Neue Bücher!!!

Guten morgen liebe Blog-a-holics!

Aufgrund der Krimi- und Thrillerwoche 2016 haben schon einige neue Bücher bei mir Einzug gehalten … es sind aber doch noch ein paar dazu gekommen …

Mich erwartete am Montag in meinem Briefkasten eine Benachrichtigung für „1 Büchersendung“. Tja, als ich gestern das Paket abholen wollte, waren es auf einmal 4 Stück! Hatten sich wohl über Nacht vermehrt! 😀

Hier zeige ich euch jetzt, welche Bücher in mein Regal Einzug gehalten haben und welche mit den Urlaub dürfen:

2 Bücher von Till Raether (genau, von ihm gab’s eine Live-Lesung und zwar aus seinem Buch „Blutapfel“)

 

978-3-499-26709-3

 

Dann noch eines von Wiebke Lorenz (ebenfalls aus der Live-Lesung)

 

Dann noch eines von Theresia Graw (kennt ihr schon, aus der Buchvorstellung „Das Liebesleben der Suppenschildkröte“)

Glueck ist nichts fuer schwache Nerven von Theresia Graw

 

Und dann noch aus Leserunden diese beiden hier:

 

und dieses hier:

 

Ihr seht: ich bin für meinen Urlaub ausgerüstet 😀 Obwohl ich davon ausgehe, dass ich die letzten beiden vom Harper Collins Verlag eventuell noch bis Donnerstag ausgelesen bekomme 🙂

Okay ihr Lieben, ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag! Vielleicht kann ich euch später noch die ein oder andere Rezension schreiben!

 

Liebe Grüße,

eure Nina

 

Tanja Bern – Am weißen Strand

Hallo ihr lieben Blog-a-holics!

Der Sommer der letzten Tage – oder besser gesagt die Hitze der letzten Tage – ist bei mir erst mal vorbei. Momentan regnet ist, gut für die Pflanzen … und gut für mich, denn ich kann mich noch einer Rezension für ein Buch widmen, dass mich bereits beim Lesen meinem Urlaub ein Stück näher gebracht hat 🙂

Es geht um das Buch von

Tanja Bern

mit dem Titel

Am weißen Strand

(Cover und Rezensionsexemplar mit bestem Dank an die Autorin!)

Read more „Tanja Bern – Am weißen Strand“

John Darnielle – Wolf in white Van

Hallo ihr Lieben,

weiter geht’s mit einem für mich ungewöhnlichen Buch … das Cover sah schon anders aus als sämtliche Cover, die ich bislang gesehen habe und der Inhalt war es ebenso … doch lest selbst!

Ich stelle euch jetzt ein Buch vor von

John Darnielle

mit dem Titel

Wolf in white Van 

(Cover und Rezensionsexemplar mit bestem Dank an Eichborn Verlag!)

Read more „John Darnielle – Wolf in white Van“

Krimiwoche 2016 – Tag 7

Hallo ihr Lieben!

Wehmütig schaue ich aufs Datum … heute ist tatsächlich der letzte Tag der Krimi- und Thrillerwoche – leider konnte ich aufgrund der Wetterlage nicht allen Lesungen live folgen. Sehr Schade! 🙁 Doch Gott sei Dank gibt es alle Streams auf Youtube und die findet ihr auch jeweils am Ende meines Artikels 😉

Los geht’s heute mit der Live-Lesung von Angélique Mundt.

Sie liest aus ihrem Buch „Denn es wird kein Morgen geben„.

Hier findet ihr den Klappentext von dem Buch:

„Ein neuer Fall für die Hamburger Therapeutin Tessa Ravens.

