns mehr darüber erzählen?

Christiane Lind: Gern. Kurz vor dem Abi war es ein echter Schock, nicht mehr Deutsch studieren zu wollen, da ich mir das eigentlich seit der 1. Klasse gewünscht hat, weil mir Lesen und Schreiben so viel Spaß macht. Aber wenn ich den Traum erfüllt hätte, wer weiß, ob ich dann je zum Schreiben gekommen wäre. Vielleicht würde ich mich nur mit Theorien zum Schreiben beschäftigen – da ist mir mein jetziges Leben doch lieber.

Ich langweile mich schnell und bin sehr ungeduldig, was dazu geführt hat, dass ich mehrfach den Beruf und auch den Wohnort gewechselt habe. Das war oft anstrengend, aber auch spannend und ich habe unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt, die sich bestimmt auch in meinen Büchern wiederfinden. Über eine Freundin bin ich auch zum Schreiben gekommen. Wir waren damals so unglücklich in unseren Berufen, dass wir einen Krimi-Bestseller schreiben wollten, um nie mehr arbeiten zu müssen. Das hat nicht geklappt, aber mich mit dem Schreibvirus infiziert.

Das Einzige, was mich noch nie gelangweilt hat und immer noch fasziniert, ist das Schreiben, das Versinken in anderen Welten, das Leben mit meinen Figuren – und ich hoffe, dass das noch lange so bleibt.

 Ein Tag wie jeder andere – wie sieht er in deinem Leben aus?

Christiane Lind: Morgens um 6:00 Uhr beißt mich Herr Linus freundlich in die Wange, weil er meint, dass Frühstückszeit ist. Ich meine das nicht, aber weiß, dass ich gegen einen Kater keine Chance habe. Also stolpere ich in die Küche, füttere die Belegschaft und lege mich wieder hin. Deutlich später wache ich auf, trinke Kaffee und erledige erst einmal die Hausarbeit, bevor ich mich an den Schreibtisch setze. Da ich vom Schreiben nicht leben kann, teile ich den Arbeitstag auf zwischen Brotberuf und Schreiben. Viel zu viel Zeit verbringe ich im Internet und wundere mich immer, wie plötzlich es Abend oder Nacht ist. Wenn mein Ehemann Zuhause ist, kochen wir gemeinsam, sonst gibt es etwas Schnelles.

Ich telefoniere mit Freundinnen oder Familie, schaue fern oder lese – und dann verkleide ich mich als maskierte Rächerin und bekämpfe das Böse in den Häuserschluchten Kassels. Das habe ich jetzt nur geschrieben, damit mein typischer Tag etwas aufgepeppt wird.

 Welche Person hat dich geprägt oder aber dich inspiriert?

Christiane Lind: Meine Oma und meine Mutter haben mir die Liebe zu Büchern vererbt.

 Welches ist dein Lieblingsbuch?

Christiane Lind: Das wechselt. Als Leserin habe ich andere Lieblingsbücher als als Autorin. Als Autorin schaue ich oft, wie die Bücher handwerklich sind. „Das Lied von Eis und Feuer“ bewundere ich für die vielen Perspektiven und geschickten Wendungen und bin sehr, sehr gespannt, wie George R. R. Martin alles auflösen wird. An Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Jahr“ bewundere ich, wie konsequent sie die Geschichte zu ihrem Ende erzählt – und ich finde die Hauptfigur sehr liebenswert.

Hast du auch einen Lieblingsautor / eine Lieblingsautorin?

Christiane Lind: Ich habe eher Lieblingsbücher als Lieblingsautorinnen oder Lieblingsautoren. Und ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich für eines entscheiden müsste.

Man sagt, ein Autor steckt nicht nur Herzblut in seine Geschichte, sondern auch, dass in jedem seiner Charaktere auch etwas von sich selbst steckt. Trifft das auch auf dich zu? Und in welchem Protagonisten finden wir am meisten von dir?

Christiane Lind: Ja, auf jeden Fall. Ich bin der festen Überzeugung, dass man etwas von sich in jede Figur einbringen muss, auch – oder möglicherweise sogar ganz besonders – in die Bösewichte. Beim Schreiben versuche ich, mich in die Figur hineinzuversetzen und spiele oft Szenen nach. Das kann manchmal irritierend sein, weil ich viel Bahn fahre und dort schreibe. Schon öfter habe ich äußerst skeptische Blicke von Mitreisenden geerntet.

Das kann ich gar nicht sagen, wer am meisten von mir hat oder mir am ähnlichsten ist, weil ich meine Figuren dann doch als eigene Persönlichkeiten sehe, die vielleicht ein bisschen von mir mit auf den Weg bekommen, aber sich selbst entwickeln, oft auch unabhängig von dem, was ich ihnen zugedacht habe.

Gab es schon mal Stellen in deinen Geschichten, die du im Nachhinein schweren Herzens gestrichen hast? Fällt dir sowas leicht?

Christiane Lind: Leider viel mehr, als mir lieb ist. Ich hänge an jeder Szene und jeder Figur, aber meine Lektorinnen sind gnadenlos – und meist haben sie recht. Am schwersten ist es mir gefallen, „Im Land des ewigen Frühlings“ zu überarbeiten. Es war einmal ein Jugendbuch und ich habe fast alles gestrichen, was in der Gegenwart spielte und es neu geschrieben. Das hat weh getan, war aber gut für die Geschichte.

Ich bin eine große Sammlerin und hebe daher alle gestrichenen Szenen auf und hoffe, sie irgendwann einmal verwenden zu können.

 

Wie fühlst du dich, wenn ein Buch abgeschlossen ist? Wann beginnst du deine Charaktere zu vermissen?

Christiane Lind: Ich bin furchtbar schlecht im Abschiednehmen und versuche daher, das Ende noch ein bisschen hinauszuzögern und hier noch ein bisschen am Text zu polieren, da noch ein bisschen zu recherchieren. Wenn ich mich dann schweren Herzens von der Geschichte verabschiedet habe, kommt ja etwas Neues, in das ich mich hineinstürze, um den Trennungsschmerz zu bewältigen.

Und ich sehe Leserunden oder die Romancewoche als wunderbare Chancen, meine Figuren wieder zum Leben zu erwecken und mit Leserinnen darüber zu sprechen.

Ein paar deiner Bücher sind unter Pseudonymen erschienen. Warum hast du dich dafür entschieden?

Christiane Lind: Bei den Verlagsbüchern war das nicht meine Entscheidung, sondern Wunsch der Verlage. Meist soll damit sichergestellt werden, dass die unterschiedlichen Genres unterscheidbar sind oder man hofft auf einen Neustart, wenn die ersten Bücher nicht so toll gelaufen sind.

Carolyn Lucas habe ich selbst ausgesucht, weil es mein erster Ausflug in die Fantasy und ins Self Publishing war, so dass ich da gerne eine Trennung haben wollte.

Soweit uns Träume tragen spielt auf der Titanic. Wieso hast du dich gerade dafür entschieden?

Christiane Lind: Weil es so ein großes Drama ist und eine Geschichte so unglaublich vieler verpasster Chancen. Weil sich so viele Mythen und Geschichten um den Untergang der Titanic ranken.

