Krimiwoche 2016 – Tag 7

Hallo ihr Lieben!

Wehmütig schaue ich aufs Datum … heute ist tatsächlich der letzte Tag der Krimi- und Thrillerwoche – leider konnte ich aufgrund der Wetterlage nicht allen Lesungen live folgen. Sehr Schade! 🙁 Doch Gott sei Dank gibt es alle Streams auf Youtube und die findet ihr auch jeweils am Ende meines Artikels 😉

Los geht’s heute mit der Live-Lesung von Angélique Mundt.

Sie liest aus ihrem Buch „Denn es wird kein Morgen geben„.

Hier findet ihr den Klappentext von dem Buch:

„Ein neuer Fall für die Hamburger Therapeutin Tessa Ravens.

Als der beliebte Feuerwehrmann Martin König verschwindet, wird Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam gebeten, sich um die Frau des Vermissten zu kümmern. Schnell findet Tessa heraus, dass dahinter Explosives steckt: König verschwand nach einem heftigen Streit mit seiner Frau. Die hatte auf seinem PC Fotos der gemeinsamen Tochter gefunden. Fotos, die ein Vater nie von seiner Tochter machen sollte. Dann wird Martin König tot aufgefunden. Hauptkommissar Koster übernimmt die Ermittlungen, ohne zu wissen, dass auch Tessa in den Fall involviert ist. Seit ihrer kurzen Affäre vor über einem Jahr herrscht Funkstille zwischen den beiden. Nun müssen sie sich zusammenraufen, in einem Fall, der beide bis an ihre Grenzen bringt.“

Angélique Mundt beginnt mit Seite 12 ihres Buches. Tessa, eine Hamburger Therapeutin, soll sich um die Ehefrau eines Vermissten kümmern. Schnell wird auch dem Zuhörer oder auch baldigen Leser klar, dass jedoch mehr hinter dem Verschwinden des Mannes steckt, als man zunächst vermutet. Familie König schien eine glückliche Familie zu sein. Ein junges Ehepaar mit einer kleinen Tochter. Doch die Ehefrau findet verstörende Bilder ihrer gemeinsamen Tochter auf dem PC ihres Mannes … doch was hat er damit zu tun? Warum hatte er keine Erklärung dazu? Und warum ist er verschwunden? Angélique Mundt ist selbst Psychologin und gibt in ihrem Buch Teile ihrer eigenen Arbeit wieder. In der Protagonistin Tessa finden wir viel von ihr selbst, auch das wird in ihrem Schreibstil deutlich. Detailliert erklärt und beschreibt sie psychologische Abläufe und auch den Ablauf der Polizeiermittlungen. Dies müsse sie jedoch, gibt sie bei einer Fragerunde zu bedenken, immerhin sei ihr Mann selbst bei der Polizei und achte darauf! Dem Zuhörer stellt sich nun die Frage: warum aber schreibt sie eben solche Erfahrungen nieder, wenn sie selbst im Alltag erlebt? Angélique Mundt hat dafür eine einfache Erklärung: sie verarbeitet das Erlebte, in dem sie es niederschreibt. Denn erst dann verlässt es ihre Gedanken und wird es durch das Schreiben wieder los. Es ist für sie eine Art, mit den schrecklichen Dingen umzugehen und sie zu verarbeiten. So betrachtet, eine logische Folgerung. Fließend liest sie aus ihrem Text vor, die Parallelen zwischen Tessa und ihr sind tatsächlich ersichtlich. Und die Geschichte fesselt direkt zu Beginn, denn bereits im zweiten Leseabschnitt wird klar: der Vermisste wird tot aufgefunden – er wurde ermordet. Wen ich nun mit dieser Beschreibung und meinen kleinen Einblick neugierig gemacht habe, den rate ich wirklich: schaut euch die Lesung an! Den Link dazu findet ihr hier.

 

Das Buch von Angélique Mundt findet ihr hier:

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Weiter geht’s mit Tibor Rode

und der Lesung aus seinem neusten Werk (erschienen am 25.03.2016!) mit dem Titel „Das Mona Lisa-Virus„.

Zunächst findet ihr hier den Klappentext:

„In Amerika verschwindet eine Gruppe von Schönheitsköniginnen und taucht durch Operationen entstellt wieder auf. In Leipzig sprengen Unbekannte das Alte Rathaus, und in Mailand wird ein Da-Vinci-Wandgemälde zerstört. Gleichzeitig verbreitet sich auf der ganzen Welt ein Computervirus, das Fotodateien systematisch verändert.

Wie hängen diese Ereignisse zusammen? Die Frage muss sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur nach Europa führt – hinein in ein Komplott, das in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren seinen Anfang zu haben scheint…“

 

Der Autor Tibor Rode ist mir schon aus einem früheren Werk bekannt, nämlich seinem Buch „Das Los“. Und von daher kenne ich seinen Schreibstil und weiß, dass ich ihn einfach mag! Vielleicht kann euch die Lesung aus seinem Buch auch von ihm überzeugen? 🙂

Mit Ton-Tests geht’s los und zeigt mir wieder einmal mehr, wie sehr ich mich amüsiert habe in der Woche und wie sehr ich die Lesungen vermissen werde. Doch die nächste Krimi- und Thrillerwoche folgt bestimmt (im nächsten Jahr!).

Tibor Rode ist von Beruf Rechtsanwalt, doch seine Passion gilt dem Schreiben und das kann er ziemlich gut! Das wird allein schon auf den ersten wenigen Seiten seines neusten Werks deutlich. Mich hat er direkt gebannt und regelrecht in die Geschichte gezogen. Egal ob in Leipzig oder aber auf anderen Orten in der Welt: das Verbrechen schläft niemals und die Gewalt auch nicht. Tibor Rode zeigt, wie zerbrechlich die äußere Schönheit ist und dass es vor allen Dingen auf die inneren Werte ankommt…

Hier findet ihr den Link zu Lesung!

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