Vera Nentwich – Tote Models nerven nur

Hallo ihr Lieben!

Man merkt, dass es mir besser geht, als in den Tagen zuvor und ja, ich fühle mich gut! Und genau deswegen habe ich es auch heute geschafft, euch ein paar neue Bücher zu präsentieren – allen voran auch Vera Nentwichs neuen Roman „Liebe vertagen, Mörder jagen“. Die Blogparade wird am 04.10.2016 auch bei mir Halt machen und dann könnt ihr auch sehen, was ich an mir #mörderischgut finde 😉

Nun aber weiter im Text. Ich hatte euch ja auch angekündigt, dass ich den ersten Band rund um Biene lesen würde und ja, ich bin fertig … es war wieder einmal ein richtig spannendes Lesevergnügen, aus dem ich einfach nicht mehr auftauchen konnte!

Jetzt stelle ich euch von

Vera Nentwich 

den Roman

Tote Models nerven nur

(Cover mit besten Dank an die Autorin!)

Zum Inhalt:

Was macht man, wenn die Erzfeindin tot im Teich liegt?

Richtig! Man sucht auf eigene Faust nach dem Mörder. Das zumindest denkt sich Sabine, als alle aus ihrem Dorf sie für die kaltblütige Killerin von Supermodel Judith halten. Nun stellt sich die Frage, ob Sabines Ex-Freund der Polizist Jochen ihr unter die Arme greifen wird oder ob Jago, der gutaussehende Verlobte von Judith, ihr in mehr als einer Weise behilflich sein kann.

 

Über die Autorin:

Vera Nentwich ist lustig und irgendwie ungewöhnlich. Ob das daran liegt, dass das Jahr 1959, in dem sie geboren wurde, ein ganz besonders gutes Weinjahr war? Die Autorin ist Entertainerin durch und durch; sie eroberte die Theaterbühne, macht Musik und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane. Lesungen können da schon mal zu einer wahren Bühnenshow ausarten und Gästen zahlreiche neue Lachfalten bescheren. Vera Nentwich lebt intensiv. Mit ihren Büchern will sie inspirieren, Hoffnung geben und Traumschlösser bauen. Und sie liebt Eierkuchen. Eierkuchen steht für den Spaß und für all die Dinge, die nicht in ein festes Raster passen. Also Themen, die so sind wie sie. Anders eben.

 

Mein Fazit und meine Rezension:

Biene, diese Frau ist eine Wucht! 🙂

Ja, ich habe erst vor ein paar Stunden den neusten Roman von Vera Nentwich beendet und konnte nicht genug kriegen. Was macht also ein lesewütiger Fan? Genau! Er schnappt sich ein weiteres Buch von Vera Nentwich und legt los – und schon sind die Stunden vergangen wie im Flug! Ich bin wirklich froh, dass ich meinem Drang nach der Krimi- und Thrillerwoche nachgegeben habe und mir dieses Buch zugelegt habe!

Aber nun erst mal zum Buch:

Biene lebt mit ihrer Großmutter in dem beschaulichen Örtchen Grefrath. Ihre Eltern sind vor 20 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen, ihr Großvater ist ebenfalls verstorben, sodass die beiden nur noch sich haben. Biene ist Steuerfachangestellte und arbeitet für Manfred, einen Chef, der seine Zeit lieber auf dem Golfplatz verbringt, anstatt in seiner Steuerkanzlei zu verweilen. Doch auch damit kommt Biene klar … wäre nicht eines Tages ihre Erzfeindin Judith, von Beruf Model, in Grefrath aufgetaucht und hätte sich nicht ihrem Kaffebecher in den Weg gestellt. So nimmt das Chaos seinen Lauf. Biene und Judith waren einst beste Freundinnen gewesen, doch nach dem Tod ihrer Eltern hat sich das schlagartig geändert – und das zu recht.

Es kommt zu einem Gerangel zwischen den Frauen, aus dem Biene als klare Siegerin hervorgeht. Ihren Sieg kostet sie in den sozialen Medien aus. Doch leider beginnen damit erst die Probleme, denn ihre einstige beste Freundin Judith will sie verklagen. Was also ist zu tun, um dem zu entgehen? Eine Entschuldigung muss her und vielleicht schaffen es die beiden einstigen Freundinnen auch, sich endlich nach so langer Zeit auszusprechen.