Als der beliebte Feuerwehrmann Martin König verschwindet, wird Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam gebeten, sich um die Frau des Vermissten zu kümmern. Schnell findet Tessa heraus, dass dahinter Explosives steckt: König verschwand nach einem heftigen Streit mit seiner Frau. Die hatte auf seinem PC Fotos der gemeinsamen Tochter gefunden. Fotos, die ein Vater nie von seiner Tochter machen sollte. Dann wird Martin König tot aufgefunden. Hauptkommissar Koster übernimmt die Ermittlungen, ohne zu wissen, dass auch Tessa in den Fall involviert ist. Seit ihrer kurzen Affäre vor über einem Jahr herrscht Funkstille zwischen den beiden. Nun müssen sie sich zusammenraufen, in einem Fall, der beide bis an ihre Grenzen bringt.“

Angélique Mundt beginnt mit Seite 12 ihres Buches. Tessa, eine Hamburger Therapeutin, soll sich um die Ehefrau eines Vermissten kümmern. Schnell wird auch dem Zuhörer oder auch baldigen Leser klar, dass jedoch mehr hinter dem Verschwinden des Mannes steckt, als man zunächst vermutet. Familie König schien eine glückliche Familie zu sein. Ein junges Ehepaar mit einer kleinen Tochter. Doch die Ehefrau findet verstörende Bilder ihrer gemeinsamen Tochter auf dem PC ihres Mannes … doch was hat er damit zu tun? Warum hatte er keine Erklärung dazu? Und warum ist er verschwunden? Angélique Mundt ist selbst Psychologin und gibt in ihrem Buch Teile ihrer eigenen Arbeit wieder. In der Protagonistin Tessa finden wir viel von ihr selbst, auch das wird in ihrem Schreibstil deutlich. Detailliert erklärt und beschreibt sie psychologische Abläufe und auch den Ablauf der Polizeiermittlungen. Dies müsse sie jedoch, gibt sie bei einer Fragerunde zu bedenken, immerhin sei ihr Mann selbst bei der Polizei und achte darauf! Dem Zuhörer stellt sich nun die Frage: warum aber schreibt sie eben solche Erfahrungen nieder, wenn sie selbst im Alltag erlebt? Angélique Mundt hat dafür eine einfache Erklärung: sie verarbeitet das Erlebte, in dem sie es niederschreibt. Denn erst dann verlässt es ihre Gedanken und wird es durch das Schreiben wieder los. Es ist für sie eine Art, mit den schrecklichen Dingen umzugehen und sie zu verarbeiten. So betrachtet, eine logische Folgerung. Fließend liest sie aus ihrem Text vor, die Parallelen zwischen Tessa und ihr sind tatsächlich ersichtlich. Und die Geschichte fesselt direkt zu Beginn, denn bereits im zweiten Leseabschnitt wird klar: der Vermisste wird tot aufgefunden – er wurde ermordet. Wen ich nun mit dieser Beschreibung und meinen kleinen Einblick neugierig gemacht habe, den rate ich wirklich: schaut euch die Lesung an! Den Link dazu findet ihr hier.

 

Das Buch von Angélique Mundt findet ihr hier:

[amazon box=“3442746310″]

 

Weiter geht’s mit Tibor Rode

und der Lesung aus seinem neusten Werk (erschienen am 25.03.2016!) mit dem Titel „Das Mona Lisa-Virus„.

Zunächst findet ihr hier den Klappentext:

„In Amerika verschwindet eine Gruppe von Schönheitsköniginnen und taucht durch Operationen entstellt wieder auf. In Leipzig sprengen Unbekannte das Alte Rathaus, und in Mailand wird ein Da-Vinci-Wandgemälde zerstört. Gleichzeitig verbreitet sich auf der ganzen Welt ein Computervirus, das Fotodateien systematisch verändert.