Weil das Schiff so unfassbar luxuriös ist, dass es einfach Spaß macht, darüber zu lesen und zu recherchieren. Weil sich in den Stunden des Untergangs Menschen von ihren extremsten Seiten zeigten, extrem großherzig, aber auch extrem egoistisch.

… und schließlich weil ich von der Geschichte fasziniert bin, seitdem ich das erste Mal darüber gelesen habe. Damals (ist wirklich lange her! J) war ich acht oder neun Jahre alt und habe in einem der Readers Digest-Bücher meiner Mutter geblättert und bin auf eine Beschreibung der letzten Stunden an Bord der Titanic gestoßen. Das war so gruselig und dramatisch und spannend, dass ich von da an alles gelesen habe, was sich mit dem Schiff beschäftigt.

Wie es mit der Titanic endet, werden die meisten Leser ja sicher wissen. Aber brauchst du für deine Bücher ein Happy End oder darf es auch mal „böse“ für die Protagonisten ausgehen?

Christiane Lind: Hmm, das ist eine spannende Frage, weil für mich ein Happy-End nicht unbedingt heißen muss, dass Junge und Mädchen sich bekommen.

Kennt ihr den Film „Muriels Hochzeit“ – den liebe ich, weil er so ein ungewöhnliches Happy End hat. Überhaupt ist „Muriels Hochzeit“ ein Film, aus dem man sehr viel über Dramaturgie, Figurengestaltung und Spannung lernen kann. Und er ist mit ABBA-Musik.

Für mich muss das Ende zur Geschichte passen. Ich mag keine aufgesetzten Happy Ends, wo man das Gefühl hat, die Geschichte wurde so hingebogen, weil ein Happy End nun einmal dazu gehört. Einige der größten Liebesgeschichten haben kein klassisches Happy End: Romeo und Julia, Love Story, Doktor Schiwago …

Wenn du dich entscheiden müsstest, in einem deiner Bücher den Rest deines Lebens zu verbringen, für welches würdest du dich entscheiden?

Christiane Lind: Ach Du je …Auf keinen Fall im Mittelalter, dafür hänge ich viel zu sehr an den Errungenschaften der heutigen Zeit wie Badewannen, Internet und Schmerzspritzen bei Zahnbehandlungen. Ich würde „Das Haus auf der Blumeninsel“ nehmen, weil es auf Madeira und in Cornwall spielt. Dort würde ich gerne leben. Außerdem spielt die Geschichte in einem Herrenhaus mit einem wunderschönen Garten. Und ich mag die Figuren sehr.

Obwohl, wenn es nach Figuren geht, würde ich in „Ich warte auf dich, jeden Tag“ leben wollen. Lily und Alexander sind noch immer das Liebespaar, dem mein Herz gehört.

Vielen Dank, dass du dich unseren Fragen gestellt hast!

Christiane Lind: Vielen Dank für eure spannenden Fragen; ich hatte viel Spaß beim Beantworten. Liebe Grüße!

 

Nina, Manuela und Isabel

 

 

 

 

Romancewoche – Autoreninterview mit Virginia Fox

Romancewoche

Hallo ihr Lieben, 

die Romancewoche ist bereits voll im Gange und ihr habt schon einige Autorinnen und ihre wundervollen Geschichten kennen gelernt. 

Heute werden die liebe Alexandra von Richter on web, dann auch die liebe Diana von Abendsternchens bunte Welt und meine Wenigkeit euch auf allen Blogs unser Interview mit der Schirmherrin der Romancewoche Virginia Fox vorstellen!

Virginia Fox

 

Interview mit Virginia Fox

 Richter on web, Abendsternchens bunte Welt, Blog-a-holic: Hallo liebe Virginia, zunächst einmal vielen Dank, dass du uns heute Rede und Antwort stehst! Wir haben für Dich einige Fragen zusammengestellt, bei denen wir hoffen, dass sie nicht nur Dir, sondern auch deinen und unseren Lesern gefallen werden. Wir legen einfach mal los!

Richter on web: Liebe Virginia, wie genau sieht denn dein Arbeitsplatz aus? Hast du vielleicht ein Foto für uns, damit wir einen Blick in dein Schreibzimmer werfen dürfen? Und ist das Schreiben dein Hauptberuf?

Virginia Fox: Mein Laufbandschreibtisch. Total cool, um zu schreiben. Manchmal, okay, oft, bin ich aber zu faul dafür und setz mich in ein Kaffee. 😊

Ja, seit zwei Jahren ist Schreiben tatsächlich mein Hauptberuf. Ich bin in meinem ursprünglichen Beruf als Reitlehrerin und Pferdetrainerin bewusst kürzer getreten, um mehr Zeit zum Schreiben zu haben und siehe da, es hat funktioniert. Das erste Jahr war sehr hart, finanziell gesehen. Doch dank fleißigem Schreiben und treuen Lesern kann ich seit einem Jahr gut vom Schreiben leben.

Richter on web: Woher nimmst du deine Inspirationen? Hast du dafür vielleicht einen Lieblingsort oder eher eine Muse?

Virginia Fox: Das ist für mich eine ganz schwierige Frage. Ich muss gestehen, dass ich eine Art überaktives Hirn habe, das ständig nichts als neue Ideen produziert. Mir fehlt nur die Zeit, all die Geschichten in meinem Kopf aufzuschreiben. Aber das beantwortet nicht so richtig die Frage. Ich kann nur vermuten, dass ich ständig und durch alles Inspirationen sammle. Menschen, Tiere, die beiden in Kombination, das Wetter, das Weltgeschehen, alles wird aufgesogen, wie von einem Schwamm. Einen bestimmten Ort dafür habe ich nicht, im Gegenteil. Oft kommen die Inspirationen ganz unverhofft, im Alltag, wenn ich sie am wenigsten erwartet hätte.

Abendsternchens bunte Welt: Bleiben wir beim Schreiben: Wie sammelst du deine Ideen? Verwendest du ein Notizbuch? Oder erfasst du diese direkt digital?

Virginia Fox: Früher, als die Hauptfunktion meines Handys noch das Telefonieren war, habe ich mit Fresszetteln gearbeitet. Sprich jedes Stück Papier (Papierservietten wurden auch öfters zweckentfremdet), das gerade zur Hand war, wenn ich eine Idee hatte, musste daran glauben. Inzwischen nutze ich die Notizfunktion meines Handys, da Papier und Stift eher rar sind, wenn ich unterwegs bin.

Blog-a-holic: Bitte entscheide spontan: Papier und Stift oder doch eher der Laptop?

Virginia Fox: Mein erstes Buch, Die Drachenschwestern, habe ich tatsächlich mit Bleistift auf kariertem Papier geschrieben und anschließend abgetippt. Der Weg von meinem Kopf aufs Papier war so irgendwie direkter und war einfacher für mich. Allerdings auch enorm zeitaufwändig. Also habe ich beim nächsten Buch beschlossen, dass das doch auch via Tastatur zu schaffen sein muss. Es hat eine gewisse Zeit gebraucht, doch jetzt fühle ich mich genauso wohl mit dem Laptop, wie mit einem Block. Beim der Konzeptentwicklung für ein neues Buch greife ich aber nach wie vor meistens auf Papier und Bleistift zurück.

