Marie Adams – Das Café der guten Wünsche

Guten Morgen ihr Lieben!

Weiter geht’s mit meiner ersten Rezension für heute 😉 Da ich mit dem Veröffentlichen leider in den Rückstand gekommen bin, werden heute doch ein paar Beiträge von mir erscheinen.

Zunächst beginne ich mit einem Buch, das mich allein schon vom Cover (und vom Titel!) her neugierig gemacht hat und das ich unbedingt lesen wollte! Dank der RandomHouse Verlagsgruppe und insbesondere dem Blanvalet-Verlag, wurde mir dieser Wunsch erfüllt! Ein sehr gutes Zeichen und ein wunderbarer Einstieg in dieses Buch! Die Geschichte des Buches enthält auch einen geheimen Wunsch von mir, so wunderbar umgesetzt hätte ich ihn wohl nicht, aber er geht doch schon sehr in meine Richtung. Doch genug der Vorrede!

Viel Spaß mit

Marie Adams

und ihrem Buch

Das Café der guten Wünsche

(Cover und Rezensionsexemplar mit bestem Dank an RandomHouse Verlagsgruppe, insbesondere an den Blanvalet-Verlag!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734102782
ISBN-13: 978-3734102783
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,7 x 18,5 cm
Preis: 8,99 € (TB) / 7,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt:

Glück fällt nicht vom Himmel – aber manchmal ist es trotzdem zum Greifen nah …

Julia führt mit ihren Freundinnen Laura und Bernadette ein kleines Café mit einem ganz besonders charmanten Konzept: Jedem Gast wird heimlich ein guter Wunsch hinterhergeschickt. Julia wundert sich nicht, dass alle Gäste das Café glücklicher verlassen, schließlich glaubt sie an die Macht der guten Gedanken – die auch ihre große Liebe Jean zurückbringen soll. Alle anderen Männer hält sie deshalb auf Abstand – bis Robert sich mit (anfangs) unlauteren Mitteln in ihr Herz schleicht. Ist es seine Schuld, dass auf einmal manches schiefläuft? Oder braucht sie nicht nur Glück, sondern auch eine große Portion Mut, um sich wirklich auf die Liebe einzulassen?

 

Über die Autorin:

Marie Adams veröffentlichte unter anderem Namen bereits Romane – in denen es darum geht, die Liebe nach Jahren durch den Alltag zu retten und das Familienchaos zu meistern. Umso mehr Freude hat sie nun daran, ein Liebespaar auf fast märchenhafte Weise erst einmal zusammenzubringen – schließlich weiß sie aus eigener Erfahrung, wie irrational das Glück manchmal arbeitet.

 

Mein Fazit und meine Rezension:

Das Café der guten Wünsche hat mich direkt in seinen Bann gezogen! Vielleicht kennen einige von euch auch diesen einen, geheimen Wunsch: ein Café zu eröffnen, dort Leckereien und Kaffee in verschiedensten Variationen anzubieten und sich an den zufriedenen Gesichten der Kundschaft zu erfreuen! Ja, auch ich hatte/habe so einen Traum und wer weiß – vielleicht geht er für mich eines Tages in Erfüllung?!

Nun aber zur Geschichte:

Die drei Freundinnen Julia, Laura und Bernadette führen das „Café Juliette“ – im geheimen auch: Café der guten Wünsche genannt – nach dem Tod von Julias Großtante fort. Hinter dem Café steckt eine wunderbare, aber auch fantastische Geschichte, wurde es doch einst von Julias Großmutter und deren beiden Freundinnen geführt und hat allen doch so viel im Leben gegeben. Julias Großmutter insbesondere die große Liebe ihres Lebens, mit welcher sie nach Frankreich zog. Kein Wunder also, dass Julia dieses Lebenswerk nicht aufgeben möchte und es mit ihren besten Freundinnen weiterführt. Was das besondere an diesem Café ist, fragt ihr euch? An eben diesem Ort, der nicht nur einen besonderen Charme und Charakter ausstrahlt, erhalten die Menschen nicht nur ein wunderbar duftendes (und auch lecker schmeckendes) Stück Kuchen und einen Kaffee, sondern stets auch immer ein Stück Zufriedenheit, Glück und Freude. Denn das Ziel des Cafés und seiner Betreiberinnen ist es, dass die Menschen dort einen Ort der Ruhe und Gelassenheit finden, in dem sie Energie auftanken können und ihrem Glück ein Stückchen näher kommen. Ein guter Wunsch für auf den Weg ist stets mit im Gepäck! Als Bernadette jedoch für ein Jahr nach Frankreich zum Auslandsstudium muss, wackelt das Konzept etwas. Wie sollen Julia und Laura nur das Café ohne ihre Freundin weiterführen? Schaffen sie es oder gelangen sie an ihre Grenzen? Für den Zeitraum eines Jahres muss Ersatz her – allein schon wegen der Untermiete, die Julia durch Bernadettes vorübergehenden Auszug verliert. Natürlich kann nicht jeder in die Wohnung von Julia über das Café der guten Wünsche ziehen. Ein Auswahlverfahren entscheidet… und trifft auf einen Kandidaten, den wohl niemand in so einen wunderbaren und positiven Ort eingeladen hätte: auf den zynischen, vom Leben gebeutelten und – was er von sich behauptet – realistischen Robert, der als Journalist arbeitet und jeden Tag aufs Neue mit den schrecklichen Geschichten dieser Welt konfrontiert ist. Kann Julia Robert in seiner Sichtweise helfen und ihm auch zum Glück verhelfen? Oder schafft es gar Robert Julia aus ihrer Traumwelt herauszureißen und in die Realität zu führen? Das lest selbst! 🙂