Wie hängen diese Ereignisse zusammen? Die Frage muss sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur nach Europa führt – hinein in ein Komplott, das in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren seinen Anfang zu haben scheint…“

 

Der Autor Tibor Rode ist mir schon aus einem früheren Werk bekannt, nämlich seinem Buch „Das Los“. Und von daher kenne ich seinen Schreibstil und weiß, dass ich ihn einfach mag! Vielleicht kann euch die Lesung aus seinem Buch auch von ihm überzeugen? 🙂

Mit Ton-Tests geht’s los und zeigt mir wieder einmal mehr, wie sehr ich mich amüsiert habe in der Woche und wie sehr ich die Lesungen vermissen werde. Doch die nächste Krimi- und Thrillerwoche folgt bestimmt (im nächsten Jahr!).

Tibor Rode ist von Beruf Rechtsanwalt, doch seine Passion gilt dem Schreiben und das kann er ziemlich gut! Das wird allein schon auf den ersten wenigen Seiten seines neusten Werks deutlich. Mich hat er direkt gebannt und regelrecht in die Geschichte gezogen. Egal ob in Leipzig oder aber auf anderen Orten in der Welt: das Verbrechen schläft niemals und die Gewalt auch nicht. Tibor Rode zeigt, wie zerbrechlich die äußere Schönheit ist und dass es vor allen Dingen auf die inneren Werte ankommt…

Hier findet ihr den Link zu Lesung!

Leonie Haubrich – Auf manche Nacht folgt kein Tag

Hallo ihr Lieben,

eine kurze Unterbrechung zur Krimi- und Thrillerwoche 2016 muss ich doch noch einbringen, denn ich bin euch mittlerweile *nachrechne* 3 Rezensionen schuldig … *hust* und da möchte ich euch natürlich nicht allzu lange warten lassen 🙂

Heute Abend stelle ich euch ein weiteres Buch von

Leonie Haubrich

mit dem Titel

Auf manche Nacht folgt kein Tag

vor!

(Cover: mit bestem Dank an die Autorin – ebenfalls für das Rezensionsexemplar!)

Read more „Leonie Haubrich – Auf manche Nacht folgt kein Tag“

Krimiwoche 2016 – Tag 4

Hallo ihr Lieben!

Weiter geht’s mit Tag 4 der Krimi- und Thrillerwoche 2016 🙂 Und ich bin gespannt, was mich heute erwartet. Später werde ich euch auch noch die Lesung von Wiebke Lorenz vorstellen – sie wird natürlich nicht außen vor gelassen!

 

Heute starten wir mit Andreas Föhr

Ehemaliger Anwalt, jetzt Schriftsteller und Drehbuchautor. Den Job als Anwalt legte er nieder, da er sich selbst fragte „ob er tatsächlich auf der richtigen Seite stehen würde“ – eine ehrliche Antwort auf eine verzwickte Frage und ich kann ihn sehr gut verstehen. Bereut habe er seinen Jobwechsel in die Literatur nicht, meint er. Die juristische Materie habe ihn stets interessiert, doch die Praxis sehe dann anders aus. Wohl wahr.

Mir ist Andreas Föhr auf Anhieb sympathisch und seine Geschichte hat es wahrhaftig in sich! Er liest aus seinem Roman „Eisenberg“, der am 01.06.2016 erschienen ist. Hier findet ihr die Beschreibung des Buches inkl. Klappentext von Amazon:

„Er weiß, wovon er schreibt: Andreas Föhr, Jahrgang 1958, hat Jura studiert und in München promoviert. Jahrelang war er als Anwalt tätig, bevor er sich mit dem Schreiben von Drehbüchern einen Namen machte. Jetzt hat der SPIEGEL-Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch seinen Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient, der ganz auf seiner Seite steht: Dr. Rachel Eisenberg. Rachel ist Mitinhaberin einer angesehenen Münchner Kanzlei, frisch getrennt und Mutter einer 13-jährigen Tochter. Ihr neuer Fall soll eigentlich nur ein bisschen Medienpräsenz bringen – ein Obdachloser, der eines äußerst gewalttätigen Mordes verdächtigt wird –, doch als sie ihrem Mandanten zum ersten Mal gegenübersitzt, ist Rachel sprachlos: Sie kennt den Mann – oder glaubte das zumindest …“

