Fantasywoche – Autoreninterview mit Mella Dumont

Fantasy Woche, Facebook

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich die Ehre, euch eine wunderbare Autorin vorzustellen, die ich mit  meinen beiden Bloggerkolleginnen Melie (von „Bonnies Buchemotion„) und Heike (von „Frau Goethe liest„) interviewen durfte. Dabei hat uns Mella Rede und Antwort auf viele (auch sehr neugierige) Fragen gestanden 😉 Doch das hat sie keineswegs abgeschreckt! 

 

Mella-Dumont-Portrait

Mella Dumont wurde 1978 in Rheinland-Pfalz geboren, wo sie auch heute – nach vielen Jahren in GroßstĂ€dten und im Ausland – wieder lebt.

Schon immer war sie ein kreativer Mensch. „Mach doch nicht alles auf einmal!“, war ein Vorwurf, den sie sich schon oft in ihrem Leben anhören musste. Aber kann man aus seiner Haut heraus?

Beruflich hat Mella die halbe Welt besucht, von Neuseeland bis Schweden war fast alles dabei. Umso schöner ist das ZurĂŒckkommen in die eigene Heimat! Heute reist sie bevorzugt mit Hilfe der Tastatur auf den FlĂŒgeln ihrer Fantasie. Ohne Jetlag, Sonnenbrand und Sicherheitskontrollen, dafĂŒr mit viel Kaffee, Tee und dem Kater auf dem Schoß.

Mehr ĂŒber Mella Dumont erfahrt ihr auf ihrer Homepage.

 

Interview

Bonnie: Liebe Mella, Du schreibst selbst Fantasy-BĂŒcher und neuerdings gibt es sogar einen Thriller mit Deiner Handschrift. Wenn Du selbst mal zum Lesen kommst, welches Genre landet am ehesten in Deiner Einkaufstasche? Und ganz spontan: Welches selbst gelesene Buch hat Dich am nachhaltigsten beeinflusst?

Mella Dumont: Am liebsten lese ich das, was ich auch schreibe, nÀmlich Urban Fantasy, meist als E-Book.

Ich bewundere Kerstin Gier dafĂŒr, wie sie in der Edelstein-Trilogie eine komplexe Zeitreise-Welt mit HandlungsstrĂ€ngen erschaffen hat, die sich erst ganz zum Schluss von Band drei auflösen. 

Bei Paulo Coelho beeindruckt mich, wie er sprituelle Themen in seine Geschichten webt. Besonders berĂŒhrt hat mich „Veronika beschließt zu sterben“, in dem es um Leben und Tod, um verrĂŒckt sein und NormalitĂ€t geht.

Und natĂŒrlich ist da noch Harry Potter, aber dazu muss ich nicht viel erklĂ€ren. Die Welt, die J.K. Rowling erschaffen hat, ist einzigartig und wunderbar.

Mein Thriller „Viral“ hat eine Sonderstellung zwischen meinen BĂŒchern, denn mit dieser Geschichte bin ich dem romantischen Genre einmalig fremdgegangen.

Da meine Leser mit dem Namen „Mella Dumont“ Liebe und Fantasy verbinden, gibt es „Viral“ nicht zu kaufen. Ich verschenke das E-Book kostenlos an meine  meine Newsletter-Abonnenten.

Frau Goethe:  Mella, wenn man dein Leben auf deiner Homepage anschaut, fallen sofort die Begriffe Israel, Mongolei, China und der Satz: „Ich bin schon sieben Mal umgezogen“ ins Auge. Wie empfindest du die stĂ€ndige Bewegung und inwiefern inspiriert sie dich zu deinen Geschichten?

Mella Dumont: Meine Vergangenheit bietet einen reichen NĂ€hrboden fĂŒr Geschichten. Ich habe an etlichen Orten gewohnt (Luzern, MĂŒnchen, Frankfurt, Berlin), viele Berufe ausgeĂŒbt (Forschung, Marketing, Verkauf, Autorin) und alle möglichen Hobbys (WingTsun, Flamenco, Musik) versucht.

Aber ich muss gestehen, dass ich mittlerweile ein total einfaches Leben fĂŒhre. Schreibtisch, Katzen, Internet, Familie, insbesondere mein sĂŒĂŸer Neffe – mit diesen vier Begriffen ist mein Alltag bereits abgedeckt.

