Rose Snow – 17: Das erste Buch der Erinnerung

Hallo ihr Lieben!

Auf meinem Blog ist es in den letzten Tagen etwas ruhiger geworden, jedoch bin ich auf Facebook ziemlich aktiv 😉 „Schuld“ daran hat die Fantasywoche 2017, die derzeit auf Facebook stattfindet … ihr glaubt es einfach nicht, wie lang schon meine Wunschliste ist und wie hoch mein SuB wird … *es wächst und wächst und wächst* … 

Um dem vorzubeugen und auch um euch wieder neuen Lesestoff zu liefern, habe ich hier eine neue Rezension für euch 🙂 

Das eBook selbst habe ich im Rahmen der Fantasywoche 2017 kennen gelernt, ebenso wie die Autorinnen … und ich ♥ LIEBE ♥ es! 

Ich brauche unbedingt die Fortsetzung!!!

Aber gut, jetzt lege ich mal los!

Es geht um das Buch von 

Rose Snow

mit dem geheimnisvollen Titel

17 – Das erste Buch der Erinnerung

Rose Snow 17 Das erste Buch der Erinnerung

(Cover mit besten Dank an die Autorinnen Rose Snow!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 278 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (24. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1540563820
ISBN-13: 978-1540563828
Größe und/oder Gewicht: 12 x 1,8 x 19 cm
Preis: 9,90 € (TB) / 2,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt

Was würdest du tun, wenn du plötzlich in fremde Erinnerungen sehen könntest? Entdecke die neue Trilogie von Bestsellerautorin Rose Snow mit der zauberhaften Geschichte von Adrian & Jo

Mit klopfendem Herzen blickte ich in sein ernstes Gesicht. „Was möchtest du mir zeigen?“, fragte ich mit dem letzten Rest Verstand, der mir geblieben war. „Die Wahrheit“, sagte er dann und griff nach meiner Hand. Seit Jo denken kann, zieht sie mit ihrem Vater von Ort zu Ort, fast, als wären sie auf der Flucht. Als er ihr eröffnet, dass sie nun ausgerechnet im nasskalten Hamburg sesshaft werden sollen, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen. Bis sie in ihrer neuen Schule zwei gutaussehenden Jungs begegnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Adrian, der Jo bewusst auf Distanz hält, und Louis, der sich offensichtlich für sie interessiert. Die zwei Jungs verbindet eine geheimnisvolle Rivalität, die Jo nicht zu deuten weiß – aber noch weniger versteht sie, was gerade mit ihr selbst los ist. Was für Bilder tauchen plötzlich in ihrem Kopf auf? Hat sie Halluzinationen? Oder sind das tatsächlich fremde Erinnerungen, in die sie kurz vor ihrem 17. Geburtstag auf einmal blicken kann?

 

Über die Autorinnen

Hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 71 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014 schreiben wir als Rose Snow lustig-schräge Liebesromane und gefühlvolle Fantasy. Und im Herbst 2016 ist unter Anna Pfeffer unser erster Jugendroman bei cbj erschienen. Das Buch heißt „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ und ist eine Teenie-Liebesgeschichte mit einer erfrischend negativen Heldin, die uns besonders ans Herz gewachsen ist.

Wenn ihr mehr über die beiden sympathischen Autorinnen wissen wollt, dann schaut doch einfach mal hier vorbei. 

Oder hier (ein wirklich wunderbares Youtube-Video der Beiden anlässlich der Fantasywoche 2017!!!!) ♥

 

Aber nun zu meiner Rezension

Man merkt, dass ich hin und weg bin, oder?! Aber es stimmt! Mich hat nicht nur das Cover angesprochen, obwohl es ja ziemlich nichtssagend ist – im Hinblick auf die Geschichte, die dahinter steckt, meine ich! Als ich es das erste mal gesehen habe, konnte ich mir nicht wirklich etwas dahinter vorstellen … doch das änderte sich schlagartig. 