Gestartet wird mit einer Autopsie. Vielleicht sollte man nicht direkt zu Beginn des Buches nebenbei etwas essen *g*, aber nein – so schlimm wird es nicht. Man merkt einfach, dass der Autor selbst vom Fach ist und weiß, wie es vor sich geht und wie gehandelt wird. Sein Text ist flüssig und gut durchdacht. Der rote Faden ist stets erkennbar und egal in welchem Abschnitt man sich befindet (er hat drei verschiedene Abschnitte vorgelesen), die Spannung zieht sich durch von Anfang bis Ende.

Aber ich spanne euch nicht länger auf die Folter, denn hier ist der Link zu seiner Lesung!

Hier findet ihr sein Buch:

[amazon box=“3426653966″]

 

Weiter geht’s mit der Lesung von Rainer Doh

und seinem Buch „Mordkap“. Hier findet ihr zunächst den Klappentext:

„Temperaturen von minus 20 Grad und Schneesturm: Die Kriminalpolizei aus Tromsø kommt nicht durch nach Skjervøy, dem nächsten Halt des Kreuzfahrtschiffs MS Midnatsol der norwegischen Hurtigruten. Auf dem Schiff befinden sich Hunderte Passagiere, unter ihnen viele Touristen aus Deutschland, von denen einer ums Leben gekommen ist. Vieles deutet auf Selbstmord hin, die genauen Umstände aber müssen an Bord ermittelt werden. Diese Ermittlungen übernimmt Arne Jakobson, gewöhnlicher Polizist aus der Kleinstadt Skjervøy. Schon bald ringt ein weiterer Passagier an Bord um sein Leben und Arne Jakobson kann nicht ausschließen, dass es sich bei dem Tod des deutschen Touristen am Tag zuvor um ein nur unzulänglich vertuschtes Verbrechen handelt. Was er nicht weiß: Für das Geschehen auf dem Schiff interessieren sich auch der amerikanische und der russische Geheimdienst. Und auch Beamte des Bundeskriminalamtes machen sich auf den Weg an die norwegischrussische Grenze, um trotz des Schneesturms in Kirkenes, dem nördlichen Wendepunkt der Hurtigruten, die MS Midnatsol zu erreichen … “

Den Autor Rainer Doh kannte ich vor der Krimi- und Thrillerwoche noch nicht und das hat gar nichts damit zu tun, dass ich zwischen verschiedenen Genres im Lesen hin- und herswitche. Nein, es gibt einfach viel zu viele Autoren 😀 Doch ich bin froh, dass ich mit Hilfe von Facebook und dieser tollen Veranstaltung so viele neue Autoren und Autorinnen und deren Werke kennen lernen durfte!

Rainer Doh beginnt mit einem Verhör. Der Polizist Arne Jakobson befragt das Ehepaar Schäfer zu dem Toten – ein interessantes Verhör, da das Ehepaar Schäfer schon betagter ist und neben einem pfeifendem Hörgerät auch noch seine eigenen Theorien zu dem Todesfall und dem Motiv hat… Humorvoll, doch auch Ernst geht es weiter, immerhin gilt es einen Todesfall aufzuklären. Arne Jakobson trifft noch auf einige Mitpassagiere und deren Theorien – wie konnte sich jemand umbringen, ohne dass man es mitbekommen hatte? Oder war es gar kein Selbstmord, sondern letzten Endes Mord? Fragen über Fragen und der Schauplatz macht die Ermittlung nicht gerade leicht …

 

Doch alles möchte ich euch nicht verraten 🙂 Hört doch einfach selbst mal rein und zwar hier!

 

Hier findet ihr sein Buch:

[amazon box=“3863270266″]

Krimiwoche 2016 – Tag 2

Hallo liebe Blog-a-holics,

heute endlich stelle ich euch Tag 2 der Krimi- und Thrillerwoche vor!