Blog-a-holic: Du hast mit Independence eine eigene kleine Welt erschaffen mit vielen unterschiedlichen Charakteren. Wie schaffst du es, alle auseinander zu halten und trotzdem jeden einzelnen von ihnen immer weiter zu entwickeln? Ich gebe zu, mir fällt es doch manchmal schwer und ich kenne (bis jetzt) alle Bücher deiner Independence-Serie!

Virginia Fox: Haha, das glaub ich gern. Ich schaffe das auch nur mit meiner Excel-Liste, in die ich akribisch jeden neuen Bewohner, sein Aussehen, seine Geschichte, seine Tier und seinen Beruf eintrage. Und selbst damit ist es nicht immer einfach. Zu oft passiert es mir, dass ich vergesse ein Detail zu ergänzen und mir dann nicht mehr sicher bin, wie alt zum Beispiel jemand ist, oder ob jemand helle oder dunkle Haare hatte. Da sind mir tatsächlich auch schon Fehler unterlaufen. (Ein Beispiel: Paulas Mann Nate aus Rocky Mountain Kid, hieß in Rocky Mountain Yoga noch Jackson. Ich hatte ihn aber nicht in der Liste und bei Band 4 schon völlig vergessen, dass ich ihn bereits vorgestellt hatte. Ähem.)

Abendsternchens bunte Welt: Haben deine Geschichten einen Bezug zur Realität? Verarbeitest du in diesen auch Geschehnisse, die du selbst erlebt hast?

Virginia Fox: Auf jeden Fall. Es ist aber nicht so autobiografisch, wie man sich das jetzt vielleicht vorstellt. Es ist mehr, dass ich beim Schreiben auf meine eigene Erfahrungen zurück greife und ein kleines Stückchen davon in einem Buch verwende. Man könnte also sagen, es ist ein bisschen wie ein Mosaik. Allerdings sind es nicht nur meine Erlebnisse, sondern auch Gedanken und Erfahrungen von Freunden und Bekannten, die in meine Geschichten einfließen. Es heißt nicht umsonst, man solle nett zu Autoren sein. Andernfalls taucht man im nächsten Buch als Leiche auf 😉

Blog-a-holic: Na dann hoffe ich, dass wir mit unseren Fragen bis jetzt lieb zu dir waren 😉
Du hast neben der Reihe um die Bewohner von Independence auch noch die Trilogie der Drachenschwestern geschrieben. Das sind ja zwei unterschiedliche Genres und mit beiden hast du gleichermaßen Erfolg! Herzlichen Glückwunsch dafür! Wie viel von dir und deinem Leben steckt denn in deinen Geschichten? Können wir vielleicht auch die ein oder andere Eigenart/Hobby/Gedanken/Wesenszug von dir in deinen Protagonisten wiederfinden?

Virginia Fox: Für mich ist es ganz spannend, dass die beiden Reihen solch verschiedenen Genres zugeordnet werden, da für mich beides primär Geschichten über Menschen und ihr Leben sind. Ob da jetzt neben den Hunden auch noch Drachen vorkommen, macht für mich persönlich keinen so großen Unterschied.

Zu Deiner Frage: Wie viel von dir und deinem Leben steckt denn in deinen Geschichten? – da habe ich mir erlaubt, auf die Antwort zurückzugreifen, die ich Abendsternchens Bunte Welt schon gegeben habe:

Hier die Antwort: Auf jeden Fall. Es ist aber nicht so autobiografisch, wie man sich das jetzt vielleicht vorstellt. Es ist mehr, dass ich beim Schreiben auf meine eigene Erfahrungen zurück greife und ein kleines Stückchen davon in einem Buch verwende. Man könnte also sagen, es ist ein bisschen wie ein Mosaik. Allerdings sind es nicht nur meine Erlebnisse, sondern auch Gedanken und Erfahrungen von Freunden und Bekannten, die in meine Geschichten einfliessen. Es heißt nicht umsonst, man solle nett zu Autoren sein. Andernfalls taucht man im nächsten Buch als Leiche auf 😉

Mich findet man überall: mein Interesse an anderen Menschen und ihrem Leben, meine Liebe zu Vierbeinern aller Art, insbesondere den Pferden, eine Schwäche für breitschultrige Männer und die Vorliebe für das Unternehmertum. Praktisch alle Protagonisten sind auf irgendeine Art und Weise selbständig tätig. Auch die Themen Familie, Freundschaft und Loyalität sind für mich auch im echten Leben wahnsinnig wichtig und wertvoll.

Blog-a-holic: Ganz unter uns, hast du vielleicht einen ganz eigenen Lieblingscharakter? Und vielleicht auch einen, der als Antagonist unerlässlich ist?

Virginia Fox: Uii. Das ist schwierig. Paula. Paula ist mir sehr nahe. Ist mir und vor allem meiner besten Freundin sehr, sehr ähnlich. Mit dem Antagonisten ist es ein wenig schwieriger. Die lasse ich ja meist am Ende des Buches sterben. Oder zumindest ins Kittchen wandern. Und dann sind sie weg, hehe.

Abendsternchens bunte Welt: Und nun weg vom Autorendasein und hinein in dein Privatleben! Wie sieht für dich Urlaub aus? Wandern oder Faulenzen? Wasser oder Berge? Erzähl doch mal wie du deinen Urlaub am liebsten verbringen würdest.

Virginia Fox: Urlaub ist für mich, wenn ich weg vom Alltag bin, egal wo. Nicht kochen zu müssen, keinen Stundenplan zu haben und ausschlafen zu können. Entweder mit meiner Tochter, meinem Partner oder mit beiden.

Am liebsten am Meer, die Brandung der Wellen in den Ohren und gemäßigte Temperaturen. 25 Grad sind perfekt.

Andererseits bin ich genauso glücklich, wenn ich meine Freundin, die leider ziemlich weit weg wohnt, besuche und sie durch ihren Alltag begleite.

Richter on web: Urlaub ist ein gutes Stichwort und wie kann man den am besten verbringen, als mit einem guten Buch! Welches sind für dich persönlich die besten und wichtigsten Bücher, die du gelesen hast? Hast du auch Lieblingsautoren?

Virginia Fox: Madleine Brent: Von ihr habe ich alle Bücher gelesen (wusstet ihr, dass sie eigentlich ein Mann war, der seine Liebesromane unter weiblichem Pseudonym veröffentlicht hat?)

Agatha Christie: Von ihr habe ich auch alles gelesen. Wir hatten die ganze Sammlung im Bücherregal, als ich ein Kind war. Mein ganzes Wissen über tödliche Gifte stammt von ihr.

Nora Roberts: Sie war und ist mein großes Vorbild, was Liebesromane angeht.

Kathryn Stockett: The Help ist eines meiner Lieblingsbücher. Den Film dazu habe ich nicht gesehen.

Felicity Green: Eine tolle Indie-Autorenkollegin, welche spannende Krimis schreibt.

Und noch unzählige mehr. Ich lese im Schnitt vier bis fünf Bücher pro Woche, die meisten davon auf Englisch, da ich auf Englisch ein klitzekleines bisschen langsamer lese und die Bücher so ein paar Stunden längeren Lesespaß bieten.

Blog-a-holic: Wow, da sind wirklich einige Bücher und Autoren dabei, die auch ich zu meinen Lieblingen zähle! Und Madeleine Brent war mir als Mann nicht bekannt 😉 Da muss ich doch nochmal Ausschau halten!
Bitte entscheide spontan: gedrucktes Buch oder lieber ein digitales eBook? Was finden wir eher bei dir?

