Marie Force – Alles, was du suchst

Hallo ihr Lieben!

Gestern habe ich ein Buch beendet und konnte es kaum erwarten, das nächste in dieser Serie anzufangen! Es geht um die Green-Mountain-Serie von Marie Force! Los gelegt habe ich natürlich mit Band 1: 

Marie Force

mit Band 1 der Green-Mountain-Serie

Alles, was du suchst

Marie Force Alles, was du suchst

(Cover mit bestem Dank an S. Fischer Verlage!)

Zum Inhalt

Als die New Yorker Webdesignerin Cameron den Auftrag erhält, für einen familiengeführten Country-Store einen Online-Shop mit Landlust-Ambiente zu gestalten, ahnt sie nicht, was sie in Vermont, USA, finden wird: eine charmante Kleinstadt, unberührter Natur, eine warmherzige Großfamilie und den Sohn des Auftraggebers, Will. Weil dieser nicht begeistert von der Idee eines Internetauftritts ist, fliegen zwischen Cameron und Will zuerst die Fetzen, dann die Funken und schließlich die Gefühle.

Eine Webseite für den Green Mountain Country Store zu gestalten, wäre die letzte Rettung für Cameron Murphys Firma in New York. Also macht sich Cameron im nagelneuen Auto auf den Weg nach Butler, einer Kleinstadt in Vermont, USA. Doch nach ihrer ersten Begegnung mit dem dorfeigenen Elch Fred ist ihr Mini ein Totalschaden, und ihre teuren Wildlederstiefel stecken im Matsch fest.
Auch ihr Retter Will Abbott verhilft Cameron nicht zu einem guten Start dort draußen im Nirgendwo, denn der ist mindestens so unfreundlich, wie er gut aussieht. Außerdem ist er der Sohn des Auftraggebers und macht ihr schnell klar, dass seine Geschwister und er die Idee eines Online-Shops alles andere als gutheißen. Denn in ihrem Geschäft, das Dreh- und Angelpunkt des Lebens in Butler ist, werden ausschließlich regionale Produkte angeboten, vom Gebäck, über Ahornsirup bis zu den Lammfell-Boots. Wofür braucht man da einen Online-Shop?
Trotzdem ist da sofort dieses Prickeln zwischen Cameron und Will. Auch die restlichen Abbotts sind warmherzige Menschen mit dem Herzen am richtigen Fleck.
Bietet sich etwa ausgerechnet hier in Butler, Vermont, die Chance für Cameron, einen Neustart zu wagen?

 

Über die Autorin

Als Marie Force Urlaub in Vermont, USA, machte, spürte sie sofort, dass diese wunderschöne, unberührte Landschaft die perfekte Kulisse für unwiderstehlichen Lesestoff bietet. Auf der Suche nach Souvenirs entdeckte sie in einer idyllischen Kleinstadt den Green Mountain Country Store und lernte dessen Besitzer kennen: eine moderne und sympathische Familie, die mit großer Freude heimische Produkte verkauft. Und schon sah Marie Force das Setting für die Romane vor sich. Fehlt nur noch die Liebe … aber die findet sich in Butler, dem fiktiven Städtchen in dieser Serie, zum Glück an jeder Ecke.
Marie Force lebt mit ihrer Familie in Rhode Island, USA, sie ist New-York-Times- sowie SPIEGEL-Bestsellerautorin, und allein in den USA verkauften sich ihre Bücher über 4 Millionen Mal.

 

Mein Fazit und meine Rezension

Erst am Sonntag habe ich meinen allerersten Roman von Marie Force beendet und war von ihrem Schreibstil einfach wie benebelt. Ich war einfach hin und weg! Und daher auch unendlich glücklich, dass ich bereits zwei weitere Bücher von ihr in meinem Bücherregal stehen hatte! Es handelt sich hierbei um die beiden ersten Bände der „Green-Mountain-Serie“ (Lost in Love), die ich über die Aktion von Manu #BloggerüberraschtBlogger erhalten habe und schon damals, als ich die Bücher gesehen habe, wusste ich, dass sie mir viel Unterhaltung liefern würden. Ich habe mich nicht getäuscht!

Momentan lese im am zweiten Band *g* Ihr seht also: mein SuB schrumpft doch gar sehr 😉 Immerhin will ich ihm auch nicht mehr Futter geben, sondern auch all die schönen Bücher lesen, die dort liegen und auf mich warten. 

Aber nun zum Buch: 

Cameron ist eine Großstadtplanze – sie kommt aus New York und ist somit viel Trubel gewohnt. Ihr Vater – ein Millionär – hat sie zwar in ihrer Kindheit mit Geld, aber nicht mit Liebe versorgt und so kämpft sie sich auch selbst durch ihr Leben und baut sich mit ihrer eigenen Webdesign-Firma ein Standbein auf. Nur merkt sie schnell, dass Geld nicht auf Bäumen sprießt und sie und ihre Mitarbeiter hart für Aufträge kämpfen müssen. Eines Tages flattert ihr ein Angebot eines alten Schulfreundes ihres Vaters in die Firma: sie soll nach Vermont fahren und dort ein familiengeführtes Unternehmen davon überzeugen, dass es einen Internetauftritt und einen eigenen Online-Shop benötigt. Das Oberhaupt der Familie, Lincoln Abbott, ist von seinem Vorhaben und seiner Idee überzeugt, doch sein Nachwuchs nicht und der hält immerhin auch einen Anteil an der Firma. Für Cameron gilt es also Überzeugungsarbeit zu leisten und sich ein aufsteigendes Unternehmen zu sichern. Die Familie Abbott ist allerdings keine gewöhnliche Familie, sondern eine Großfamilie, wie sie im Buche steht: neben den Eltern gibt es noch zehn Kinder, allesamt in der Firma mit ihren eigenen Handwerken integriert und keinesfalls risikofreudig. 