An diesem Tag gab es eine Speed-Lesung mit Jannes C. Cramer

Die Speed-Lesungen kann ich leider nicht verlinken, doch ich schaue, ob ich sie auf meiner Facebook-Seite teilen kann 🙁 Nein, das geht leider auch nicht … dann eben so viel:

Jannes C. Cramer liest einen kurzen Abschnitt aus seinem Buch „Schattentäter“ vor, welches am 29.07.2016 erscheinen wird. Hier der Klappentext des Buches:

„Schatten ist die Abwesenheit von Licht – der Tod das Ende des Lebens. Doch was wäre, wenn sich manches von dem, was wir denken zu wissen, als Irrglaube erweist? Wenn es diejenigen gibt, für die andere Regeln gelten?

Felix’ Leben gerät mehr und mehr aus den Fugen. Seit dem plötzlichen Tod seiner Frau zieht er sich völlig zurück und greift immer häufiger zur Flasche. Selbst seine beste Freundin Melanie findet kaum noch Zugang zu ihm. Nach einem schweren Unfall glaubt sie, ihn für immer verloren zu haben, doch Felix überlebt wie durch ein Wunder. Hatte er einfach nur Glück? Oder steckt mehr dahinter?“

Und hier findet ihr eine Leseprobe zu dem Buch auf der Autorenseite von Jannes C. Cramer.

Ich kann nur sagen: wow! Mich hat die Leseprobe sehr gefesselt und die Speed-Lesung war einfach klasse! Das Buch wandert definitiv auf meine Wunschliste … eine kleine Überraschung hat der Autor schon verraten: das Buch wird zu Beginn auf Amazon als eBook zum Einführungspreis von 99 ct. erscheinen! Ich freue mich schon darauf!!! 🙂

 

und nun zur Live-Lesung mit Leif Tewes

Leif Tewes liest aus seinem Buch „Tag Null“. Hier findet ihr den Klappentext:

„Ein Auftragsmörder schießt daneben – das Ziel, eine Frau, verfehlt.
Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus.
Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt.
Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich – doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte.
Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden?
Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht.“

Leif Tewes hat sich als Protagonisten dieses mal einen „Anti-Helden“ ausgesucht: nämlich einen Auftragskiller und der schießt bei einem Auftrag tatsächlich daneben … welche Auswirkungen genau dieser eine Fehlschuss hat, wird uns erst im Laufe der Geschichte klar. Seine Lesung ist flüssig, man merkt, dass er seinen Charakteren nahe steht und stellt sie auch stimmlich sehr gut dar. Ich bin ehrlich … vor dieser Lesung kannte ich den Autor Leif Tewes und dessen Geschichten nicht, doch nach dieser Lesung kann ich behaupten: ich bin begeistert! Und sein Buch „Tag Null“ wird sicherlich den Weg in mein Regal oder auf meinen Reader finden!

Den Link zur Live-Lesung findet ihr hier.

 

Und hier das Buch:

[amazon box=“3958486029″]

Blogger-Brunch – Los geht’s!

Hallo ihr Lieben,

jetzt geht es endlich los, der Blogger-Brunch ist gestartet und hier kommt auch schon die erste Frage von Tanja und Leni:

 

15:00 Uhr: Hast du bereits ein Rezensionsexemplar erhalten? Falls Nein, was hat dich bisher davon abgehalten? Und falls ja, nach welchen Kriterien entscheidest du, ob du ein Buch anfragst oder nicht?