Virginia Fox: Definitiv eBook. Seit ich, wohlgemerkt erst ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung meines ersten Buches, mir in der Bibliothek einen eReader geholt habe, bin ich ein Fan.

Im Prinzip hänge ich nach wie vor an dem Erlebnis eines gedruckten Buches. Aber die Vorzüge der eBooks, die ich inzwischen auf meinem Handy lesen, sind einfach unschlagbar. Ich habe immer ein Buch dabei. Wenn ich es ausgelesen habe, kann ich innerhalb von zwei Minuten ein neues kaufen. Auch um zwei Uhr morgens. Oder wenn ich überraschend wo länger warten muss. Und früher musste ich dazu zwei Bücher mit mir rumschleppen. Das halb-gelesene und das Neue. Nicht sehr verträglich mit schönen Damenhandtaschen.

Blog-a-holic: Das ist wahr … meine Handtaschen werden auch immer größer …
Hast du auch andere Hobbies, die in der kreativen Sparte einzuordnen sind? Oder bist du eher ein Energiebündel und brauchst die Action?

Virginia Fox: Lesen. Neue Geschäftsideen entwickeln. Pferde trainieren. Mit dem Hund spazieren. Schlafen. Ich bin nicht so ein Energiebündel. Wenn Pferde dabei sind, kannst Du mich für fast alles haben. Ansonsten bin ich eher faul.

Richter on web: Ich weiß ja, dass du Oldtimer magst und sogar einen fährst. Wie bist du auf das Hobby gestoßen/gekommen?

Virginia Fox: Der Jaguar XK 140 mit Baujahr 1956 gehört meinem Partner. Die Oldtimer-Ralley war einer unserer ersten Urlaube gewesen, als wir zusammen gekommen sind. Ich mag alte Autos. Wenn ich sie ansehe, läuft bei mir das Kopfkino auf Hochtouren, während ich mir vorstelle, wo das Auto schon überall gewesen ist, was es erlebt und gesehen hat… einfach wunderbar und ja, auch romantisch. So ein Oldtimer hat bei aller Schönheit immer auch seinen ganz eigenen Charakter mit Ecken und Kanten. Entweder, man kann damit umgehen, oder man lässt es eben sein. (Er weigert sich auch öfters anzuspringen. Da muss man einfach Verständnis haben dafür 😉 )

Blog-a-holic: Das erinnert mich daran, dass ich auch schon mal auf einem Oldtimer-Treffen war, aber nur als Zuschauer und Hobbyfotograph! Das sind einfach tolle Autos!
Wie sieht denn sonst ein ganz normaler Tag in deinem Leben aus?

Virginia Fox: Da ich eine schulpflichtige Tochter habe, ist nichts mit geruhsamem Ausschlafen. Um halb sieben klingelt der Wecker. Dann heißt es aufstehen, Frühstück machen und gemeinsam in den Tag starten. Wenn ich dann schon mal wach bin, bleibe ich meistens auch wach und gehe erst einmal mit dem Hund eine Runde. Je nachdem, ob meine Pferde oder ein Berittpferd auf dem Programm stehen, geht’s dann ab in den Stall. Zweimal die Woche isst meine Tochter und ihre Cousine bei mir zu Mittag, dann schreibe ich dann Nachmittags. An Tagen, die ganz dem Schreiben gewidmet sind, verzieh ich mich entweder in mein Zimmer aufs Laufband oder das nahegelegene Starbucks. Das befindet sich in einer ehemaligen Papierfabrik und eignet sich wunderbar zum Arbeiten. So komme ich auch unter Leute, ohne dass ich mich aktiv einbringen muss. Wenn man immer zu Hause bleibt, kann das Schreiben nämlich eine ziemlich einsame Angelegenheit sein.

So um vier kommt meine Tochter nach Hause, dann sind Hausaufgaben und Haushalt angesagt. Abends koche ich für alle (ich wohne mit meiner Tochter und meiner Mutter in einem drei-Generationen-Frauenhaushalt), bis dann circa um neun Feierabend ist.

Richter on web: Und jetzt muss ich doch nochmal neugierig sein: wer kocht bei euch, wenn du mal in einem Schreibmarathon bist?

Virginia Fox: Haha, gute Frage. Meistens trotzdem ich. Und wenn nicht, dann gibt es Take-Out vom Inder oder auch mal Pizza. Ganz selten kocht auch meine Mutter. Aber sie macht es nicht gerne. Mir macht das nicht so viel aus. Ich koche ganz gerne und kann mich gut entspannen dabei. Es ist insgesamt so, dass ich das Schreiben versuche, um die Familie herum zu planen. Natürlich geht das nicht immer, aber meistens.

Abendsternchens bunte Welt: Eine sehr gute Frage, liebe Alexandra! Und das bringt mich auch zu meiner nächsten und auch letzten Frage des Interviews: was sagt deine Familie zu deinen Geschichten? Sind sie selbst deine größten Fans oder aber deine größten Kritiker?

Virginia Fox: Meine Mutter ist meine Beta-Leserin Nummer 1. Sie ist ein großer Fan von meinen Geschichten und hat mich auf meinem Weg immer sehr unterstützt. Allerdings ist sie auch eine knallharte Kritikerin. Gerade eben hat sie mir ein Kapitel aus dem neuen Buch Rocky Mountain Crime zurückgeschickt mit den Worten: „Todlangweilig. Überarbeiten!!!“. Da muss ich dann schon erstmal schlucken. Leider hat sie meistens recht und das Buch ist am Ende besser, auch dank ihr.

Richter on web, Abendsternchens bunte Welt, Blog-a-holic: Liebe Virginia, wir könnten noch ewig so weiter machen und dir viele Fragen stellen, doch wir wollen dich nicht überfordern 😉 Vielleicht bekommen wir ja noch einmal die Gelegenheit dazu! Jetzt möchten wir uns erst einmal dafür bedanken, dass du unsere teilweise neugierigen Fragen beantwortet hast und freuen uns auf weitere Bücher von dir! ♥

 

Mehr über Virginia Fox erfahrt ihr auf ihrer Homepage! Und wenn ihr jetzt neugierig auf die Rocky-Mountain-Reihe geworden seid, dann schaut doch einfach mal auf meinem Blog danach 😉 

Viele liebe Grüße,
eure Nina ♥

Romancewoche – Buchvorstellung „Wild Boys – Pete“ von Annie Stone

Romancewoche

Hallo ihr Lieben, 

und weiter geht es mit einem Beitrag von der lieben Janina (Die Bücherfreaks) und mir 🙂 

Gemeinsam möchten wir euch heute das Buch von 

Annie Stone

mit dem Titel 

Wild Boys –

Pete – Sturmwolken

Wild Boys Pete Annie Stone

vorstellen.

Zum Inhalt

Rose Sawyer war immer nur in einen Jungen verliebt. Pete Calhoun war der Bassist der heißesten Schulband, der Schwarm eines jeden Mädchens. Die gemeinsame Liebe zur Musik bringt sie einander näher, lässt sie erkennen, was wirklich wichtig ist.

