Isabella Muhr – Reine Kopfsache!??

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Isabella Muhr

und 

Reine Kopfsache!??

(Cover: mit bestem Dank an Amazon!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 440 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 2. Auflage. (14. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734742099
ISBN-13: 978-3734742095
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 2,5 x 20,3 cm
Preis: 13,99 € (TB)

 

Zum Inhalt:

„Lilith und ihre Gedankenwelt sind hochgradig kompliziert, widersprüchlich, können mega anstrengend sein und sind vor allem eines: herrlich menschlich!
Das Chaos in dieser kleinen Welt wird perfekt, als Sebastian sie überraschend bittet, ihn zu heiraten. Statt wohliger Zufriedenheit schleichen sich Unsicherheit und Selbstzweifel in ihr Unterbewusstsein.
Von diesem Augenblick an beginnt sich das Gedankenkarussell in ihrem Kopf zu drehen, so dass Lilith nicht schwindlig, sondern speiübel wird.
Wird sie es rechtzeitig schaffen, ihrem Kopf einen Maulkorb zu verpassen und auf ihr Herz zu hören, bevor sie sich die Chance auf das ganz große Glück verbaut?

Eine Geschichte über den Versuch, seinen Platz im Leben zu finden, Sinn von Unsinn unterscheiden zu lernen und das eigene Bauchgefühl über den gesunden Menschenverstand zu stellen.

Chaotisch, schräg und erfrischend anders – dieses Buch passt in keine Schublade!“

 

Über die Autorin:

Isabella Muhr – Jahrgang 1984 – ist in Moosburg an der Isar geboren und aufgewachsen. Sie lebt seit 2001 in München und verdient dort ihre Brötchen als staatlich anerkannte Erzieherin. Zusammen mit ihrem Mann, ihren beiden Söhnen und ihrer Katze bewohnt sie aktuell den Stadtrand von München.

 

Mein Fazit und meine Rezension:

In der Geschichte von Isabella Muhr lernt man Lilith kennen, eine zielstrebige, junge und modebewusste Protagonistin, die in einem Reisebüro arbeitet und einen (oder doch keinen?) Plan von ihrem Leben hat.

Dieser Plan jedoch wird jäh auf den Kopf gestellt, als ihr langjähriger Freund Sebastian ihr eines Morgens einen Heiratsantrag macht. Natürlich nimmt Lilith den Antrag an!

Prompt steht sie auf der Arbeit im Mittelpunkt des Geschehens und findet sich – zugeworfen von Braut- und Hochzeitszeitschriften – im Planungschaos wieder. Obwohl sich Lilith über die Verlobung zu freuen scheint, ist es nicht der Gedanke an die bevorstehende Hochzeit, der ihr Auftrieb verleiht, sondern die Aufmerksamkeit der Anderen, die ihr nun zuteilwird.

An eine Hochzeitsplanung denkt Lilith bei weitem aber nicht. Viel zu groß ist ihr Drang, über sich und die Hochzeit und ihr Leben zu sprechen. Und dabei ist auch klar, dass sie irgendwann nicht nur ihre Freunde und ihre Familie vor den Kopf stößt, sondern auch den anderen Menschen, dem die Hochzeit viel bedeutet: ihrem Verlobten Sebastian.

Eigentlich ist ein Leben zu Zweit doch wunderschön! Immerhin kennt man sich, liebt sich und will den Rest seines Lebens miteinander verbringen! Was gibt es romantischeres? Eigentlich … denn erst jetzt fallen Lilith die vielen Kleinigkeiten im Alltag mit Sebastian auf, über die es sich zu streiten lohnt. Natürlich kommt es wie es kommen muss … der plötzliche Trubel um die Hochzeit und das Leben, das ihr jetzt vor Augen geführt wird, bringt Lilith so aus der Fassung, dass sie zum Gegenschlag ausholt: sie plant ein neues Leben mit einem neuen Beruf und einer neuen Erfüllung. Doch leider vergisst sie dabei das Wichtigste: ihren zukünftigen Ehemann.

Sebastian ist mehr als gekränkt, als er merkt, dass in ihrem Leben kein Platz für ihn ist und es kommt zum Eklat … mehr wird aber nicht verraten.

Die Geschichte ist peppig geschrieben. Sie liest sich – sprachlich gesehen – flüssig und man kann sich die einzelnen Protagonisten wirklich sehr gut vorstellen. Was den Lesefluss allerdings hemmt, sind die Fehler, die doch vermehrt auftauchen.

Mir persönlich hat auch die Protagonistin nicht gefallen. Sie macht sich im Laufe der Geschichte ziemlich unbeliebt bei mir, da sie so Ich-bezogen ist und sich alles um sie dreht und sie die Fehler bei allen anderen sucht, anstatt sich den Spiegel einmal selbst vor zu halten … vielleicht stört es mich, da ich selbst nicht so bin und solche Menschen auch nicht verstehen kann, aber ab und an musste ich mich schon zum Weiterlesen zwingen.

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

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