Allerdings wird Biene ein Strich durch die Rechnung gemacht, als sie Judiths leblosen Körper an ihrem alten Treffpunkt auffindet und sie auch noch durch einen dummen Zufall zur Mörderin gehalten wird. Wie soll sie sich da verteidigen? Kampf ist die beste Verteidigung und so tut Biene das, was ihr im Sinn steht: sie ermittelt auf eigene Faust und muss sich nicht nur den geschwätzigen Leuten in Grefrath gegenüberstellen, sondern auch den ermittelnden Behörden und vor allen Dingen Judiths Familie, allen voran ihrem argentinischen Verlobten Jago.

Wird Biene es schaffen, alle von ihrer Unschuld überzeugen zu können? Wird sie den Mörder finden?

Weiteres möchte ich euch jetzt nicht von dem Buch erzählen, denn dann wäre die Spannung vollends dahin! Doch ich hoffe, dass ich euch mit diesen kleinen Schnipseln neugierig gemacht habe.

Von der Hauptprotagonistin Biene habe ich euch ja schon in dem zweiten Band berichtet und ich kann jetzt voll und ganz behaupten: jedes einzelne Wort, das ich geschrieben habe, ist wahr! Biene ist nicht nur selbstbewusst und zielgerichtet, sie kämpft für ihre Familie, ihre Freunde und für sich und steckt dabei so einiges ein. Auch in dieser Geschichte findet Biene einige Fettnäpfchen und schafft es auch hier nicht, ungeschoren an ihnen vorbei zu kommen. Sie ist eine liebenswerte Chaotin, die es verdient, an ihr Ziel zu kommen.

Natürlich treffen wir noch auf mehrere Charaktere, die ebenso tiefgründig, wie liebenswert sind: die Oma von Biene, der gutes Essen und Sex über alles gehen; ihren Jugendfreund Jochen, der als Polizist alle Hände voll damit zu tun hat, Biene wieder einmal aus ihrem Schlamassel zu retten und natürlich auch der feurige Argentinier Jago, der den Tod seiner Verlobten schwer verkraften kann – doch auch hier trügt der Schein.

Vera Nentwich hat es geschafft, mit all diesen liebenswerten Charakteren in ihren Bann zu ziehen. Ich bin Biene und ihrer Truppe vollkommen verfallen und kann einfach nur sagen: ich freue mich schon auf die nächsten Geschichten und kann deren Erscheinen kaum erwarten 🙂

 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten (mit Sternchen *)

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4 Gedanken zu „Vera Nentwich – Tote Models nerven nur

  1. Tanja sagt:

    Hallo Nina,
    ich habe nicht mitbekommen, dass es dir nicht so gut ging. Ich hoffe sehr, dass jetzt alles wieder okay ist!
    Dein Buch kannte ich nicht. Das Cover verspricht ja schon eine sehr verrückte und lustige Geschichte. Deine Rezension bestätigt das. Hört sich nach lockerleichter Lektüre an.

    Sehr schöne Rezension. :o)

    Ganz liebe Grüße Tanja

    • Nina sagt:

      Hallo liebe Tanja!
      Lieben Dank, es geht mir besser und ich bin froh darum!
      Und das Buch ist wirklich klasse! Kein typischer Krimi, sondern einer mit hohem Unterhaltungswert! Band 2 findest du auch bei mir! „Liebe vertagen, Mörder jagen“ heißt es! Ich kann beide einfach nur empfehlen!
      Liebe Grüße,
      Deine Nina

  2. Kerstin sagt:

    Liebe Nina,
    ich kann dich gut verstehen. Mein Bedürfnis das erste Buch zu lesen wächst von Tag zu Tag. Allerdings traue ich mich momentan noch nicht. Da ich zwei Bücher unbedingt lesen muss, und wenn ich mir das Buch kaufe, weiß ich jetzt schon, dass ich es sofort lesen muss. Und dazu fehlt mir momentan die Zeit. Danke, dass du mir einen so schönen Einblick gegeben hast. Das versüsst meine Wartezeit.
    LG Kerstin

    • Nina sagt:

      Liebe Kerstin,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich hatte mir das Buch nach der Krimi- und Thrillerwoche gekauft und nachdem ich den anderen Band gelesen hatte, konnte ich einfach nicht anders! Es ist wirklich fantastisch und mindestens genauso witzig und spannend und nervenaufreibend wie der zweite Teil! Aber beide kann man unabhängig voneinander lesen. Ich kann ihn nur sehr empfehlen! Also: lese dich „frei“ und dann Kauf es dir 😉
      Liebe Grüße,
      Deine Nina

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