Fünfzehn Jahre später verlässt Rose ihre große Liebe, und Pete versteht die Welt nicht mehr. Er hat doch alles für sie getan, hat sein ganzes Leben geändert, um ihr gerecht zu werden. Pete stürzt sich in die Arbeit, aber vergessen kann er nicht, ebenso wenig wie Rose. Als sie sich nach Monaten wieder treffen, ist es wieder wie früher. Und doch auch alles anders.

 

Über die Autorin

„Ich liebe…
…Schokolade.
…Reisen.
…Lesen.
…Schreiben.
…Milchkaffee.
…meine Familie.
…schöne Dinge, die unnütz in der Gegend rumstehen.
Aber nicht unbedingt in der Reihenfolge.“

–  das sagt Annie Stone über sich selbst! 

Warum sie Liebesgeschichten schreibt? Lest selbst …

„Jede Liebesgeschichte ist einzigartig, und dieses Besondere zu finden meine größte Herausforderung. Ich liebe die Liebe in all ihren Facetten und Geschichten von Menschen, wie dir und mir, als erste zu entdecken, ist meine Leidenschaft. Ich schicke meine Protagonisten durch Kummer und Freude, teile ihr Schicksal – gut oder schlecht – für die Anzahl an Worten, die ich bei ihnen bin.

»Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.« – Arabisches Sprichwort

Manchmal provozieren meine Bücher, manchmal rühren sie zu Tränen, regen zum Lachen an und manchmal sind sie sexy. Kein Buch gleicht dem anderen, da es mir selbst sonst langweilig würde, und Spaß zu haben, ist wichtig, denn Schreiben ist gut für die Seele. Ich kann überall meine Storys erfinden, kann an einem Strand in der Südsee sitzen oder in einer Hütte in Alaska. Meine Geschichten begleiten mich immer.“

Mich persönlich hat sie mit ihrem Buch sehr angesprochen und auch von der ersten Seite an mit sich gerissen … ich konnte einfach nicht mehr aufhören und von den Wild Boys bekomme ich einfach nicht genug 🙂 Die anderen werden auch bald bei mir einziehen 😉

Wenn ihr mehr über Annie Stone erfahren wollt, dann schaut doch mal auf ihrer Homepage oder aber auch auf Facebook vorbei. 

 

 

Nun aber zurück zum Buch … 

„Wild Boys – Pete“ … was können wir darunter verstehen? Die Wild Boys-Reihe von Annie Stone erzählt von der „Society of badass debauchery“, einer Organisation, die in Oxford gebildet wurde – nur wusste niemand davon mit Ausnahme ihrer elf Mitglieder … drei Engländer, vier Australier und vier Amerikaner hauen ordentlich auf den Putz, gehen gemeinsam durch dick und dünn und dabei ist es unerheblich, ob sie sich alle zur gleichen Zeit auf demselben Kontinent tummeln oder nicht. 

Zwischen die Jungs der Sobd passt kein Blatt Papier! Doch was macht die Jungs aus? Und wie schaffen sie es, auch noch nach vierzehn Jahren solch eine Verbindung zu halten? 

Genau DAS lest ihr in den Büchern von Annie Stone! 

In dem vierten Band der „Wild Boys“-Reihe geht es um Pete Calhoune, den gut aussehenden Bassisten einer Schulband, beliebt bei allen Frauen und berüchtigt für seine Gitarrengriffe… und auch seinen Frauenverschleiß. Gerade in ihn verliebt sich Rose Sawyer, kleine Schwester von Jensen – genannt „Jens“ – Sawyer, dem Sänger der Band. Doch niemand ahnt, dass Rose und Pete so viel mehr verbindet: die Liebe und Leidenschaft für die Musik! Ein glücklicher Zufall will es, dass die Schulband ein neues Mitglied an der Gitarre sucht und scheinbar findet sich kein geeigneter Nachfolger, bis Rose zu einer List greift und den Job erhält. Ihr Bruder ist allerdings nicht sonderlich erbaut davon, dass sie ihn so zum Narren gehalten hat und hält im Übrigen überhaupt nichts von Frauen in „seiner Band“. Doch so schnell gibt Rose nicht auf und wird letzten Endes doch noch ein Teil der Band – unter welchen Bedingungen, das will ich euch erst gar nicht hier erzählen (umso lesenswerter sind sie! *g*). Ihr seht schon, es ist viel Explosionspotential vorhanden. 

Nach einem gemeinsamen Gig ist allerdings Schluss für Rose und ihr zerreißt es schier das Herz. In dieser Zeit merkt auch Pete, dass Rose für ihn doch mehr ist als nur die kleine Schwester eines Bandkollegen … viel mehr und so scheint einem Leben zu Zweit nichts mehr im Weg zu stehen … oder etwa doch? 

 

Meine Meinung…

Für mich war es das erste Buch von Annie Stone überhaupt und somit auch der „Wild Boys“-Reihe, doch ich ♥ LIEBE ♥ es! Mit diesem Buch habt ihr nicht nur einen Liebesroman, nein. Hier erlebt ihr eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle!

Annie Stone schafft es, dass wir Leser gemeinsam mit den Protagonisten buchstäblich durch die Hölle gehen, uns daraus hervor kämpfen, bis wir endlich an unser Ziel gelangen und uns schlussendlich die Welt offen steht. 

Dabei geht es nicht nur um das Thema „Liebe“. Vielmehr geht es um Liebe innerhalb der Familie, zwischen Bruder und Schwester, den tiefen Abgründen eines solchen Verwandtschaftsverhältnisses, auf dem – nicht selten – dunkle Schatten liegen; es geht um Leidenschaft zur Musik und auch darum, seine Träume zu verwirklichen und niemals aufzugeben, wie hart der Weg auch sein mag und egal, wie viele Steine uns in den Weg gelegt werden. Es geht um Mut und Selbstliebe.

