Ulrike Busch – Der Pfauenfedernmord

Hallo ihr Lieben,

passend zum Titel ein Bild von mir 😉

Was das Buch mit dem Bild zu tun hat, müsst ihr jedoch selbst herausfinden!

Doch weiter zum Buch und zu einem Genre, das ihr bei mir noch oft finden werdet: dem Kriminalroman!

Jetzt geht es um das Buch von

Ulrike Busch

mit dem Namen

Der Pfauenfedernmord

(Cover: mit bestem Dank an Amazon Publishing Verlag!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 278 Seiten
Verlag: Edition M (1. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1503954587
ISBN-13: 978-1503954588
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,5 x 18,6 cm
Preis: 9,99 € (TB) / 4,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt:

Jahr für Jahr treffen sich in Kampen der Hamburger Schönheitschirurg Dr. Claus Wiederkehr, seine Frau Valerie Wunderlich-Wiederkehr – erfolgreiche Galeristin und beste Kundin ihres Mannes – sowie die Ehepaare Bitterstein und Geier. In diesem Sommer feiern sie gleich zwei Jubiläen, das fünfundzwanzigjährige Bestehen ihres Freundeskreises und die Silberhochzeit der Wiederkehrs. Vier Tage nach der Silberhochzeitsfeier findet eine Joggerin frühmorgens eine Leiche am Fuß des Roten Kliffs. Ein Blick genügt, um zu erkennen: Selbstmord war das nicht.

Ein heikler Fall für die Kripo Wattenmeer. Denn zu Lebzeiten gehörte das Opfer zu der kleinen Kampener Jubiläumsgesellschaft. Und Hauptkommissar Kuno Knudsen und seinem Assistenten Arne Zander ist bald klar, dass sie den Täter im Kreis um Dr. Wiederkehr zu suchen haben.

 

Ãœber die Autorin:

Ulrike Busch, in Essen geboren und aufgewachsen, träumte schon früh davon, im Norden zu leben. Nach dem Studium der Sprachwissenschaften in Bochum und Pisa zog sie nach Hamburg. Sie liebt die weite, grüne Landschaft Norddeutschlands, die Inseln Amrum und Sylt, die Geradlinigkeit und Bodenständigkeit der Menschen, ihre dröge Herzlichkeit und ihren schnörkellosen Dialekt. Nach vielen Jahren als selbständige Texterin und Technische Redakteurin entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: Das Schreiben von Romanen – die natürlich in Norddeutschland spielen.

 

Und nun mein Fazit und meine Rezension:

Es gibt die sieben Todsünden
1. Hochmut
2. Geiz
3. Wollust
4. Zorn
5. Völlerei
6. Neid
7. Faulheit,
… einige von ihnen treffen wir in der Geschichte von Ulrike Busch wieder:

Valerie Wunderlich-Wiederkehr und ihr Gatte Dr. Claus Wiederkehr laden zum alljährlichen Dinner in Kampen auf Sylt ein. Mit dabei ihre engsten Freunde und Bekannten: Konrad und Karin Bitterstein, Günther und Armgard Geier sowie die beste Freundin von Valeria namens Ilona und deren italienischer Freund Marian. Doch dieses eine – einzigartige – Treffen, welches zugleich mit dem 25. Hochzeitstag von Claus und Valerie zusammenfällt – werden die Teilnehmer nicht so schnell vergessen, denn Claus und Valerie erhalten schon kurz vorher Drohbriefe und entgehen glücklicherweise einem Giftattentat. Doch nichts desto trotz: the show must go on! Gestriegelt und aalglatt tritt man den langjährigen Freunden gegenüber, was jedoch mehr einer Farce ähnelt, als einem herzlichen Treffen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass alle einen kleinen Begleiter dabei haben: Valerie wird von der Hochmut begleitet, Karin hingegen, welche so sein will wie Valerie vom Neid, ihr Mann Günther ist voll Wollust Valerie gegenüber (was er auch seine Frau spüren lässt) und den Begleiter Armgard mag man nicht so recht durchschauen, doch auch er offenbart sich im Laufe der Geschichte.

Nach dem fröhlichen Beisammensein, welches jäh von einem Steinangriff unterbrochen wird und auch von vehementen Gefühlsausbrüchen der Gäste begleitet wird, endet dieses jedoch für einen der Protagonisten tödlich. Eine Leiche wird am Strand entdeckt und keiner vermag zu sagen, wer der Mörder oder die Mörderin ist. Alle Charaktere geraten unter Verdacht, als Hauptkommissar Kuno Knudsen mit seinem Assistenten Arne Zander die Ermittlungen einleiten. Doch bald ist auch ihnen klar, dass der Kreis der Verdächtigen ziemlich klein ist und sich aus genau sieben Personen zusammensetzt…

Mit ihrer Erzählweise schafft Ulrike Busch nicht nur für den Leser die Atmosphäre von Strand, wildem Meer und rauem Wind, nein, sie schafft es auch, den Leser für die Mörder-Suche zu begeistern. Was nicht zuletzt daran liegt, dass man zwar bereits zu Beginn von der Geschichte die Leiche gemeinsam findet, jedoch nicht einmal die Identität von dieser klar ist …

Machen Sie sich also auch auf die Suche. Begeben Sie sich nach Sylt, hinein in eine kleine, aber feine Gesellschaft, die nicht zu sein scheint, was sie vorgibt zu sein, und finden Sie den Mörder und zu guter Letzt das Motiv.

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten (für eine wirklich spannende Lesezeit!)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*