Friedrich Kalpenstein – Alpengriller

Hallo ihr Lieben!

Pünktlich zum Start des Taschenbuchs von Friedrich Kalpensteins neuen Roman „Alpengriller“ möchte ich euch natürlich nicht meine Rezension dazu vorenthalten 😉 

Ich habe zu den wenigen Glücklichen gehört, die den Roman bereits als eBook lesen durften – was sage ich da … GENIESSEN (trifft es eher!)! Ich kann euch gar nicht sagen, wie lange ich schon auf die Fortsetzung gewartet habe!!! Aber: genug der lobenden Worte!

Herbert ist zurück!!!

Friedrich Kalpenstein mit seinem neuen Roman

Alpengriller

Friedrich Kalpenstein Alpengriller

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an Friedrich Kalpenstein!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 346 Seiten
Verlag: Tinte & Feder (7. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1477824626
ISBN-13: 978-1477824627
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 2,5 x 12,6 cm
Preis: 9,99 € (TB) / 4,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Spielplatz, Windeln, Hausarbeit. Da muss es doch noch mehr geben! Herbert, mittlerweile stolzer Papa, hat sich die Elternzeit ganz anders vorgestellt. Glücklicherweise braucht ihn sein Kumpel Hans, und er folgt seinem Hilferuf in die Berge. Der hat bei Berchtesgaden eine Art Pension eröffnet und hofft auf Unterstützung.

Die beiden Männer ziehen mit den ersten Gästen den Hauptgewinn: Demotivierte Mitarbeiter einer Werbeagentur samt martialischem Chef stehen vor der Tür. Schnell ist klar, dass das Grillen von Tofu die geringste Herausforderung ist. Denn die reine Idylle der Bergwelt gibt es nun mal nur auf Postkarten …

 

Über den Autor

Friedrich Kalpenstein wurde 1971 in Freising bei München geboren.
Im Jahr 2007 verfasste Friedrich Kalpenstein seine erste Kurzgeschichte unter dem Titel „Träum‘ mir einen Freund“. Fünf Jahre später veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch als E-Book mit sieben Kurzgeschichten. Weitere Kinderbücher folgten.

Friedrich Kalpensteins schriftstellerische Motivation veränderte sich bald und er veröffentlichte zwei humorvolle Romane für Erwachsene. Darin erzählt er schwungvoll und witzig von Situationen, die jeder kennt – vom ganz normalen Wahnsinn des Alltags. Die besten Geschichten schreibt das Leben.
Der erste Roman „Ich bin Single, Kalimera“ erschien 2013 als E-Book im Selbstverlag und wurde im März 2015 von Amazon Publishing in einer neuen Version aufgelegt. Daraufhin folgten „Wie Champagner“ und „Männerferien“.
Friedrich Kalpenstein lebt in der Nähe von Freising im Ampertal.

Mehr Informationen über Friedrich Kalpenstein findet ihr hier

 

Mein Fazit und meine Rezension

Herbert ist zurück – ENDLICH! Wie lange habe ich darauf gewartet? Und wie glücklich war ich, als ich erfahren habe, dass es noch einen vierten Teil geben wird? Leute, an dem Tag ging es mir so richtig gut und als dann endlich vor ein paar Tagen das eBook auf meinem Kindle eingetroffen ist, konnte ich gar nicht anders und musste direkt mit dem Lesen beginnen … ein ziemlich schwieriges Unterfangen, wenn der Akku vom Kindle schlapp macht *Ladegerät dran gehangen* und man eigentlich ins Bett müsste, da am nächsten Tag früh die Arbeit ruft *ach was! Schlaf ist was für Weicheier!* 😀 

Aber im Ernst, Friedrich Kalpenstein hat es wieder einmal geschafft, mich mit seiner Geschichte rund um Herbert und Hans aus dem schnöden Alltag abzuholen und meine Lachmuskeln zu trainieren! Und das, obwohl es unsere beiden Charaktere gar nicht so leicht hatten: 

