Friedrich Kalpenstein – Das Leben ist kein Zweizeiler

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch wieder einmal einen Autoren näher bringen, der mir schon einige vergnügte Lesestunden bereitet hat. Damals zwar mit Herbert und Hans, doch Alex muss nicht hinter den beiden zurückbleiben!

Friedrich Kalpenstein

mit

Das Leben ist kein Zweizeiler

(Cover: mit bestem Dank an Amazon!)

Zum Inhalt:

„Alexander ist Autor und geschieden. Gemeinsam mit seinem Rauhaardackel Leo wohnt er in München. Seit seinem Bestseller hindert ihn eine Schreibblockade, an diesen Erfolg anzuknüpfen. Mit dem Schreiben von Groschenromanen hält er sich zwischenzeitlich über Wasser.

»Ein Single, der sich auf den Weg macht, die große Liebe zu finden«, das soll der Inhalt seines neuen Bestsellers sein. Getrieben von dieser Idee stürzt er sich auf den Singlemarkt. Natürlich rein zur Recherche. Unterstützt wird er hierbei von Michaela, einer langjährigen Freundin und Psychologin, die in Alexander eine Art Projekt sieht. Ob Alexander zu seiner alten Form zurückkehrt und auf die Frau seines Lebens trifft …?

Ein Roman zum Verlieben.“

 

Über den Autor:

Friedrich Kalpenstein wurde 1971 in Freising bei München geboren und lebt heute in der Nähe von Freising im Ampertal.

Im Jahr 2007 verfasste er seine erste Kurzgeschichte unter dem Titel »Träum’ mir einen Freund«. Fünf Jahre später veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch mit sieben Kurzgeschichten als E-Book. Weitere Kinderbücher folgten.

Seine schriftstellerische Motivation veränderte sich bald, und seinen Kinderbüchern folgten zwei humorvolle Romane für Erwachsene. Darin erzählt Kalpenstein schwungvoll und witzig von Situationen, die jeder kennt – vom ganz normalen Wahnsinn des Alltags eben, denn die besten Geschichten schreibt das Leben.

Der erste Roman »Ich bin Single, Kalimera« erschien 2013 als E-Book im Selbstverlag und wurde im März 2015 von Amazon Publishing in einer neuen Version aufgelegt. Daraufhin folgten die Romane »Wie Champagner« und »Männerferien«.

 

Mein Fazit und meine Rezension:

Alexander – Alex – ist ein Held wie er im Buche steht!

Geschieden von einer Ehefrau, die ihn in ihre Formen zwängen wollte, allein mit Rauhaardackel Leopold – dem Scheidungskind – als Kriminalschriftsteller in einer Schaffenspause bzw. mit einer riesen großen Schreibblockade, erzählt Alex aus seinem Leben. Seinen ersten Bestseller hat er geschrieben, der zweite lässt jedoch auf sich warten – und warum? Wenn es nach Alex‘ langjähriger Schulfreundin Michaela – Micha, die beste Psychologin der Welt – geht, dann hängt das alles mit seiner Exfrau zusammen, die ihn früh desillusioniert hat. Warum sollte er auch vom Schreiben leben? Ein Bestseller ist schon draußen? Was ist das schon? Tja, als Ärztin hatte sie keinen Blick dafür. Und das war wohl auch einer der Gründe, weswegen die Scheidung ins Haus stand.

Mit seinem treuen Kumpel Leo nimmt Alex jedoch den Kampf gegen die gähnende Wortleere auf. Zur Freude seines Agenten Carsten, der ihm am liebsten ein Thema nach dem anderen für Groschenromane vermitteln möchte – aber hey, Geld ist Geld und die Hauptsache ist, es fließt! Für Alex ist es schwer sich auf dieses Groschenromanniveau zu lassen und sich dort auszuleben, sein Herz schlägt eben doch für Kriminalromane. Doch was wäre, wenn er sich einem gänzlich anderem Genre widmet? Diese Idee kommt ihm eines Tages, als er eine neue Nachbarin (zu Unzeiten) bekommt, mit Baby Finn im Huckepack. Schnell wird er zum Babysitter umgewandelt, obwohl er doch keinerlei Erfahrung mit Babys hat. Doch laut seiner Nachbarin Mandy ist das doch kein Problem: „Wenn unten was rauskommt, Windeln wechseln; wenn er schreit, oben was rein.“ Einfacher kann das Elterndasein doch nicht sein?!

Im Park mit Finn macht er dann eine grandiose Entdeckung: er als Single, allein unter vielen, ist für die Frauenwelt scheinbar unsichtbar; doch ändert sich das rigoros, wenn Finn dabei ist! Schnell wird klein Finn – für den waschechten Bayern „Max“ – als Ziehkind und Magnet gebraucht, natürlich nur zu Recherchezwecken. Doch lange hält das auch nicht an, denn Micha ist drauf und dran, Alex an „die Frau“ zu bringen, oder doch nicht?

Lest doch einfach selbst, wie Micha versucht, Alex für den „Markt“ reif zu machen, ob mit heißen Samba-Tanzstunden, die ihm nicht nur ein fliegendes Toupet, sondern auch eine stürmische „neue“ Ehefrau einbringen oder mit einem Speeddating, bei dem er sich die Taschen mit Gummis füllen und seine Vorurteile gegenüber der Spezies Frau neu überdenke kann – Micha ist einfach für alles zu haben!

Ich kenne Friedrich Kalpenstein und seine fantastischen Bücher schon eine Weile. Und wer denkt, dass er mit Herbert und Hans seinen Humor und seinen charakteristischen Schreibstil verloren hat, der irrt! Sein Schreibstil ist unverändert: satirisch, direkt, humorvoll und authentisch! Geschichten, die das wahre Leben schreibt – ob man es glauben will oder nicht! Und vielleicht werden wir ihm auch in naher Zukunft mal im Kriminalgenre begegnen…

 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten (mit Sternchen!)

 

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