Als wäre das nicht schon eine große Herausforderung für Cameron, legt sie den fast sechsstündigen Weg von New York nach Vermont mit dem Auto zurück und begegnet prompt dem Stadtelch Fred, der ihren neuen Mini auf dem Gewissen hat. Doch auch ihre geliebten Wildlederstiefel bleiben während der Schlammsaison auf der Strecke. Ohne ihren unverschämt gut aussehenden und gleichermaßen aber auch skeptischen Retter Will Abbott, hätte Cameron wohl direkt eine Kehrtwende gemacht. Aber unsere Großstadtpflanze schlägt sich in der Wildnis recht gut. Wie aber soll sie die Familie Abbott davon überzeugen, dass das einzige, was ihnen auf dem Weg nach „oben“ noch fehlt, ein Internetauftritt ist? Cameron hat einige harte Nüsse zu knacken … allen voran den attraktiven Will … 

Wie man allein aus meiner kurzen Inhaltswiedergabe sehen kann, hat die Geschichte schon einiges an Potential und es ist garantiert für JEDEN etwas dabei! 

Zunächst einmal haben wir da Cameron, die von Beruf sicherlich „Tochter“ sein könnte, aber aus dem Schatten (und dem Geld) ihres Vaters herausgetreten ist und ihre eigene Firma gegründet hat. Cameron hatte keine leichte Kindheit, ist gänzlich ohne Mutter und eigentlich auch ohne Vater aufgewachsen, denn der war ständig unterwegs. Kein Wunder also, dass sie auch als Erwachsene unabhängig sein möchte und so den Annehmlichkeiten des Geldes doch das ein oder andere Mal entsagen muss. Der Neuauftrag in Vermont kommt ihr gerade recht. Doch hätte sie sich mal nur vorher über den Ort genauer informiert! Hier kennt jeder jeden und sie – als Unfallverursacherin – ist natürlich das Stadtgespräch Nummer 1 … immerhin hat Fred den Auffahrunfall unbeschadet überstanden, was man von Camerons neuem Auto und auch ihrem Gesicht (der Airbag ist Schuld!) nicht sagen kann. 

Ich hatte mir Cameron anfangs doch als eine verwöhnte Göre aus gutem Hause vorgestellt, doch sie hat mich tatsächlich im Laufe der Geschichte mehrfach überrascht! Man trifft hier keinesfalls auf eine High Society Lady, die nicht weiß, wie (und wo) man anpackt und die keine Ahnung vom Leben der „Normalsterblichen“ hat. Im Gegenteil, Cameron schreckt sogar nicht davor zurück die Präsentation vor der versammelten Familie zu halten, obwohl sie ein geschundenes Gesicht hat, was nicht nur Schwellungen und blaue Flecke aufweist. Sie arrangiert sich außerdem noch mit den örtlichen Gegebenheiten – und gewinnt so die Herzen der Einwohner im Flug. Allen Voran das von Will. 

Will Abbotts Kindheit war alles, nur nicht einsam oder aber langweilig! Mit seinen neun Geschwistern gab es immer eine Menge Ärger und stets ein neues Abenteuer (seine Mutter hatte tatsächlich Nerven aus Stahl!). Er ist durch und durch ein anständiger, aber laut den Beschreibungen von Marie Force auch sehr attraktiver junger Mann, der um die Wirkung seines Aussehens weiß. Doch auch Will ist nicht unbedarft, hat er doch schon eine Beziehung hinter sich, die ihn um einige Jahre zurückgeworfen und auch negativ geprägt hat. Eine neue Liebe oder gar eine feste Bindung scheinen da unmöglich zu sein. Und genau das zeigt er auch gegenüber dem Neuankömmling Cameron, die leider zunächst in einen Familiendisput hinein gerät – immerhin hat sein Vater über seinen und den Köpfen der anderen Familienmitglieder hinweg entschieden, dass ein Internetauftritt das ist, was der Laden braucht. Doch warum mit etwas Neuem beginnen, wenn das Altbewährte doch so gut läuft? 

Wills Familie ist einfach atemberaubend! Ich weiß gar nicht, wie ich sie sonst beschreiben soll! Im Laufe der Geschichte lernen wir alle Familienmitglieder, angefangen vom Großvater über die Eltern bis hin zu den einzelnen Geschwistern kennen – und auch lieben. Das Buch hat zwar mit seinen 509 Seiten einen ordentlichen Umfang, doch schafft man es nicht, jedem der Geschwister gerecht zu werden. Es ist also kein Wunder, warum es eine Serie wird. 

Ich kann sagen, dass ich mit Cameron sehr gut in Vermont eingetroffen bin, von den Prellungen wegen Freds Auftritt mal ganz abgesehen, und mich dort ausgesprochen wohl fühle! Im Kreise der Familie Abbott ist man niemals allein, kann auf deren Hilfe zählen und man erfährt Liebe in den verschiedensten Formen. Mit dem Buch „Alles, was du suchst“ hat Marie Force einen wundervollen Auftakt in eine Serie geschaffen, die mich bereits jetzt schon emotional gefesselt hat und nicht mehr los lässt. Ich bin wirklich sehr (sehr!) froh darüber, dass ich noch Band 2 hier liegen habe (wobei ich auch schon bei knapp der Hälfte bin!) und mich direkt weiter in Vermont verlieren konnte. 

Von mir hört ihr einfach nur eine klare Leseempfehlung!

 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 

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