  • Ich habe gemeinsam mit Rose heimlich geschwärmt, zutiefst geliebt, war am Boden zerstört und habe die Welt nicht verstanden. Insbesondere, was das Thema „Familie“ anbelangt. Soll ihr eigener Bruder ihr wirklich nur tiefer Hass entgegenbringen? Steckt hinter den Neckereien wirklich eine Bruderliebe oder ist dahinter doch mehr verborgen? Ab wann ist der Punkt erreicht, dass man auf sich selbst Acht geben muss und wann hört auch Geschwisterliebeauf? Ich selbst habe auch vier Geschwister und habe – Gott sei Dank – solche Dinge, die Annie Stone in Roses Leben beschrieben hat, nicht erlebt! Mehr als einmal habe ich mich gefragt, wo die Familie eigentlich aufhört und der Selbstschutz beginnt … 
  • Trotz allem schafft Rose es, stark zu bleiben und sich nicht unterkriegen zu lassen, sie gibt niemals auf. Obgleich sie oftmals ohnmächtig scheint, kämpft sie weiter und steht für ihre Familie – insbesondere ihre älteren Brüder – ein. Doch wann muss man einsehen, dass man einen Kampf verloren hat? Rose ist die gute Seele der Familie und immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird – alle anderen nehmen es an und verlassen sich darauf, dass sie immer wieder für sie einsteht. Vielleicht kennt ihr das Gefühl ja auch – ihr steht immer parat und wenn euch jemand von der Familie anruft und ein Problem bei euch „ablädt“ , dann seid ihr sofort zur Stelle und versucht es für ihn zu lösen. Irgendwann aber wird es für die anderen zur Selbstverständlichkeit… ab wann ist also der Punkt erreicht, an dem es sogar innerhalb der Familie zum Ausnutzen kommt?
  • Die Kraft, die Rose in ihrem Vorhaben antreibt, ist ihre Liebe, die Leidenschaftzur Musik! In ihr verliert sie sich, stößt in neue Welten vor, blüht richtig auf und lebt darin! Die Musik spiegelt ihre Seele wieder, verkörpert sie, erfüllt sie. Erst mit ihr scheint ihr Leben einen Sinn gefunden zu haben. Und ich bin mir sicher, ihr kennt es auch – vielleicht ist es nicht die Leidenschaft für die Musik, sondern für die Malerei oder aber für den Sport oder aber for ein anderes Hobby (vielleicht auch euren Beruf?)! Worin findet ihr euch wieder, verliert euch und tankt neue Kraft? ♥ Bei mir ist es ein Spaziergang in der Natur oder aber das Malen. Ich verliere mich in den vielen Farben und freue mich über die vielen verschiedenen Kombinationen, das Farbenspiel, das entsteht und die Wirkung, die es nicht nur auf mich, sondern auch auf mein Umfeld hat … 
  • Rose liebt die Musik, doch ihr Bruder gönnt es ihr nicht. Was also tun? Soll sie ihren Traum aufgeben? Ist es vielleicht doch nur eine kleine Liebelei? Nein, für Rose ist es mehr! Die Musik ist ihr Leben und mit Hilfe ihrer Mutter schafft sie es, an ihren Traum zu glauben und ihn auch zu verwirklichen. Gib niemals auf! sei mutigLass dir deine Träume niemals rauben und vor allen Dingen: glaube an dich! Diese Botschaften versteckt Annie Stone in dem Buch um Pete und Rose und ich denke nicht nur ich werde mir das zu Herzen nehmen, ihr auch. Verwirkliche deinen Traum

Wie ihr seht, steckt so viel mehr hinter dieser Geschichte, so viele Botschaften, so viele kleine Glückskekse, die uns Annie Stone häppchenweise liefert. Die Lektionen, die dahinter stecken, sind meist hart – auch für den Leser – doch für jede einzelne lohnt es sich, dieses Buch zu lesen und auch im eigenen Interesse sein Leben Revue passieren zu lassen. Vielleicht fragt ihr euch selbst einmal … 

  1. Was ist meine Leidenschaft?
  2. Lebe ich meinen Traum bereits? 
  3. Und was tue ich dafür, um ihn zu verwirklichen?

Und vielleicht erkennt ihr auch dann, für was es sich wirklich im Leben zu kämpfen lohnt!

Mir ist in den letzten Tagen insbesondere ein Spruch in den Sinn gekommen, dem ich jetzt auch mehr Beachtung schenken möchte – man weiß ja nie, wann es zu spät ist: 

 

Informationen zur Buchreihe von Annie Stone erhaltet ihr auf dem Blog der lieben Janine „Die Bücherfreaks„.

weiterlesen

Liebe Grüße, 
eure Nina  ♥

 

 

 

 

 

 

 

 

Romancewoche – „Nur eine Ewigkeit mit dir“ von Kristina Monigner (Protagonisteninterview)

Romancewoche

Hallo ihr Lieben!

Heute startet auch für mich eine Art „Neuheit“ und ich bin schon ganz aufgeregt. 🙂 

Sicherlich verfolgt ihr die Romancewoche ebenso neugierig und aufgeregt wie all die Blogger und Autorinnen und ich auch ♥ Es ist aber auch ein wundervolles Event mit vielen wunderschönen und herzerwärmenden Geschichten, die schöner nicht sein könnten 🙂 

Ich hatte die Gelegenheit gemeinsam mit der lieben Sarah von Bücher sind Freunde und der lieben Doris von Thoras Bücherecke die Hauptfiguren des Romans von Kristina Moninger zu befragen! Und solch ein Interview ist auch für mich eine Neuheit!

Nur eine Ewigkeit mit dir Kristina Moninger

 

Protagonisteninterview –

„Nur eine Ewigkeit mit dir“

 

Bücher sind Freunde, Thoras Bücherecke, Blog-a-holic: Hallo liebe Kristina! Zunächst einmal vielen Dank, dass wir dein Buch vorab lesen durften. Natürlich sind uns dabei einige Fragen in den Sinn gekommen, die wir gerne deinen Protagonisten stellen möchten: Lilly/Lene, Jonas, Yolanda und Vincent! Wir hoffen, die Vier werden uns Rede und Antwort stehen 😉 

Kristina Moninger: Hallo ihr Drei! Schön, dass ich Lilly/Lene, Jonas und Yolanda dabei sein dürfen. Ich habe ein gutes Wort für euch eingelegt und die Vier fanden eure Fragen so gut, dass sie natürlich sofort zugestimmt haben.

Blog-a-holic: Dann möchte ich mal loslegen. Jonas, was verbindet dich mit Lene? Und wenn Du dich entscheiden müsstest, wäre es Lene oder doch Lilly?

Jonas: Mit Lene verbindet mich etwas, das größer ist als ein Leben.  Ich kann mich zwischen Lilly und Lene nicht entscheiden, denn auch wenn sie in unterschiedlichen Zeiten leben, so ist ihre Seele doch die gleiche. Es macht keinen Unterschied, dass Lilly anders aussieht als Lene. Das, was ich an Lene und Lilly liebe, ist nicht äußerlich, es kommt von innen.

Bücher sind Freunde: Eine interessante Frage und eine wunderschöne Antwort! Mich würde noch interessieren, ob du auch Unterschiede zwischen Lilly und Lene siehst?

Jonas: Oh ja, es gibt sehr viele Unterschiede. Lilly ist selbstbewusster als Lene und gleichzeitig unselbstständiger. Das, was beide voneinander unterscheidet ist die Zeit, die sie geprägt hat. Lene hat viel früher als Lilly lernen müssen, Verantwortung zu tragen und Lilly ist in einer Gesellschaft groß geworden, in der Frauen eine gleichberechtigtere Rolle spielen als zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Die Umstände haben ihren Charakter geprägt, ihre Seele aber, das was sie ausmacht, ist die gleiche.

Blog-a-holic: Und nun zu dir, Lilly, was verbindet dich mit Lene? Siehst Du Parallelen oder doch eher Unterschiede zu Ihr?

Lilly: Ich fühle mich Lene sehr nahe und vertraut. Schon von unserer ersten „Begegnung“ an. Denn das Leben hat uns beiden das gleiche Schicksal beschert: Wir haben unsere geliebte Mutter verloren. Wir haben viele Parallelen, wir lieben Bücher, sind Familienmenschen und haben das große Glück, tiefe Liebe für andere empfinden zu können. Dennoch glaube ich, dass Lene stärker ist als ich und vielleicht auch ein wenig mutiger. Für ihre Zeit und ihre Herkunft war sie ein außergewöhnlich wissbegieriges und tolerantes Mädchen. Zu erfahren, wie sie die schweren Umstände der Zeit gemeistert hat, hat mir sehr geholfen meine eigenen Probleme anzugehen.

Blog-a-holic: Das ist ein sehr schöner Gedanke und ich kann ihn voll und ganz nachvollziehen! Lilly, wie gehst du mit dem Gedanken um, dass es nach dem Tod ein weiteres Leben gibt? Kannst Du dir vorstellen schon einmal gelebt zu haben?