Frau Goethe: Interessant finde ich ja auch immer das Filzen am Flughafen, wenn es andere erleben. Du schreibst, du musstest schon mehrmals „Blut und Wasser“ schwitzen. Hast du deine Erlebnisse an israelischen FlughĂ€fen irgendwie in deinen Romanen und dem Thriller verarbeiten können, oder begrĂ€bt man das besser unter dem Mantel der Verschwiegenheit?

Mella Dumont: Bei meinem Thriller habe ich meine Erfahrungen aus der Doktorarbeit genutzt. Damals stand ich vier Jahre lang in einem Forschungslabor. Manchmal behaupte ich heute scherzhaft, dass der Thriller das einzig Sinnvolle ist, was aus der Zeit herausgekommen ist. Forscher brauchen einen langen Atem und viel Geduld, und das ist nicht unbedingt meine grĂ¶ĂŸte StĂ€rke.

Israel war eine sehr verrĂŒckte Erfahrung. Ich bin beruflich hĂ€ufig dort hin gereist und sie haben mich immer ausgefragt und mein GepĂ€ck gefilzt.

Heute weiß ich, dass allein reisende EuropĂ€er grundsĂ€tzlich als verdĂ€chtig galten. Damals fragte ich mich, warum in aller Welt mĂŒssen die ausgerechnet mich stĂ€ndig auseinander nehmen!  

Einmal wurde ich in eine etwas grĂ¶ĂŸere Umkleidekabine gebracht. Ich musste meine Schuhe abgeben, man hat meine Haare abgetastet und genau am BH nachgefĂŒhlt. Dann musste ich Wasser aus einem Becher trinken, den man mir mitgebracht hat. Zweimal wurde ich zum Trinken aufgefordert, schließlich nahm ich einen kleinen Schluck Dabei dachte ich spontan an das Verita-Serum aus Harry Potter.

SpĂ€ter stellte ich fest, dass eine Flasche aus meinem GepĂ€ck verschwunden war! Ich hatte nĂ€mlich morgens um vier abgekochtes Wasser in eine leere Colaflasche gefĂŒllt, weil ich kein israelisches Geld mehr hatte und ein paar Schluck zu trinken dabei haben wollte, bis ich im Flieger saß.

Böser Fehler! Die dachten, es sei was GefĂ€hrliches und haben mir das einfach zu trinken gegeben. Wenn es ein Rest ausgelaufenes Haargel gewesen wĂ€re – keine Ahnung, wie es mir dann ergangen wĂ€re! Nach diesem Erlebnis hatte ich immer total viel Angst am Flughafen. Und obwohl ich die Israelis echt sehr gerne mag und ansonsten nur gute Erfahrungen gemacht habe, der Flughafen hat sich in meinem AngstgedĂ€chtnis echt festgesetzt.

Generell verarbeite ich all meine Erfahrungen frĂŒher oder spĂ€ter in meinen BĂŒchern, aber nie eins zu eins, sondern immer in abgewandelter Form. Das Erlebnis in Israel kam aber bisher nicht darin vor, wohl mein Lieblingsrestaurant Manta Ray am Strand in Tel Aviv.

Blog-a-holic: Liebe Mella, du bist nicht nur als Autorin aktiv, sondern auch als Bloggerin. Auf deinem Blog gibst du deinen Lesern, aber auch Autoren-Kollegen/Kolleginnen einen Einblick in dein Leben und in deine Gedankenwelt. Wie wichtig ist dir das Miteinander? Was nimmst du aus dem Feedback deiner Kollegen/Kolleginnen und deiner Leser mit?

Mella Dumont: Das Feedback meiner Leser ist mir extrem wichtig. Ich kann einfach besser schreiben, wenn ich weiß, wer meine Geschichten liest. Du wĂŒrdest dich ja auch nicht hinsetzen und einen Brief schreiben, ohne zu wissen, an wen du ihn adressierst.

Deshalb arbeite ich mit großen Testlesergruppen. Das Feedback einer Person wĂŒrde mir nicht ausreichen. Aber sobald drei Leser an einer Stelle hĂ€ngen bleiben, muss sie geĂ€ndert werden, da gibt es dann nichts mehr zu diskutieren.

Mit Kollegen diskutiere ich eher Themen, die sich um Marketing und Verkauf drehen.

