Leonie Haubrich – Am Anfang war die Stille

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das mich beim Lesen umgehauen hat! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Ich war wie elektrisiert, spürte den Druck, den Stress und die Angst … es war einfach unbeschreiblich und ich hätte nie gedacht, dass das geschriebene Wort solche intensiven Gefühle bei mir auslösen kann!

Aber nun zum Buch:

Leonie Haubrich

mit

Am Anfang war die Stille

Leonie Haubrich Am Anfang war die Stille

(Cover und Rezensionsexemplar mit bestem Dank an die Autorin!)

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 278 Seiten
Verlag: Edition M (20. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1477830030
ISBN-13: 978-1477830030
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,5 x 18,6 cm
Preis: 9,99 € (TB) / 4,99 € (eBook)

 

Zum Inhalt:

Ein bürgerliches Leben wie du und ich, finanzielle Sicherheit – Nele hat sich in ihrem Alltag eingerichtet. Als sie verdächtigt wird, ihre Tochter ermordet zu haben, gerät Neles Leben aus den Fugen: Ihre Ehe zerbricht, sie verliert ihre Freiheit, ihre soziale Stellung und wird zur Gejagten. Es beginnt ein Kampf um ihr Kind, um Glaubwürdigkeit und um ihre alte Existenz.

 

Über die Autorin:

Mit ihrem Wunsch, Schriftstellerin zu werden, schaffte es Leonie Haubrich immer wieder, sich das Leben selbst schwer zu machen. Warum nicht einfach nach dem abgeschlossenen Germanistikstudium etwas „Vernünftiges“ arbeiten? Doch das Leben ist nicht dafür da, um das zu tun, was alle tun. Man kann die Sterne nicht vom Himmel holen. Aber wenn Leonie Haubrich einmal 80 Jahre alt ist und über das Meer blickt, möchte sie sich sagen können, dass sie es wenigstens versucht hat.
Doch bei einem Versuch ist es nicht geblieben. Jahrelang war Leonie Haubrich als Journalistin für Frauenzeitschriften tätig. Sie veröffentlicht als Selfpublisherin und auch als Verlagsautorin. Mit ihrem Mann, drei Kindern und sechs Katzen lebt sie in Wiesbaden, wenn sie sich nicht wie so häufig zwischen unterwegs, querfeldein und Schreibflow befindet.

 

Und nun mein Fazit und meine Rezension:

Was würdest du tun, um dein Kind zu finden? Es zu retten? Wie weit würdest du gehen?

Diese Fragen stellt sich Nele, eine Mutter, der das schlimmste geschehen ist, was einer Mutter geschehen kann: man hat ihre 9 Monate alte Tochter Lotta entführt. Nele und ihr Ehemann Andreas führen ein überschaubares Leben. Ihre Tochter Lotta, welche die ersten paar Monate ihres Lebens in einer Pflegefamilie verbringt, kommt zu ihren Eltern zurück. Nele ist überglücklich. Für die Pflegemutter Susanne bricht eine Welt zusammen, hat sie sich doch immer ein Kind gewünscht. Wenig später erwacht Nele, dieses Mal wird sie jedoch nicht von dem Glucksen oder Schreien von Lotta geweckt, sondern von etwas Schlimmeren: Stille. Das Kinderbett ist leer, Lotta ist verschwunden, von ihr fehlt jede Spur. Von da an beginnt Neles Alptraum. Sie wird nicht nur von der Polizei verdächtigt, auch ihr Mann Andreas traut ihr nicht und denkt, sie hätte etwas mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun. Niemand hilft ihr, Nele fühlt sich ohnmächtig und allein. Und zu allem Übel lässt ihr Mann sie in eine Psychiatrie bringen. Was tust du also für deine Tochter, wenn dich alle im Stich lassen? Nele vertraut ihrem Gefühl und wagt das Unmögliche. Sie bricht aus und beginnt auf eigene Faust nach ihrer Tochter zu suchen. Verdächtige gibt es genug. Doch wo ist Lotta? Was ist geschehen? Und: lebt sie noch? Nele gibt nicht auf und stellt sich auf ihrer Suche mehreren Gefahren, doch eins ist sicher: sie wird nicht aufgeben. Sie wird ihre Tochter nicht im Stich lassen. Sie wird Lotta finden!

Ich habe die Geschichte regelrecht verschlungen. Nicht, weil ich nichts zu tun hatte, nein, ich konnte einfach nicht anders. Der Schreibstil lädt nicht nur zum Lesen ein, er zieht den Leser regelrecht in die Geschichte und lässt ihn nicht los.

Wie Nele habe auch ich ihre Gefühle miterlebt, war auf der Suche, wurde gejagt, habe mich hilflos gefühlt und ohnmächtig. Doch auch wie sie habe ich die Hoffnung niemals aufgegeben. Leonie Haubrich versteht es mit ihrer bilderhaften, aber auch gewaltigen Sprache, den Leser einfach zu fesseln und nicht mehr los zu lassen! Mich hat die Geschichte nachhaltig beeindruckt! Für mich gehört Leonie Haubrich in die Riege der großen Autoren und Autorinnen im Genre Psychothriller!

Wenn Sie also wissen möchten, wie es weiter geht und ob Lotta gefunden wird und Neles Alptraum endlich endet, dann kann ich nur empfehlen das Buch zu kaufen. Helfen Sie Nele dabei, Lotta zu suchen.

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

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