Tanja Bern – Am weißen Strand

Hallo ihr lieben Blog-a-holics!

Der Sommer der letzten Tage – oder besser gesagt die Hitze der letzten Tage – ist bei mir erst mal vorbei. Momentan regnet ist, gut für die Pflanzen … und gut für mich, denn ich kann mich noch einer Rezension für ein Buch widmen, dass mich bereits beim Lesen meinem Urlaub ein Stück näher gebracht hat 🙂

Es geht um das Buch von

Tanja Bern

mit dem Titel

Am weißen Strand

(Cover und Rezensionsexemplar mit bestem Dank an die Autorin!)

Zum Inhalt:

Prickelnde Gefühle und knisternde Spannung: Ein knisternd-romantischer Liebesroman! Hvide Sande, ein beschaulicher Fischerort am weißen Sandstrand in Dänemark: Als der Schriftsteller Robin Falk einen Jungen in den Dünen findet und durch ihn die geheimnisvolle Esther North kennenlernt, gerät sein beschauliches Leben gehörig durcheinander. Eigentlich will er in seinem Strandhaus nur in Ruhe seine Bücher schreiben, doch die junge Frau zieht Robin magisch an. Trotz Esthers zögerlicher Zurückhaltung sucht er ihre Nähe. Erst durch ihren Sohn Marvin scheinen endlich die unsichtbaren Barrieren zwischen den beiden Erwachsenen zu fallen. Ganz scheint Esther sich nicht auf Robin einlassen zu können, denn ihre mysteriöse Vergangenheit bleibt ihm weiterhin verborgen.

Über die Autorin:

Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh, das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für verschiedene Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA. Wer mehr erfahren möchte oder an kostenlosen Kurzgeschichten interessiert ist, sollte unbedingt auf der offiziellen Homepage der Autorin vorbeischauen: www.tanja-bern.de

Hier geht’s zum Blog von Literra, die Tanja Bern über ihr Buch „Am weißen Strand“ interviewed hat.

Mein Fazit und meine Rezension:

Der Schreibstil von Tanja Bern ist mir bereits aus ihrem Buch „Fluchjuwel 1 – Der Silberachat“ bekannt und ich liebe ihn einfach! Dass sie den aber noch toppen könnte, hätte ich nicht für möglich gehalten 🙂

Bei dem Buch „Am weißen Strand“ handelt es sich jedoch nicht um einen Fantasy-Roman, sondern um einen Liebesroman. Der Leser wird direkt zu Beginn der Geschichte an den wunderschönen Ort Hvide Sande nach Dänemark entführt und lernt dort den Schriftsteller Robin Falk und dessen Hund kennen. Robin plagen viele Gedanken und auch Probleme, doch die ergründet man erst im Verlauf der Geschichte. Dann stößt Esther North mit ihrem Sohn Marvin hinzu – bei ihr erfährt man direkt, dass sie mit ihrem Sohn auf der Flucht vor ihrem Mann ist, nur auch hier bleibt das „Warum“ zunächst unklar. Robin und Esther lernen sich in den Dünen von Hvide Sande kennen, als sich der kleine Marvin dort verlaufen hat und von Robins Hund aufgespürt wird. Beide merken direkt die Anziehungskraft, die zwischen ihnen entflammt – doch will sie nicht direkt überspringen. Esther flüchtet und im Laufe der weiteren Kapitel im Buch erfahren wir als Leser auch, warum sie das tut und warum sie sich nicht so einfach auf Robin einlassen kann. Esther kommt im Haus einer alten Freundin von ihr unter und lernt erst langsam wieder, den Menschen in ihrem Umfeld zu vertrauen und sich der wundervollen Landschaft, die sie umgibt, vollends zu öffnen. Doch leider hat sich Esther zu früh gefreut, denn ihre Vergangenheit holt sie und ihren Sohn Marvin wieder ein – und auch Robin wird erneut mit seiner schrecklichen Vergangenheit konfrontiert. Werden die Beiden es trotzdem schaffen zu einander zu finden und sich gegenseitig zu öffnen? All das werdet ihr in dem wunderbaren Buch erfahren 🙂

Ich selbst bin auch ein Nordsee-Mensch. Ich liebe die Nordsee einfach und bald führt mich der Weg wieder dorthin. In Hvide Sande, Dänemark, war ich allerdings noch nicht. Doch nach dem Lesen dieses Buches kann ich behaupten, dass ich mich dort vor Ort auskenne! Tanja Bern hat eine Art die Landschaft und auch die Menschen dort so detailliert zu beschreiben, dass sich selbst die kleinste Düne und das wunderbar gewaltige Meer mit seinen Launen vor meinem inneren Auge auftun und mir ein Gefühl geben, als sei ich selbst vor Ort gewesen. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen und wurde so auch mit persönlichen Fotos von Tanja Bern belohnt, die schon sehr oft in Hvide Sande war und dort auch ein Stück ihres Herzens gelassen hat. Einen kleinen Einblick in ihre Bilder findet ihr hier und wenn ihr ganz genau hinschaut, dann könnt ihr auch Robins Haus und vielleicht auch Mikas Kutter sehen 😉 Hvide Sande habe ich zu den Orten auf meiner Liste hinzugefügt, die ich noch unbedingt bereisen muss und wer weiß? Vielleicht treffe ich dort auf die Autorin Tanja Bern selbst, die in Gedanken versunken auf die Tastatur ihres Laptops tippt und auf einer Bank mitten in den Dünen sitzt …

Meine Bewertung: klare 5 von 5 Punkten (mit *)

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