Susanne Klingner – Hab ich selbst gemacht

Für alle Fans der „Do it yourself“-Bewegung: ein wunderbares Buch, das nicht nur zum Selbermachen anregt, sondern auch die Kreativität erwachen lässt und die Motivation, mal wieder selbst etwas anzugreifen!

Susanne Klingner

mit

Hab ich selbst gemacht

(Cover: mit bestem Dank an KiWi Verlag!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: KiWi-Taschenbuch; Auflage: 3., Auflage (19. Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3462042858
ISBN-13: 978-3462042858
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,2 x 19,1 cm
Preis: 8,99 € (TB) / 8,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt:

Die neue Lust am Selbermachen – das Buch zum Trendthema

Das Selbermachen ist längst zum Megatrend geworden – und es sieht ganz anders aus als früher: Baumärkte drehen die verrücktesten Werbespots, statt in den Schrebergarten geht’s zum urban gardening, Kreativ-Zeitschriften sprießen aus dem Boden – und die schönsten Klamotten kauft keiner mehr in schicken Boutiquen, sondern kreiert sie mit den besten Freundinnen in hippen Szeneläden beim abendlichen Nähkurs. Was hat es auf sich mit diesem Trend? Warum wird im ganzen Land wieder mit Hingabe gehämmert, gegärtnert, gehäkelt und gebrutzelt?
Die Journalistin Susanne Klingner startet den Selbstversuch: Frühling, Sommer, Herbst und Winter im Rausch des Selbermachens. Unter größtem Einsatz und mit brennender Leidenschaft bleibt nichts unversucht: vom Käse bis zum Stollen, vom Kleinen Schwarzen bis zu den Schuhen, von der Seife bis zur Zahnpasta.

 

Über die Autorin:

Susanne Klingner, geboren 1978 in Berlin, studierte in Leipzig Politik und Journalistik und absolvierte ein Volontariat bei der taz. Sie arbeitet als freie Journalistin in München, u.a. für Süddeutsche Zeitung und SZ-Magazin, Der Freitag und Brigitte. Sie ist Gründerin und Redakteurin des feministischen Weblogsmaedchenmannschaft.net, 2008 veröffentlichte sie mit Meredith Haaf und Barbara Streidl Wir Alphamädchen.

 

Mein Fazit und meine Rezension:

Ich habe das Buch gesehen und mich schon direkt in das Cover verliebt!

Schon allein die Idee der Autorin, das Buch zu schreiben, war fantastisch … denn irgendwie geht es doch uns allen so: warum teuer kaufen, wenn man die Zutaten selbst (günstiger) kaufen kann und selbst backen/kochen/bauen/nähen usw. kann? Und überhaupt: ist Selbstgemacht nicht einfach auch schöner? Man findet heraus, was man alles kann, man fordert sich und sein Gehirn und die eigene Kreativität nicht nur auf der Arbeit, sondern auch Zuhause im eigenen Umfeld und zwar in alltäglichen Situationen!

Eine sehr gute Idee!

Ich war sehr schon angefixt von dem Buch – anders kann ich es gar nicht nennen. Und ich konnte mich in einigen Situationen wieder finden. Okay, okay, ich bin ans Nähen erst gar nicht rangegangen, weil ich weder die Maschine dazu habe, noch das Geschick dafür (aus der Vergangenheit lernt man!), aber andere Dinge haben richtig Spaß gemacht! Warum soll ich mir Tomaten kaufen, wenn ich sie selbst anpflanzen kann? Das Selbe gilt für Kräuter und weiteres Gemüse 🙂 Oh ja, der Begriff „Urban Gardening“ ist nicht nur eine bloße Idee, man kann es als eine Art Bewegung bezeichnen, denn was man selbst anbaut, tut nicht nur dem Geldbeutel gut (seien wir ehrlich!), sondern auch der Seele! 🙂 Ich fühle mich einfach wie im Urlaub, wenn ich mich meinen Pflanzen widme und bin richtig stolz und froh darüber, wenn ich die ersten Keimlinge sehe. Ich glaube, ich habe noch nie so viel Zeit beim Gärtnern verbracht – und das ohne Haus und richtig großen Garten! Auch aus kleinen Dingen, können große Ideen und große Dinge geschaffen werden!

Dieses Buch erzählt nicht nur, wie die Autorin selbst das Do it yourself ausprobiert hat, nein, sie macht eine 365 Tages Challange daraus und fordert sich jeden Tag aufs Neue! Von Brot über Butter, Kräutern bis hin zur Seife und Kleidern, sie probiert alles aus und lernt immer mehr und mehr dazu.