Ich habe tatsächlich vor kurzem mein erstes Rezensionsexemplar als eBook erhalten. Die Autorin hat meinen Blog gesehen und auch meine Facebookseite und ist wohl auf mich Aufmerksam geworden. Auf meinem Blog selbst habe ich dazu keinerlei Angaben gemacht, ob und in welcher Form ich Rezensionsexemplare annehme oder eben nicht. Ich wollte mich mal überraschen lassen – das Thema selbst war mir auch neu. Ich hätte nie gedacht, dass mich jemand anfragen würde. Doch ich habe mich sehr geehrt gefühlt 🙂 Das zweite Rezensionsexemplar habe ich dann vor wenigen Tagen per Post erhalten und zwar mit Hilfe von der lieben Tanja *danke nochmal an dieser Stelle*! Ich freue mich sehr darauf, das Buch lesen zu dürfen und euch meine Meinung dazu preis zu geben.

Weitere Rezensionsexemplare erhalte ich ansonsten über Leserunden oder Buchverlosungen bei Lovelybooks oder aber auch auf Literaturschock.de. Ich habe mich allerdings auch bei der RandomHouse Verlagsgruppe als Blogger registriert und von dort bis jetzt auch schon einige Exemplare erhalten. Dort schaue ich zuerst aufs Cover und auf den Titel, wenn mich beides anspricht, lese ich mir den Klappentext durch – aber keine Bewertungen von anderen Bloggern oder Lesern! Ich möchte unvoreingenommen in das Buch starten! Ich habe bisher immer auf mein Gefühl vertrauen können und habe tatsächlich tolle Bücher erhalten.

Kritik habe ich erstmals im Netz mitbekommen. Es gab Tage, da haben Literaturschock und eine weitere Bloggerin und Autorin von ihren Erfahrungen mit Rezensionsanfragen berichtet. Ich war zunächst verwundert über die teils harschen Reaktionen von ihnen, doch, wenn man wirklich damit überschüttet wird und die Bücher überhaupt nicht interessieren oder es teilweise sogar Mitleidsanfragen sind, dann würde ich auch eher davon abraten.

Bislang läuft es jedoch sehr gut damit 🙂

 