Frau Goethe: Wie sehr brauchst du das Chaos auf deinem Schreibtisch, um dich in die richtige Schreibstimmung zu versetzen? Was inspiriert dich dabei, oder ist das Suchen nach Notizen/Stift/hierwardasdochvorhinnoch eine willkommene Arbeitsunterbrechung?

Mella Dumont: Mein Schreibtisch ist mal chaotisch, mal aufgerĂ€umt. Ob das meine ProduktivitĂ€t beeinflusst, da mĂŒsste ich mal gezielt drauf achten. Es gibt Tage, da fehlt mir die Handbreit Plot unter dem Kiel, und dann bin ich versucht, mich im Internet zu verlieren. Wenn es gar nicht lĂ€uft, dann rĂ€ume ich auf, putze die Wohnung oder erledige andere Dinge, die zu tun sind.

Blog-a-holic: Du hast schon einige BĂŒcher geschrieben. Warst du schon einmal an einem Punkt in deinem Leben angelangt, wo es einfach nicht weitergehen wollte? An dem auch die Inspiration gestockt hat? Wie kannst du dich selbst aus so einem „Loch“ bzw. einer Schreibblockade befreien?

Mella Dumont: Böses Thema, damit kĂ€mpfe ich nĂ€mlich jeden Winter. Sobald die Sonne weg ist, werde ich unendlich mĂŒde. Mittlerweile weiß ich aber, wenn es klemmt, dann muss ich ein paar mal hin und herlaufen und mir genau ĂŒberlegen, was als nĂ€chstes in der Szene passiert. Und dann kann ich auch weiterschreiben. Trotzdem gibt es gute und schlechte Tage.

Bonnie: Laut einigen Interviews, die ich wĂ€hrend der Recherche gelesen habe, bist Du (vielleicht auch mittlerweile) ein sehr organisierter und eher disziplinierter Mensch, was Deine Planung angeht. Wie ist das beim Schreiben? Eher detaillierter Plot? Eher geregelte Schreibzeiten und klare Zeichen-Ziele? Oder lĂ€sst Du Dich da lieber von den GefĂŒhlen leiten?

Mella Dumont: Ich wÀre gern diszipliniert, das ist ein riesiger Unterschied! Aber ich erwarte wahrscheinlich auch zu viel von mir.

Mein Plot ist mittel-detailliert. Wichtig sind mir die Charaktere, die Strukturen (Familien, Gruppen, Freunde) und die genaue Beschaffenheit des Fantasy-Aspekts. Was kann der Protagonist und wie fĂŒhlt sich das an? Wenn ich dann noch das Ende kenne, kann mit dem Schreiben loslegen. Die Details ergeben sich dann unterwegs. Sobald die Figuren lebendig werden, entwickeln sie ein Eigenleben.

Ich setze mir keine definierten Wörterziele pro Tag. Vielmehr arbeite ich mit einer Punkteliste. Ich gebe mir fĂŒr zu erledigende Aufgaben Punkte.

Schreiben gibt natĂŒrlich viele Punkte, weil es einfach superwichtig ist. Und wenn ToDos liegen bleiben, werden die höher bepunktet, um den Anreiz zu erhöhen.

Mein System ist etwas speziell, denn im Grunde verwandele ich meine Arbeit damit in ein Spiel (Gamification nennt man das). Das hilft mir, meine geleistete Arbeit realistisch einzuschÀtzen und auch mal Pause zu machen.

Bonnie: Oftmals sprechen Menschen davon, dass sie so viele Geschichten zu erzĂ€hlen haben, aber nicht wissen, wie sie diese zu Papier bringen sollen und ob sie ĂŒberhaupt jemand lesen möchte. Deine Geschichte, wie Du zum schreiben kamst, ist ja auch nicht die Standard „Ich habe schon als Kind geschrieben“ Story. Was wĂŒrdest Du Menschen raten, die sich auf diese Weise unsicher sind?

Mella Dumont: Man muss wissen, was man möchte. Schreibe ich nur fĂŒr mich oder fĂŒr andere? Das ist nicht dasselbe. Als Berufsautor muss man die meisten Konventionen einhalten (Spannungsbogen, verstĂ€ndliche SĂ€tze, Logik etc.), damit die Leser nicht enttĂ€uscht werden.