Was ich aus dem Buch auch mitgenommen habe: probieren geht über studieren! Klar kann man alles lesen und versuchen es eins zu eins umzusetzen, aber richtig lernen tut man erst mit der eigenen Erfahrung!

Also: was kannst du selber machen? Was hast du vielleicht schon mal gemacht und was könntest du noch tun? Nimm die Herausforderung an und tu deinem Körper und deiner Seele etwas Gutes! Fordere dich und deine Kreativität und: lass den Spaß nicht zu kurz kommen!

Ich kann das Buch nur sehr empfehlen! Im Übrigen: mein Brot backe ich seit neustem selbst 😉

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

4 Gedanken zu „Susanne Klingner – Hab ich selbst gemacht

  1. Tanja sagt:

    Huhu,
    dein Buch klingt sehr interessant. Ich liebe es ja auch in der Küche herumzuexperimentieren. In der Schule war ich gut im Werken und Textilen Gestalten. Ich kann aber sehr gut verstehen, dass du dich mit der Nähmaschine nicht anfreunden kannst. Trotz guter Noten ist das auch so gar nicht meins.
    In Buchhandlungen stöber ich auch gerne in den Bastel- und Kochbüchern und hole mir Anregungen.

    Ganz liebe Grüße Tanja :o)

    • Nina sagt:

      Hallo liebe Tanja!

      Oh ja, die Nähmaschine und ich … irgendwie hat es zwischen uns beiden nicht so „gefunkt“ *g* Ich hab lieber von Hand genäht und wenn ich doch mal an die Maschine musste, dann hat mir meine Mutter geholfen. Im Werkunterricht sind mir regelmäßig die Nadeln gebrochen – frag mich bitte nicht, wie ich das hinbekommen habe, aber sogar meine Lehrerin hat mich komisch angeschaut 😉
      Dieses Buch hat mich wirklich inspiriert! Wie oft habe ich mich darüber geärgert, dass das gekaufte Brot nach zwei Tagen steinhart oder einfach nur verschimmelt war?! Da hält das frisch gebackene doch länger (und schmeckt auch besser, denn man hat es selbst gemacht!). Und meinen Kräutern geht es auch gut 😉 Was machst du denn gerne selbst?

      Liebe Grüße,
      deine Nina

      • Tanja sagt:

        Huhu Nina,
        ich backe und koche sehr gerne. Meine Essensinspirationen ziehe ich aus den Gerichten in den Büchern, die ich lese (wie du vielleicht schon gesehen hast). Derzeit habe ich meine Liebe zu Nussmus entdeckt. Das ist so schnell selbst gemacht und sooo lecker.
        Ich habe damals auch mehr gebastelt. Das Problem ist, dass mir irgendwie ein wenig die Ruhe dazu fehlt. Hast du mal Croissants selbst gemacht? Das ist auch soooooooo lecker. Was das Anpflanzen von Blumen angeht: Ich glaube das muss man einfach probieren. Es ist doch schön, wenn man seinen neuen Sprössling vom Keim bis zur großen Pflanze beobachten kann :o) Ich habe vorletztes Jahr einfach mal Knoblauch in den Boden gesteckt und nun kann ich mir immer etwas nehmen, wenn ich mal was brauche. Er kommt schon das zweite Jahr in Folge. Oder Marmelade selbstmachen schmeckt auch mal viel besser als gekaufte :o)
        Ganz liebe Grüße Tanja :o)

        • Nina sagt:

          Hallo liebe Tanja!
          Also an Croissants habe ich mich noch nicht versucht … aber die Idee ist wirklich gut! Ich freue mich schon ungemein auf den Sommer – wir haben hier in der Nähe ein großes Erdbeerfeld zum Selberpflücken und damit kann man so viele tolle Sachen machen! Von Erdbeerkuchen über Erdbeermarmelade bis hin zu Muffins 😀 Ich freue mich schon sehr darauf! Und selbst gepflückt ist einfach am besten 😉 Welche Marmelade kochst du denn so ein? Ich habe im letzten Jahr eine Mischung aus Banane und Erdbeere gehabt *lecker*
          Und beim Pflanzen: ich habe mir bis jetzt immer in paar Blumen angepflanzt (in diesem Jahr eine Mischung, die Schmetterlingen gefalle soll) und auch Kräuter 🙂 Chili steht daneben auch auf dem Programm, dann noch Tomate und auch die üblichen Kräuter 😉
          Ja, der Frühling kann kommen – wir müssen nur endlich die April-Wolken mit Schnee vom Himmel fegen *g*

          Ganz liebe Grüße,
          deine Nina 🙂

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