Silvia Zucca – Alles eine Frage der Sterne

Guten Abend ihr Lieben!

Und – wie bereits angekündigt – folgt hier schon Rezension Nummer 2! Bei diesem Buch hat mich das Cover zuerst angelächelt und der Klappentext hat doch einiges an Spannung und Humor erahnen lassen … doch leider hat sich das dann nicht als so toll erwiesen, wie ich dachte … aber lest selbst!

Silvia Zucca 

mit ihrem Roman 

Alles eine Frage der Sterne 

(Cover und Rezensionsexemplar mit bestem Dank an Randomhouse Verlagsgruppe und Blanvalet Verlag!)

Zum Inhalt

Zeit, die Sterne vom Himmel zu holen

Alice ist 36 Jahre alt und wurde nicht nur von ihrer großen Liebe verlassen, sondern ist auch drauf und dran, ihren Job zu verlieren. Als würde das nicht schon genügen, blamiert sie sich rettungslos vor Davide, dem gutaussehenden Unternehmensberater, der ihrem maroden TV-Sender wieder auf die Beine helfen soll. Erst ihre Begegnung mit Tio, einem Experten in Sachen Sterne, bringt die entscheidende Wendung: Die beiden entwickeln ein neues Sendekonzept, eine astrologische Gebrauchsanweisung für gebrochene Herzen. Das Format wird ein Riesenhit und beschert Alice auch privat großes Glück …

 

Über die Autorin:

Silvia Zucca hat englische Literaturwissenschaften studiert und war genau wie ihre Protagonistin jahrelang bei einem kleinen TV-Sender in Mailand angestellt. Heute arbeitet sie als Autorin und Übersetzerin und widmet ihre ganze Zeit dem Schreiben. Die Rechte an ihrem Debüt „Alles eine Frage der Sterne“ haben sich noch vor Erscheinen in 16 Länder verkauft.

 

Mein Fazit und meine Rezension

Alice hat ein Problem: und zwar mit Männern! Irgendwie will es einfach nicht mit einer langjährigen und dauerhaften Beziehung klappen! Die letzte liegt schon einige Zeit zurück – dazwischen waren nicht erwähnenswerte Affären, die niemals in eine ernsthafte Beziehung hätten münden können. Doch Alice möchte auch eine Konstante in ihrem Leben haben und blickt neidvoll auf all die verliebten Pärchen. So schwer kann es doch einfach nicht sein, den perfekten Mann zu finden? Oder etwa doch? Alice muss ihr Leben verändern und das passiert prompt: in Form ihres neuen Kollegen Tio, einem Experten in Sachen Sterne und Astrologie. Denn – hey – wenn es so nicht mit den Männern geklappt hat, vielleicht liegt es gar nicht an Alice selbst, vielleicht ist es nur eine Frage der Sterne? Tio schickt ihr fortan Nachrichten mit ihrem persönlichen Horoskop und hilft ihr in Sachen Männern erheblich weiter. Sollten ein Stier und eine Waage zusammenpassen? Oder wäre doch ein Löwe erträglicher? Fragen über Fragen!

Und zu guter letzt trifft sie wieder auf ihren Exfreund, der zu allem Übel nicht nur eine neue Freundin hat, sondern auch mit dieser ein Kind erwartet – was in ihrer früheren Beziehung ein Grund war, die Notbremse zu ziehen. Man merkt also Alice hat einige Probleme … doch wie wollen die Sterne ihr dabei helfen? 

Alice ist eine zielstrebige junge Frau, die eigentlich weiß, was ihr im Leben fehlt und was sie daraus machen möchte: eigentlich. Wäre da nicht die ewige Männerfrage. Für mich kommt sie jedoch eher unaufgeräumt und ganz und gar nicht mit beiden Beinen fest im Leben stehend daher. Sie scheint chaotisch zu sein und kann auch zu allem Übel nicht wirklich eigene Entscheidungen treffen. Sie gibt die Verantwortung gerne ab – ein Minuspunkt bei mir – was sich in der gesamten Geschichte durchzieht. 

Anfangs war es wirklich amüsant zu lesen, welche Eroberungen sie macht, was diese alle miteinander gemein haben (oder auch nicht) und wohin sie das alles führt: wieder einmal zurück in eine leere Wohnung. Doch im Grunde genommen will sie das ja gar nicht! Da kommt ihr Tio gerade recht, denn der kennt sich mit ihren Sternen aus und außerdem kann es doch nicht sein, dass all die Probleme und Ängste von ihr ausgehen, oder? Irgendjemand muss doch Schuld sein – allen voran die Sterne und deren Konstellationen. So erfährt man mehr über die Waage-geborene als einem lieb ist. Die verschiedenen Horoskope und Zusammenspiele mit den jeweiligen Sternzeichen waren auch sehr humorvoll zu lesen und – ja – es gab auch einige spannende Elemente. Doch leider wurde die Geschichte als solche immer langatmiger und langatmiger. 

Zum Ende hin hatte ich immer mehr das Bedürfnis, mehrere Kapitel zu überschlagen (da sich in denen nicht wirklich viel getan hat) und einfach weiter zu lesen. Aber ich habe es gelassen und tapfer gelesen. Auch ich bin Horoskopen nicht abgeneigt. Sind wir doch mal ehrlich: jeder liest doch mal flüchtig über sein Horoskop und am Ende des Tages heißt es dann „Das hat gestimmt! Wusste ich es doch!“ … aber so exzessiv wie Alice und Tio betreibt es wohl niemand – zumindest niemand, den ich kenne. 

Wer also Lust auf ein langweiliges Lesevergnügen hat, dazu auch noch einen Hauch von Ironie und Humor hinsichtlich von Horoskopen bereit hält, dem kann ich das Buch empfehlen. Allen anderen empfehle ich eine Leseprobe zu laden und zu schauen, ob es wirklich das richtige ist. Meins war es leider nicht und ich bin – zugegebenermaßen – froh, dass es vorbei ist. 😉 

 

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten. 

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Ein Gedanke zu „Silvia Zucca – Alles eine Frage der Sterne

  1. Tanja sagt:

    Huhu Nina,
    ich habe das Cover gesehen und ein wenig gehofft etwas über Weihnachtsgeschichte zu lesen. Mein Plan war es nämlich vor Weihnachten noch die ein oder andere passende Geschichte zu lesen. Hast du vor dieses Jahr Weihnachtsbücher zu lesen? Wenn ja, magst du mir verraten welche?

    Jetzt aber zu deiner Rezension. Erst dachte ich: Das hört sich nach locker-leichter und vielleicht sogar lustiger Lektüre an. Schade, dass es dann aber stellenweise langatmig wurde. Sowas ist für mich oft auch ein Punkt, der mir ein Buch madig machen kann.
    Ich hoffe, dass das nächste Buch wieder etwas spannender für dich wird.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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