Ruth M. Fuchs – Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express

Hallo ihr Lieben!

Weiter geht’s mit einem Buch, das mir doch einige schöne Lesestunden beschert hat und mich doch wieder hat an die schönen und sehr guten, da wirklich perfekt geschriebenen, älteren Kriminalromane erinnert hat – die heutzutage eher als Klassiker gelten:

Ruth M. Fuchs 

mit

Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express

(Cover: mit bestem Dank an Raposa Verlag!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Raposa Verlag; Auflage: 2 (29. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981802934
ISBN-13: 978-3981802931
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,2 x 21,8 cm
Preis: 10,95 € (TB) / 5,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt:

Als Erkül Bwaroo mit seinem Freund Dr. Artur Heystings im „Onyx-Express“ reist, geschieht ein Mord. Natürlich macht sich Bwaroo mit seinen kleinen grauen Zellen sofort daran, den zu finden, der die blutige Tat vollbrachte.
Außer Bwaroo und Heystings fahren noch zwölf weitere Fahrgäste in diesem Zug. Alle kannten den Toten, dessen Verlobte sich vor einigen Jahren umbrachte. Jeder hat ein Motiv.
Möglicherweise wollte die Mutter der Verlobten ja Vergeltung üben. Oder die Schwester der Toten beging den Mord, um Rache zu nehmen. Vielleicht war es aber auch die kapriziöse Operndiva, die so schlecht auf ihren Eiderdaunendecken schlief? Ist die Pianistin, die Heystings den Kopf verdreht, wirklich so harmlos, wie sie scheint? Und was versucht der kämpferische Zwerg zu verbergen?

Der Elfendetektiv und sein Freund finden sich bald in einem Netz von Geheimnissen, Skandalen und Intrigen wieder, als sie versuchen, den Täter zu entlarven.
Zwölf Verdächtige, zwölf Motive. Ein Mörder. Oder ist doch alles ganz anders?

Dieses Buch ist eine humorvolle Hommage an eine große, englische Kriminalautorin, ihren berühmten, belgischen Detektiv und ihren ‚Mord im Orient-Express‘.

 

Über die Autorin:

Ruth M. Fuchs, eigentlich bildende Künstlerin, wurde durch Zufall die Herausgeberin des Magazins „Neues aus Anderwelt“, das von 2000 bis 2013 dreimal im Jahr erschien. Dort schrieb sie immer mal wieder Artikel und Kurzgeschichten und 2003 dann ihr erstes Buch. Inzwischen hat sie das Modellieren von Skulpturen hintangestellt und schreibt vor allem die Phantastische Krimiserie „Erkül Bwaroo ermittelt“. In dieser Reihe löst ein Elfendetektiv mit großem Schnurrbart, noch größerem Ego und belgischem Akzent Kriminalfälle. Wie Kenner inzwischen schon vermuten dürften, ist das Ganze eine humorvolle Hommage an Agatha
Christie und ihren berühmten belgischen Detektiv – echte Krimis, aber immer mit ein bisschen Fantasy und einem Hauch von Märchen.

 

Mein Fazit und meine Rezension:

Ich konnte mir zunächst nicht so recht vorstellen, wie die alten, aber doch fantastischen Geschichten von Agatha Christie in die Fantasiewelt umgesetzt werden. Doch Ruth M. Fuchs hat es tatsächlich geschafft!

Schon vor einigen Jahren habe ich das Talent von Agatha Christie bewundert. Ihre Art zu schreiben, die Schauplätze und die Plastizität ihrer Figuren. Den eigenwilligen Hercule Poirot (der hier einen Namensvetter bekommt), der doch fabelhaft, fantastisch und genial zugleich ist – ebenso wie verschroben – der jeden Fall löst. Und das bekannteste Wert von Agatha Christie wurde nunmehr umgewandelt in eine Fantasiewelt zwischen Menschen und magischen Wesen.

Was hat ein Elf mit einem Menschen gemein? Können Trolle tatsächlich musizieren oder sind sie doch nur groß und grob und unbeholfen? Was hat es mit so genannten „Mischehen“ auf sich? Und vor allen Dingen: wer hat den Mord an Moris Kreidell begangen?
Der Täter muss sich nach wie vor im fahrenden Zug aufhalten, ein Aufenthalt ist bislang nicht vonstatten gegangen. Und jeder der anwesenden Passagiere macht sich verdächtig:
war es etwa die berühmte Opern-Diva Berenice Arundel? Oder vielleicht doch der Zwerg Gerdel Gneiß?

Erkül Bwaroo und sein tüchtiger und menschlicher Freund Dr. Heystings haben alle Hände voll zu tun, um den Mörder zu finden und den hinterhältigen Mord aufzuklären.
Begleitet die beiden auf eine Reise im „Onyx-Express“ zum Ziel!

Ich kann das Buch nur empfehlen, denn es war nicht nur unterhaltsam, es war auch fesselnd bis zur letzten Minute und hat auch den Leser einiges abverlangt. Die Figuren, die nach und nach auftauchen, sind schwer einzuordnen, doch Dank der Übersicht am Ende des Buches, geht es besser voran.
Wer also seine grauen Zellen anstrengen möchte, um selbst einen Mordfall zu lösen, der sollte zugreifen!

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

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