Johanna Wasser – Die sechste Farbe des Glücks

Hallo ihr Lieben!

Hier folgt das dritte Buch von Johanna Wasser. Ein Buch, das mich sehr fasziniert und tief berührt hat und in mir unendliche Sehnsucht geweckt hat:

Die sechste Farbe des Glücks

(Cover: mit bestem Dank an die Autorin!)

Zum Inhalt:

Isabell hat sich in die Einsamkeit eines kleinen Dorfes zurückgezogen, um ihr berühmtes Fantasy-Epos „Rainbowland“ zu vollenden. Doch statt zu schreiben, malt sie und suhlt sich in der Verzweiflung ihrer Schreibblockade – bis es ihrem Verleger zu bunt wird und er sie ins Leben hinaus schubst, damit die Trilogie nach 16 Jahren endlich fertig wird.

So findet sich die scheue Bestsellerautorin kurz darauf unter Menschen wieder.
Allen voran ist da ihr Nachbar Alexander, dessen Augen sie an den Himmel erinnern
und dessen Nähe sie sucht und fürchtet.

Und während Isabell sich noch fragt, ob sie sich wirklich auf die Liebe einlassen will,
holt sie außerdem die Vergangenheit mit voller Wucht ein.

Wer ist die junge Buchbloggerin, die von Isabells Büchern so merkwürdig fasziniert ist?
Und kann Alexander das Herz der zurückhaltenden Autorin am Ende doch gewinnen?

Über die Autorin:

Johanna Wasser ist 1978 auf der Seidenstrasse geboren und im Rheinland aufgewachsen. Die letzten vierzehn Jahre verbrachte sie in München und auf Reisen, wo sie auch das Schreiben für sich entdeckte.

Im Februar 2014 erschien ihr Debüt „Amors Glücksfall“ (romantische Komödie), das schnell begeisterte Stimmen fand, in März 2014 folgte der dramatische Liebesroman „Das Glück ist ein flüchtiger Dieb“, der es innerhalb weniger Tage bis auf Platz 9 der Amazon Kindle Charts schaffte. Im Dezember 2014 erschien ihr dritter Roman „Die sechste Farbe des Glücks“, ein All Age – Jugendroman, der es bis auf Platz 7 der Kindle Charts schaffte.

 

Und nun mein Fazit und meine Rezension:

Auch in dem dritten Roman der Autorin Johanna Wasser wird man bereits mit den ersten Sätzen gefangen und in eine Geschichte entführt, die – wie ihre vorherigen Romane – nicht nur leichte Kost verspricht.

Die Autorin des Bestellers „Rainbowland“, Isabella Wallon, steckt in einer Schaffenskrise. Im Alter von 16 Jahren erschuf sie die Welten und die Geschichte um das Rainbowland mit ihren Protagonisten Luca und Violett. Auch Band zwei dieser Reihe ließ nicht lange auf sich warten, ebenso wie der Erfolg. Nur der dritte und auch letzte Teil der Phantasy-Trilogie will sich nicht ihrem Schreibfluss ergeben. Isabella braucht einfach Zeit – und wie sie sich eingestehen muss, dringend eine Muse. Zeit, die ihr ihr Verlag nicht mehr geben kann … doch mithilfe eines Projektes gelingt es, die Autorin erneut auf den Pfad der Kreativität zu führen. Inspiriert durch jugendliche Bloggerinnen und ihr eigenes idyllisches Zuhause – ihr „Rainbowland“ – schafft es Isabella den Start für den letzten Teil ihres Werkes zu setzen. Und auch eine Muse findet sich in ihrem smarten Gärtner und altem Bekannten Alexander.
Doch je tiefer man in die Geschichte um Isabella und ihre Schreibkrise eintaucht, desto mehr erkennt man, dass da noch mehr ist, noch mehr sein muss. Es rankt sich ein Geheimnis um das „Rainbowland“, ein Geheimnis aus vergangenen Tagen. Und auch dieses gilt es (nicht nur für den Leser) zu ergründen.
Und wieder spielt eine unstete Komponente eine große Rolle: die Zeit. Zeit, die Isabella schneller durch du Hände rinnt, als sie selbst zu fassen mag.
Dies zum Inhalt, um euch ein bisschen auf den Geschmack zu bringen 😉
Und auch mit dieser Geschichte hat es Johanna Wasser wieder einmal geschafft: ich war von Beginn der Geschichte an in Isabellas Welt gefangen, habe mit ihr gelacht, geschmunzelt und geweint und bin mit ihr einige Wege gegangen. Ein Auf und Ab der Gefühle ist garantiert, aber jede einzelne Leseminute wert. Nicht nur die Protagonisten, auch die Landschaften sind so eindrucksvoll und detailliert beschrieben, dass man als Leser das nasse und weiche Moos unter den nackten Füßen spüren muss und ebenso den frischen Tau auf der Haut. Wie sehr habe ich den Duft der Farben und Gemälde in mich eingesogen?!
Doch jetzt ist Schluss! Ihr müsst es einfach selbst lesen. Ich weiß nur eins, mit diesem Buch beweist Johanna mir einmal mehr, dass sie eine talentierte Schriftstellerin ist, auf die noch einige Romane warten werden – und auch ich als Leserin.
Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

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