15:30 Uhr: Kürzlich wurde ich netterweise von einer Autorin darauf hingewiesen, dass eine Rezension auf Amazon, sofern sie aufgrund eines vom Verlag oder Autor zur Verfügung gestellten Freiexemplar erfolgt ist, mit einem entsprechenden Hinweis versehen werden muss. Diese Regelung war mir neu.
Was denkst du über diese Regelung? Hast du bislang deine Rezensionen mit einem entsprechenden Hinweis versehen? Wie sieht so ein Hinweis bei dir aus?
Ich bin ehrlich: diese Regelung kannte ich bislang gar nicht! Und darauf hingewiesen wurde ich auch noch nicht … hmm … aber ab und an kann diese Regelung auch für Verwirrung sorgen. Die meisten Leute, die sehen, dass man das Buch umsonst erhalten hat, denken doch direkt „jetzt muss die Bewertung doch gut sein, immerhin hat er/sie das Buch geschenkt bekommen“ oder aber „die Bewertung ist gefaked, weil man dem Autor damit verpflichtet war, eine gute Bewertung zu schreiben“ … ja und nicht immer fallen die Bewertungen dann für das Buch als solches ins Gewicht (das kann man ja gerade bei Amazon gut nachvollziehen, da man Bewertungen als „hilfreich“ bewerten kann). Was ich jedoch von einer Produkttestseite kenne: man sollte es wirklich als „kostenlos“ deklarieren oder „vergünstigt“, jedoch am ENDE der Bewertung. Wahrscheinlich haben da die Anbieter auch erkannt, dass den „guten“ Bewertungen dann weniger Glauben geschenkt wurde, wenn bereits am Anfang steht „Das Produkt habe ich im Rahmen eines Produkttests kostenlos erhalten“ … ja, so ist das.
Bei Büchern weiß ich nicht so recht. Ich meine, die Rezension ist Werbung für den Autor und den Verlag, warum soll / muss man dann noch dabei schreiben, ob man das Buch kostenlos erhalten hat? Was ist, wenn ich mein Buch auf einer anderen Plattform (booklooker.de oder ebay.de) vergünstigt erhalte und meine Rezension aber auf anderen Plattformen einstelle? Muss ich dann auch dazu schreiben „Im Übrigen, HIER habe ich es nicht gekauft“?
Nur einmal habe ich das bei einem Buch geschrieben und zwar, da ich das Buch vor der Veröffentlichung erhalten habe und man am Tag der Veröffentlichung bzw. einen Tag später die Rezensionen online stellen sollte auf Wunsch des Autors. Dem bin ich nachgekommen. Dort könnten sonst die neugierigen Leser auch abgeschreckt werden: Das Buch ist online und schon hat es 10 5-Sterne-Bewertungen? Wie geht das?! Eine Berechtigte Frage, da kann ich es verstehen, aber rein zuschreiben „habe ich im Übrigen kostenlos erhalten“, das halte ich für Unsinn.
Eure Anmerkung mit dem Dankeschön in den Rezensionen ist aber eine super Idee … ich glaube, das habe ich vor lauter lauter außer Acht gelassen! Aber das werde ich jetzt nachholen 🙂 
16:00 Uhr: Wenn du ein Buch für das Erstellen einer Rezension zur Verfügung gestellt bekommen hast, innerhalb welcher Zeit siehst du dich verpflichtet es zu lesen und eine Rezension online zu stellen? Auf welche Plattformen, Händlerseiten oder auch sozialen Netzwerken stellst du deine Rezension ein? Auf welchen Seiten sollte deines Erachtens eine Rezension unbedingt eingestellt werden und warum?
Also, das hängt bei mir von einigen Kriterien ab. Allen voran natürlich: die mir zur Verfügung stehende Zeit! Ich möchte allen REs (ich übernehme jetzt mal eure Abkürzung *g*) mit der selben Intensität und Aufmerksamkeit begegnen und nicht nur „schnell schnell“ lesen und was dazu schreiben. Bei Sachbüchern lasse ich mir da schon länger Zeit, da ich meist auch das Gelesene „sacken lassen“ will und auch einige Experimente nachvollziehen möchte. Bei anderen Geschichten, Thriller, Krimis oder sonstigen Genres, kommt es immer darauf an, wie sehr ich von Beginn an gefesselt bin! Wenn ich tatsächlich gefesselt bin und mich die Geschichte direkt in ihren Bann gezogen hat, dann KANN Ich einfach nicht aufhören und – schwubbs – ist das Buch schon zu Ende gelesen und das innerhalb weniger Stunden! Es kommt bei mir also wirklich immer darauf an. Einige Verlage oder Leserunden geben aber auch einen Zeitabschnitt vor, den versuche ich einzuhalten.
Ach ja, fast vergessen: ich streue meine Rezensionen immer weitflächig, da ich anderen Lesern, aber auch dem/der AutorIn helfen möchte und auch dem Verlag! Meine Rezensionen erscheinen immer:
