Alexandra Götze – Ich liebe meinen Job!

Hallo ihr Lieben!

Passend zu der Blogparade #ichliebemeinenJob stelle ich euch heute das Buch dazu vor! 

Alexandra Götze

mit 

Ich liebe meinen Job!

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die Autorin!)

Zum Inhalt

Also, Bea, der Fall liegt auf der Hand: Dein Job gefällt dir nicht mehr. Du denkst, du bist ein winziges Rad im Unternehmensgetriebe, deine Chefs sind größtenteils selbstverliebte Gockel mit Hang zu Dilettantismus und deine Karriere stockt seit gut zwei Jahren. Und nun? Was machst du? Ich höre es mich laut aussprechen: Was zum Teufel soll ich jetzt nur tun?

Als Personalmanagerin arbeitet Beatrice Engel in einem globalen Versicherungskonzern, der viel fördert und immer mehr fordert. Budget wird reduziert, Druck erhöht, wichtige Stellen nicht nachbesetzt. Bea fühlt sich getrieben und fremdgesteuert. Nahezu täglich fragt sie sich, was sie in ihrem Konzern eigentlich noch soll. Um dieser Gedankenschleife zu entkommen, folgt sie dem Rat eines Life Coaches: Sie soll ein Job-Tagebuch führen und alle Ereignisse eines Arbeitstages notieren.
Und das soll ausreichen, um den eigenen Job wieder zu mögen? Bea ist skeptisch, doch sie lässt sich auf das Experiment ein.

 

Über die Autorin

Alexandra Götze, geboren im April 1972 arbeitet als selbstständige Beraterin und Business Sparring Partner für Unternehmer und Führungskräfte im Rhein-Main Gebiet.

Zuvor war sie in einem internationalen Beratungshaus fast 20 Jahre als Führungskraft für die unterschiedlichsten Themen im Personalbereich zuständig.

In dieser Zeit hat Alexandra Götze so viel über Unternehmensprozesse, Beziehungsgeflechte und informelle Mächte gelernt, dass sie heute nicht umher kommt, dieses Wissen mit anderen zu teilen.

Sie erinnert sich an gut gemeinte Ratschläge von Personalentwicklern, die sie wissen ließen, „dass ihr Humor ihrer Karriere im Weg stehen könnte“ und die Bescheinigung eines Chefs, der „ihr gar nicht angemerkt hat, dass sie nicht studiert hat“. Sie hat sich bei Weiterbildungsseminaren (zwecks Vertrauensbildung) rücklings in die schwachen Ärmchen einer Kollegin fallen lassen und in Power Point Präsentationen die Farbe der „Bullets“ geändert, weil es der Verantwortliche so wollte.

Alexandra Götze war bisher Gastautorin für Bücher und Blogs von Bekannten und Kollegen und hat sich nun mit ihrem Debütroman „Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls …“ ihrem Herzensthema gewidmet: der Selbstführungskompetenz von Mitarbeitern. In ihrer Arbeit erlebt sie heute täglich, wie sehr es Angestellten (das sind Chefs und Mitarbeiter!) hilft, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich doch lieber selbst zu steuern, bevor es andere tun.

 

Mein Fazit und meine Rezension

Bea Engel arbeitete als Personalmanagerin in einem großen Versicherungskonzern, der sie jeden Tag aufs neue an ihre Grenzen bringt: der Druck von „oben“ wird stärker, die Leute „unten“ immer weniger, es gibt mehr zu tun und die Bezahlung bleibt dabei auch noch auf der Strecke. Wo also sieht Bea sich in ihrem Leben? Macht dieser Job überhaupt noch einen Sinn oder hat sich schon innerlich damit abgeschlossen? 

Der Leser begleitet Bea einen Tag lang in ihrem Beruf, lernt die schönen, aber auch die anstrengenden Seiten als Personalmanagerin kennen und sieht sich – wie Bea auch – immer wieder mit neuen Problemen und Herausforderungen konfrontiert. Doch Bea hat eine Idee … sie führt ein Job-Tagebuch und schreibt dort alles auf, was ihr den ganzen Tag über passiert oder ihr in den Sinn kommt, ohne direkt zu werten. Erst am nächsten Tag möchte sie das Niedergeschriebene erneut lesen, um dann zu analysieren: was ist mein Job für mich? Was bin ich für meinen Job? Und: bin ich überhaupt noch richtig hier? 

Was man als Leser direkt merkt: der Tag von Bea ist ziemlich durchgetaktet. Sie hetzt von einem Termin zum nächsten, kommt eigentlich gar nicht richtig dazu, eine kurze Verschnaufpause einzulegen und wenn sie doch mal einen Moment Zeit für sich hat, plant sie schon, was als nächstes zu tun ist. 

In eben diesem Job-Tagebuch habe ich auch des öfteren mich selbst wieder gefunden und einen Moment lang dachte ich: „Hey, warum nicht auch so ein Tagebuch führen und am Ende des Tages (oder am nächsten Tag) nochmal alles Revue passieren lassen? Vielleicht lässt sich damit einiges ändern?“ Um es direkt zu sagen: Nein, ich habe es nicht getan! Für mich war es (ab und an) eine reine Wonne, das zu lesen, was Bea widerfahren ist. Nicht immer war alles nur schlecht und negativ, es gab auch viele schöne Momente und richtig tolle Gespräche bzw. tolles Feedback, das man zunächst nicht vermutet hätte. 

Der Clou am ganzen Tagebuch waren aber für mich die vereinzelten Post-Its, die Bea über den Tag verteilt geschrieben hat mit prägnanten (und kurzen) Zielen oder aber Beobachtungen, die regelrecht ins Schwarze getroffen haben! Ja, die Post-Its haben mir noch am besten gefallen und mich auch am meisten beeindruckt, denn in diesen kleinen Zetteln und diesen kleinen Nachrichten, steckte doch die meiste Wahrheit. 

Einige solcher Post-Its habe ich mir selbst auch (gedanklich) am nächsten Tag auf der Arbeit geschrieben. Und: siehe da! Des Öfteren kam ich auf dieselben Ideen und Gedanken wie Bea auch! Dass wir beide „gleich ticken“ würde ich nicht sagen. Im Gegenteil, mit Bea habe ich nicht viel gemein und doch scheint es so, als hätten wir beiden fast denselben Arbeitsrhythmus. Mich hat Bea bzw. Alexandra Götze auf jeden Fall zum Nachdenken und auch Umdenken angeregt, denn ich möchte meinen Job wieder lieben, um endlich zufrieden sein zu können. 

Was ist mit euch? Liebt ihr euren Job? Findet es doch einfach mal heraus und führt selbst ein Job-Tagebuch, vielleicht findet ihr dann Dinge über euch heraus, die euch vorher gar nicht so bewusst waren … 

 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

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