Der erste Schritt ist einfach anzufangen. Viele schaffen es schon nicht bis zum fertigen Rohentwurf. Und dann sollte man Testleser um eine erste EinschĂ€tzung bitten. Das dĂŒrfen keine Freunde sein, denn die sind zu höflich! Besser, man sucht in einer BĂŒchergruppe nach erfahrenen Lesern, die kein Blatt vor den Mund nehmen. Und dann hat man eine Basis, um sich weiter zu entwickeln und die nĂ€chsten Schritte zu planen.

Blog-a-holic: Weg vom Schreiben, hin zum Relaxen: Dein Leben hört sich nicht nur durchorganisiert, sondern auch in einigen Teilen hektisch an. Wie gestaltest du deinen Urlaub und wo entspannst du am liebsten? Hast du vielleicht Rituale, die du beibehalten hast? (Beispielsweise: einmal im Jahr eine Auszeit vom Schreiben und die freie Zeit nur der Familie und den Freunden widmen, Wellness, Sauna, Abenteuerurlaub zum Auspowern?)

Mella Dumont: Mein Leben ist nicht besonders stressig, aber ich bin ein sensibler Mensch, der auch auf Kleinigkeiten stark reagiert. Vielleicht wirkt es deshalb hektisch. Entspannen fĂ€llt mir schwer, weil ich das Pausemachen verlernt habe, seit ich selbststĂ€ndig bin. Allerdings habe ich einen Beruf, den viele als Hobby ausĂŒben. Mir geht es beim Arbeiten nicht schlechter als in der Freizeit.

Die meisten Menschen trennen Arbeit und Freizeit. Bei mir ist das alles vermischt.

Ich entspanne beim Katzenstreicheln und beim Spielen mit meinem kleinen Neffen. Ab und an gehe ich auch gern in die Sauna. Eine Zeitlang habe ich Saxofon gespielt, aber das wurde mir zu anstrengend. Ich war in einer Jazzband, deren Musiker davon ausgingen, dass jeder jeden Tag ĂŒbt. Ich wollte die Erwartungen nicht enttĂ€uschen, deshalb habe ich das wieder aufgegeben.

Blog-a-holic: Wieder zurĂŒck zu deinem Blog: Deine BeitrĂ€ge geben viel ĂŒber dich und deine GefĂŒhlswelt preis. Ich habe die Artikel gelesen und sehe sie nicht nur als eine Art „Ratgeber“, sondern vielmehr als eine „Anleitung zur Selbstliebe“ an. Du hast dich sehr intensiv mit den Themen „HochsensibilitĂ€t“ und „ADS“ beschĂ€ftigt und dir – und wahrscheinlich auch vielen anderen – damit geholfen. Mir hat insbesondere die AufzĂ€hlung der Vorteile der HochsensibilitĂ€t sehr gut gefallen! Hatte hierbei das Schreiben (und die Recherche dazu) fĂŒr dich auch einen befreienden Charakter?

Mella Dumont: Schon immer wollte ich verstehen, wie Menschen ticken, und deshalb wĂŒhle ich mich stĂ€ndig durch alle möglichen Psychothemen. Da ich sensibel bin und leicht auf Dinge reagiere, die andere cool wegstecken, ist HochsensibilitĂ€t auch Thema in der Colors-of-Life-Reihe, zumindest indirekt.

Eine Zeitlang habe ich mich mit ADS beschĂ€ftigt, weil ich mich darin ĂŒben musste, meinen Arbeitsalltag ohne Chef im Nacken zu organisieren.

Zu dem Thema gibt es eine haarstrĂ€ubende Geschichte: Ich steckte gerade in einer Schreibblockade, als ich eine Sachbuchautorin zum Kaffee traf, die ausgebildete Verhaltenstherapeutin war. Sie meinte, sie habe ADS und steckte mich dann mal eben in dieselbe Schublade. Im Nachhinein denke ich, wie gemein war das denn, einem Mitmenschen ungefragt eine unqualifizierte Diagnose an den Kopf zu werfen! Zum GlĂŒck ist „ADS“ kein Thema mehr fĂŒr mich, seit ich mit meiner Punkteliste arbeite. Jeder muss fĂŒr sich schauen, wie er sich am besten organisiert.