Rose Snow erzählt die Geschichte der 17-jährigen Jo, die seitdem sie ein kleines Kind war, mit ihrem Vater von einem Ort zum nächsten zog. Sich an die Umgebung zu gewöhnen oder aber feste Freundschaften zu schließen war dabei nicht einfach. Doch sie hat es trotz allem geschafft! In Wien fühlte sich Jo Zuhause – bis ihr Vater wieder mit ihr umgezogen ist… Dieses Mal führte in die Reise nach Deutschland, ins wunderschöne Hamburg ♥ 

Wer meinen Blog schon länger verfolgt weiß, dass ich Hamburg liebe! Ich bin auch bald wieder dort 😉 

Aber weiter im Text: 

Jo kann sich mit der neuen Umgebung nicht anfreunden, Hamburg kommt ihr trist und verregnet daher und auch die neuen Mitschüler machen es ihr nicht leicht, Anschluss zu finden. Hinzu kommt, dass der attraktive, aber verschlossene Adrian es ihr angetan hat: der smarte, aber dunkle Fremde ist ihr zufällig begegnet und löst eigenartige Reaktionen bei ihr aus und die kommen nicht nur aus dem Herzen (oder sind als Schmetterlingsarmeen im Bauch anzusehen), sondern lassen sie Momente erleben, die sie vorher nicht gekannt hat. Mit einem Mal fühlt sich Jo aus dem Hier und Jetzt regelrecht weggezogen, sie findet sich auf einem wunderschönen Feld wieder und kaum berührt sie dort eine Pflanze, wird sie regelrecht in eine Erinnerung geschleudert. Wo kommt das plötzlich her und hat vielleicht Adrian etwas damit zu tun? 

Das genaue Gegenteil von Adrian ist der gut aussehende und immer gut gelaunte Louis, der ihr ebenfalls direkt am ersten Tag begegnet (selbst auch erst neu an der Schule ist) und anscheinend mehr als nur freundschaftliche Gefühle für sie hegt … 

Merkwürdig ist allerdings, dass – obwohl Louis erst neu ist und niemanden kennt – er direkt mit Adrian aneinander gerät. Was haben die beiden Jungs miteinander zu tun? Und wie passt Jo da rein? 

Fragen über Fragen! 😀 

Ja, so ging es zumindest mir, als ich die ersten Kapitel des Romans gelesen habe. Doch ich konnte einfach nicht aufhören. Jo hat es mir einfach angetan. Die Arme reist mit ihrem Vater umher, seitdem sie ein Kleinkind ist und hat im Alter von 7 Jahren ihre Mutter viel zu früh durch einen tragischen Unfall verloren. Die Umstände ihres Todes sind jedoch sehr mysteriös und auch ihr Vater macht ein Geheimnis daraus. Jo kann sich einfach nicht in Hamburg einleben, vermisst Wien und ihre guten Freundinnen und vor allen Dingen: etwas Normalität in ihrem Leben! Sie ist sich sicher, dass sie nicht allzu lange an diesem Ort bleiben wird, also richtet sie sich auch nicht häuslich ein. Verständlich. Doch dieses Mal soll es ihr Zuhause werden, denn ihr Vater hat keine uneigennützigen Gedanken. 

Jo ist für mich ein Mädchen, das schon einiges in ihren jungen Jahren durchgemacht hat. Den Tod ihrer Mutter hat sie niemals verwunden, zu ihrem Vater hat sie keine enge Beziehung aufbauen können und beste Freunde darf sie sich erst gar nicht „zulegen“, da ein drohender Umzug ihr immer im Nacken sitzt. Jo hat es also nicht leicht. Als dann auch noch der mysteriöse Fremde (Adrian) auftaucht und mit ihm diese seltsamen Vorahnungen / Erinnerungen / Szenen, merkt sie, dass etwas nicht stimmen kann, doch was? 

Adrian hat auch mich von Anfang an fasziniert. Dachte ich zunächst, Parallelen zu der „Biss“-Reihe von Stephany Meyer zu erkennen, so waren diese Bedenken doch ziemlich schnell wieder vergessen. Jo und Adrian ziehen sich gegenseitig an, können irgendwie nicht ohne einander – mir ist auf Anhieb das Bild einer Motte, die ums Licht schwirrt eingefallen – das ist nicht negativ zu sehen. 

Am liebsten würde ich euch all meine Lieblingsstellen im Buch verraten, doch dann würde ich euch einfach alles erzählen! Und das kann ich euch nicht antun! Ich möchte und werde euch nicht die Spannung und die Chance nehmen, selbst in die Geschichte einzutauchen, Jo, Adrian und Louis kennen zu lernen und das wunderbare Autorinnen-Duo Rose Snow in Aktion erleben zu dürfen! ♥

Ich kann euch einfach nur sagen: mich hat die Geschichte vollends gefesselt und ich bin froh, dass es sich um eine mehrteilige Geschichte handelt!!! Negativ allerdings ist, dass ich jetzt SOFORT aufhören muss, um mit dem nächsten Band zu beginnen 😉 

Also: schaut doch rein und lasst euch in die wunderbare und mysteriöse Welt von Rose Snow entführen!

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten (* mit Sternchen!)

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