Lilly: Zunächst konnte ich das nicht. Da war einfach nur so viel Leere. Zuviel Leere in mir um glauben zu können, dass es etwas gibt, was diese Leere ausfüllt. Als Jonas mir dann aber gezeigt hat, dass die Liebe unsterblich ist, habe ich großen Trost darin gefunden, dass wir ein Leben nur verlassen um ein anderes zu beginnen. Die Liebe ist das Band, das die Zeiten fest umschließt, ohne dass der Tod etwas dagegen ausrichten kann.

Thoras Bücherecke: Du sprichst von Liebe. Was siehst du in Jonas, Lilly? Welche Besonderheiten an ihm gefallen dir und machen ihn für dich so wichtig?

Lilly: Jonas macht mich glücklich. In Jonas‘ Gegenwart ist mein kaltes Herz auf einmal wieder warm. Er bringt das Leben zu mir zurück. Er hört mir zu, er stellt die richtigen Fragen und meine Antworten sind ihm wichtig. Ich liebe seine Augen, den Ausdruck tiefen Verständnisses und ehrlicher Zuneigung darin. Doch viel mehr als all das Äußerliche ist es die tiefe Vertrautheit zwischen uns, die ihn bereits nach kurzer Zeit so unendlich bedeutsam für mich macht.

Blog-a-holic: Vielen Dank, liebe Lilly! Nun wieder zurück zu dir, Jonas. Was ist für dich der größte Unterschied zwischen Menschen und Dir? Und was gefällt Dir an deinem Leben? Yolanda und Vincent, wie seht ihr das?

Jonas: Die Menschen leben im Hier und Jetzt ohne die Möglichkeit einen Blick zurück zu werfen oder nach vorne. Wir dagegen springen ständig hin und her. Wir leben zwischen den Zeiten und lesen zwischen den Zeilen. Und so oft wünsche ich mir einfach nur, dazuzugehören und nicht nur ein Zuschauer zu sein. Für Lilly wäre ich so viel lieber ein Mensch als ein Zeitenmittler. Für Lilly würde ich es aufgeben, frei zu sein.

Yolanda und Vincent: Menschen sind in einen Körper gezwängt, wir können uns viel freier bewegen. Wir können sein, was immer wir sein wollen. Wir mögen es, nicht an einen Ort und eine Zeit gebunden zu sein.

Bücher sind Freunde: Yolanda, nun möchte ich Dich etwas fragen. Was bedeutet Jonas dir? Welche Rolle spielt er in deinem Leben?

Yolanda: Jonas ist mein Sohn. Ich bin nicht seine leibliche Mutter, aber ich fühle all das was eine Mutter für ihr Kind fühlt. Diese einzigartige Mischung aus unbändiger Liebe und größtmöglicher Sorge. Jonas spielt in meinem Leben die Hauptrolle, ich lebe nicht nur mit ihm, ich lebe auch für ihn.

Thoras Bücherecke: Das hast du sehr schön beschrieben, Yolanda. Ich schließe mich mal direkt an: Yolanda, welche Besonderheiten machen Jonas für dich aus?  Was siehst du in ihm?

Yolanda: Jonas ist noch nicht so lange ein Zeitenmittler wie ich. Er hängt zu sehr im irdischen Leben und die Menschen spielen eine gefährlich große Rolle für ihn. Eine ganz besonders. Wenngleich ich mich deshalb sehr um ihn fürchte, so bewundere ich ihn auch dafür. Dafür ein Kämpfer zu sein, dafür nicht immer den einfachsten Weg zu gehen und dafür für seine Gefühle voll und ganz einzustehen.

Thoras Bücherecke: Und nun auch dieselbe Frage an dich, Vincent. Welche Rolle spielt Jonas in deinem Leben? Und wie siehst du die Verbindung von Jonas und Lilly?

Vincent: Jonas ist wie ein Bruder für mich. Wir brauchen nicht viele Worte zwischen uns, um uns zu verstehen. Er und Yolanda sind für mich meine Familie. Deshalb habe ich große Angst um ihn, als er Lilly kennen lernte. Yolanda und ich mussten schon einmal tatenlos zusehen, wie die Liebe Jonas großen Schmerz zugefügt hat. Das wollen wir nicht noch einmal erleben. Ich möchte ihn schützen, wie ein großer Bruder das mit seinen Geschwistern tut.

Blog-a-holic: Lilly und Jonas, Ringelnatz hat euch beide geprägt. Was ist es, das euch an ihn und seinen Versen fasziniert?

Lilly / Jonas: Ringelnatz ist so viel mehr als ein Dichter, der witzige Reime schreibt. Hinter jeder Zeile steckt eine zweite. Hinter vielen Versen tiefgründige Gedanken. Ringelnatz hat uns durch die Zeiten begleitet und bleibt zeitlos herausragend.

Bücher sind Freunde: Lilly und Jonas, gibt es vielleicht noch weitere Dichter und Denker, die euch geprägt haben?

Lilly / Jonas: Wir lieben beide Rilke und Kästner und allgemein deutsche Lyriker.

Bücher sind Freunde: Yolanda, Vincent und Jonas: Was macht für euch das Zeitenmittlerdasein aus/besonders?

Yolanda: Für mich ist es eine heilige Pflicht. Mein Beitrag dazu, das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.

Jonas: Wir sind ein winziges Rädchen im Getriebe, eines das niemand wahrnimmt. Wir jonglieren zwischen den Zeiten und sind dadurch in der Lage unbemerkt und ungesehen Gutes zu tun. Ich liebe die Menschen und gerade deswegen hadere ich mit meiner Bestimmung ein Zeitenmittler zu sein. Weil ich einen Menschen, Lilly, besonders liebe und ich das ganz einfach nicht darf, ohne Unglück über uns alle zu bringen.

Vincent: Menschen sind faszinierende Wesen. Und doch so dumm. Sie wiederholen Jahrzehnte, Jahrhunderte lang die immer gleichen Fehler. Manchmal gelingt es uns sie unbemerkt zu belehren, das sind gute Momente, das ist der Zweck meines Daseins.

Bücher sind Freunde, Thoras Bücherecke, Blog-a-holic: Vielen Dank, dass ihr für unsere kleine Fragerunde Zeit gefunden habt und sie so ehrlich beantwortet hat. Uns hat eure Geschichte wirklich sehr gut gefallen und wir hoffen, dass es nicht die letzte Geschichte um Zeitenmittler von Kristina Moninger war.

Lilly / Jonas / Yolanda / Vincent: Gerne, es war uns eine Ehre.

 

Wer von euch nun neugierig auf die Geschichte geworden ist und auch auf die Autorin selbst, der kann auf ihrer Homepage mehr über sie erfahren! 

 

Liebe Grüße,
eure Nina ♥

Mädelsabend: Verringere deinen SuB!


Guten Abend ihr Lieben!

Ich bin eigentlich schon voll in Fahrt in Bezug auf die Romancewoche, die ab Montag bei Facebook stattfindet und – ja, ich bin gerade noch im Feinschliff von einigen Beiträgen 😉 Dazu kommt noch ein Überraschungsinterview ♥ Aber gut, trotz allem konnte ich diesen Mädelsabend nicht sausen lassen. 