Herbert ist nun Vater des kleinen Oskar Herbert und hat sich dazu entschlossen (zu allem Übel für seine Kollegen), Elternzeit zu nehmen und seinen Spross Zuhause zu pflegen und aufwachsen zu sehen. Für Anja kommt das gerade recht, da sie ein gut gehendes Café führt und zudem noch ein Catering eröffnet hat. Doch auch Herbert hat sich die Zeit Zuhause nicht so vorgestellt: ein Leben zwischen Windeln wechseln, Herbert bespaßen, Hausarbeit und Babysitting – Erholung sieht eindeutig anders aus! Da kommt Hans‘ Hilferuf aus dem fernen Berchtesgaden gerade Recht und getreu dem Motto „Bruder vor Luder“ lässt sich dieser auch nicht mit müden Ausreden abspeisen und zitiert seinen Spezi ins schöne Berchtesgaden, als Unterstützung für sein neustes Projekt: eine eigene Pension in den Bergen! Ja, richtig gehört! Hans ist unter die Pensionswirte gegangen, doch Hans wäre nicht Hans, wenn eben dieses Projekt eines wie jedes andere wäre: „Back to the Roots“ ist sein Motto und so ist Herbert (nach einem kleinen klärenden Disput mit seiner Anja) gar nicht überrascht, als er eine resolute Hütte vorfindet, die diesem Charme vollkommen entspricht! 

Neben einer Firmengruppe, die auf Teambildungs-Reise ist und ihren Coach dabei hat (Urban Coaching!), treffen die beiden Bayern nicht nur auf die Tücken der Natur (und des Pensionswirtdaseins), sondern lernen auch, wie schön es sein kann, sich einfach mal wieder erden zu lassen und das zu tun, was man schon immer wollte: Eins sein mit der Natur und vollkommen unbedarft sein Leben leben. Und auch Herbert merkt, dass man seinen Mann stehen muss, um zu zeigen, was man alles kann und was man in der Lage ist, zu erreichen! 

HERBERT, DU SCHAFFST ES!

Herbert, die bairische Frohnatur, hat sich die Elternzeit etwas entspannter vorgestellt – oder aber einfach nur anders. Doch neben der Arbeit im Haushalt und mit Oskar Herbert, muss er sich auch noch mit den Kritikern in der eigenen Familie und im Freundeskreis rumschlagen. Herbert ist trotz allem immer noch ein ganzer Kerl und im „Mutterschutz“ ist er schon dreimal nicht! Mir hat er schon Leid getan! Und auch ich als Leserin habe bemerkt, dass sich Herbert mit der Elternzeit etwas verändert hat. Natürlich ist er noch humorvoll wie eh und je, aber man merkte schon deutlich, dass es ihm an die Substanz geht und dass sein Humor auch in eine andere Richtung abdriftet. Da kann nur einer helfen: sein Spezi Hans! 

Und ehe man sich versieht, erscheint er auch schon auf der Bildfläche! Doch selbst ich war überrascht, als ich Hans in einer Pension in Berchtesgaden angetroffen habe – weg von Mallorca und seiner ehemaligen Flamme, hin in die Natur zu seinem eigenen Hof (Hans‘ Hof). Ja, da war ich mächtig beeindruckt! Und – obwohl er sein Konzept laut eigener Aussage mit fünf Bier am Feuer ausgeklügelt hat – so hat es doch noch Hand und Fuß! Klar, hier und da fehlt der Feinschliff, doch diese Aufgabe ist wirklich wie für Herbert gemacht! Denn auch er hadert mit seinem Leben, seiner Berufswahl und will eigentlich so gar nicht mehr zurück ins Amt. 

Oh, Herbert – wie kann ich dich verstehen! Wie oft habe ich darüber nachgedacht? Doch du hast mir eins voraus – du hast nicht nur hypothetisch darüber nachgedacht, du willst es auch umsetzen! Und – wer weiß? – vielleicht wird es doch noch einen weiteren Band um unsere beiden Lieblingsbayern geben und wir hören, was Herbert umsetzt? 

Ich kann euch einfach nur sagen: das Warten auf den neuen Herbert hat sich einfach nur gelohnt! Seit langem habe ich mich nicht mehr so gut unterhalten gefühlt – und meine Lachmuskeln habe ich auch schon lange nicht mehr so strapaziert! Friedrich Kalpenstein hat es mit seiner Geschichte wieder einmal geschafft und auch nach diesem Band kann ich sagen: Herber ist nach wie vor MEIN LIEBLING! Und hey – die Bücher machen sich wirklich gut im Regal 😉 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten * (* mit Sternchen!)

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