Christina Beuther – Aber so was von Amore

Etwas Urlaubs-Feeling braucht jeder. Besonders, wenn ich aus dem Fenster blicke (gerade jetzt ist ein wunderschöner Himmel und Sonnenschein zu sehen, doch das trügt Anfang Mai doch immer!), also nehme ich euch doch mal mit:

Jetzt möchte ich euch in das wunderschöne Bella Italia entführen, gemeinsam mit

Christina Beuther

und ihrem Roman

Aber so was von Amore

(Cover: mit bestem Dank an Aufbau Verlag!)

Zum Inhalt:

„Liebe all´arrabbiata

Nachdem Polly von ihrem Verlobten sitzen gelassen wurde, kommt ihr die Möglichkeit in Italien einen Beitrag für eine Kunstsendung zu drehen, mehr als gelegen. In der Toskana wird sie nicht nur von Sonnenschein begrüßt, sondern auch von der Künstlerin Liv, die vor Energie und Lebensfreude nur so sprüht. Laue Sommerabende, Pasta, Vino und endlose Gespräche – plötzlich sieht das Leben wieder ganz anders aus!
Und dann taucht in der Villa nebenan Besuch auf: Leo ist selbstbewusst, hat ein strahlendes Lächeln und ist der arroganteste Mensch, den es gibt, findet Polly. Am besten ignorieren! Dumm nur, dass er ihr andauernd über den Weg läuft. Ziemlich schnell muss sich Polly eingestehen, dass sie doch häufiger an ihn denkt, als ihr lieb ist. Und das scheint nicht nur ihr so zu gehen …

Eine romantische Sommerkomödie mit Chaosgarantie – Bridget Jones auf Italienisch.“

 

Über die Autorin:

Christina Beuther, geb. 1979 ist Lehrerin und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Heidelberg. Im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane „Aber sowas von Amore“ und „Ist das jetzt schon Liebe“ lieferbar.

Mein Fazit und meine Rezension:

In dieser Geschichte trifft man auf Polly, eine junge, moderne, dynamische Frau, die wieder einmal von der Liebe und den Männern gebeutelt wurde und sich à la Bridget Jones ein neues Leben wünscht – und Polly wird schneller als ihr lieb ist erhört! Ihre Chefin schickt sie anstelle des verunfallten Kollegen Max zu einer Reportage nach Italien – genauer: in die sonnige Toskana! Polly soll dort auf die Künstlerin Liv Andersen treffen und sie begleiten. Kaum in der Toskana angekommen fällt auch schon der marode und verregnete Kölner Alltag von ihr ab und sie taucht in die – wie sie es so schön ausdrückt – „Postkartenlandschaft“ der Toskana ein. Ein Ort zum Träumen und Verweilen. Doch was wird die kölnische „Bridget Jones“ nun hier erwarten? Natürlich nicht nur eine Reportage und etwas Sonne, auch den jungen und modernen „Marc Darcy“ hat es wohl in die Toskana verschlagen und so erwartet sie neben mehreren Fettnäpfchen und Peinlichkeiten, auch etwas Amore und vielleicht noch viel mehr! Aber mehr wird nicht verraten, der Leser soll es selbst erfahren!

Die Figur der Polly Sommer ist ebenfalls frisch als auch wunderbar beschrieben und geschrieben. Für mich ist sie tatsächlich eine „Bridget Jones“ – ich hoffe, dass dieser Vergleich die Autorin nicht abschreckt, denn ich liebe Bridget 🙂 Ebenso wie mit ihr fühle ich mich mit Polly verbunden, ich kann mit der jungen Frau mitfühlen, weiß was es heißt verlassen zu werden – und zwar ebenfalls auf so schmähliche Art und Weise wie bei ihrem Flo (nur Gott sei Dank nicht vor der Hochzeit!) – und kann voll und ganz nachvollziehen, wie sich die Zeit „danach“ anfühlt und was Frau dort alles bestehen muss. Ja, es ist nicht leicht heutzutage, doch Polly meistert es. Sie ist eine wirklich sympathische Romanfigur und ich würde sie liebend gerne auf einen Kaffee oder ein Glas Wein einladen, denn ich denke, dass wir beide sehr gute Freundinnen werden könnten.

Die Autorin verwendet eine fließende und bildhafte Sprache, sodass sich der Leser tatsächlich in die Toskana versetzt fühlt – ich persönlich konnte die warmen Sonnenstrahlen der Sonne spüren und während dem Lesen genießen! Der Roman lädt zum Lesen, Träumen, Schmunzeln und besonders die Frauen zum Wiederfinden ein. Und ich kann ihn nur wärmstens empfehlen, denn mit diesem Buch beginnt das Urlaubsfeeling – egal welches Wetter draußen auch sein mag.

 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

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2 Gedanken zu „Christina Beuther – Aber so was von Amore

  1. Tanja sagt:

    Huhu Nina,
    oh man, jetzt habe ich Lust auf Urlaub in der Toskana ;o)
    Bridget ist ein Charakter, den ich auch mochte. Ich kann mir sehr gut vorstellen mit ihr einen Ausflug nach Italien zu wagen. Sehr schöne Rezension :o)))
    Ganz liebe Grüße Tanja :o)

    • Nina sagt:

      Hallo liebe Tanja!

      Es freut mich immer wieder von dir zu lesen 🙂
      Oh jaaaa … die Toskana, da bekommst nicht nur du Lust auf Urlaub! Ich würde auch am liebsten meine Koffer packen und in den warmen Süden fahren! Bei einem gute Glas Rotwein und leckeren Spaghetti den Tag ausklingen und meinen Blick in die Ferne schweifen lassen … *seufz*
      Und zu Bridget: die kam ja vor zwei Tagen im TV! 😀 Musste ich natürlich gucken 😉 Immer wieder zum schießen! *g*

      Ganz liebe Grüße zurück!
      Deine Nina

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