Brigitte Teufl-Heimhilcher – Tante Fritzi – forever clever

Hallo ihr Lieben!

Nun möchte ich euch ein weiteres humorvolles Buch vorstellen:

Brigitte Teufl-Heimhilcher

mit

Tante Fritzi – forever clever

Zum Inhalt:

„Ob Chorwettbewerb, Weihnachtsbazar oder Faschingsfest – in Tante Fritzis Pensionistenheim ist immer was los. Außerdem ist da noch Konstantin, der ehemalige Anwalt, mit dem sie sich ganz hervorragend versteht und dessen Sohn Michael. Der wäre genau der Richtige für ihre Nichte Babette, die dummer Weise diesen Stinkstiefel von einem Architekten heiraten will. Aber noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, denn der Architekt scheint Frieda – die von ihrer Nichte liebevoll „Tante Fritzi“ genannt wird – ganz und gar nicht vertrauenswürdig. Mit Konstantins Hilfe heftet sie sich an seine Fersen …“

Über die Autorin:

Brigitte Teufl-Heimhilcher, geb. 1955, ist verheiratet und arbeitet als Immobilien-Fachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt sie Romane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit gesellschaftspolitischen Fragen auseinandersetzt.

Mein Fazit und meine Rezension:

In diesem Roman von Brigitte Teufl-Heimhilcher trifft man auf Tante Fritzi , eine rüstige und ältere Dame, die aber keineswegs auf den Mund gefallen ist oder gar schon senil ist.
Nach dem Tod ihres Mannes beschließt Tante Fritzi ihr Haus zu verkaufen – für sie ist es einfach zu groß und müsste noch viele Modernisierungen erfahren, um auch im hohen Alter dort leben zu können. So führt sie ihr Weg mit dem wenigen Hab und Gut, das sie mit nimmt (was sich als mehr herausstellt, als man vermuten würde!) in eine Seniorenresidenz. Dort trifft die anfangs etwas schrullig wirkende Fritzi auf viele nette Mitbewohner, die sie auf Trab halten. So wird sie – ehe sie sich versieht – zum Chor gebracht, im Weihnachtsbazar involviert und nimmt auch am Faschingsfest teil. In der Seniorenresidenz ist immer was los!
Und natürlich kommen auch die Geheimnisse nicht zu kurz! So ist ihr Babette’s Freund und Verlobter Horst – seines Erachtens Architekt – doch sehr suspekt! Und in dem ehemaligen Rechtsanwalt Konstantin findet sie einen verbündeten. Auch wenn beide nicht immer einer Meinung sind, so ist in ihren Gesprächen doch einiges los und diese sind nicht nur für Tante Fritzi , sondern auch für den Leser, jedes Mal ein Höhepunkt, gespickt mit vielen humoristischen Einlagen.
Die Geschichte gibt einen Einblick in das Leben im Seniorenheim, doch wage ich zu bezweifeln, dass es überall so ist.

Für mich ist es der erste Roman von Brigitte Teufl-Heimhilcher, den ich gelesen habe oder lesen durfte und er hat mich restlos begeistert. Der witzige Schreibstil und die charmante Art, gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren, führen den Leser immer mehr in die Geschichte ein, sodass man sich selbst bei einer Tasse Kaffee neben Fritzi und Konstantin sitzen sieht.
Ein amüsant geschriebener Roman, den ich sehr weiter empfehlen kann!

 

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

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