– hier auf meinem Blog
– auf Lovelybooks
– auf Literaturschock (im Forum und auf der Hauptseite)
– auf Amazon
– bei buch.de
– bei thalia.de
– bei Weltbild.de
und auch noch bei wasliestdu.de.
Wenn ich die Bücher vom Verlag erhalten habe, dann natürlich auch auf der Verlagsseite 🙂
16:30 Uhr: Wie sollte deiner Meinung nach eine Rezension aussehen? Welche Punkte dürfen auf keinen Fall darin fehlen, was kann man auch gut weglassen? Bevorzugst du einen besonderen Aufbau? Sollte eine Rezension lieber kurzgefasst oder doch etwas informativer und dann vielleicht auch länger ausfallen?
Also meine Rezensionen fangen immer damit an, dass ich dem Leser das Buch vorstelle: mit Klappentext und kurzer Autorenvorstellung und dann lege ich los. Ich möchte immer sagen, wie ich mit dem Buch zurecht gekommen bin, ob es mich gefesselt hat, ob es mal langatmige Passagen gab und wie lange ich dafür gebraucht habe. Dann meine Gefühle, während ich es gelesen habe. Hat mich der Schreibstil mitgerissen oder nicht? War ein Schreibfluss vorhanden oder hat der Autor gar während der Geschichte den roten Faden und das Wesentliche aus den Augen verloren? Dann auch noch ein paar Sätze zu den Protagonisten. Waren sie gut durchdacht und tiefgründig oder einfach nur in Szene gesetzte Figuren ohne Hintergrund und eigentliches Leben? Das alles gehört für mich in eine Rezension. Ich möchte ein Gefühl für das Buch wiedergeben und auch das Gefühl zum Autor / zur Autorin. Deswegen gefällt es mir auch sehr, wenn ich mit dem Autor /  der Autorin sprechen konnte und persönliche Fragen stellen konnte. Ich möchte auf meinem Blog ja auch die Interviews mit einbinden. Bislang war es nur eins, ein weiteres erwarte ich mit Spannung … und dann kommen noch viele andere. 🙂 Auf die Länge der Rezension kommt es meiner Meinung nach nicht an, wenn sie denn in der Kürze auch die Informationen enthält, die mir wichtig sind. Lese ich aber beispielsweise ein Buch, dass aus dem Leben des Autors oder der Autorin selbst berichtet, halte ich mich eher bedeckt, denn ich möchte nicht zu viel verraten. Verrät man gewisse Details, ist die Geschichte für den künftigen Leser zunichte gemacht. Das erkennt man beispielsweise an meiner Rezension von Nancy Salchow. Das ist auch ein Buch, das aus ihrem Leben erzählt, berichte ich aber von den Problemen der Beiden und was sie tut oder er getan hat – dann war es das schon, dann habe ich dem künftigen Leser und dem Leser meines Blogs die ganze Spannung vorweg genommen und er will es nicht mehr lesen. Was ich nicht tue: Höhepunkte verraten oder gar das Ende der Geschichte. Der Leser soll das Buch selbst lesen wollen und es nicht von mir im Detail erzählt bekommen.
17:00 Uhr: Freie Fragestunde! Stelle deine Frage zu diesem Thema, die dich schon immer beschäftigt hat und lass uns darüber diskutieren :o)
Na dann lasst mich mal überlegen *g* Gibt es vielleicht ein absolutes No-Go für euch bei REs? Haben Autoren oder Verlage schon eure „Grenzen“ überschritten und um „gute“ Rezensionen angefragt. Oder wurde schon mal eine Rezension von euch nicht durch den Verlag veröffentlicht, weil sie nicht deren Wünschen entsprach?
Ich habe bislang noch keine solche Erfahrung machen müssen. Natürlich fallen auch nicht jede meiner Rezensionen so gut aus. Ab und an steckt auch Kritik dahinter und die gebe ich auch Preis. Ich möchte immerhin meine Meinung frei äußern können. Allerdings gehe ich mit meinen Bewertungen oder Kritikpunkten auch nicht „unter die Gürtellinie“ ich schreibe, was mir nicht gefallen hat und warum. Die Autoren waren bislang immer freundlich und haben sich auch über diese Kritikpunkte gefreut. Wirklich böse Antworten oder Kritik an meinen Rezensionen habe ich noch nicht erhalten.

 

Meine Lieben, ich bedanke mich bei euch für den tollen Blogger-Brunch 🙂 Nebenbei habe ich noch ein paar Einträge von mir aktualisiert, war aber immer kritisch bei euren Fragen mit dabei. Ich freue mich immer wieder, wenn ich mit euch diskutiere darf und bin schon jetzt Feuer und Flamme für eure nächste Aktion! Vielen lieben Dank an Tanja und Leni ♥♥♥

 

Liebe Grüße,

eure Nina ♥