Am liebsten würde ich euch die ganze Geschichte erzählen! Die kleinen Neckereien von Robert gegenüber dem Bruder von Julia (Nick) und von den Problemen, mit denen er zu kämpfen hat. Ich würde euch gerne erzählen, wie es mit Julia weiter geht, was Bernadette erlebt und welche Rolle Laura spielt … doch das tue ich nicht! Immerhin sollt ihr das Buch selbst lesen und die Geschichte auf eigene Faust erkunden 😉

Ich kann euch jedoch eines ganz sicher verraten: in diesem Buch findet ihr nicht nur eine zauberhaft geschriebene Geschichte von Marie Adams, sondern ihr trefft auch ganz sicherlich auf Charaktere, die euch auf euer eigenes Leben zurückblicken und resümieren lassen. Julia habe ich besonders in mein Herz geschlossen. Zu Beginn der Geschichte kam sie mir auch etwas „weltfremd“ vor, doch je mehr ich von ihr und über sie gelesen habe, desto mehr konnte ich mich mit ihr anfreunden und auch in gewisser Hinsicht identifizieren. Julia sieht das Gute in jedem Menschen, möchte helfen und trägt ihren Beitrag zur Gesellschaft nun mal über ihr „Café Juliette“ bei. Ein sehr guter Beitrag im Übrigen!

Bernadette und Laura habe ich ebenfalls in mein Herz geschlossen! Das Dreiergespann ist auch einfach nicht auseinander zu denken, doch leben die beiden schon eher in ihrer eigenen Welt und wissen auch, was sie nach dem Café Juliette erwarten wird und wohin sie ihr Leben führen wird. Einzig und allein Julia ist darauf bedacht, ihr Lebenswerk auch fortzuführen. Wer jetzt allerdings denkt, dass sich die drei Freundinnen aus den Augen verlieren, der irrt! Sie finden immer wieder den Weg zurück zu den anderen und haben nach wie vor noch einen großen Anteil an dem Leben der anderen.

Der Charakter Robert hat mir da schon einiges mehr abverlangt … er war mir unsympathisch, mit ihm konnte ich zunächst nichts anfangen… und zu Beginn des Buches kam er mir nicht wie ein Realist, sondern eher wie ein Pessimist und Pechvogel vor, der alles Schlechte der Welt auf sich bezieht und unter anderem auch sein Spiel mit den Frauen treibt. Nein, absolut nicht mein Fall! Doch im Laufe der Geschichte hat sich auch diese Ansicht verändert.

Ich persönlich würde jetzt liebend gern in das Café Juliette – das Café der guten Wünsche – spazieren, mir dort ein Stück selbst gebackenen Kuchen und einen Café Latte bestellen und die Atmosphäre des Ortes und der drei Damen auf mich wirken lassen. Auch ich würde sicherlich zufrieden und glücklich aus dem Café spazieren, mein Leben zufrieden und glücklich leben und sämtliche Probleme der letzten Tage wären verschwunden oder so winzig klein, dass sie mich nicht mehr belasten.

Im Übrigen: wer meine Rezension zu „Denken heilt“ kennt und vielleicht auch schon das Buch gelesen hat, kann hier einige Parallelen finden 😉

Für mich eine klare Empfehlung für alle, die selbst einfach mal an einem Ort der Ruhe und des Glücks verweilen wollen und von dem hektischen Alltag mal eine Auszeit brauchen!

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*