Katharina Peters – Leuchtturm Mord

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, dass ich im Rahmen einer Verlosung gewonnen habe und auf das mich mich sehr gefreut habe:

Katharina Peters

mit

Leuchtturm Mord

(Cover mit bestem Dank an Aufbau Verlag!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 323 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 2 (14. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746632064
ISBN-13: 978-3746632064
Größe und/oder Gewicht: 11,3 x 2,7 x 19 cm
Preis: 9,99 € (TB) / 3,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt:

Rügen – zauberhaft und mörderisch
An der Südspitze des Insel Zudar wird eine junge Frau ermordet aufgefunden. Romy Beccare geht dieser Fall besonders nahe. Die junge Frau ist erst achtundzwanzig Jahr alt und Mutter von zwei kleinen Kindern. Die Spurenlage am Tatort ist schwierig, doch einer gerät sofort in Verdacht: der Ehemann, der als aufbrausend gilt. Dann aber findet Romy heraus, dass dieser Fall viel größer ist. Vier Freunde der Toten sind in den letzten Jahren auf ungeklärte Weise ums Leben gekommen.
Der neue Bestseller mit der Ermittlerin Romy Beccare.

 

Über die Autorin:

Katharina Peters, 1960 geboren und in Wolfsburg aufgewachsen, schloss ein Studium in Germanistik und Kunstgeschichte ab. Sie ist eine passionierte Marathonläuferin, trainiert Aikido und lebt als freie Autorin in Berlin. Bei atb erschienen die Rügen-Krimis: „Hafenmord“, „Dünenmord“, „Klippenmord“ und „Bernsteinmord“. Mit der Protagonistin Hannah Jakob liegen bisher vor: „Herztod“ und “Wachkoma“ und „Vergeltung“.

 

Mein Fazit und meine Rezension:

Für mich war es das erste Buch von Katharina Peters. Ihre vorherigen Bücher waren mir kein Begriff, doch als ich den Klappentext gelesen hatte und dann auch noch das Cover sah, wusste ich, ich musste es lesen! Ich bin ein großer Fan der Nordsee – der Urlaub in diesem Jahr geht auch wieder dorthin! – und bin mit meiner Familie immer zur Ostsee gefahren … beide gefallen mir sehr gut. Von daher war ich einfach nur gespannt darauf, wie Katharina Peters die Landschaft, die Leute, das Meer und das charakteristische Wetter beschrieb! Ja, ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Doch genau das, was ich etwas erhofft hatte, blieb auf der Strecke.

Der Prolog hörte sich auch sehr vielversprechend an, doch dann ging es mit der eigentlichen Geschichte los und da ging es mir doch etwas zu flott. Schnell wird die Leiche gefunden, im Plauderton wird erzählt wer sie gefunden hat, wo sie lag, was möglicherweise passiert ist und die Ermittlungen beginnen. Die ersten 20 Seiten sind eine Aneinanderreihung von Fakten und haben mich als leidenschaftliche Leserin verschiedener Genres doch irritiert. Ist es nicht gerade der Nervenkitzel, der den Leser ansteckt, wenn die Leiche von arglosen Nebencharakteren gefunden wird? Hier nicht. Na ja, die Ermittlungen gestalten sich als langwierig, doch recht interessant. Die Geschichte nimmt etwas an Fahrt auf, als man eine Verbindung zwischen der Toten entdeckt und weiteren Todesfällen von ihren früheren Cliquenmitgliedern. Ob es einen Zusammenhang gibt?

Was für mich als Leser auch manchmal schwer nachzuvollziehen war, waren die beiden Ermittlungen, die in verschiedenen Fällen parallel gelaufen sind. Romy und Kasper ermitteln im Mordfall von Merle Zober, ihr Lebensgefährte Jan und die neue Kollegin Olivia Durant sind hinter einem illegalen Schlägerring her, in dem auch höhere „Tiere“ verwickelt sind. Ab und an gerät man da schon ins Schleudern. Die Ermittlungsstränge laufen parallel und irgendwann – wie sollte es auch anders sein – kreuzen sie sich unweigerlich. Erst dann findet man eine Art „roten Faden“ und man kann sich genauer mit der Materie befassen. Als dann auch endlich die Auflösung in beiden Fällen sichtbar wird – eine kann man als aufmerksamer Leser erahnen, die andere weiß man, nur müssen Beweise her! – ist man auch schon am Ende. Die Geschichte als solche war gut durchdacht, vielleicht etwas zu wirr und dadurch, dass zwei Fälle gleichermaßen behandelt wurden, konnte auch keiner dem Leser so „richtig“ nah gebracht werden. Zumindest ging es mir so.

Der Schreibstil war recht flüssig, nur irgendwann zu langatmig, sodass man wirklich aufpassen musste, dass man dem Drang nicht nachgegeben hat, einzelne Absätze zu überspringen.

Mit den Charakteren kam ich gut zurecht, nur, da es doch einige waren, die eine große Rolle gespielt haben, fehlte mir doch der Bezug zu einigen. Insbesondere zum Hauptcharakter Romy Beccare! Ich kenne sie nicht aus früheren Geschichten, von daher konnte ich sie ziemlich schwer einschätzen – ab und an kam es mir auch so vor, als läge der Hauptaugenmerk auf Olivia Durant.

Im Nachhinein gesehen war es eine Geschichte, die mich für ein paar Stunden gefangen gehalten hat – wobei mir jetzt auffällt, dass der Prolog und der Klappentext den Leser mitunter verwirren können, denn der Ehemann war ziemlich schnell aus dem Spiel raus . Alles in einem ist dieses Buch für mich kein Favorit.

Vielleicht werde ich mir noch ein weiteres Buch der Autorin zulegen und Romy Beccare eine zweite Chance geben.

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*