Aber Autoren machen nie schlechte Erfahrungen, sie sammeln Material fĂŒr ihre BĂŒcher. 😉

Frau Goethe: Den Beruf Autor verbindet man im Allgemeinen mit einer sitzenden TÀtigkeit. Wann kam dir die Idee mit dem Halbmarathon und wie intensiv hast du dich neben dem Schreiben darauf vorbereiten können?

Mella Dumont: Sport ist meine Achillesferse. Ich kÀmpfe immer wieder mit den Pfunden, weil ich einfach zu gerne esse. Und dann versuche ich wieder abzunehmen und Sport zu treiben. LÀnger als ein bis zwei Jahre habe ich meine sportlichen PlÀne noch nie durchgehalten. In meiner aktuellen Verfassung brÀuchte ich mindestens ein ganzes Jahr Training, um noch einmal einen Halbmarathon zu schaffen.

Frau Goethe: WĂŒrdest du es wieder machen oder warst du froh, dass es geschafft war?

Mella Dumont: Gerade hĂ€tte ich da null Bock drauf. Aber der Halbmarathon war mir wichtig, weil ich mich nĂ€mlich Jahre zuvor schon mal fĂŒr einen 21-Kilometer-Lauf angemeldet hatte und es damals nicht durchzog.

Bonnie: Wow, wir bedanken uns fĂŒr so viel Zeit und Offenheit bei Dir!
Zum Abschluss noch eine Frage, die mich persönlich immer sehr interessiert: Was wĂŒnschst Du Dir in 30 Jahren ĂŒber Dein Leben sagen zu können?

Mella Dumont: Ich wĂŒnsche mir sagen zu dĂŒrfen, dass ich mehr gute als schlechte GefĂŒhle in meinen Mitmenschen ausgelöst habe. Die Gesamtbilanz soll deutlich positiv ausfallen.

Und ich möchte, dass meine Leser fĂŒr das Geld, das sie fĂŒr meine BĂŒcher ausgeben, mehr bekommen, als es sie gekostet hat (okay, das ist schwer gegenzurechnen, aber das ist mir sehr wichtig).

Ich liebe es, wenn meine Leser sich in den Seiten meiner BĂŒcher verlieren und eine gute Zeit haben. Es treibt mir TrĂ€nen in die Augen, wenn ich höre, dass meine Geschichten Menschen in schweren Zeiten trösten und motivieren. Denn wie sagt Jakob in „Als die Zeit vom Himmel fiel“: Aufgeben ist keine Option.

Da ich selbst keine Kinder habe, hoffe ich, dass mein kleiner Neffe zu einem selbstbewussten und intelligenten Mann heranreift, der das Leben möglichst gut gewuppt bekommt. Was ich dazu beitragen kann, das werde ich mit Freude tun.

Ich möchte mich herzlich bei euch bedanken! Eure klugen Fragen haben mich echt herausgefordert, es war keine Einzige dabei, die ich in dieser oder Àhnlicher Form schon einmal beantwortet habe. Eure Liebe zum Detail und eure sorgfÀltige Vorbereitung haben dieses Interview zu einer Aufgabe werden lassen, bei der ich die Zeit wirklich vergessen habe. Meine Antworten sind teilweise auch ein bisschen lang geraten.

 Und dann möchte ich mich bei allen Lesern dieses Interviews bedanken. Kollegen in den sozialen Medien diskutieren ja gerne darĂŒber, wann ein Autor ein echter Autor ist oder gar ein ernsthafter Schriftsteller oder nur ein schnöder Schreiberling. FĂŒr mich wird ein schreibender Mensch durch seine Leser zum Autor. Ohne euch wĂ€re ich nicht die, die ich bin. Und dafĂŒr bin ich jeden Tag dankbar.

Liebe Mella, wir danken dir herzlich, dass du dich unseren Fragen „gestellt“ hast und unsere Neugierde gestillt hast 😉 Ich freue mich auf jeden Fall mehr von dir zu lesen und werde mir doch bald neues Lesefutter von dir bestellen! 

♄ Herzlichen Dank ♄

Und wenn euch dieses Interview nicht nur neugierig auf die Autorin, sondern auch auf ihre Geschichten gemacht habt, dann seht ihr hier, welche BĂŒcher bereits von ihr erschienen sind! 

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Fantasywoche – Autoreninterview mit Mella Dumont

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