Leider konnte ich euch keine Ankündigung dazu posten und euch alle darauf vorbereiten, denn ich habe mich erst selbst sehr spontan dazu entschlossen. Aber das heißt nicht, dass es nicht genauso toll wird, wie die Abende zuvor, die ich schon gemeinsam mit der lieben Tanja und der lieben Leni und weiteren Bloggerinnen und Bloggern verbracht habe 🙂 

Heute geht es also dem SuB (Stapel ungelesener Bücher) an den Kragen und glaubt mir, da stapeln sich momentan einige 😉 Aber soooo viele schöne! Meinen SuB habe ich in zwei Kategorien eingeteilt: 

  1. Bücher, die ich von Autoren und Verlagen zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen habe und 
  2. Bücher, die ich einfach haben musste und mir selbst gekauft habe. 

Heute Abend ist ein Buch dran, das ich für die Romancewoche am verschlingen bin … bald werde ich es euch vorstellen … 

Es handelt sich um dieses Buch: 

Wild Boys Pete Annie Stone

18:00 Uhr – Stammt dein heutiges Buch von deinem Stapel ungelesener Bücher oder hast du es erst ganz frisch gekauft? Verrate uns doch, auf welchem Weg es zu dir gefunden hat? Wie lange liegt es schon auf dem SuB? Was hat dich am Buch neugierig gemacht und was hat dich bisher davon abgehalten, es zu lesen?

Also, einiges habe ich ja schon vorher verraten … das Buch hat eigentlich mich gefunden und zwar im Wege der Vorbereitungen für die Romancewoche. Mir hat die Autorin nichts gesagt und da ich Liebesromane momentan verschlinge, konnte ich da einfach nicht anders und wollte wissen, was genau hinter den Wild Boys steckt – vor allen Dingen natürlich hinter Pete.

Es liegt also noch nicht lange auf dem SuB, muss aber gelesen werden und momentan verschlinge ich es … gebt mir noch knapp  2 Stunden und schon kann ich das nächste Buch vom SuB erlösen 😉 

19:00 Uhr – Am Aktionstag haben wir dir einige schöne Möglichkeiten vorgestellt, um den SuB zu verkleinern. Stell dir vor, du würdest dein heutiges Buch für eine dieser Aktionen freigeben. Welche würdest du wählen und warum? Wenn du dich z.B. fürs verschenken entscheidest, dann verrate uns doch, an wen du es gerne weitergeben würdest. Warum gerade an diese Person?

Ich habe meinen SuB schon einige Male verkleinert 😉 Ich lese zwar sehr viel und lese auch alle Exemplare, die mir zur Verfügung gestellt werden, doch die, die ich gewinne bzw. mir selbst kaufe, die verkaufe ich dann auch. Meist über Momox. Oder aber ich verschenke sie an eine Freundin, meist dann, wenn ich merke, dass sie jetzt einfach mal Abwechslung braucht und eine schöne Geschichte gebrauchen kann. Mein SuB war eigentlich nie so hoch bzw. ich lasse es nicht zu, aber ich lese einfach zu gerne und ich finde immer wieder neue und schöne Geschichten, da kann ich einfach nicht anders. Und dann frage ich ja auch noch konkret Bücher bei Verlagen an 😉 

20:00 Uhr – Zitiere eine Stelle die dir gefällt aus der Seite, auf der du dich gerade befindest oder blätter zu der ersten Seite zurück und schreibe den ersten Satz auf.

Ich wähle für euch mal den ersten Satz aus … 

„Ich drücke mich in eine dunkle Ecke, will nicht, dass er mich sieht, aber will ihn sehen.“

Und hier mal noch der Klappentext dazu: 

„Rose Sawyer war immer nur in einen Jungen verliebt. Pete Calhoun war der Bassist der heißesten Schulband, der Schwarm eines jeden Mädchens. Die gemeinsame Liebe zur Musik bringt sie einander näher, lässt sie erkennen, was wirklich wichtig ist. Fünfzehn Jahre später verlässt Rose ihre große Liebe, und Pete versteht die Welt nicht mehr. Er hat doch alles für sie getan, hat sein ganzes Leben geändert, um ihr gerecht zu werden. Pete stürzt sich in die Arbeit, aber vergessen kann er nicht, ebenso wenig wie Rose. Als sie sich nach Monaten wieder treffen, ist es wieder wie früher. Und doch auch alles anders.“

21:00 Uhr – Stelle uns drei Bücher deines SuBs vor. Danach schau auf den anderen Blogs vorbei und verrate dort in den Kommentaren, welches aus der jeweiligen Auswahl des Teilnehmers dir besonders gefällt. Gerne kannst du deine Entscheidung auch noch begründen.

Hmm … noch drei weitere Bücher meines SuBs … ich habe ja zwei unterschiedliche SuBs. Auf dem einen liegen noch drei von Marie Force ♥ Die möchte ich in aller Ruhe lesen und wenn ich in Stimmung bin, da es so tolle Bücher (und so eine tolle Autorin) sind, dass ich mir das nicht verderben möchte. 

Ansonsten habe ich auch noch einige Bücher zum Thema Reisen und Selbstverwirklichung. Die lese ich auch noch … momentan liebe ich die Reisetagebücher bzw. Reiseberichte der National Geographic (und tatsächlich habe ich auch schon einige in meinem Warenkorb liegen) 😉 Die kommen also auch bald dran, wenn mich das Fernweh packt 🙂 

22:00 Uhr – Wenn ihr euch bis zu dieser Stelle einen Titel für eure momentane Lektüre überlegen müsstest, wie würde euer Buch heißen (alternativ zum tatsächlichen Buchtitel)?

Ich bin mit dem Buch fertig, konnte es ab einer gewissen Zeit kaum noch aus den Händen legen (deswegen auch jetzt erst meine Reaktion auf den Mädelsabend *g*), aber ich hätte es wohl anders getauft. In dem Buch geht es in aller erster Linie um tiefe Emotionen, von der Liebe, hin zur Trauer, über die Angst (die zur Todesangst reicht!) bis hin zum Mut und letzten Endes zur Selbstverwirklichung. Mein Titel wäre „Rose – Finde deinen Weg“. 

Ich bedanke mich bei Tanja und Leni für den tollen Mädelsabend und entschuldige mich gleichermaßen, weil ich mittendrin so im Buch versunken bin, dass ich es tatsächlich beendet habe … aber das war ja auch der Sinn, oder? Immerhin ist ein Buch vom SuB weg 😀 Wann haben wir den nächsten Mädelsabend? *g* 

Vielen lieben Dank und euch allen noch einen schönen Abend!

Eure Nina ♥

Soname Yangchen – Klang der Wolken

Hallo ihr Lieben, 

und schon geht es weiter mit der nächsten Rezension! Ihr habt sicherlich schon bemerkt, dass ich neben Liebesromanen in der letzten Zeit auch sehr gerne Reiseberichte oder aber Bücher zum Thema „Lebenshilfe“ gelesen habe. Dies ist eines davon und behandelt so zusagen beiden Themen: 

Soname Yangchen

mit ihrem zweiten Roman

Klang der Wolken – Mein Weg aus Tibet zu mir selbst

Soname Yangchen Klang der Wolken

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an Randomhouse Verlagsgruppe und Integral Verlag!)

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